Die liebe Bea von lifestylemommy hat mich mit mit ihrem Beitrag zum Thema Kinderfreundlichkeit auf eine Idee gebracht. Denn genau wie Sie nervt mich das Thema Kinderfreundlichkeit oder besser Kinderunfreundlichkeit in Restaurants.
Wir gingen gerne essen (vor den Kinder) und gehen gerne essen (auch mit den Kindern). Das einzige was sich geändert hat ist die Uhrzeit. Dachten wir zumindest. Und so zogen wir weiterhin in unsere Lieblingslokale. Das Ganze war und ist allerdings häufig mit enormem Stress verbunden. Das liegt an fehlenden Hochstühlen, genervten Blicken von anderen Gästen, kein Mal- oder Spielzeug vorhanden, fehlenden Kindergerichten und -getränken (große Apfelschorle heißt bei uns im Normalfall es fliesst einfach mehr Flüssigkeit aus dem umgekippten Glas über den Tisch). Hinzu kommt, dass wir in einem sogenannten Innstadtteil leben. Gut und schön, aber mit Baby nochmal eine ganz andere Sache. So ist es hier in den meisten Läden gar nicht erlaubt einen Kinderwagen mitzubringen und Muttis sind von dem ein oder anderen Hipster auch gar nicht erwünscht.
An dieser Stelle kurz meine letzten beiden Restauranterlebnisse: essen gehen mit der Familie. Ich stille das Baby, diskret. Trotzdem spüre ich die Blicke der beiden Nachbartische. Das nervt mich, ich fühl mich unwohl, somit fühlt sich der Mann unwohl und das Baby erst recht. Kindergericht gibts nicht auf der Karte. Wir bestellen ein Sandwich für die Kleine. Das ist bis 18:00 Uhr möglich (danach andere Karte) es ist 18:01 Uhr und die sorry – alte Bitch – sagt doch glatt, dass muss sie erst klären OBWOHL ich sage das ist für unsere 2,5 jährige Tochter. Ich bin kurz vor dem Gehen, was ich gemacht hätte, wenn sie OHNE das Sandwich aufgetaucht wäre.
In genau diesem Lokal herrscht auch Kinderwagenverbot. Gestern war es, anders als vorausgesagt, windig und hat sogar ein bisschen angefangen zu regen. Auf Grund der Witterungsverhältnisse durften wir netterweise mit den zwei Kinderwagen rein. Wohlgemerkt mit dem Nachsatz: „das geht natürlich nur, solange es so leer bliebe.“ Wir haben übrigens keinen! Stuhl oder Tisch vollgestellt, haben gegessen und getrunken und uns nicht länger als eine Stunde aufgehalten. Das mal zu denen, die sagen Muttis stellen alles voll mit ihren Karren und halten sich stundenlang an einem Milchkaffee fest.

Also zurück zu Bea. Als ich ihren Artikel las, habe ich mich gefragt, ob ich einen Aufruf für kinderfreundliche Restaurants in Hamburg starten soll. Ich würde nämlich gerne wissen, wo ich mal entspannt mit meiner Family essen gehen kann. Da kam mir aber der Gedanke, dass es bestimmt noch mehr Eltern gibt, die gerne wissen würden wo man eben solche Restaurants findet.
Und damit würde ich euch alle gerne aufrufen, eure Restauranttipps hier oder bei Instagram zu posten. Ich erstelle dann eine Liste. So haben alle etwas davon. Da mir das Thema am Herzen (und an Magen und Nerven) liegt,  möchte ich gerne eine kleine Verlosung dazu ausloben, vielleicht motiviert das zusätzlich:

Ihr könnt bis zum 1.8 einen Melanin Design Letters Teller gewinnen (wie oben abgebildet). Einfach euren Restauranttipps oder -tipps posten. Der Gewinner wird gelost, per email oder PM benachrichtigt und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich hoffe ganz viele machen mit! Wenn ihr die Aktion gut findet, freue ich mich wenn ihr den Beitrag teilt.

PS: bitte keine Vorschläge für Suchseiten machen, bei denen sich Restaurants selbst eintragen können. Ich bin auf der Suche nach Läden die ELTERN als familienfreundlich bewerten.