Auf Kuba könnte es die kommenden Monate vielleicht voll werden. So zumindest mein Eindruck nach zahlreichen Fragen auf meinen Reisebericht Kuba mit Kind. Aber ich kann es nur immer wieder sagen: machen! Kuba war wirklich einer unserer tollsten Urlaube!

Ich versuche hier mal die Fragen und meine Antworten darauf zu bündeln. Ich hoffe das hilft allen Beteiligten.

Medizinische Situation

Schätze ich als unbedenklich ein. Ich war im 6. Monat schwanger, unsere Tochter gerade 2 Jahre alt und wir hatten keine Bedenken. Auf die Frage nach Mücken, wir waren im Jan/Feb da und ich kann mich ehrlich gesagt nicht wirklich an Mückenstiche erinnern und wir haben auch nicht unter einem Moskitonetz geschlafen. Ich habe mich auf Grund der Schwangerschaft einmal in medizinische Behandlung begeben und war völlig zufrieden. Dafür sollte man sich allerdings alles vorher auf spanisch aufschreiben was man wissen will. Überhaupt hilft es im Land ein wenig Spanisch zu können. Englisch ist auf Grund der Geschichte Kubas nicht ganz so verbreitet.

Unterkunft

Sehr viel günstiger als Hotels und ehrlich gesagt ein viel!!! besseres Preis-/Leistungsverhältnis haben Privatunterkünfte. Das heißt man kommt bei einer Familie unter. Davon wird echt viel auf Kuba angeboten. Wer über ein Appartement oder so nachdenkt, dem sei abgeraten. Selbstversorgung mit Kochen daheim ist nämlich nahezu unmöglich und die Einheimischen wissen einfach wie man an Lebensmittel rankommt. Zudem ist Essen gehen wirklich nur in den seltensten Fällen empfehlenswert…
Die Kubaner sind EXTREM kinderfreundlich und versuchen den Aufenthalt für Kinder so schön wie möglich zu gestalten. Unserer Tochter wurde quasi jeder Wunsch von den Augen abgelesen (klar, spanisch spricht sie ja auch nicht). Falls das Kind nicht mit bei euch schläft, müsstet ihr ein Reisebett mitnehmen. Das haben sie nur in den sehr großem Hotels und nicht in den Privatunterkünften. Wir können zwei Reisebetten uneingeschränkt empfehlen: BabyBjörn für Babys* und Deryan ab Kleinkindalter*. Beidde Betten sind super leicht und das Deryan Bett* zu dem total klein. Vorteil beim Reisebett mitbringen: ich braucht immer nur ein Doppelzimmer für zwei buchen.

Privatunterkünfte hier oder hier. Hotels sind alle extrem teuer, unter 4 Sternen nichts zu empfehlen und hier eigentlich auch nur die Melia Kette. Die ist teuer, aber auch echt toll. Wir haben uns das auf Cayo Santa Maria gegönnt und es war ein Traum!!!

Wir haben alle Unterkünfte von Deutschland aus gebucht. Dies aus dem einfachen Grund um vor Ort nicht mehr suchen zu müssen nach langen Autofahrten.

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Kinderzeug wie Windeln, Essen, Buggy, Trage

Windeln haben wir mitgenommen. Unsere Tochter konnte schon alles essen, also hier nix extra. Wer auf Babynahrung oder Milch angewiesen ist, sollte dies am besten auch mitnehmen. Mit im Gepäck hatten wir einen Haufen Quetschies, Rosinen und andere Trockenfrüchte für lange Autofahrten. Einen Buggy haben wir mitgenommen und fand ich vor Ort auch recht praktisch, besonders für die Mittagspausen. Wir hatten den Koelstra Buggy* dabei, einen leichtere Variante ist der Recaro Easylife. *

Eine Trage ist ein MUSS. Denn vor Ort kann man oft schlecht den Buggy nutzen. Wir empfehlen die Ergobaby Adapt* (auch für älter Kinder seh gut) und die BabyBjörn One Air*.  Bis zu drei Jahren kann man einen Trage sehr gut nutzen – unser Tochter sass bei langen Strecken sogar bis knapp vier Jahren drin. Unterwegs in der Hitze ist oft was anders als zuhause. Das ver

Flug

Wir sind mit Air Berlin mit einmal Umsteigen nach Varadero geflogen. Der Service war spitze und die Kosten lagen bei knapp 2.000 Euro. Varadero selbst ist keine Reise wert, also am besten so wenig Zeit vor Ort wie möglich einplanen.Da es Air Berlin ja nicht mehr gibt, schaut mal bei Eurowings.

Auto

War mega schwer zu kriegen! Gebucht haben wir es schlussendlich hier, beim Kuba Spezialisten Island and More. Kosten 579 Euro für 14 Tage für einen Kleinwagen. Versicherung mussten wir vor Ort zahlen, 15 US-$ am Tag.

Kosten insgesamt

Wir waren ca. Hälfte/Hälfte in Privatunterkünften und Hotels und haben knapp 6.000 Euro ausgegeben. Echt eine Menge Geld. Aber es war es wert! So etwas wie Kuba heute wird man nicht mehr erleben! Die Straßenbilder, die Menschen, die Strände, die Landschaften.

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