Ich bin sooo wütend – Wut auf das eigene Kind, darf man das?

Ich bin wütend, so richtig wütend! Und wenn bei mir die Emotionen so richtig überkochen hilft das Schreiben bei mir als Ventil. ‚Nen Boxsack habe ich leider gerade nicht, den könnte ich nämlich sonst auch verdreschen. Warum ich so wütend bin, oder auf wen? Ganz ehrlich: auf meinen elf Monate alten Sohn.

Ich weiß schon, jetzt kommen wieder die, die sagen: huch, das darf die doch nicht schreiben, nein, noch besser das darf die noch nicht mal denken und zum Thema Boxsack nachher schlägt die noch ihren Sohn, Rabenmutter, wegnehmen sollte man ihr das Kind. NEIN, ich schlage meinen Sohn nicht. Aber ja, es gibt Momente, da habe ich eine riesengroße Wut in mir. Gerade war so einer.

Seit einigen Nächten schlafen wir hier quasi nicht. Wenn unser Sohn überhaupt schläft, dann ich auf den verbleibenden 20 Zentimetern im Bett. Nichts beruhigt ihn. Stillen schon, oder besser dauerschnuckeln. Ja, ich stille ihn, das kann ich aber nicht die ganze Nacht. Das geht nicht. Dann soll es die Flasche geben und er schreit wütend, ja, richtig wütend das ganze Haus zusammen. Er brüllt, was das Zeug hält. Bis er wieder in der Mitte liegt, an meinem Busen.

Nach wenig bis gar keinem Schlaf startet hier das tägliche Programm:

  • Alle raus, anziehen, erste Streits über das Thema, warum trödeln Kinder eigentlich fast immer?
  • Für alle noch schnell ein Brötchen vom Bäcker, Zeit zum Frühstück ist nicht, wir sind schon wieder viel zu spät dran.
  • Kaffee morgens für mich? Seit einiger Zeit ein Fremdwort.
  • Termin Nr. 1 Behörde. Von da weiter zum Arzt.
  • Straße gesperrt, scheiße, aussen rum.
  • Dann bemerkt, dass ich was zu Hause vergessen habe, also noch mal schnell zurück.
  • Dann Blumen für einen Geburtstag besorgen, schnell Wagen ins Halteverbot, wird schon nicht so lange dauern – doch. Dauert es.
  • Weiter zum Kindergartenschwimmen, wir sind viiiieeel zu spät dran.
  • Auf dem Weg letzte Anrufe machen und Orga für Lieferungen – bin ja nicht daheim, muss jemand annehmen.
  • 2 Stunden Schwimmbad mit 5 Kindergartenkindern und unserem Baby.
  • Zurück nach Hause, eine Hand immer am MaxiCosi, er soll ja nicht gerade jetzt einschlafen, sondern daheim im Bett.

Strike – er liegt drin!!!! Jetzt müssen es ja mindestens zwei, eher drei Stunden Mittagspause sein, in denen ich auch schon 100 Sachen auf dem Zettel habe, die ich noch erledigen muss. 15 Minuten später ist das Baby wieder wach und schreit.

Ja, da erwische ich mich dabei wütend zu sein. Ziemlich wütend. Richtig wütend! Er schreit, ich könnte auch schreien und heulen gleichzeitig. Aber das macht man ja nicht als gute Mutter. Als gute Mutter erduldet man die Wut des Kindes und zeigt seine nicht. Die Mutterschaft erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand (es ist eigentlich die Liebe, aber die kann man ja im Normalfall mit Mutterschaft gleichsetzen, oder letztere, wie ich finde, sogar darübersetzen).

Mir fällt dieses Ertragen manchmal ganz schön schwer. Das würde ich am liebsten unter Tränen rausbrüllen, aber das bringt ja nichts. Einziger Adressat wäre hier mein 11 Monate alter Sohn und der wird es nicht verstehen. Ich wünsche mir so sehr auch mal Zeit für mich zu haben, ich zu sein und wahnsinnigerweise wünsche ich mir sogar endlich mal den Kopf frei zu haben. Ein Wunsch, der sich wohl niemals erfüllen wird, denn ab Geburt hast du die Kinder immer im Kopf. Beim Feiern, beim Abendessen zu zweit, bei der Wellness. Und jetzt, wo ich an meinem Rechner sitze mit Kaffee und Schoki und der Sohnemann die Bude auseinandernimmt. Wir scheißen nämlich auf den Scheiß Mittagsschlaf.

Und irgendwie geht’s schon besser, die Wut ist weniger geworden oder vielleicht schon weg? Ich habe sie rausgelassen, für mich einen Weg gefunden. Bei mir ist es das Schreiben, vielleicht ist es bei euch der Boxsack, oder einmal in den Keller gehen und laut schreien. Ich finde nämlich, Wut ist in Ordnung. Und man darf auch wütend auf das eigene Kind sein. Man darf seine Wut aber nie gegen das eigene Kind richten und deshalb: Ventile sind gut, Ventile sind richtig und so wichtig!

Euch ist es noch nie so gegangen und ihr seid entsetzt? Ich freu mich für euch für eure harmonische Elternrolle und freue mich noch mehr, wenn ihr meinen Sohn mal mittags um die Häuser schieben würdet. Dann schläft er nämlich.

24 Gedanken zu “Ich bin sooo wütend – Wut auf das eigene Kind, darf man das?”

  1. Toller und vor allem mutiger Artikel! Mutig vor dir selbst! Ich habe lange gebraucht bis ich den Mut hatte mir meine eigene Wut einzugestehen! Und natürlich sowieso mutig vor allen anderen! Danke, dass du damit etwas Druck von den Müttern nimmst! Alles Liebe!

    • Vielen lieben Dank! Ja, ich bin ehrlich, ich habe im ersten Moment geschluckt, als ich die Zeilen schrieb. Darf ich das schreiben? Aber ich halte wenig von dieser „ich bin so blessed“ Nr. Ich hoffe ich erziehe meinen Kinder auch so und wenn die das mal lesen, sagen sie hoffentlich „richtig Mama!“

  2. Also ich würde ihn schieben…zusammen mit Frida…im Wechsel mit dir – hier nämlich nahezu die gleiche Situation!
    Fühl dich gedrückt!
    Liebe Grüße aus dem Münsterland,
    Britta

    • Hallo Britta, vielleicht machen wir das mal wenn ich mal in Münster bin. Persönlicher Austausch tut ja meist noch 1000 mal besser und Kinder im Austausch auch :-) Liebe Grüße

  3. Ich habe deinen Artikel sehr gelesen und bewundere dich für deinen Mut und deine Ehrlichkeit. Mir geht es hin und wieder auch ähnlich. Das Kind schreit natürlich immer dann wenn ich alleine mit ihr bin. Sobald der Herr da ist ist sie ein Vorzeigebaby. Ich möchte manchmal auch am liebsten schreien. Heulen. Manchmal nin ich verbal etwas schroff zu ihr und in der nächsten Sekunde tut es mir wieder leid. Muss dast heulen…
    Und dann gibt es die Tage an denen einfach alles klapp. Alles perfekt ist.

    Ein auf und ab der Gefühle.

    Fühl dich gedrückt und halte durch!

    Lisa

    • Ein Auf und Ab der Gefühle, besser hätte ich es nicht sagen können. Ich habe vor meinem zweiten Kind immer gesagt er soll GANZ lange zu Hause bleiben. Nicht so schnell in die Kita gehen wie meine Tochter. Dann gibts so Tage wie heute, ich allein und fühle mich auch allein mit der Situation und dann gibt es andere, an denen denke ich es soll ewig so bleiben: nur wir zwei. Ganz liebe Grüße

  4. toller und mutiger Artikel und ich finde auch, dass man durchaus auch mal auf das eigene Kind wütend sein darf. Manchmal bin ich dann auch etwas ungehalten, dann wieder Tränen der Entschuldigung (heimlich, damit es das frollein nicht merkt) und dann wieder große Dankbarkeit und unendliche Liebe.
    Danke für diese mutigen Worte und dafür, dass man weiß, man ist nicht allein.

    Liebste Grüße
    Laura

    • Liebe Laura, vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Es tut gut nicht abgestraft zu werden für auch mal negative Gedanken und ich bin froh, dass auch das seinen Platz finden darf bei Mutterschaft. Zumindest bei meinen Lesern. Unsere Kinder sind unser größtes Glück und unser größte Herausforderung. Liebe Grüße

  5. Weißt du, mein Sohn ist genauso alt wie deiner… und dieses Buch sagt „los muddi, mach dich bereit, hier kommt der nächste sprung“.
    Jupp denk ich mir. Passt ja gerade so gut… Umzug und dauerstress. Ich bin eh schon am limit. Dann wird der kleine stinki ständig wach, möchte in den Schlaf gewippt werden und wenn nicht lang genug gewippt worden ist und man so naiv ist und glaubt er schläft… dann zeigt er wie gut er „schlafen“ vortäuschen kann. Zack, steht er im bettchen, wirft den schnulli raus guckt in die Kamera vom babyfon und fängt an zu schreien… und da werd ich wütend…
    Oder wenn die Mütze aufbleiben soll… oder nicht gebissen werden darf…. dann muss ich erst recht dran glauben, dann wird alles zusammengebrüllt und dann bin ich einfach nur unsagbar wütend.
    Aber irgendwie kommt dann immer irgendwann in meinem Kopf an: „er lernt gerade alles. Er weiß es jetzt nicht besser und ich als seine Mami kann ihm helfen… und werde ihm helfen es richtig im leben zu machen“.

    In diesem sinne!

    Ein hich auf den Schlaf der da wieder kommen mag. :)

  6. Liebe Sarah, auch wenn meine Tochter tief und fest schläft lese ich mit voller Bewunderung und Respekt von deiner Wut. Doch an einem bin ich gerade gestolpert – du schreibt als gute Mutter heult man nicht – warum?
    Meine Wut und absolute hilfslosigkeit liegt an der Tatsache dass dieses zweijährige Kind oft sooo böse ist zu mir, sie liebt den Papa und es bricht mit das Herz wenn nach einer Nacht ohne sie ich ihr Zimmer betrete und es kommt – geh raus – und heute ging das eine Stunde so – ich bin für nichts gut genug und dann dann habe ich einfach geweint. Richtig geweint. Vor ihr – und ich habe ihr auch gesagt dass ich weine weil sie immer so bös ist zu mir. Ist es denn so falsch auch diese Gefühle sie wissen lassen?

    • Ja, ist es! Entschuldige bitte, dass ich das so hart schreibe, aber ich habe hier eine Couch voller Sozialpädagogen, die mir gerade der Reihe nach kollabieren. Deine emotionalen Lasten haben bei deinem 2-jährigen Kind nichts zu suchen! Jede Mutter darf weinen und schreien, aber nicht vor deinem Kleinkind. Dein Kind ist nicht böse und du bist seine Mutter, es gibt nichts wichtigeres für sie! Bei dir hat sie die Freiheit diese, auch negativen, Gefühle auszuleben. Sie ist das Kind und du die Erwachsene, du bist der Fels in der Brandung. Dem Kind zu sagen, dass es seine Schuld ist, dass du so traurig bist und dabei zu weinen- ist zuviel!

  7. Liebe Sarah,
    ich lese Deinen ehrlichen Blog sehr gerne, auch wenn bei mir die Baby- und Kleinkindzeit schon etwas länger her ist (meine sind jetzt 11, 9 und 5 Jahre alt). Aber ich erinnere mich bei Deinen Zeilen so gut an frühere Zeiten, in denen ich genau das gleiche gefühlt habe. Ich war damals auch immer für absolute Ehrlichkeit und habe diese Gefühle auch in meinem Freundeskreis nicht versteckt. Leider ist dadurch die Freundschaft zu meiner damals besten Freundin zerbrochen. Aber ich konnte dieses ständige „nein, bei uns ist alles super, und wenn das Kind mal weint, dann kuschel ich einfach ganz viel etc.“ – oder wie man jetzt bloggerisch sagt „blessed“ nicht mehr aushalten, weil ich es einfach nicht geglaubt habe und tieftraurig über die Unehrlichkeit war. Zum Glück gab es aber auch andere Freunde (oder auch neue Freunde, die ich in dieser schwierigen Zeit kennen gelernt habe), denen ich alles erzählen konnte.
    Lange Rede, kurzer Sinn, ich finde ehrlich mit seinen Gefühlen umzugehen so wichtig.
    Und nebenbei, das Kind, das mich damals am meisten wütend gemacht hat, ist jetzt elf Jahre alt, absolut selbständig und lässt mich fast immer lachen anstatt wütend zu sein:-)
    Liebe Grüße und alles Gute für Dich und Euch,
    Claudia

  8. Ich ertappe mich mittlerweile täglich dabei wüttend zu sein und ab und dann breche ich in tränen aus aber immer dann wenn das eigene Kind einem nicht sieht..es tut mir an der Seele weh wenn ich das Gefühl habe mein Kind liebt mich nicht bzw nicht immer..sie ist zwei und halb und macht mir das Leben zur Hölle! Ich weiss nicht was ich falsch mache aber wohl eher was mein Umfeld falsch macht..wenn ich was nicht möchte und nein sage dann ist das so, wenn ich nach Hause gehen möchte dann ist das so…und es gibt kein armes Kind das schreit, sich auf dem Boden wirft und mit Sachen um sich wirft ..wenn dann gibt es eine arme Mutter, die das schweigend mit ansehen muss und die Wut kocht und kocht..sie hört nie auf mich, sie tanzt mir immer auf der Nase herum! Und wieso? weil andere (ihr Vater, ihre grosseltern) ihr Sachen erlauben wenn ich kurz vorher nein gesagt habe..die Wut zerfrisst mich denn ich hab auch noch ein 14 Wochen altes Baby das auch Mama ihre Aufmerksamkeit braucht, verlangt und verdient.. :(

  9. Hallo Sarah,

    Ich kann deine Wut nachempfinden. Ich habe eine 7 1/2 Monate alte Tochter, die das Temperament von mir und ihrem Vater geerbt hat, also immer mit dem Kopf durch die Wand.

    Zur Zeit hat sie einen Infekt und schläft nachts schlecht und ist tagsüber zickig. Das geht jetzt schon seit einigen Tagen und es ist einfach nur anstrengend. Und ja, auch ich empfinde diese Wut in solchen Situationen.

    Gott sei Dank arbeitet mein Freund von zu Hause aus und kann mir in solchen Momenten helfen. Aber ich weiß, dass diese Situation absoluter Luxus ist.

    Von daher, raus mit der Wut.

  10. Hallo
    Ein wunderbarer und ehrlicher Artikel. Und ich glaube diese Gefühle sind normal weil wir Menschen und keine Maschinen sind. Nur die einen stehen dazu andere nicht.
    Wichtig ist nur wie du auch schreibst der richtige Umgang damit.
    Liebe Grüße

  11. Bei uns war es etwas anders, aber ähnlich. Mein Zweiter ist auch nur an der Brust eingeschlafen und ist dann jeden Abend immer wieder aufgewacht und war nicht zu beruhigen, bis er nicht die Brust bekommen hat. Immer und immer wieder, jeden Abend! Ich war echt verzweifelt! Mit 11 Monaten habe ich dann abgestillt, obwohl ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, wie er dann zur Ruhe kommen sollte und eigentlich weiter stillen wollte. Aber ich war damals echt am Ende, mit jedem Abend dauerhaft einem Baby am Busen.
    Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen , wie es ohne klappen stillen klappen sollte. Aber dann ging es überraschend einfach: Ein Abend Gemecker beim Einschlafen auf dem Arm, ab dann habe ich mich zu ihm zum Einschlafen ins Gitterbett gequetscht ;-) Und: Das abendliche Aufwachen war vorbei!

    Ich will Dich nicht vom Abstillen überzeugen. Aber UNS hat es allen geholfen, dass ich mit dem Stillen aufgehört habe. Ich war entspannter, er wachte nicht immer wieder wieder auf und, anders als ich dachte, schlief er, als die Brust einmal weg vom Fenster war, auch ohne ein.

    Das nur zu meinen Erfahrungen. Ich hoffe, Ihr findet Euren Weg!!

  12. Das kann ich so gut nachempfinden. Und JA JA JA , das darf jede/r sagen! Und ich bin froh zu lesen, dass es auch Müttern mit Partnern so geht, denn oft habe ich mich gefragt, was wäre wenn…. Und wenn er dann mal 1 std. von jemanden ausgefahren wird, vermisst man die kleinen Schreihälse doch :)

  13. Ich finde deinen Artikel einfach wunderbar! Wunderbar ehrlich. Mir aus dem Bauch und dem Herzen geschrieben…
    Ich bin Mama eines 10 Monate alten Jungen, ein lausbub wie er im Buche steht und gleichzeitig süß wie purer Zucker…wir sind alleine, Papa kommt zweimal die Woche – die ganzen Reden und Sprüche vom „wie“ und „was“ und vor allem auf welche Art und Weise und nur niiiiieeeee die Geduld verlieren… …. …. … Ich war schon oft wütend und habe aus Verzweiflung geweint und geschrien – nur laut sagen darf man das nicht – wer nimmt einem denn sonst manchmal die Last dass man den kleinen wieder angemessen gegenüber stehen kann…
    DANKE FÜR DEINE WORTE – ich habe sie mit Begeisterung gelesen

  14. Ohhh mannnn…du schreibst mir aus der Seele! Bei uns ist die gleiche Situation! Ich kann sogar nichts machen wenn meine Tochter wach ist. Sie nörgelt und schreit so laut da meine Ohren piepen. Manchmal bin ich so wütend das ich unbewusst die Türen der Schränke an der ich steh ganz doll zu schlage oder alles was ich gerade mache mit Gewalt mache. Manchmal will ich einfach nur in ruhe was machen..Fehlanzeige!In der Nacht ist der Wahnsinnn! Seit 10 Monaten wache ich mind. 3 mal auf um sie von ihren Bett zu nehmen und zu stillen. Ich lege sie wieder hin, 2 min später wieder ein geschrei und geheule. Jeden verdammten Tag wache ich auf mit geheule und gehe ins Bett mit ihrem weinen. Ich bin auch manchmal fix und fertig mit meinen Nerven und wünsche mir das die Zeit so schnell wie möglich vorbei zieht damit sie älter wird und sie ein bisschen Verständnis zeigen kann!

  15. Liebe Sarah,
    ich finde deinen Artikel ganz toll! Mir geht es auch so. Es tut gut, zu lesen, dass man mit solchen Gefühlen nicht alleine ist. Danke!
    Viele Grüße

  16. Liebe Sarah,
    ich finde deinen Artikel ganz super! Mir geht es auch oft so. Und dann frag ich mich, ob es an mir liegt, oder ob das normal ist. Es tut gut, zu lesen, dass man mit solchen Gefühlen nicht alleine ist. Danke!
    Viele Grüße

  17. Prima Artikel, finde ich echt Klasse. Die ungeschützte Wahrheit, aber andere Mütter lügen sich immer wieder selbst in die Tasche. Mehr Mut zur Wahrheit! Wir sind doch keine Maschinen und machen Fehler und die Kraft ist auch nicht unendlich dehnbar Das ist wahre Stärke zu seinen Schwächen zu stehen und sich selber mit der Realität auseinandersetzen.

  18. Mutig und sehr Ehrlich .
    Ich denke es ist garnicht wirklich die Wut auf das eigene Kind sondern mehr das man einfach gerne alles so wahnsinnig perfekt haben möchte aber so ist das Leben nicht.
    Dieses verdammte stillen was das beste für sein Kind ist und man tut es ja auch gerne denn man möchte ja nur das Beste , ist einfach so wahnsinnig anstrengend.
    Bevor man Mutter wird werden einennen tolle Geschichten von den Medien und auch aus dem privaten Leben vermittelt wie toll , erfüllend und einfach doch alles ist aber keiner erzählt einem wie die Realität ist . Dieses vielen Nächte ohne Schlaf, die vielen Einschlafversuche ohne zu stillen.
    I h Stile seit 2, 5 Jahren meine beiden Kinder 2,5 Jahre und 8 Monate und ich bin oft einfach nur wütend und genervt weil dieser Schlafmangel mich kaputt macht aber dann sind da diese tollen Kinder die ich über alles Liebe und auf die ich so lange gewartet habe und da kommt sie wieder die Hoffnung das irgendwann alles besser wird.

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