Mein Urlaubstraum – Club Med Kani Malediven

Houston – wir haben ein Problem! Denn ehrlich, wahrscheinlich wird uns jedes weitere Urlaubsziel ein wenig enttäuschen. Zumindest wenn wir es mit dem Urlaub im Club Med auf den Malediven vergleichen – unserem absoluten Traumurlaub!!! Ab jetzt gibt es nur noch zwei Wünsche nach dem Ableben: Entweder Himmel oder Club Med Kani Malediven. Ernsthaft, ich glaube, ich habe selten sooo von etwas geschwärmt. Unseren Freunden haben ich allen schon gesagt, wir müssen bis ins Alter sparen, alles Geld mitnehmen und einfach hoffen, das Club Med Kani unsere letzte Adresse ist. Aber erstmal zurück ins Hier und Jetzt.

Ich glaube, wir sind alle keine typischen Cluburlauber, aber Club Med hat es geschafft, dass ich, Sarah Leutloff, die sonst ganz weit weg von sowas ist, sich am Ende ein Club-Shirt in der Boutique kaufen wollte. Ja, wirklich. Ich habe ein paar der Mitarbeiter im Insta-Abo und schaue jeden Tag in ihre Storys – nur um so ein bisschen Kani-Gefühl zu haben. Aber bevor ich hier weiter schwärme, ihr wollt wahrscheinlich wissen, wie es war, oder?

Anreise, Zimmer und das Konzept

Hin geht es in einer halben Stunde von Malé aus mit dem Speedboot. Auf der Club Med Insel gibt es zwei Clubs. Einmal Club Med Finolhu mit den für die Malediven so typischen Wasservillen. Dort dürft ihr aber aus Sicherheitsgründen erst mit Kindern ab 8 Jahren einziehen. Wir waren also im Club Med Kani und hatten zwei miteinander verbundene Doppelzimmer. Ob es eine Water Villa auf den Malediven braucht? Ich finde ja nicht. Mit dem Strand direkt vor der Haustür – und damit meine ich wirklich direkt – waren wir sehr, sehr glücklich!

Das Konzept des Clubs ist All-In. Sprich, so gut wie alles ist All Inklusive, das meint Essen nahezu rund um die Uhr, Getränke alkoholfrei und alkoholisch, Animation, Kinderclub und ein breites Sportangebot. Wir als Familie haben das als wirklich sehr, sehr angenehm empfunden. Gerade das Konzept, auch außerhalb der Restaurantzeiten in einem kleinen, zusätzlichen Restaurant etwas zu Essen bestellen zu können, war Gold wert. Denn die „normalen“ Restaurants öffnen auf den Malediven abends meist erst um halb acht. So hat unser 3-jähriger Sohn manchmal einfach schon vorgegessen und wir drei „Großen“ sind später zum Dinner gegangen. Der Kleine wurde dann einfach über das Babyphone betreut. Überhaupt: Um die Sicherheit der Kinder muss man sich auf der Insel wirklich überhaupt keine Sorgen machen. Das Wasser ist flach und klar, die Insel ist klein, es kommen nur Gäste und Hotelpersonal auf die Insel und ja, man kennt sich relativ schnell. Ich glaube, das war auch ein Grund, was es für uns so toll gemacht hat: Die Herzlichkeit.

Das Besondere an Club Med

Wie gesagt, ich glaube, wir waren jetzt vorher nicht so die typischen Cluburlauber, aber der Club Med hat uns einfach begeistert. Das Club Med Team hat uns begeistert. Der Club Chef Yosef ist wirklich rund um die Uhr für seine Gäste da. Egal ob morgens am Steg für den Schnorchelausflug, am Nachmittag, wenn er mit Golfcart den Strand abfährt und den Gästen Getränke anbietet, beim Abendessen, wenn jedem Geburtstagskind ein Ständchen vom Team vorgesungen wird, abends in einer der wahnsinnig guten Shows und später auch noch am DJ-Pult. Also, wenn mein Traum vielleicht vorher Clubchef auf den Malediven war, mir fehlt doch eine Menge dazu…

Aber hinter einem steht natürlich ein ganzes Team. Ein Team, das by the way vermutlich aus einer internationalen Modelagentur gecastet wurde, so feine Menschen – wohlgemerkt von außen wie von innen. Alle unglaublich freundlich, gut gelaunt. Motivierend. Und beeindruckend – das muss ich auch sagen. Ich habe selten so viele Menschen auf einem Haufen mit so besonderen Talenten gesehen. Die Trapezkünstler, die Tänzer, die Köche – ja, es gab einfach oft einen Moment der Superlative.

Yosef ist übrigens eigentlich nicht der Club Chef, sondern der Chef de Village. Und wie ein Dorf, ja, so fühlt es sich an. Schnell kennt man die Leute. Die Animateure, ich weiß gar nicht, ob das so heißt, mischen sich beim Essen genauso unters Volk wie Abends an der Bar. Ja, für mich hat Club Med ein ganz besonders Urlaubsgefühl und das liegt an den Menschen, die hier arbeiten.

Das Angebot

Du kannst alles machen oder nichts. Das heißt, du kannst:

  • morgens schon mit Meditation anfangen
  • dann Yoga,
  • zum Schnorcheln raus fahren,
  • Fitnessstudio,
  • mit dem Stand-Up-Paddle raus,
  • dann Kajak,
  • Aqua Gym,
  • Zumba,
  • am Trapez trainieren,
  • und, und, und…

Und du kannst aber auch nichts machen, dir eine ruhige Ecke suchen und davon gibt es auf der Insel genug. Nirgendwo wirst du von aufgeregten Animateuren angesprochen, die dich zu irgendwelchen peinlichen Aktionen überreden möchten. Alles hat eine Zurückhaltung, die ich sehr schätze. Es gibt ein unglaublich tolles Angebot, das du wahrnehmen kannst, wenn du möchtest. Andere kommen vielleicht eher wegen dem Savoir-Vivre (im Deutschen soviel wie: die Kunst, das Leben zu genießen).

Das kulinarische Angebot

Gut, besser, Club Med Kani, würde ich sagen. Ich glaube, nie haben wir in einem Buffet-Restaurant sooo gut gegessen. Kein Wunder, weil Buffet ist hier eigentlich nicht Buffet. Es gibt vielmehr verschiedene Kochstationen. Sprich: 1 bis 2 Köche bereiten an verschiedenen Stationen live dein Essen zu und servieren es dir sehr, sehr ansprechend auf dem Teller. Egal ob Fisch oder Fleisch, Indisch, Japanisch, Chinesisch oder Italienisch. Besonders der italienische Koch (Giovanni) ist auf ganz große Liebe bei unseren Kindern gestoßen. Nicht nur weil er 1a kocht, sondern auch weil er ein bisschen deutsch kann. Vorher hat er nämlich im Ruhrgebiet gearbeitet.

Mir hat am allerbesten das allabendliche Sushi gefallen. Ja, richtig gehört. Jeden Abend gibt es unterschiedliche Sushivariationen, ebenfalls live zubereitet. Zu Mittag haben wir gerne schon so 1,5 Stunden bei 3 Gängen am Tisch gesessen und den wunderschönen Ausblick bei gutem Essen, leckerem Wein und für die Kinder 1,3 Portionen Eis genossen – ja, der Herr an der Eistheke meinet es auch SEHR gut mit unseren Kindern. Er ist auch jetzt noch Gesprächsstoff zwischen den beiden.

Atemberaubend ist das White Dinner, das einmal in der Woche am Strand abgehalten wird. Der ganze Strand wird dann mit Tischen und Stühlen eingedeckt. Alles unter weißen Hussen. Es gibt ein riesen-, riesen!-großes Buffet am Strand und es kommt noch besser: Eine Live Trapez Show. Einfach wirklich atemberaubend toll! Und wieder: Das Team hier ist einfach der absolute Hammer. Anders kann ich es nicht sagen. Es wird so eine Arbeit in alles gesteckt und dann sieht es doch nach einer Leichtigkeit aus, die einen einfach nur schwer, schwer beeindruckt zurücklässt.

Der Kids Club

Der Kids Club ist im Club Med Kani eigentlich ab 4 Jahren. Das macht auch Sinn, da die Aktiviatäten ziemlich vielseitig sind und auch eine Menge mit Sport zu tun haben. Es geht zum Beispiel morgens erst einmal ans Trapez. Ich glaube das einzige Trapez auf den Malediven. In 8 Metern Höhe werden den Kindern Tricks beigebracht. Keiner muss natürlich mitmachen, es kann auch einfach unterhalb im weichen Sand gespielt werden. Aber wir waren doch ziemlich überrascht, dass fast alle Kinder mitmachen wollten.

Dann geht es mit dem Kajak raus. Mit Rettungswesten wird rausgerudert und die Kinder haben sogar Rochen gesehen. So einfach vom Boot aus. Natürlich gibt es auch Sachen, wo die Kleineren mitmachen können. Etwa Mr. Ballon, die Schatzsuche, der Sandburgen-Wettbewerb oder Baden im Pool.

In jedem Fall gibt es ein tolles Angebot für die Kinder, auch mal für Ältere mit der Teenie-Runde. Auch abends gibt es noch ein Programm, falls es zu langweilig sein sollte mit den Eltern lange beim Dinner zu sitzen.

Shows und Parties

Alles kann, nichts muss, sage ich mal. Und so sind die ersten Abende alle Shows und Partys an uns vorbeigegangen. Soviel nämlich zu der Akustik. Die Insel ist klein, ja, aber doch groß genug, dass du bei allem mitmachen kannst, oder eben nichts davon mitbekommst. Zu unserer ersten Show hatten wir beide Kinder bereits im Bett. Es geht nämlich so um 21:30 Uhr los. Über das Babyphone ist es wirklich überhaupt kein Problem. (Wir nutzen übrigens die App Babyphone 3G und überall war guter WLAN-Empfang.)

Die Show war bombastisch!!! Wirklich! Was die Leute so drauf haben, einfach unglaublich. Und du erkennst jeden wieder. Auf einmal tanzt die Yoga-Lehrerin neben dem Lifeguard und der Clubchef steppt neben der Kinderbetreuerin.

Nach den Shows geht die Feier weiter, nebenan ist direkt die Open Air Bar. Mit Babyphone um den Hals haben wir ordentlich gefeiert. Ja, sogar richtig abgetanzt. Frag mich mal einer, wann wir das das letzte Mal zusammen gemacht haben und dann noch in dieser Häufigkeit. Wir waren dann nämlich nicht nur einmal da. Ach, es war einfach grandios. Ich kann zwar kein französisch, aber den Party Ruf „Kani, Kani, …“ habe ich drauf.

Fazit

Fragt man mich nach meinem Lieblingsreiseziel und würde mich eine Fee fragen, wo sie mich ein, zwei Wochen hinbeamen soll, ich würde sofort Club Med Kani sagen. Es war einfach unglaublich toll. Die Tage unglaublich schön. Einfach, weil alles so schön dort ist. Auf das türkisfarbene Meer schauen oder nach oben in die Palmen. Die Abende bei Sonnenuntergang. Die Kinder spielen im Sand, manchmal spielt schon Livemusik, es gibt köstliche Snacks (ihr müsst die Guacamole und Oliven probieren) und mit den Füßen im Sand trinkt man einen kleinen Cocktail. Das Essen direkt am Strand mit einer leichten Brise im Haar und ja, auch das endlich mal wieder feiern können. Ja, ich würde sagen, man kann hier durchaus von Traumurlaub sprechen.


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