Kuba mit Kind – Machen! Ein kleiner Reisebericht

So, Fernreise mit Kind. Das Kind zwei Jahre alt und ich im sechsten Monat schwanger. Geht das?

Das haben wir uns natürlich auch gefragt und nach Zielen geschaut, welche nicht 24 Stunden Reisezeit bedeuten und ein annehmbares Maß an medizinischer Versorgung bieten.

Ein paar Tage vor Weihnachten hatte ich zur Generalüberholung beim Frisör eingebucht. Drei Stunden Zeitschriften und ein bisschen Schnack. Erstes Thema. Ja, schwanger. Zweites Thema, zweijährige Tochter. Drittes Thema, Urlaub. Ich hatte mittlerweile auch sehr widerwillig mal nach Pauschalangeboten geschaut und war für Januar auf Kuba gekommen. Wollten wir ohnehin schon mal machen, ist von Südamerika, was uns noch fehlt auf unserer Reise-Weltkarte, nicht weit entfernt und wohl ein unvergleichliches Land. Nur eben so hatte ich es mir nicht vorgestellt: zwei Wochen pauschal all in. Die Dame neben mir bekam das mit und sagte gleich „Kuba? Machen, Machen, auf jeden Fall machen!“ Selbstorganisierte Reise? Mit Kleinkind und Babybauch? Ja, sei alles gar kein Problem!

Gesagt getan, 3 Stunden später hatte ich die Flüge gebucht, in knapp vier Wochen sollte es losgehen. Was dann folgte war eine doch ziemliche Orga. Gott sei Dank hat mir eine sehr liebe ehemalige Kollegin Tipps gegeben. An dieser Stelle ganz lieben Dank Isabel!

Was wir wollten war: viel sehen, nicht sooo viel Zeit im Auto verbringen, ins kubanische Leben eintauchen und nicht zuletzt an den Traumstränden abspannen. Gewohnt haben wir in Hotels und Casas Particulares, welche wir alle von Deutschland aus organisiert hatten. Letzteres bedeutet, dass Kubaner ein bis drei Zimmer in Ihrem Haus vermieten und im Normalfall auch Speisen und Getränke dazu anbieten. Wir waren knapp drei Wochen unterwegs und haben folgende Stationen eingelegt:

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Tag 1-3: Flug Hamburg-Düsseldorf-Varadero mit der Air Berlin. Kleiner Tipp: wir haben den Vorabend Check-In genutzt. Da die ersten Reihen grundsätzlich für Familien freigehalten werden, kann man hier Glück haben und eine ergattern. Wir hatten Glück und so saßen wir 3,5 in der ersten Reihe mit ausreichend Platz zum Spielen auf dem Boden vor uns. Unsere Zweijährige fand den „Kitatag“ in der Luft super. Die ganze Zeit spielt einer mit ihr und es wird Essen gereicht. Da muss man auch nicht schlafen. Fazit: der Flug war wirklich kein Problem, auch wenn wir insgesamt 11 Stunden in der Luft waren.

In Varadero haben wir uns für 40 CUC ein Taxi geschnappt und sind zum Hotel Tuxpan gefahren. Kleiner Tipp: Kindersitz mit einchecken. Kostet nix extra und gibt es so vor Ort nicht. Auf den Straßen waren wir alle ziemlich geflasht von dem Bild, das sich uns zeigte: Überall alte Amischlitten und Pferdekutschen. Besonders letztere begeisterten unsere Tochter ungemein. Das Tuxpan hatten wir gebucht, da es bei allen deutschen Reiseveranstaltern ganz gut bewertet war und mit seinen vier Sternen auch nicht ganz so teuer. Fazit: zum Ankommen bestimmt gut ein Hotel zu buchen, Strand und Pool waren auch wirklich schon, drei Nächte aber doch ein bisschen lang. Erstes Eintauchen in den Kommunismus: die Hotelsterne werden definitiv wohl von der kubanischen Regierung vergeben und nicht nach internationalen Standards und wenn der Schlüssel von der Eistruhe weg ist, dann ist er eben weg. Die Stelle des Eistruhenaufschließers ist momentan oder noch nicht vergeben.

Tag 4 – 7: Der Mann holt das Auto ab. Wir sind doch ziemlich aufgeregt. Im Vorfelde hatten wir an verschieden Stellen immer wieder unsere Kreditkartendaten abgeben müssen, zusagen dass wir irgendwelche Autos aus irgendeiner Kategorie nehmen, aber doch nie eins bekommen. Kurz vor Abflug war ich schon soweit, dass ich gesagt habe, wir machen die ganze Rundreise mit dem Taxi. Kann auch nicht viel teurer sein… Am Ende hatten wir aber über ein Münchener Unternehmen Glück und hatten somit zumindest eine Zusage für einen Wagen. Nach einigen Ungereimtheiten, wo die Autovermietung ist, wann der Vermieter wiederkommt und warum das Auto, was wir eigentlich
haben wollten, gerade gestern einen Unfall hatte… kam der Mann mit einem zwar sehr kleinen, aber nagelneuen Kia um die Ecke. Und zack, waren wir drei on the Road, ab ins Abenteuer.

Erste Route führte uns in den Westen über Las Terrazas nach Viñales. Die Strecke, größtenteils „Autobahn“ war überhaupt kein Problem und in Viñales angekommen sind wir dann wohl so richtig eingetaucht ins kubanische Leben. Mit Gemüsehändlern auf der Straße, Kutschen, alten Autos und vor allem mit unserer Einbuchung in ein Casa Particular. Da wir so Schwierigkeiten hatten unter den 400 Angeboten etwas auszuwählen, was zudem nicht schon ausgebucht war, haben wir auf eine Empfehlung vertraut. Trotz unserer App: maps2go (Navis sind in Kuba nicht erlaubt, könnte ja ein Kubaner mit dem Boot in die USA flüchten) haben wir das Haus nicht gefunden. Aber es gab zum Glück eine ganze Menge sehr herzlicher Kubaner, die einem mit unserem Misch aus Spanisch und Englisch weiterhalfen. Bei Mileidi (Boris y Mileidi über tripadvisor) angekommen haben wir alle drei uns gleich pudelwohl gefühlt. Sie vermietet zwei große Zimmer. Unseres war mit zwei großen Doppelbetten eingerichtet. Also genug Platz für uns drei. Auch ohne Kinderbett, was wir gar nicht mitgenommen hatten. Wir haben das Angebot wahrgenommen, am nächsten Tag eine Wanderung mit ihrem Sohn durch die Berge zu machen. Quasi in unserem Tempo. Das war ideal. Überhaupt hat es uns super gefallen. Mileidi kocht sehr gut und ist unheimlich kinderfreundlich. Um es mit den Worten unserer Tochter zu sagen: „Die Mileidi, die mag ich so gern, die lacht immer so viel.“ Erwähnenswert auf jeden Fall noch unser Abstecher nach Cayo Juntias, wo diese Bilder entstanden. Auf einer unbewohnten Cayo, welche über einen Damm mit Auto oder Bus zu erreichen ist, mit einem der schönsten Strände, die ich je gesehen habe.

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Tag 7-9: Es ging von Viñales nach Havanna.
Leider regnete es ziemlich, aber besser wenn wir im Auto sitzen. Der Mann, hinterm Steuer, sah das ein bisschen anders. Hinten schlummerte unsere Tochter zufrieden den ganzen Weg. In Havanna angekommen fanden wir Dank unserer App quasi sofort unser Casa. Casa Azul (casahavanaparticular.com) haben wir wieder auf Empfehlung gebucht und hatten direkt unten das erste Zimmer, wirklich sehr schön! Havanna fand ich auf den ersten Blick nicht ganz so toll. So sind die Straßen doch sehr dreckig, was der Regen natürlich noch bestärkt. Das verflog aber schnell, dass wir gleich ein paar Häuser weiter bei einem der besten Italiener einkehrten, den ich je erlebt habe (und wir waren auch schon in der Toskana). Das Cinco Esquinas ist wirklich alles andere als man von Kuba erwartet und wenn man auf Rundreise ist, genau das Richtige um mal so richtig zu schlemmen. Einfach alles ist gut: Pasta, Pizza, Cheesecake, Tiramisu, Frühstück, Café, Drinks. Wir waren am Ende zu fast allen Mahlzeiten da.

In Havanna flashen vor allem die Autos, aber ich denke, das erwartet man ja auch. Dass es so toll wäre, hätten wir aber nicht gedacht. Die Kleine hat wohl in jedem Fall die Tauben (großer Spaß, diese auf den Plätzen der Stadt zu jagen), die Künstler und das gute Essen in Erinnerung. Kuba mit Kind – es kann so weitergehen!

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Tag 9-11: Es geht von Havanna nach Trinidad. Eine recht lange Strecke. Ich und der blinde Passagier fanden die Schlaglöcher auf der Straße nicht ganz so witzig. Gott sei Dank haben wir mit unserer Tochter jemanden dabei, der für alles eine Lösung hat und bereitwillig ihren Hasen Hops dem Baby bereitstellte. So hatten wir einen super Puffer zwischen Gurt und Bauch. In Trinidad angekommen bekamen wir statt dem erwarteten Stadtleben eine urgemütliche, wunderschöne Kleinstadt, in der die Zeit im wahrsten Sinne des Wortes stehengeblieben scheint. Wir wohnten bei Katiuska (casa de katiuska tripadvisor). Nicht ganz so zentral, aber mit einem sehr großen Zimmer nach
hinten raus. Katiuska liebt Kinder, unseres anscheinend ganz besonders. Sofort wurde die Kleine geherzt, dem Hund vorgestellt und natürlich wurde ihr jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Die Tage in Trinidad verbummelten wir den halben Tag am nahen Playa Ancon und die andere Tageshälfte im Ort. Wir wurden
eingeladen Zwillinge zu bestaunen und Lütti ist begeistert von den Babys. Das freut mich natürlich!

Tag 11-16: Auf in Richtung Paradies! Ja richtig, alles was wir bisher gesehen hatten, war schon traumhaft und die Reise ein Highlight. Jetzt wollten wir aber mal ein paar Tage länger am Stück in die Karibik abtauchen. Wir hatten den Tipp bekommen, dass Cayo Santa Maria dafür extrem geeignet ist und uns dort für fünf Nächte in ein fünf Sterne Hotel eingebucht. Hotel Memories Paraiso ist riesig, aber mit dem Golfcar ist alles gut zu erreichen. Es gibt gute Babybetten und Hochstühle, überhaupt sind alle von der Putzfrau bis zum Gärtner extrem kinderfreundlich. Also nochmal: Kuba mit Kind, man kann’s machen. Lütti war im Himmel! Daran, dass man rund um die Uhr leckeres Essen serviert bekommt, konnten wir uns alle schnell gewöhnen, an was wir uns aber nicht gewöhnen konnten, sondern immer wieder begeistert sind, ist das wirklich einfach nur traumhafte Meer!!!!

Tag 16-19: Es folgte ein langer Reisetag mit vielen Impressionen vom kubanischen Leben auf den Straßen zurück Richtung Varadero. Schön ist Kuba und irgendwie auch als würde man in ein Leben wie vor 60, 70 Jahren eintauchen. Ohne Werbung, ohne Waren, mit wenigen Pferdestärken auf den Straßen. Das ganze wirkte auf uns sehr entschleunigend und wir waren beeindruckt vom Einfachen der Kubaner. Auch die schönen Strände und die Annehmlichkeiten der Hotels waren toll. Zum Seele baumeln lassen. Abspannen. Im weichen Sand Burgen bauen und im warmen Wasser planschen. Wir sind aber froh, dass wir beides hatten: Das wahre Kuba und das aus den Katalogen. Den letzteres ist doch eine abgeschlossene Welt. Kuba mit Kind – wir können es von ganzem Herzen empfehlen!

Auf Grund der vielen Nachfragen gibt es mittlerweile ein Update zu Organisation und Kosten.

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Was braucht mal alles fürs Baby oder Kind?

Mittlerweile haben wir einige Fernreisen mit unseren jetzt zwei Kindern gemacht. Wir buchen fast immer Doppelzimmer und nehmen sehr leichte Reisebetten für die Kinder mit. Das spart Geld und auch bei häufigen Ortswechseln haben sie immer das sichere Gefühl ins gleiche Bett zu gehen. Noch mehr Tipps und Must Brings haben hier euch unter unter
Fernreise mit Bay und Kleinkind – geht das?
zusammengefasst.

30 Gedanken zu “Kuba mit Kind – Machen! Ein kleiner Reisebericht”

  1. Hi Sarah,
    toller Bericht. Wir wollen super gern auch nach Kuba. Ähnliche Ausgangssituation: kleiner Sohnemann + schwanger. Würde mich gern über Eure Erfahrungen austauschen und ein paar Tips mitnehmen. Würd mich freuen, wenn ein Kontakt klappt. Grüße Manu

  2. Hallo :)
    Super Reisebericht über Kuba. Wir fliegen auch in 3 Monaten. Unser Sohn ist 1 Jahr alt zu dem Zeitpunkt. Ich hätte ich ein paar kurze Fragen. Wäre nett wenn du mir per Mail antworten würdest :)

  3. Hallo Sahra,
    uns hat dein Bericht super gefallen, darauf hin wollen wir nun auch mit unsere kleinen 16 Monatigen Tochter nach kuba reisen.
    Haette noch 2-3 Fragen die ich gerne Beantwortet haette.
    Wuerde mich freuen wenn du dich bei mir per Email melden wuerdest.
    Freue mich auf deine Kontackt aufnahme.

  4. Hallo ihr drei, inzwischen 4?
    Wie auch meine anderen drei Vor“schreiberinnen“ möchten wir gerne noch in diesem Jahr nach Kuba. Unsere Tochter ist dann 2 und ein bisschen. Vielleicht können wir auch kurz mailen? Vor allem die Kosten, die ihr hattet, würden mich sehr interessieren.
    Ich freue mich auf deine Email!

  5. Vielen Dank für den Bericht! Wir fliegen im April ebenfalls mit unserem 16Monate altem Baby nach Kuba. Villeicht kannst Du mir ein paar kurze Fragen beantworten?

    a. wie sieht es auf Kuba mit Windeln aus – müssen wir die Mitbringen, oder kann man die inzwischen vor Ort kaufen?
    b. Sind die Strassen für einen Kinderbuggy geeignet?

    Danke im Vorraus :-)

  6. Hi,
    Kuba ist auf meiner favoriten liste dieses jahr. Und der bericht von dir hat mich jetzt sehr neugierig auf kuba gemacht. Meine frage an dich: wuerdest du eine reise nach kuba auch jemandem empfehlen, der alleine mit kind hinfliegen moechte? Also mama und kind. Eventuell wuerde noch die tante mitkommen. Aber halt ohne einen mann.
    Lg

  7. Liebe Sarah,
    auch wir planen für November 2016 einen Kuba Urlaub mit unseren zwei Jungs (zum Reisezeitpunkt 15 Monate und 3,5 Jahre alt. Dein Bericht hat total Lust gemacht und uns in unserem Vorhaben bestärkt. Danke dafür!!
    Aber: wie habt ihr das mit dem Kindersitz im Auto gemacht? Vor Ort kann man die sicherlich nicht leihen. Habt ihr euren von zu Hause mitgenommen? Wir können uns gerade nicht vorstellen, zwei Sitze mit in den Flieger zu nehmn neben Buggy und Windeln….
    Über eine Nachtricht würde ich mich sehr freuen!
    LG aus Köln, Sabine

  8. Hallo Sarah, ich habe gerade Deine Seite im Internet entdeckt, da ich auch gerade nach Erfahrungen für Reisen mit Baby/Kind nach Cuba gesucht habe. Bei uns geht’s nächste Woche mit unserer Kleinen (7 Monate) los und wir wollen u.a. auch im Land herumreisen. Hast Du zufälligerweise eine Telefonnummer vom Casa in Trinidad und auch Fotos? Wir sind zuerst bei der Familie von meinem Freund und organisieren alles Weitere dann von Cuba aus. Es wäre schön, wenn Du mir die Telefonnummer geben könntest. Liebe Grüße Claudia

  9. Hallo Sarah,
    wir waren auch gerade 2,5Wochen mit zwei Kindern (3 und 5) in Kuba. Habe keinen so tollen Blog wie du geschrieben, kann aber alles Positive nur bestätigen und darf dich wiederholen – Kuba mit Kind – Machen!
    Es ist traumhaft schön, nicht nur im lateinamerikanischen Vergleich äußerst sicher und das Land mit dem wohl größten Herz für Kinder. Sowohl wir als auch unsere Kinder haben dort sehr viele (wenngleich auch nur kurzzeitige) Freunde gefunden. Fortbewegung und Unterkünfte sind immer mehr von hier aus, aber vor allem vor Ort unkompliziert zu organisieren. Es ist nicht notwendig länger als 3-4 Tage im Voraus zu planen. In Kuba läuft alles über Vitamin-B, man kennt immer einen der einen kennt der einem weiterhelfen kann. Wichtiger und unumgänglicher Umstand den man von vorne herein akzeptieren sollte: Egal was, es dauert zunächst alles etwas länger, manchmal auch sehr lang, dafür funktioniert zum Schluss dann plötzlich alles so wie man es haben wollte. Und das ohne Internet und Smartphone.

    Zu den hier oft angesprochenen Themen wie Windeln, Kindersitz und Buggy will ich noch kurz meinen Senf loswerden: Man sollte nicht vergessen, dass man sich in einem Entwicklungsland bewegt, dazu noch in einem sozialistischen. Unser ganzer mitteleuropäischer Luxus- und Sicherheitskram, welchen ich selbstverständlich auf gerne nutze, ist dort (zwar immer mehr) aber eben nur sehr eingeschränkt und fast ausschließlich für Touristen verfügbar.
    Windeln: ja, gibt es, teuer, in schlechter Qualität und nur in kleinen Größen. Feuchttücher werden mit großen Augen angestarrt. Nicht um sonst gibt es dort keinen Zweijährigen der den Weg zum Klo noch nicht alleine findet. Wir haben den Umstand genutzt, unsere Dreijährige endlich von den Dingern zu entwöhnen.
    Buggy: Kann man mitnehmen, ist vielleicht hin und wieder hilfreich. Allerdings wenn man den Zustand von Wegen und Straßen berücksichtigt, vielleicht auch wieder nicht. Ich persönlich zog es vor, meine Tochter immer wieder zu tragen, als hin und wieder Buggy und Kind tragen zu müssen.
    Kindersitz: Wenn man mit dem eigenen Mietwagen unterwegs ist, OK, dann mitnehmen. Wir haben uns stets mit Taxis fortbewegt, sowohl in Städten als auch bei längerer Überlandfahrt. Das ist definitiv nicht teurer als ein Mietwagen. Hat außerdem den Vorteil dass, man sich nicht mit den für uns Deutsche äußerst ungewohnten Gegebenheiten vor Ort rumplagen muss. Straßenzustände, mangelnde Beschilderung, eine ganz eigene Kommunikation aus Hupsignalen und Gestik, Verkehrsteilnehmer wie Pferdekarren, unbeleuchtete Autos, Fußgänger und allerhand Viehzeug lassen unsereins doch schnell den Überblick verlieren. Da gehe ich doch lieber das Restrisiko ein, mein Kind unangeschnallt auf der Rücksitzbank des Taxis festhalten zu müssen. Letzteres wird zudem dadurch reduziert, dass die Kubaner wirklich defensive fahren. Der Macho sitzt selbstverständlich tief im Fahrer verankert, dem steht aber der unvermeidliche Zwang zur Ressourcen-Schonung und der genauso tief verankerte Respekt vor Hab und Gut, Leben und Gesundheit eines Jeden gegenüber.

    Kuba mit Kind – Machen!

    Viele Grüße,
    Jens

  10. Hallo Sarah!
    Ich habe gerade deine Seite im Internet entdeckt, ist sehr interessant. Wir haben auch vor im Oktober nach Kuba zu fliegen. Ich bin jetzt in der 8 Woche schwanger und im Oktober wird es dann 6 Monate, haben auch eine 4 jährige Tochter. Meine Sorge st nur die Schwangerschaft. Hast du den Flug gut überstanden? Und wie hast du dich in Kuba gefühlt?
    Viele Grüße
    Swetlana

  11. Hallo Sarah,

    vielen Dank für deinen tollen Reisebericht über Kuba. Wir wollen im Oktober mit unserem dann 4 jährigen auch dahin. Die Flüge sind schon gebucht. Alles weitere in den kommenden Wochen. Eine Frage treibt mich aber gerade um. Hast du dort was zum Zika-Virus gehört? Wir planen demnächst ein zweites und die Meldungen in letzter Zeit verunsichern etwas. Vielen Dank für deine Nachricht. LG Christine

    • Hallo Christine,
      ehrlich gesagt nicht. Ich war im 6. Monat schwanger als ich da war und hatte im letzten Jahr keine Bedenken. Die aktuelle Lage kenne ich allerdings nicht. Herzliche Grüße, Sarah

  12. Hallo Sarah

    Was für ein toller Bericht! Macht uns Mut, die Reise dorthin nächsten Februar zu machen.
    Wir haben nur noch eine Frage: Wie habt ihr das mit dem Kindersitz geregelt? Wurde der einfach als Gepäckstück aufgegeben? Geht der dabei nicht kaputt wenn er in den Frachtraum „geworfen“ wird? Unser Sohn ist eineinhalb Jahre und wir haben eine Maxicosi-Folgesitz (2way Pear)…

  13. Hallo Sarah, schöner Bericht. Wir fahren im April für 3,5 Wochen nach Kuba. Haben aber bisher nur den Flug nach Havanna und zurück gebucht. Wir haben einen Sohn, der mittlerweile vier ist. In Thailand waren wir zwei mal mit ihm von daher trauen wir uns Ist es möglich in Kuba auch eine Roler zum rumfahren zu mieten oder bietet sich das nicht an? War das Auto insgesamt günstiger als mit dem Taxi? Gibt es am Cayo Santa Maria auch Casa particulares? Hast du einen Tip wo man gut Casas buchen kann? Würde mich sehr über eine Antwort freuen. Viele Grüße, Maggie

    • Hallo Maggie, Roller gibt es gar nicht – da biste eher noch mit Kutsche unterwegs ;-) Mietwagen ist günstiger, das hatten wir auch ausgerechnet und du kommst direkt an dein Ziele ;-) Es gäbe allerdings noch Überlandbusse. Cayo Santa Maria ist leider eine reine Hotel Insel die auch auf dem Mond liegen könnte. Heißt: nicht richtig Kuba, aber einfach wunderschön. Und ich glaube zum buchen soll es jetzt auch air bnb geben, weil ich kann nichts empfehlen. Das war alles eher, sagen wir mal, kompliziert…. ;-) Ganz liebe Grüße, Sarah

  14. Hallo Sarah,
    vielen Dank für Deinen tollen Reisebericht! Wir fliegen nächste Woche mit unseren Jungs (drei Jahre, 10 Monate) nach Kuba und ich bin noch auf der Suche nach geeigneten Repellents. Kannst Du da was empfehlen? Bisher hab ich nur welche gefunden, die entweder wirksam oder für Kleinkinder sind… :(
    Liebe Grüße,
    Antje

  15. Hi Antje,
    leider gibt es nichts ohne chemischen Wirkstoff was auch gegen nachtaktive Mücken hilft. Ich würde Autan Insektenschutz Protection Plus empfehlen, da ist Icaridin drin, was etwas schonender ist als DEET und trotzdem relativ lange hilft. Die Juniorversion hat den gleichen Wirkstoff, aber in einer Menge die man getrost vergessen kann. Ich hab lange als Proband für Mückenschutzmittel gearbeitet und schreibe auch für andere Seite (z.B http://nachbalireisen.de/mueckenschutz-in-tropen/), ich hab am eigenen Leib erfahren was hilft (und vor allem was nicht ;) )! LG, Chris

  16. Hallo Sarah,
    deine Reisebericht ist super hilfreich! Wir fliegen für 4 Wochen rüber. Ich wollte fragen, welchen Reise-Buggy du mit hattest. Kannst du da was empfehlen ;) ? Lieben Dank & Grüße
    Aneta

    • Hi Aneta, den Koelstra, würde aber heute zB Recaro Easylife empfehlen. Ist doch sehr viel handlicher und leichter – allerdings ohne die komplett flache Liegeposition. Britax hat auch einen neue Holiday Version. Ganz liebe Grüße u viel Spaß, Sarah

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