Ein Sommerferien-Roadtrip, Warnung vor Corsica Ferries und die schönsten Lavendelfelder in der Provence

Ihr Lieben, unsere Sommerferien sind rum und wir wieder daheim. Hinter uns liegt ein Trip von Tausenden von Kilometern auf der Straße und auf dem Wasser. Vorher ja auch noch im Flugzeug, unser Portugalurlaub in diesem Sommer ist natürlich noch nicht vergessen. Aber zurück zu unserem letzten Trip, unserem Roadtrip.

Als erstes Ziel hatten wir uns für Korsika entschieden und bereits frühzeitig den Campingplatz dort (Rondinara) und die Fähre gebucht. Dabei hatten wir auf dem Campingplatz das allerletzte verfügbare Mobilehome, als auch auf der Nachtfähre ab Genua die allerletze Kabine bekommen.

An dieser Stelle ein absoluter Warnhinweis zu Corsica Ferries: Wenn es sich irgendwie verhindern lässt, besser nicht über diese Gesellschaft buchen! Wir haben wenige Tage vor Abfahrt eine Mail bekommen, dass die Fähre „aus operationalen Gründen“ ersatzlos annuliert wird (Eine Erstattung haben wir übrigens bis heute noch nicht erhalten.) Wir sollten telefonisch umbuchen (online war nicht möglich). Nachdem wir x-mal aus der langen Warteschleife geflogen sind (französische Telefonnr., Anruf vom Mobiltelefon), wurde uns telefonisch mitgeteilt, dass wir entweder eine Nacht früher ohne Kabine ab Genua fahren könnten oder ab einem anderen Hafen, falls da noch Kapazität vorhanden wäre. Auf unseren Hinweis, die Kinder könnten gerade zur Coronazeit schlecht eine Nacht ohne Kabine (also auf dem Flur liegend…) auf der Fähre verbringen und dass wir ja auch gar keine Unterkunft für die zusätzliche Nacht auf Korsika hätten, war die Leitung zufällig und plötzlich unterbrochen. Wir haben dann geschlagene drei Tage erfolglos versucht, Corsica Ferries zu erreichen, bis wir dann selbst die letzte noch mögliche Fähre mit Kabine ab Toulon buchten. Innen- statt Aussenkabine, höherer Preis und längere Anfahrt. Das Geld für die von Corsica Ferries stornierte Fähre haben wir trotz mehrerer Mails und Telefonate bis heute nicht erhalten. Und googelt man dann nach diesem Sachverhalt, findet man leider etliche Berichte von Betroffenen, deren Fähre storniert wurde, die ihr Geld aber nicht zurück erhalten haben. Also, Hände weg von Corsica Ferries. Wir haben für die Überfahrt Toulon-Ajaccio übrigens gut 300 Euro für Auto und Kabine für 4 bezahlt. Dazu nochmal mehr im Blogpost zu Korsika.

Aber man muss ja aus Allem das Beste machen und so sind wir dann halt über die Provence gefahren. Dort haben wir ja im letzten Jahr unsere Sommerferien verbracht und ich mich in die Lavendelfelder verliebt. Weniger in die Franzosen, aber die wollten es bei unserem diesjährigen Aufenthalt wohl wiedergutmachen. Wir haben erst kurz vor Ankunft aus dem Auto heraus ein ganz tolles AirBnB gebucht (erstmal hier bei AirBnB anmelden* und Rabatt-Gutschein abholen, dann unser Studio in Les Angles anschauen) und unsere Gastgeberin Sylvie war nicht nur ultranett und kinderlieb, sondern hat uns auch noch den Top-Tipp für die wohl schönsten Lavendelfelder in der Provence gegeben: Sault.

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Ich denke mehr muss ich nicht sagen, bzw zeigen: Sooooo schön! Die Bilder sind übrigens unter anderem mit unserer neuen Drohne entstanden, eine DJI Mavic Mini*. Ein absoluter Tipp für Reisen!

Und ein kinderfreundliches Restaurant mit schönem Ausblick kann ich auch noch empfehlen! Zahlten wir letztes Jahr noch gerne 5 Euro für einen leeren Räuberteller für ein Kind, wurde ich hier vom Kellner sogar noch darauf hingewiesen, dass die Portion Pasta so groß sei, dass sich die Kids die locker teilen könnten. Soße separat, gar kein Problem! Saunett, diese Franzosen :-)


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