Ein Tag im Schnee und die Frage: ist blau machen eigentlich mal ok?

Heute ist ein ganz normaler Donnerstag, aber irgendwie auch doch nicht. Es liegt nämlich Schnee! Und das ist hier im Winter leider zumeist eher selten so. Gestern hat es angefangen zu schneien und als wir am Abend bei Freunden aus der Tür traten, tauchten wir ins wahre Winter Wonderland ein. Die Kinder waren in love, ich war es auch.

Meine Tochter, mittlerweile 6 Jahre alt, fragte gestern direkt, ob wir heute frei machen könnten und im Schnee spielen. Erste Antwort, die mir auf der Zunge lag, war nein. Ich habe einen Haufen Arbeit und Kitaprogramm ist ja schließlich auch. Aber ich sagte, wir schauen mal, denn ich konnte die Freude über den Schnee und die Aussicht morgen darin spielen zu dürfen, auch irgendwie verstehen. Am Abend habe ich dann gedacht, warum eigentlich nicht? In Hamburg haben wir häufig einen Tag die Woche frei gemacht. Eigentlich fast sogar jede Woche. Wir haben Ausflüge in den Wald gemacht und wenn Schnee lag, haben wir ehrlich gesagt immer frei gemacht – das ist nämlich auch in Hamburg eine absolute Seltenheit. Schaut doch mal hier, Kleine Auszeiten – Schlittenfahren in Hamburg.

Unsere Tochter wird in diesem Jahr eingeschult, auch deshalb habe ich beim zweiten Nachdenken über die Frage nach Kita-frei gedacht: „Warum eigentlich nicht? Bald geht das ja nicht mehr“.

Ich musste heute Morgen noch kurz in die Kita um Lüttis Skianzug abzuholen. Ich war vorher schwimmen und wurde danach mit diesem Ausblick belohnt, so dass ich schon dachte, gleich mit den Kindern raus in die Natur zu gehen, ist die beste Entscheidung.

Habe die Kinder in der Kita entschuldigt und die lächelnde Gegenfrage bekommen, ob wir heute „blau“ machen. Ja, wir machen blau. Wenn blau machen in den Tag hineinleben ist. Wir sind in den Wald gefahren, mit dem Schlitten gedüst, haben Schnee gegessen (also die Kinder), uns im Schnee gewälzt. Mittags sind wir dann heim, haben gespielt, Gemüsesuppe gegessen und lange Mittagspause im großen Bett gemacht. Mit Apfelschnitzen und einem Haufen Bücher. Später noch mit einer CD, bei der zugegebenermaßen der ein oder andere kurz weggeschlummert ist (diesmal nicht die Kinder).

Ja, ich muss sagen: Heute war ein grandioser Tag! Wie schön, dass meine Tochter gestern die Idee hatte, einfach mal frei zu machen. Klar, ich weiß, dass wir als Selbstständige hier natürlich in einer besonderen Situation sind. Ich habe aber auch einige Freundinnen, die einen Tag die Woche frei haben. Aber wie wird das dann ab August? Wenn unsere Tochter in die Schule geht. Was ist, wenn Schnee liegt? Genau einen Tag, mittags schon geschmolzen. Oder wenn man doch mal das lange Wochenende machen möchte? Wenn, wenn , wenn – ja wenn man das Kind einfach mal aus der Schule nehmen möchte?

Ein NO GO! sagen die einen. Gar nicht möglich. Es herrscht schließlich Schulpflicht! Da kommt die Polizei und, und, und. Ja, all die Freiheiten sind mit der Schule zu Ende. Oder doch nicht?

Es gibt dann doch gar nicht sooo wenige Stimmen aus der Praxis, die es anders handhaben. Die Frau im Lift im Allgäu, die erzählt, sie nähme die Kinder oft in der Woche bei guten Wetter mit zum Skifahren – am Wochenende sei es ja auch wirklich viel zu voll. Oder die Cousine in Spanien, die eine Familienfeier hat, damit man zum langen Wochenende fahren kann. Die Großtante in Südtirol, die zum runden Geburtstag eingeladen hat und wohl rein zufällig im Skigebiet wohnt. Und ja, selbst im nächsten Umfeld wird mir bei genauen Nachfragen gesagt, dass das in der Grundschule ja noch recht einfach wäre und man die in der Vergangenheit oft mal für ein paar ein bis drei Tage rausgenommen hat. In besonderen Fällen, sprich größere Reise, geht das auch mal eine Woche oder länger.

Ich kann für mich sagen, der Tag heute war wieder unheimlich schön und ich werde das vermissen, diese Freiheit. Wir werden das sehr vermissen. Ist das jetzt ab August für immer und ewig oder besser gesagt alle Schuljahre vorbei?

Wie steht ihr zum Thema? Habt ihr schon mal blau gemacht? Oder findet ihr das geht gar nicht? Ich bin gespannt auf eure Meinung.

15 Gedanken zu “Ein Tag im Schnee und die Frage: ist blau machen eigentlich mal ok?”

  1. Also ich finde mit Schulkindern einfach mal blau machen nicht in Ordnung, weil man da letztlich lügen muss und das ist keine gute Basis für eine Unternehmung. Die kann man ja machen, aber eben nicht mehr so ganz wahllos. Das ist ja in vielen Berufsfeldern auch nicht so einfach möglich. Mit dem Schulbeginn ist das schöne Leben ja nicht vorbei. Wir machen viele tolle Sachen, außerhalb der Schulzeit. Geht problemlos, alle kommen auf ihre Kosten.

  2. Liebe Sarah,
    erst einmal: ich liebe deinen Blog und die vielen schönen Artikel aus Eurem Familienalltag und bin schon sehr gespannt über Beiträge mit Schulkind ;)
    Auch wenn ich sonst eher stille Leserin bin, fühle ich mich bei diesem Thema als angehende Lehrerin irgendwie mehr angesprochen als sonst, so dass ich mich gern auch äußere.
    Ich kann dein Empfinden und deine Sorge über die zukünftigen Einschränkungen eines Schulkindes sehr gut verstehen, muss jedoch sagen, dass ich den Gedanken „einfach blau machen“ befremdlich und schade finde.
    Wir Lehrer und Lehrerinnen bemühen uns sehr, gerade in den unteren Klassenstufen eine Lernlandschaft zu bereiten, in der möglichst alle Kinder gut voran kommen und sich ein guter Klassenzusammenhalt bilden kann. Dafür und auch für Wochenplanarbeit, Projekte und co. ist es einfach nötig, dass die Kinder möglichst auch anwesend sind. Grundschulzeiten sind, aus meiner Sicht, wirklich keine Zeiten, die nicht noch genug Raum für Familie und Unternehmungen lassen. Die Kinder vier Stunden am Tag zur Schule gehen zu lassen, ist da nicht zu viel verlangt und wird das Leben der Kinder hoffentlich auch bereichern.
    Auch wenn es dadurch natürlich möglich ist, dass ihr am Nachmittag im Wald andere schneeverrückte Familien trefft, die nach der Schule mit ihren Kindern Zeit verbringen ;)
    Ich würde also einfach mal so dreist sein und wärmsten an dich appellieren den Lehrerinnen und Lehrern die Chance zu geben eine gut durchdachte Schulbildung deiner Kinder zu ermöglichen.
    Stell dir nur vor, jeder würde sein Kind ein bis zweimal im Monat einfach zu Hause behalten, um „blau zu machen“, dann wäre die Klasse vermutlich keine Woche durchgängig mal vollständig.
    Aus meiner Sicht (als Lehrerin) hoffe ich sehr, dass das keines der Probleme in meinen zukünftigen Klassen wird.
    Liebste Grüße, Maria-Sophie

  3. Hallo Sarah, wir haben 2 Mädels die große geht in die 2 Klasse und die kleine wird im August eingeschult.
    Wir haben schon freistellen lassen für 2 Familienfeiern. Aber einfach so zum Schneespaß oder im Sommer zum baden haben wir die große noch nicht aus der Schule genommen das könnte ich mit meinem Gewissen garnicht vereinbaren weil ich denken würde hoffentlich erzählt sie nichts und uns erwischt keiner. Aber während der Kitazeit jetzt auch noch bei der kleinen ist sie schon öfter mal zuhause. Manchmal hat sie Freitags keine Lust mehr und bleibt dann halt zuhause. Und da finde ich das voll okay weil der Hammer kommt dann schon finde ich. Bevor die große zur Schule kam haben wir oft Samstags entschieden am Montag uns in Zug zu setzen und irgendwo hinzufahren. Oder es war egal das wir von einem Ausflug oder Besuch bei Freunden erst spät zuhause waren. Aber Schule ist schon nicht ohne. Die große war immer Typ spät ins bett aber früh wach und seit Schule angesagt ist schläft sie spätestens um 20 uhr aber morgens um 7 kriegt man sie trotzdem schwer raus aus den Federn.

    Liebe Grüße aus Berlin

  4. Ich habe jetzt seit 1 1/2 Jahren ein Schulkind und nein wir machen nicht blau!
    Ich finde ohne richtigen Grund einfach nicht gut! Es kommen ja auch einfach noch die fehlstunden wegen Krankheit und so dazu. Klar könnte man man manchmal schöne Sachen machen, aber geht dann eben nicht!

  5. Liebe Sarah,

    ich kann deinen Wunsch nachvollziehen, auch während der Schulzeit gerne flexibel bleiben zu wollen-wie sehr wünsche ich mir das für unsere eigenen 4 Kinder.
    Dennoch muss ich sagen, dass Blau machen im Schulalltag für mich tatsächlich ein No-Go ist.
    Erstmal schließe ich mich gerne den Worten von Maria-Sophia an:ein vernünftiger Unterricht wird sehr schwierig, wenn jeder seine Kinder nach Belieben aus der Schule lässt.
    Ich verstehe zwar, dass es auch verlockend sein mag, die günstigsteren Flugpreise einen Tag vor Ferienbeginn zu bezahlen, aber auch da ist das Problem, dass das dazu führen würde, dass die halbe Klasse vor den Ferien fehlt.Aus diesem Grund muss bei uns auch eine Befreiung vom Schulrat vorliegen bzw.ein ärztliches Attest vorgelegt werden, wenn Fehlstunden vor oder nach den Ferien oder Feiertagen entstehen.
    Am schwierigsten finde ich jedoch das Signal, das ich meinen Kindern damit setze.
    Nämlich, dass Lügen o.k.ist und eben auch das „Blau“ machen im Allgemeinen.Ich bin zwar sehr dafür, 5 gerade sein zu lassen, aber ich möchte auch, dass meine Kinder lernen, zugesagte Pflichten zu erfüllen.Und dazu gehört für mich auch der Pflichtschulbesuch, wenn ich mich einmal für dieses System entschieden habe.
    Nichts desto trotz bin ich durchaus für die Abschaffung der Schulpflicht in Deutschland, was für mich jedoch nicht zur Folge hätte, die Kinder nach Lust und Laune zur Schule zu schicken, sondern mich für Homeschooling oder alternative, vielleicht noch nicht anerkannte Schulformen zu entscheiden…wie sehr hat man sich doch immer über die Kollegen geärgert, die einfach nur blau gemacht haben.Wenn ich meinen Kindern schon in der Schule vermittle, dass das in Ordnung ist, wie verstehen sie dann später, dass sie im Arbeitsleben Kollegen damit schaden?Ich freue mich auf jeden Fall wie immer sehr über diesen Text und deine Gedankenimpulse…

  6. LiebeSarah,

    Ich sehe es nicht so eng. Ich würde nicht wegen jeder liebsten Vergnügung blau machen lassen, aber wenn einmal Schnee fällt…zu wichtigen (eventuell weit entfernten) Familienfeiern definitiv und wenn eine besondere Reise (nicht 2 Wochen Cluburlaub) geplant ist, auch. Meine Schwägerin lebt mit Familie in Australien und wenn sie ihre lange Europareise in den Sommerferien gemacht haben und ein oder zwei Wochen nach Schulbeginn erst zurück kamen, sagten die Lehrer immer schon vorher dass die Kinder in der Zeit auf der Reise mehr lernen als zu Hause. Diese Einstellung finde ich großartig und beide inzwischen erwachsene (fast) Kinder sind weltoffen, gebildet und sozial!

  7. Für mich käme alles, wo ich nicht ehrlich sein kann, nicht in Frage… schließlich spannt man automatisch die Kinder mit in die Lüge(zb krank, aber in Wirklichkeit Tag im Schnee) mit ein. Fänd ich ein ziemlich schlechtes Signal, ehrlich gesagt.

  8. Liebe Sarah!

    Kindern aufzubürden zu LÜGEN, um einen schönen Vormittag im Schnee zu haben?!?
    Meiner Meinung nach geht das GARNICHT!!

    Lehrerin: „Na, bist Du wieder gesund? Was hattest Du denn?“

    Was soll bitte ein 6jähriges Kind darauf antworten, wenn es einen tollen Vormittag auf dem Schlitten im Schnee verbracht hat???
    Bringt Eure Kinder bitte nicht in eine solche Situation!
    Wie sollen sie verstehen was Wahrheit und Lüge bedeutet, wie es sich unterscheidet und warum es stets wichtig ist, die Wahrheit zu sagen, wenn eine Lüge für Spaß im Schnee erlaubt sein soll?!?

    LG Claudia

  9. Ich sag nur: manchmal geht das Leben vor…. Ich habe drei Kinder auf dem Gymnasium. So viele Stunden fallen aus, weil Lehrer krank sind oder warum auch immer fehlen. Wenn also z.B. meine Oma ihren 85. Geburtstag feiert, sind wir dabei, Schule hin oder her. Das Leben geht vor!

  10. Hi Sarah!
    Sehr interessantes Thema. Ich kann da ein wenig von meinen Erfahrungen damit berichten. Meine Eltern haben das immer recht locker gesehen. Ich glaube ab der Grundschule war ich kein einziges Mal nach den Sommerferien pünktlich zurück in der Schule. Immer ein, zwei, drei Tage, einmal sogar 10 Tage später. (Der Großteil meiner Familie wohnt im Ausland, daher haben meine Eltern den einzigen Urlaub des Jahres so lang genutzt wie möglich…) Tatsächlich wurde damals (ist gar nicht sooo lange her, bin mitte 30) nicht so ein großes Brimborium darum gemacht. Meine Eltern haben was geschrieben, bzw. mit der Lehrerin geredet und die Sache war gut.
    Sogar zur „Einschulung“ in der Oberstufe war ich nicht am ersten Tag da.
    Damals war ich etwas zwiegespalten, auf einer Seite war es toll so lange Ferien zu haben wie möglich, auf der anderen fand ich es ziemlich blöd, nicht schon bei meinen Freunden zu sein…
    Heute als Mutter einer Tochter in der 10. Klasse und einer kleinen Tochter, die im Sommer eingeschult wird, handhabe ich das ganz anders. Es geht in meinen Augen nicht, einfach mal so zu verlängern oder einfach mal so daheim zu bleiben. Klar, wenn es einem mal nicht so gut geht oder ein wichtiger, auch familiärer Termin ansteht, ist es schon in Ordnung. Oder bei besonderen Vorkommnissen: Ich habe meine große mit 8 Jahren z.B. einen Tag nachdem ihr Kaninchen gestorben ist, zu Hause gelassen. Das hat die Lehrerin auch verstanden. Das war für meine Tochter aber auch eine ganz besondere und schmerzhafte Situation.
    Wie einige vor mir schon schrieben, geht es mir darum, was man dem Kind vermittelt. Lügen für einen Tag im Schnee? Einfach weil man keine Lust hat, daheim bleiben? Hm, finde ich nicht gut.
    LG

  11. Sollen, dann Eltern in Festanstellung auch blau machen, um mit ihren blaumachenden Kindern einen schönen Tag zu verbringen? Ich glaube Deine Frage beantwortet sich von selbst. Viele Schulen haben hierfür meines Wissens spezielle Regeln. Ich kenne es von unserer so, dass einmaliges begründetes Fehlen (ohne Krankheit) erlaubt ist. Ich verstehe Deinen Wunsch, aber es gibt 12 oder 13 Wochen Ferien. Und die Wochenenden. Da kann man auch eine super Zeit mit seinem Kind haben. Ob mit oder ohne Schnee :-)
    LG von Anni

  12. Liebe Sarah,

    wir durften jetzt schon ein paar Monate Grundschulerfahrung sammeln und wir fühlen uns null eingeschränkt. Sicherlich sind spontane Unternehmungen so nicht drin, aber ich habe nicht das Gefühl, dass gemeinsame Zeit fehlt. Die Schulferien sind ja auch nochmal um einiges länger als die Kita-Ferien und es gibt Lehrerfortbildungen etc., diese freien Tage außerhalb der Reihe „feiern“ wir dann auch richtig und unternehmen etwas Tolles (oder gammeln einfach auf dem Sofa rum – hier aktuell das Highlight).
    Für uns ist die Grundschulzeit bisher eine totale Bereicherung, da unser Kind sehr gern geht und eine wahnsinnig tolle Lehrerin hat.
    Bei wichtigen familiäre Angelegenheiten würde ich freistellen lassen, aber sonst nicht. Hier finde ich eine offene Kommunikation mit den Lehrern wichtig.
    Das Thema „Lügen“ wurde ja schon angesprochen, ich möchte meine Kinder nicht in eine solch unangenehme Situation bringen. Außerdem finde ich es auch schweirig für die Eltern-Lehrer-Zusammenarbeit.
    Oh man, ich finde die richtigen Wort nicht, vielleicht kommt trotzdem etwas von dem rüber, was ich sagen will ;)

    Liebe Grüße aus dem Münsterland,
    Dany

  13. Hallo Sarah!
    Ich, eine alleinerziehende Mama einer 10-jährigen, finde deine Einstellung einfach klasse.
    Wir haben damals im Kindergarten schon immer mal blau gemacht und haben dies auch in der Schule, zweimal pro Schuljahr, beibehalten.
    Wir genießen dann den Mama Tochter Tag und tun nur das worauf wir gerade Lust haben.
    Wir werden dies auch in der kommenden neuen Schule so beibehalten weil es uns gut tut und Ausnahmen einfach sein sollten.
    Ganz liebe Grüße aus Velden in Österreich

  14. Meine persönliche Meinung ist, im Kiga darf das mal sein, aber in der Schule geht das nicht mehr!
    1. die Sache mit dem Lügen,
    2. verpasster Stoff, und
    3. muss man es als das sehen was es ist, die Vorbereitung aufs Brufsleben!
    Ich muss meinen Kindern beibringen, dass man sich auf sie verlassen kann. Und später regelmäßig den Arbeitgeber sitzen lassen und mit ner Krankmeldung ankommen geht nun mal nicht, obwohl das für immer mehr die Regel ist. Kein Wunder, dass immer mehr auf Osteuropäische Mitarbeiter setzen, weil die wollen arbeiten. Mich nervt es schon in der Krabbelgruppe, „haben was besseres vor, wir kommen nicht“, so funktioniert doch kein Zusammenleben (vor allem wenn man es selbst fest einplant, Termine absagt, und dann kommt nichts zustande)!
    Meiner Meinung nach zieht man so Kinder ohne Durchhaltevermögen groß…

  15. hallo sarah, bin sonst auch eher stiller leser. aber da du so konkret nach meinungen fragst… ich bin absolut dagegen. kann mich meinen vielen vorrednern da nur anschliessen…
    das leben ist kein wunschkonzert –
    es ist ein ständiges geben und nehmen, mit rechten, aber auch pflichten.
    ich glaube insbesondere in richtung der kinder ist das vermitteln von „willkür“ kritisch… für sie verschwimmt die verbindlichkeit von aufgaben, aussagen und verhaltensweisen. und das würde ich nicht vorleben wollen.

    bin gespannt, ob du auf basis der vielen reaktionen noch einmal deine meinung bzw. auch deinen entschluss für die zeit ab august kund tust!? würde mich sehe freuen zu lesen, wie du dich entscheidest.

    noch ein „erfahrungsbericht“ am rande…
    eine freundin wollte ihren sohn für einen skiurlaub aus der schule nehmen.
    „mama, das darf man nicht, das möchte ich nicht.“
    so kanns sogar auch kommen…
    ;-)

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