SarahPlusDrei https://sarahplusdrei.de Blog über Familie, Reisen, Wohnen, Style, Interior Wed, 05 Jun 2019 17:59:12 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.1.1 https://sarahplusdrei.de/wp-content/uploads/2017/07/apple-icon-152x152-45x45.png SarahPlusDrei https://sarahplusdrei.de 32 32 89524047 Ja, es geht vielleicht schöner oder toller – aber wie wäre es eigentlich, wenn es einfach gut so ist, wie es ist? https://sarahplusdrei.de/ja-es-geht-vielleicht-schoener-oder-toller-aber-wie-waere-es-eigentlich-wenn-es-einfach-gut-so-ist-wie-es-ist/ https://sarahplusdrei.de/ja-es-geht-vielleicht-schoener-oder-toller-aber-wie-waere-es-eigentlich-wenn-es-einfach-gut-so-ist-wie-es-ist/#respond Wed, 05 Jun 2019 17:59:02 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9754 Hallo, das bin ich. Eigentlich bin ich recht glücklich mit meinem Leben, eigentlich. Gäbe es da nicht noch immer etwas, was noch besser sein könnte… Zufrieden mit dem Ist-Zustand. Das wäre doch der Schlüssel der ...

WeiterlesenJa, es geht vielleicht schöner oder toller – aber wie wäre es eigentlich, wenn es einfach gut so ist, wie es ist?

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Hallo, das bin ich. Eigentlich bin ich recht glücklich mit meinem Leben, eigentlich. Gäbe es da nicht noch immer etwas, was noch besser sein könnte…

Zufrieden mit dem Ist-Zustand. Das wäre doch der Schlüssel der Glückseeligkeit. Stefan hat da einen sehr passenden Spruch: Es ist gut so, wie es ist.
Vom Kopf her liebe ich diesen Spruch. Mein liebster Leitspruch ist:

Das Leben dauert zwei Tage. Einer davon ist jetzt.

Und doch erwische ich mich manchmal dabei, nicht zufrieden zu sein. Apps wie Instagram, wo ich selbst täglich aktiv bin, die schönen Bilder dort, die blenden mich. Mich, die doch ganz genau weiß, dass hier oft alles noch ein bisschen schöner erzählt wird und unzählige Filter es noch mehr strahlen lassen. Dass viele dieser reichweitenstarken Accounts einfach ein paar Follower mehr oder weniger einkaufen und das passende Bejubeln ihrer Bilder gleich mit. Ja, mein Kopf, der weiß das. Aber trotzdem spinnt er manchmal rum. Dann möchte ich hier am liebsten auch das schönste Haus, die adrettesten Kinder, das schönste Essen. Und ich selbst, ich soll natürlich auch fesch strahlen. Übrigens: Das da oben ist ein A6 Filter von VSCO und ein bisschen mehr Kontrast rein. Wem das nicht reicht: FaceTune. Das holt dann auf jeden Fall fesches Strahlen raus :-)) Die ein oder andere übertreibt es damit auch sehr gerne…

Ja, ich weiß das eigentlich: Das echte Leben kommt eben ohne Glitzer-Filter aus. Trotzdem spielt mir mein Gedankenkarussell oft Streiche. Da meine ich, wenn noch A und B passieren, dann kann es eigentlich ja nur im glücklichen C enden. Kleines Beispiel gefällig?

Jahrelang in unserer Wohnung in Hamburg habe ich gedacht, dass meine absolute Glückseligkeit sich erfüllt, wenn ich in einem Haus mit Garten wohne. Kurz vor dem Umzug hat sich dieser Traum noch erfüllt. Ein Haus in der richtigen Größe, um die Ecke Felder und Wiesen, und trotzdem kann man mit dem Rad in die Stadt fahren. Perfekt, oder?

Könnte man denken, wenn da nicht wieder diese kleine, hadernde Stimme in mir wäre: Perfekt wäre es, wenn wir das Haus kaufen könnten. Das wird aber nicht verkauft. Wir haben es gemietet. Fest bis in knapp 2,5 Jahren und dann geht der Mietvertrag in einen ganz normalen über. Dann könnten wir also wie jeder andere Mieter auch auf Eigenbedarf gekündigt werden. Das hat mich irgendwie gefesselt. Hat mich oft denken lassen: „Das lohnt sich nicht.“

Ich möchte etwas ändern. Noch mehr auf Zufriedenheit im Alltag achten. Im Hier und Jetzt leben. Zusammen mit der Familie haben wir das schon sehr gut hinbekommen. Haben darauf geachtet, uns im Alltag mehr auf uns zu konzentrieren. Den Alltag zu entschleunigen und uns von Ballast um uns herum zu befreien. Mit Kindern um die Welt – was die Reise mit uns gemacht hat und über intensiveres, bewussteres Familienleben.

Und für mich selbst? Da könnte ich definitiv besser werden. Meinen Alltag im Hier und Jetzt so zu gestalten, wie ich ihn mir vorstelle. Interessanterweise hat das ja bei unseren Reisen sehr gut geklappt. Da haben wir nichts aufgeschoben. Da haben wir immer gesagt, wenn nicht jetzt, wann dann? Das könnte ich mir ja für meinen Alltag auch sagen, oder nicht? Erstes Ding, was ich schön aufgeschoben haben, weil das Haus gehört mir ja nicht, und, und, und, war eine schöne Holzterrasse. Dachte ich mir, wäre ja nicht nötig. Witzig, oder? Auf dieser Terrasse verbringe ich sehr viel mehr Zeit als auf Reisen (für die ich ohne zu zögern viel Geld ausgebe). Warum soll ich meinem Alltag die Holzterrasse also nicht gönnen? Am Dienstag kommt jetzt der Garten-/Landschaftsbauer und schaut sich die Sache mal an.

Das nächste, was ich eigentlich längst angehen wollte, wenn ich wieder in Münster wohne, ist auch wieder mit dem Reiten zu beginnen. Nun wohnen wir 1,5 Jahre wieder hier und wie oft bin ich geritten? Ganz genau. Kein Mal. Warum? Ja, ja, Arbeit und Kinder. Aber theoretisch müsste ich mir die Zeit einfach mal nehmen. Es mir „erlauben“ einem Hobby nachzugehen. Diese Woche rufe ich an. Beim Reitstall.

Was ist eure Holzterrasse? Sprich, was hättet ihr gerne im Leben, schafft es aber nicht an, weil „zu teuer“ oder „lohnt sich nicht“? Was ist euer Reiten? Sprich, was wolltet ihr eigentlich die ganze Zeit schon machen? Oder was hält euch im Kopf, was ist eure Schranke – wie bei mir der Hauskauf?

Sich den Alltag so zu gestalten, wie man möchte, zufrieden sein, in dem was da ist. Das wünsche ich mir sehr und ich glaube, das kann auch gut klappen.

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Mädchenmama – ich möchte, dass du mit mir über alles sprechen kannst https://sarahplusdrei.de/maedchenmama-ich-moechte-dass-du-mit-mir-ueber-alles-sprechen-kannst/ https://sarahplusdrei.de/maedchenmama-ich-moechte-dass-du-mit-mir-ueber-alles-sprechen-kannst/#comments Mon, 03 Jun 2019 10:42:52 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9734 Als wir bei unserem ersten Kind erfahren haben, dass es ein Mädchen wird, hat sich mein Mann total gefreut. Er hatte es zwar vorher nicht gesagt (wäre ja auch irgendwie blöd gewesen), aber er hat ...

WeiterlesenMädchenmama – ich möchte, dass du mit mir über alles sprechen kannst

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Als wir bei unserem ersten Kind erfahren haben, dass es ein Mädchen wird, hat sich mein Mann total gefreut. Er hatte es zwar vorher nicht gesagt (wäre ja auch irgendwie blöd gewesen), aber er hat sich ein Mädchen sehr gewünscht. So hat er bei dem Ultraschall richtig die Arme hochgerissen, als wir vom Geschlecht erfahren haben.

Ich weiß noch, dass ich danach zu meinen Freundinnen zum Mädelsabend gefahren bin und ihnen gebeichtet habe, dass ich mich bedingt freue. Einfach, weil ich auch Angst habe. Einem Mädchen, dem kann einfach auch einen Menge Mist passieren (Jungs auch, aber eben anderer). Dass ich mich unsicher fühle, ob ich das alles gut mache als Mädchenmama. Denn Mama von einem Mädchen zu sein, das hat nochmal eine ganz besondere Verantwortung. Als Mädchenmama teilt man noch einmal andere Dinge mit dem eigenen Kind. Man ist sich ähnlicher. Irgendwann sind wir beide Frauen. Dann beschäftigen meine Tochter Dinge, die auch mich sehr beschäftigt haben. Als Frau, als Mama.

Ja, als Mädchenmama hat man auch Ängste. Ganz andere Ängste als mit einem Jungen. Ich glaube, ich darf das sagen, ich bin nämlich auch Jungsmama. Bei beiden Kindern wünsche ich mir natürlich, dass wir auch in der Pubertät ein gutes, offenes Verhältnis miteinander haben werden. Bei meiner Tochter wünsche ich mir das aber in einem besonderen Maße. Ich wünsche mir, dass wir über alle Veränderungen von ihr und ihrem Körper offen sprechen können. Das sie stolz darauf ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden. Das besondere Geschenk sieht, dass uns Frauen zuteil wird. Das Geschenk, dass wir ein Kind in uns tragen können und all das, was dazu gehört.

Ob ich das selbst so erfahren habe? Nein. Obgleich ich vier Schwestern habe, bin ich in einem Umfeld aufgewachsen, wo sexuelle Aufklärung und das Wissen um den eigenen weiblichen Körper keinen Platz hatten. Es gab keine Gespräche zu Themen wie Menstruation, Monatshygiene, Geschlechtsverkehr oder Verhütung. Zwar hat mich meine Mutter zu meinem ersten Frauenarzttermin begleitet, aber auch der war meinem Unwissen geschuldet. Und zwar war ich mir nicht sicher, ob man von Petting schwanger werden konnte. Auch Dr. Sommer aus der Bravo, meine persönliche Aufklärung, war da nicht so klar, wie ich es mir gewünscht hätte.

Ob ich das meiner Mutter vorwerfe? Nein. Oder vielleicht ein bisschen. Ich glaube, sie konnte nicht anders, weil sie einfach ganz anders großgezogen wurde. So nach dem Motto: „Über manche Dinge spricht man nicht.“ Ich hätte mir gewünscht, dass sie für uns Mädels über diesen Schatten springt. Dass sie es als wichtig empfindet, selbst Diejenige zu sein, die erklärt und der man Fragen stellen kann.

Auch wenn ich eben genauso großgezogen wurde („über mache Dinge spricht man nicht“), lebe ich mein Leben anders. Ja, auch ich muss mich in manchen Situationen daran erinnern, wie wichtig es ist, seinen Körper kennenzulernen. Wenn meine Kinder (3 und 6 Jahre) also ihr Geschlecht erkunden möchten, versuche ich sie eher dazu zu ermutigen. Ihnen zu sagen, dass ich das wichtig finde, sie das aber ganz in Ruhe zu Hause machen können. Dass sie gerne genau hinschauen und anfassen sollen. Dass ihr Geschlecht zu ihnen gehört und genauso schön ist, wie der Rest des Körpers.

Ich wünsche mir, dass dieses Vertrauen bleibt. Dieses Vertrauen, mit mir über alles reden zu können. Dieses Vertrauen, dass das zuhause ein geschützter Raum ist. Ein Raum, wo man alles sagen darf, wo man alles fragen darf. Wir verstecken hier nichts. Meine Monatshygiene steht genauso im Bad wie alles andere. Ich hoffe darüber einmal ganz normal mit meiner Tochter sprechen zu können. Dann bleiben manche Mythen für sie nämlich genau das: Mythen. Weil sie aufgeklärt ist.

Ich war es nicht. Bin es wohl auch noch nicht ganz, denn ich habe zum Beispiel wirklich gedacht, man kann während der Periode nicht schwanger werden. An was habt ihr geglaubt? Oder wurdet ihr gut zuhause aufgeklärt? Was wünscht ihr euch für euer Mutter/Tochter Verhältnis?

Mythos Nr. 1: Man kann während der Periode nicht schwanger werden.
Es ist zwar relativ unwahrscheinlich, allerdings besteht durchaus eine Chance. Der Eisprung kann, genauso wie der Menstruationszyklus auch, unvorhersehbar sein.

Mythos Nr. 2: Während der Periode sollte man keinen Sport treiben.
Wenn man Lust auf Sport hat, dann nur zu. Sport beugt PMS (Prämenstruelles Syndrom) und Krämpfen vor, da die Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt werden.

Mythos Nr. 3: Bei der ersten Periode sollte man einen Arzt aufsuchen.
Außer bei Problemen, wie starken Schmerzen oder Blutungen, muss man mit seiner Tochter nicht unbedingt zum Frauenarzt gehen, wenn sie ihre erste Periode hatte. Spätestens mit 18 oder bei der Aufnahme sexueller Tätigkeiten sollten junge Mädchen aber einen Frauenarzt aufsuchen.

Mythos Nr. 4: Die Periode sollte genau eine Woche dauern.
Jeder Zyklus ist individuell verschieden. Ein Zyklus, der zwischen drei bis sieben Tagen dauert,
ist völlig normal.

Mythos Nr. 5: Wenn man mit seiner Tochter vor der ersten Periode über die Menstruation spricht, wird sie nur unnötig verängstigt.
Es ist immer empfehlenswert, gegenüber seiner Tochter offen und ehrlich zu sein. Mütter sollten das Gespräch zu ihr suchen und in Ruhe mit ihr über die auftretenden Veränderungen während der Pubertät reden. So lässt sich vermeiden, dass sich junge Mädchen vor der ersten Blutung fürchten.

Mythos Nr. 6: Töchter sprechen bei ihrer ersten Periode immer mit ihrer Mutter
Das kann sein, muss aber nicht. Manche Mädchen trauen sich nicht, mit ihrer Mutter darüber zu sprechen. Mütter sollten ihrer Tochter immer zu verstehen geben, dass sie mit ihr auch über intime Angelegenheiten sprechen können.

Die Pubertät gilt für junge Mädchen als Zeit der größten körperlichen und auch emotionalen
Veränderungen. Als Mama möchte ich meine Tochter begleiten selbstbewusst mit allen Veränderungen umzugehen. Natürlich gehört die Periode auch dazu.

Binden sind da genau richtig, aber die Richtige zu finden anfangs nicht so einfach. Denn es gibt da eine Menge Größen und Formen. Abhängig von der Stärke der Periode und der Figur, die perfekt passende Binde gefunden werden kann.

Die always Ultra Binde ist das perfekte Produkt für junge Mädchen, die gerade in der Pubertät sind. Mit dem MyFit Größensystem kann die richtige Binde ganz einfach ermittelt werden. Ich bin ehrlich: sowas hätte ich mir auch gewünscht. Ich bin nämlich ziemlich unwissend und unbegleitet in diesen Lebensabschnitt hinein gestolpert.

Also noch ein paar Infos zu den Binden. Mehr findet ihr aber auf der always Homepage, aber was ich neben den Produktinfos noch viel wichtiger finde: es gibt den Bereich Tipps und Beratung für Frauen und darunter auch den Teil Mütter und Töchter. Schaut da unbedingt mal rein.

• sehr dünne Binde (3mm), mit oder ohne Flügel
• Oberfläche besteht aus tausenden von trichterförmigen Poren, die Flüssigkeit schnell ins
Innere der Binde leiten
• saugfähiger Kern, der aus tausenden Gelkügelchen besteht, nimmt Flüssigkeit auf und
verwandelt sie in Gel, sodass nichts ausläuft
• einzigartige, doppelt geschwungene Flügel, damit an den Seiten nichts ausläuft und die an Ort
und Stelle bleibt (100% Auslaufschutz)

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Die Zeit heilt alle Wunden oder alles eine Phase im Leben https://sarahplusdrei.de/die-zeit-heilt-alle-wunden-oder-alles-eine-phase-im-leben/ https://sarahplusdrei.de/die-zeit-heilt-alle-wunden-oder-alles-eine-phase-im-leben/#comments Fri, 31 May 2019 18:14:03 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9750 Ich bin zurück. Zurück aus Hamburg. Ein spontaner Entschluss. Ein guter. Und zum ersten Mal hat es irgendwie gar nicht so weh getan. Dieses nach Hamburg kommen. Hamburg war für mich für 12 Jahre mein ...

WeiterlesenDie Zeit heilt alle Wunden oder alles eine Phase im Leben

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Ich bin zurück. Zurück aus Hamburg. Ein spontaner Entschluss. Ein guter. Und zum ersten Mal hat es irgendwie gar nicht so weh getan. Dieses nach Hamburg kommen.

Hamburg war für mich für 12 Jahre mein Zuhause. Meine Heimat. Der Ort, an dem ich Erwachsen geworden bin. Mit Erwachsen meine ich: so richtig unabhängig. In Münster habe ich studiert, ja. Ich bin auch in der Nähe aufgewachsen. Ich habe für ein paar Monate in Südafrika und Australien gelebt. Aber so richtig ich, ich meine, nur ich selbst, das bin ich in Hamburg geworden. Unabhängig, sowohl finanziell, als aber auch vor allem im Kopf. Mein erster Job war in Hamburg, meine erste so wirklich eigene Wohnung. Ich meine eine, die ich mir nicht geteilt habe, eine, die ich mir selbst besorgt habe, eine, die ich selbst bezahlt habe. Nur ich. Krass.

Ja, die Zeit in Hamburg war krass. Die ersten Jahre habe ich in Altona-Altstadt gewohnt, in Agenturen gearbeitet und Nächte auf dem Kiez durchgefeiert. Heftig. Heftig und unglaublich toll!!! Morgens als „Einheimischer“ bei den ersten Sonnenstrahlen über den Fischmarkt zu ziehen: Einfach unbezahlbar!

Egal wo in Hamburg, ob im Duschweg, direkt in der Schanze, Altona-Altstadt oder später in Eimsbüttel: Ich habe immer ums Eck vom Schulterblatt gewohnt. Zusammen mit der Bellaliancestraße meine liebste Ecke in Hamburg. Hier habe ich in einer der kleinsten Bars des Welt mit dem 01:04-Club ordentlich gefeiert. Hier habe ich aber auch das erste Ultraschallbild unserer Tochter mit einem Frühstück gefeiert und auch der allererste Ausflug mit Baby ging wohin? Natürlich in die Schanze.

Ich habe mich mit Freundinnen zum Essen und Trinken in tollen Cafés und Restaurants in Eimsbüttel getroffen, bin total gerne mit dem Kinderwagen über den Eppendorfer Weg gebummelt, schön mit einem Cappucino auf der Hand von meinem Stammitaliener. Der Park am Weiher war Ziel für Kaffee- und Kuchenausflüge, Enten füttern, Spielplatzbesuche. Der Weiher selbst eines Tages Ziel meiner Tochter, die mit ihrem Fahrrad genau reinbretterte. Übrigens hatte sie vorher die Wand aus Brennesseln auch noch gleich mitgenommen.

Ja, an Hamburg hängen unheimlich viele kleine und große Erinnerungen. In Hamburg habe ich geheiratet, meine zwei Kinder zur Welt gebracht und ja, ich habe lange geglaubt, hier, in meiner selbstgewählten Heimat werde ich auch wohnen bleiben.

Nun wohnen wir seit gut 1,5 Jahren in Münster. Unser beider Herkunftsstadt. Dieses Heimatgefühl, das verbinde ich mit Münster nach wie vor nicht. Vielleicht kommt das irgendwann mal wieder. Mittlerweile halte ich das sogar für nicht ganz unwahrscheinlich, denn jetzt bei meinem letzten Hamburg Besuch ist auf einmal etwas passiert: Es tat nicht mehr so weh!

Das Heimweh nach Hamburg hat mich lange geplagt. Ich habe auch drüber geschrieben Weil mir manchmal so ein Kloß im Hals sitzt, den man Vermissen nennt.Im neuen Haus in Münster und dann am schlimmsten, wenn ich in Hamburg war. Oft habe ich im Zug geweint, wenn ich wieder zurückfahren musste nach Münster. Ich habe die Besuche eingeschränkt. Konnte das Gefühl, in Münster immer wieder neu ankommen zu müssen, nur schwer aushalten. Habe in Hamburg all die schönen Erinnerungen gesehen, wenn ich da war. Habe mich sofort zuhause gefühlt, vielmehr als in Münster.

Und diesmal? Diesmal war es irgendwie anders. Ich habe all die Erinnerungen noch genauso gesehen wie sonst auch. Aber ich konnte sie rein so bewerten wie sie sind: Als schöne Erinnerungen. Ich und auch wir als Familie hatten 12 wunderbare Jahre in Hamburg. Meine ersten Jahre, die erstem im eigenen Job, das Großstadtleben, das war alles ganz genau das Richtige. Genau das brauchte ich nach dem Studium in Münster. Raus in die Welt. Raus aus der kleinen Stadt, rein ins weltoffene Hamburg, welches allein von seiner Bevölkerungsstruktur so viel vielschichtiger ist als das beschauliche Münster. Auch uns als junge Familie hat Hamburg gutgetan. Das Elternsein hatte die Spielplatzseiten, aber auch die, abends noch in Straßencafés zu sitzen – mit und ohne Kinder. Tage am Elbstrand und im Park. Ja, unsere Zeit in Hamburg war toll.

Jetzt, jetzt ist eine andere Zeit. Die, die ich mir zum Ende in Hamburg oft herbeigesehnt habe, nämlich die räumlich freiere. Ein Haus, in dem es keinen Nachbarn stört, wenn die Kinder wieder laut sind und hin- und herrennen. Einen eigenen Garten, für den ich nicht erstmal die Tasche packen muss wie für die Elbe und den Park. Ein Umfeld so nah an der Natur und mit so wenig Straßenverkehr, dass ich selbst meinen noch 3-Jährigen mit seiner 6-jährigen Schwester alleine „auf der Straße“ und auf dem Feld spielen lassen kann.

Ob das Häuschen mit Garten jetzt mein Traum bis in die Ewigkeit ist? Nein. Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass alles im Leben eine Phase ist. Und so wie ich mich verändere, sich auch meine Umwelt anpassen kann. Natürlich nur, wenn ich es zulasse. Wenn ich nicht zu sehr an gewohnten Strukturen hänge, wenn ich offen bin für das, was um mich herum ist.

Alle Phasen in meinem Leben waren bisher gut. Ich bin sehr frei auf dem Land groß geworden. War ein „Ponymädchen“. Ob ich genau dort heute noch wohnen möchte? Nein.
Ich habe in Münster studiert, im Kreuzviertel gewohnt. Die Studienzeit war super, der Wohnort ideal. Ich liebe das Viertel. Bin nach wie vor wirklich gerne dort. Ob ich da gerade hinziehen möchte? Nein. Dafür genieße ich die Freiheiten bei uns etwas außerhalb zu sehr.
Zeit im Ausland zu verbringen war toll und ja, es zieht mich ja auch immer wieder ins Ausland. Ob wir davon träumen auszuwandern? Nein, ich glaube, momentan hängen wir viel zu sehr an Familie und Freunden.

Und meine Zeit in Hamburg? Die war einfach richtig toll! Hamburg ist und bleibt meine absolute Lieblingsstadt. Meine Herzheimat. Altona, die Schanze, Ottensen und Eimsbüttel ganz genau mein Kiez. Ob ich dorthin gerade wieder zurück möchte? Auf keinen Fall. Und das wurde mir bei diesem letzten Besuch total klar.

So sehr ich das Leben in Hamburg liebe, momentan ist nicht die Phase in meinem Leben, in der ich das Leben mit unserer vierköpfigen Familie in den Ecken, in denen wir gelebt haben, zurückhaben möchte. Nein.

Alles hat eine Phase im Leben. Aktuell heißt unsere „Häuschen mit Garten“. Ob wir irgendwann mal auswandern? Ich weiß es nicht. Ob wir irgendwann nach Hamburg zurück gehen? Ich weiß es auch nicht. Aber ich könnte es mir vorstellen. Vielleicht so wie die ersten 8 Jahre in Hamburg waren: In Altona oder Eimsbüttel, in einer Altbauwohnung mit Balkon und langen Abenden in Straßencafés – nur wir zwei.

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Südafrika, Safari mit kleinen Kindern – unsere Must Brings https://sarahplusdrei.de/suedafrika-safari-mit-kleinen-kindern-unsere-must-brings/ https://sarahplusdrei.de/suedafrika-safari-mit-kleinen-kindern-unsere-must-brings/#respond Sun, 05 May 2019 17:31:58 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9366 Ja, die schönsten Dinge erlebt man manchmal im Schlafanzug. So wie hier, als doch glatt am Morgen eine Giraffe vor unserem Safarizelt stand und uns auf Kaffee besuchte :-) Wo man unserer Meinung nach mit ...

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Ja, die schönsten Dinge erlebt man manchmal im Schlafanzug. So wie hier, als doch glatt am Morgen eine Giraffe vor unserem Safarizelt stand und uns auf Kaffee besuchte :-)

Wo man unserer Meinung nach mit Kleinen Kindern am besten Safari an der Garden Route machen kann, dass haben wir euch im Artikel Unsere Südafrika Reise – Safari mit kleinen Kindern beschrieben.

Macht man eine Safari mit Kindern, braucht man aber neben seiner „normalen“ Fotoausrüstung auch das ein oder andere für die Kinder. Normale Fotoausrüstung heißt bei uns übrigens:

Mit dem Reiseobjektiv sind wir super zufrieden. Wir hatten es schon vor Sri Lanka gekauft, um hier sowohl Safari als auch normale Bilder machen zu können. Preis-Leistung stimmt meiner Meinung nach auf jeden Fall. Wenn man sonst wie ich eher mit dem Handy fotografiert, braucht es auch kein Luxusteil. Und die Bilder – seht selbst:

Also, wir sind echt zufrieden. Für den Nachwuchs empfiehlt es sich ab einem Alter von ca. 4 Jahren auch eine Kamera mitzunehmen. Das macht den Kids einfach irre viel Spass. Wir haben seit dem letzten Jahr die VTech Kidizoom*.


Unsere Tochter fotografiert damit wirklich sehr gerne. Deshalb hatten wir auch vor der Reise überlegt, ihr eine „richtige“ Kamera zu schenken, denn die Kinderkamera dient natürlich eher dem Fotospaß an sich als der Bildqualität. Wir haben jetzt für die kommenden Urlaube diese beiden hier näher ins Auge gefasst:

Superwichtig ist natürlich die richtige Ausstattung, was die Kleidung angeht. Da man als vierköpfige Familie nicht alle Arten von Schuhwerk mitschleppen kann, habe ich auf Trekking Schuhe verzichtet und Turnschuhe eingepackt. Die gingen auf jeden Fall gut: adidas Cloudfoam mit Klett*. Richtig wichtig ist aber eine Funktionsjacke mit abnehmbaren Fleece* innendrin, wir schwören da auf Jako-o*. Den Fleece braucht man morgens auf jeden Fall drunter, da es um 6 Uhr echt noch kalt ist und die Wind- und Regenjacke drüber? Nun ja, wir hatten auch das Glück einen Safari im Regen zu machen… :-)

Was noch mit muss, wenn man irgendwo auf einer Lodge übernachtet: Taschenlampen (wir haben für die Erwachsenen einfache LED-Stirnlampen* und für die Kids Kinderlampen von Spiegelburg*) für den Rückweg vom Abendessen (spannende Nachtwanderung!). Und zum genaueren Untersuchen der Natur Lupen* und Lupenbecher*. Da kann man so einiges rein tun. Tausendfüßler und so ;-)

Was bei uns toll war für die Vorbereitung waren dann noch passende Bücher, um die Tiere vorher schon mal kennenzulernen. Im Besonderen das TipToi-Buch „Entdecke die Tiere Afrikas“* war dafür echt spitze.

Und vor Ort? Eine gelungene Safari steht und fällt mit dem Knabberzeug ;-) Also bitte Kekse und Weingummi einpacken. Wenn ihr dann noch Sonnenbrillen* und dünne Mützen* (so ein Safarijeep ist ja offen) dabei habt, kann nichts mehr schief gehen.

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Unsere Südafrika Reise – Safari mit kleinen Kindern https://sarahplusdrei.de/unsere-suedafrika-reise-safari-mit-kleinen-kindern/ https://sarahplusdrei.de/unsere-suedafrika-reise-safari-mit-kleinen-kindern/#respond Sun, 05 May 2019 16:41:06 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9324 Was mich bei der Südafrika-Reise am meisten Zeit bei der Planung gekostet hat, war die Suche nach geeigneten Wildreservaten. Da wir uns für unsere erste Reise nach Südafrika für die malariafreie Garden Route entschieden haben, ...

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Was mich bei der Südafrika-Reise am meisten Zeit bei der Planung gekostet hat, war die Suche nach geeigneten Wildreservaten. Da wir uns für unsere erste Reise nach Südafrika für die malariafreie Garden Route entschieden haben, war klar, dass meine Lieblings-Nationalparks wie Krüger und Hluhluwe-iMfolozi im Osten des Landes ausfallen. Am Ende der Garden Route gibt es mit dem Addo Elephant Park noch einen weiteren tollen Nationalpark, in dem man auch selber mit dem Auto fahren kann. Da unsere Kinder 3 und 6 Jahre alt sind, haben wir uns aber dagegen entschieden. Grund war vorwiegend, dass man, wenn man selber fährt, natürlich durchaus länger nach Tieren suchen muss. Ranger haben da natürlich eine andere Erfahrung.

Also habe ich geschaut, welche privaten Parks auf der Garden Route in Frage kommen. Das heißt Parks, die auch Safaris für unter 6-Jährige zulassen. Ab 6 Jahre geht es nämlich bei fast allen Parks. Entschieden haben wir uns für Buffelsdrift (bei Agoda* oder booking*) und Botlierskop (bei Agoda* oder booking*). In Frage gekommen wären noch das Garden Route Game Reserve und das Plettenberg. Beide haben uns aber auf der Page optisch nicht ganz so gut gefallen.

Unser erste Safari haben wir in Buffelsdrift* gemacht. Direkt mit Übernachtung in einem Safari-Zelt im Park und Pool am Wasserloch. Allein die Fahrt mit dem Golf Cart zum Zelt war ein Highlight. Tausende Freudenschreie der Kinder bei Antilopen und einer Schildkröte.

Wir hatten ein Familienzelt, obgleich: Zelt finde ich nicht ganz passend, es war nämlich sehr komfortabel! Am Nachmittag sind wir dann gleich auf die Safari gegangen und durften Giraffen, Erdmännchen und Zebras sehen. Ganz toll war auch der Stop zum Sundowner. Mit dabei war noch eine andere Familie mit Baby in der Trage. Da die Safaris „nur“ zwei Stunden gehen, ist das, denke ich, auch gar kein Problem. Das Baby hat die Zeit in der Trage auf jeden Fall verschlafen.

Was Buffelsdrift* leider nicht hat, ist ein Spielplatz oder ähnliches. Das macht es beim Abendessen etwas schwierig. Ein Haufen Kinder (außer unseren gab es noch einige) und keine Spielmöglichkeit haben das Ganze etwas lauter werden lassen. Nicht zur Freude mancher Gäste, was bei mir ein ziemliches Unwohlsein ausgelöst hat. Aber das war spätestens am nächsten Morgen weg. Wir haben nämlich zum Kaffee vor unserem Zelt Besuch bekommen. Ja, die Giraffe („Opa“) war wirklich sooo nah. es war unglaublich und eines der allerbesten Erlebnisse auf unserer Reise.

Nicht im Wildreservat selbst, sondern in einem separierten Bereich, gibt es drei Elefanten, die man aber „treffen“ kann. Grund dafür, dass sie nicht ausgewildert sind, ist wohl, dass sie als Waisen mit der Flasche aufgezogen wurden. Mittlerweile sind sie Jugendliche und wohnen auf einem sehr, sehr großen Areal.

Buffelsdrift bei Agoda*

Das zweite Wildreservat, das wir dann auch gleich zweimal besucht haben, ist das Botlierskop*. Ein sehr großes Reservat mit verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten. Wir waren in „The Village“ und haben dort ein Paket mit Übernachtung, Halbpension und zwei Safaris gebucht. Wir haben dafür ungefähr 380€ bezahlt. Rechnet man all die Leistungen mit ein, ist das völlig berechtigt und passend. Die Unterkünfte sind toll, super hochwertig und gleich mit kleinem Kamin drin. Das Essen ist richtig, richtig gut und man fühlt sich ausgesprochen wohl. Empfangen mit Sekt und Apfelsaft ging es erstmal auf den Spielplatz und dann zur Safari.

Die Safaris sind hier 3 bis 3,5 Stunden lang mit einer Snack- und Trinkpause. Die Ranger sind ausgesprochen geschult und erzählen einem wirklich alles. Es gibt Elefanten, Zebras, Antilopen, sogar schwarze Impalas (daher hat das Reservat auch sein Namen), sehr viele Nashörner mit ihren Babys und sogar drei Löwen. Dazu kommt, dass die Landschaft ganz toll ist.

Wir hatten nicht nur auf unseren Safaris großes Glück, sondern auch, dass bei unserem zweiten Aufenthalt zwei Zebras bis zum Pool gekommen sind. Das war wirklich unglaublich!

Auch als unsere Kinder noch einen kleine Ausrittrunde gemacht haben (kann man umgerechnet für 5 Euro 15 Minuten lang) sind sie noch an den Zebras vorbei geritten. Einfach toll.

Ich würde beide Reservate sehr für Familien empfehlen. Da beide sehr unterschiedlich sind, kann man sehr gut beides machen. Warum wir uns für jeweils eine Nacht entschieden haben? Für Kinder ist das eine ganze Menge Input. Wir wollten nicht, dass es durch die Häufigkeit seinen Reiz verliert und haben deshalb immer Tage dazwischen freigelassen.

Botlierskop bei Agoda*

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Sommerimpressionen aus Südafrika & schöne Sachen für Kinder https://sarahplusdrei.de/sommer-impressionen-aus-suedafrika-schoene-sachen-fuer-kinder/ https://sarahplusdrei.de/sommer-impressionen-aus-suedafrika-schoene-sachen-fuer-kinder/#respond Sat, 04 May 2019 16:45:39 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9684 Geht es euch auch so, dass Kindermode oft wie Kleidung junger Erwachsener aussieht? Kindheit ist für mich bunt und dreckig :-) Sprich: Die Sachen sollten farbenfroh sein, so dass sie auch den Kindern gefallen und ...

WeiterlesenSommerimpressionen aus Südafrika & schöne Sachen für Kinder

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Geht es euch auch so, dass Kindermode oft wie Kleidung junger Erwachsener aussieht? Kindheit ist für mich bunt und dreckig :-) Sprich: Die Sachen sollten farbenfroh sein, so dass sie auch den Kindern gefallen und etwas aushalten. Also nicht gleich kaputtgehen.

Meine Kinder sollen nicht aussehen wie kleine Erwachsene, sondern wie Kinder. Das heißt bunt. Schön bunt, ohne Neon-Klimbim und ohne jegliche Merchandising Geschichten. Ich habe oft den Eindruck, dass das gerade mit zunehmenden Alter echt schwierig ist. Bis zur Größe 98 haben namhafte, große Modeketten schöne Sachen. Ab Größe 104 wird es dann oft speziell. Auch das Genderthema ist hier dann ein großes. Jungs stehen anscheinend alle auf Dinos mit aufgerissenem Maul und Mädels nur auf Glitzer und Tüll. Letzteres ist bestimmt mal nett, aber wenig praktikabel fürs Bäume Beklettern und nein, mein Junge wirkt nicht maskuliner durch furchterregende Prints.

Wie viele von euch wissen, sind wir besonders für den Kita-Alltag sehr große Fans von Jako-o. Einfach weil die Sachen eine super Qualität haben. Heute will ich mal auf den Designaspekt kommen, denn wir finden sie Sachen auch kindgerecht schön. Also für euch ein paar Sommerimpressionen aus Südafrika mit schönen Sachen für die Kinder hier.

Das T-Shirt hier hat vorne einen Anker drauf. Mit der Jeansshorts eine super Kombi. Die Sachen fallen etwas größer aus. So ist das Shirt 92/98 und die Hose hätte auch gut noch 98 sein können. CJ wird im Juni vier.

Lütti, hier oben im Bo-Kaap unterwegs, trägt ihr absolutes Lieblingskleid. Gibt es auch noch in vielen anderen Farbkombinationen.

Das gelbe Shirt von CJ ist im besonderen eines meiner Lieblingsteile. Bitte auch etwas kleiner bestellen. CJ trägt mit bald 5 auch wieder 92/98. Hier übrigens in Camps Bay in Kapstadt – ein wunderschöner Strand.

Auch der Rock gehört zu unseren Lieblingen. In blau mit weißen Punkten haben wir den nämlich mittlerweile sogar in zwei Größen im Schrank hängen. Dazu kombiniert ein Langarm-Shirt (bitte auch eine Größe kleiner bestellen) und die Ballerinas von Froddo.

Super zufrieden sind wir mit den Turnschuhen, die wir bestellt haben. Richtig leicht und das beste Indiz für gute Kleidung: Die Kinder tragen sie sehr, sehr gerne. Es gibt sie übrigens auch in blau.

Super ist in jedem Fall für abends auch eine Sweathose. Hier in Deutschland auch für tagsüber ;-) Den Schlumpfpullover haben wir schon länger in blau und gelb und er ist auch von Jako-o.

Vielleicht findet ihr ja beim Stöbern noch das ein oder andere Teil. Es gibt zum Beispiel gerade auch wunderschöne Jumpsuits.

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Südafrika mit Kindern – Ausflüge rund um Kapstadt https://sarahplusdrei.de/suedafrika-mit-kindern-ausfluege-rund-um-kapstadt/ https://sarahplusdrei.de/suedafrika-mit-kindern-ausfluege-rund-um-kapstadt/#comments Fri, 03 May 2019 13:03:42 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9118 Urlaub in Kapstadt – heißt das Städtetrip? Nein, überhaupt nicht. In Kapstadt und um Kapstadt herum kann man so viele Dinge machen, dass ich mich nachKapstadt mit Kindern – unsere Traumstadt! Unterkunft & Aktivitätenentschieden habe ...

WeiterlesenSüdafrika mit Kindern – Ausflüge rund um Kapstadt

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Urlaub in Kapstadt – heißt das Städtetrip? Nein, überhaupt nicht. In Kapstadt und um Kapstadt herum kann man so viele Dinge machen, dass ich mich nachKapstadt mit Kindern – unsere Traumstadt! Unterkunft & Aktivitätenentschieden habe einen zweiten Blogpost zu machen. Einfach weil man gut und gerne auch wochenlang in dieser Region Urlaub machen kann. Aber schaut selbst:

Boulders Beach

Eins der Dinge, die vor 15 Jahre noch SEHR viel weniger touristisch waren. Damals wie heute ist der Boulders Beach ein Nationalpark und man muss dementsprechend einen Entrance Fee entrichten. Das finde ich grundsätzlich gut, enttäuscht war ich jedoch über den Andrang von Menschnemassen. Für die Kinder tat das keinen Abbruch, die waren begeistert. Übrigens gibt es ganz vorne am ersten Parkplatz (dort wo auch die Souvenierstände sind) einen kleinen Strand, wo wir zum Baden hingegangen sind. Dem Trubbel entfliehen, das dachten sich wohl auch diese drei Pinguine und so haben wir mit ihnen gemeinsam den Nachmittag dort verbracht.

Auch im Nationalpark könnt ihr am oberen Gate auch gut baden. Achtet allerdings auf die Ebbe und Flut Zeiten, denn bei Flut wird der Strand sehr, sehr klein.

Muizenberg Beach

Sehr bekannt ist der Strand in Muizenberg, vor allem wegen seiner bunten Häuser. Die waren auch wirklich noch schöner als vorgestellt. Zum Baden war die See allerdings zu wild und zu kalt für uns. So haben wir uns eher auf das Sandbuddeln konzentriert.

Cheapmanns Peak Drive

Ein Must Do! Zu Beginn noch ein Abstecher Hout Bay und dann die Strasse direkt am Klipp lang.

Blouberg Beach

Dort haben wir am Ende gewohnt. Einfach weil man einen tollen Strand und einen unglaublichen Blick auf den Tafelberg hat. Wunderschön war es auch, allerdinsg würden wir beim nächsten Mal wieder in Taemborskloof wohnen und dann einen Tagestrip hierher machen. Das lag vielleicht zum einen daran, dass wir echt Pech mit dem Apartment hatten, zum anderen aber auch, das hier es zu ruhig empfunden haben und wenn man etwas unternehmen möchte echt einen Fahrt hat. Wir waren bei Regen einmal zu Aquarium und Essen in Tamberskloff, dass war dann schon ein Ritt weil die Straßen so voll waren. Strand und Sonnenuntergang in Blouberg ist aber finde ich ein Muss.

Weingüter

Gibt es um Kapstadt herum unheimlich viele. Deshalb schreibe ich euch das nochmal separat :-)

Wenn ihr jetzt gerade überlegt in Südafrika Urlaub zu machen, dann lege ich euch auch diesen Artikel sehr ans Herz mit einigen wichtigen Infos rund um die Planung einer solchen Reise mit Kindern. Und wenn ihr mögt könnt ihr euch auch noch 5% auf eure Südafrika Reise sparen.

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Das dritte Kind – will ich mich wirklich nochmal zurück auf Start begeben? https://sarahplusdrei.de/das-dritte-kind-will-ich-mich-wirklich-nochmal-zurueck-auf-start-begeben/ https://sarahplusdrei.de/das-dritte-kind-will-ich-mich-wirklich-nochmal-zurueck-auf-start-begeben/#comments Thu, 02 May 2019 17:23:32 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9661 An jeder Hand ein Kind. Mehr Hände habe ich ja auch nicht. Aber schon länger weilt ein Gedanke in mir und mit steigendem Alter der Kinder und ja, auch meinem eigenen, wird der immer lauter: ...

WeiterlesenDas dritte Kind – will ich mich wirklich nochmal zurück auf Start begeben?

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An jeder Hand ein Kind. Mehr Hände habe ich ja auch nicht. Aber schon länger weilt ein Gedanke in mir und mit steigendem Alter der Kinder und ja, auch meinem eigenen, wird der immer lauter: Wollen wir jetzt eigentlich ein drittes Kind oder nicht?

Es gibt, glaube ich, kaum etwas in meinem Leben, keine Entscheidung, über die ich so lange nachgedacht habe. Wir, meine ich natürlich. Obgleich ich mir sicher bin, dass sich mein Mann außerhalb unserer Gespräche nicht sooo viele Gedanken darum macht. Aber warum ist das so? Dass ich mir so viele Gedanken mache?

Das erste Kind war der größte Wunsch, die Entscheidung war gar keine, sie war klar.

Dass wir ein Kind haben wollten, dass war uns irgendwie klar. So wie vielen anderen Paaren irgendwie auch. Es gehörte für uns dazu. Zu einer langen Partnerschaft. Zu einer Partnerschaft, die hoffentlich ein Leben lang hält. Ja, wir wollten auch klar ein Kind voneinander. Wir haben bereits vor der Hochzeit ordentlich probiert und doch kam es dann erst 27 Monate nach der Hochzeit. Aber das ist ein anderes Thema. Unsere Tochter war da und damit die Erfüllung unserer Wünsche. Eltern sein, ein Kind haben. Toll war das. Und anstrengend, richtig anstrengend. Unser Glück kannte keine Grenzen, unsere Anstrengung auch nicht. Unsere Tochter war, sagen wir es mal vorsichtig, nicht das Kind, das sich irgendwo ablegen ließ und gut schlief. Vielmehr schliefen wir Eltern auf dem Teppich, auf dem Badezimmerboden mit Kind vor der Waschmaschine, auf der Couch mit Kind in der Trage auf den Bauch gebunden, auf dem Dielenboden mit einer Hand an der Nonomo-Wippe. Und ja, ich glaube, Stefan sind auch öfters die Augen auf dem Pezziball zugefallen, auf dem er stetig rauf und runter hüpfte, mit unserer Tochter auf dem Arm. Ja, Elternschaft hat definitiv ihre Höhen und Tiefen.

Kind Nr. 2 – denn das erste soll doch ein Geschwisterkind haben

Ja, Kind Nr. 2 ist bei den meisten doch auch irgendwie klar. Das erste soll nicht alleine groß werden, soll ein Geschwisterkind haben. Einzelkindern wird schließlich das eine und das andere nachgesagt, und auch wenn das wahrscheinlich alles nicht stimmt, wünschen sich die meisten Eltern für ihr erstes Kind ein Geschwisterkind. Wir auch. Nur wie oben beschrieben, hatte Nr. 1 schon, sagen wir es mal vorsichtig: etwas länger gedauert. Wir waren also durchaus bereit, uns mit dem Einzelkind-Gedanken auseinanderzusetzen. Falls wir es uns wünschen könnten, fanden wir einen Altersabstand von 2,5 Jahren ideal. Und weil es ja beim ersten Kind eh nicht geklappt hat, ich nicht schwanger wurde, dachten wir, wir lassen einfach die Verhütung weg. Kann ja eh nichts passieren und ZACK – da war unser Altersabstand von 2,5 Jahren bereits unterwegs. Mir und meinem Körper blieb also genau ein Sommer, in dem ich kein Kind an der Brust oder im Bauch hatte. Für mich zu kurz, viel zu kurz. Aber war das Kind erstmal da, war alles richtig, genau wie es war.

Die vierköpfige Familie – das Idealbild und mein großes Glück

Seit 2015 sind wir nun zu viert. Ein Junge und ein Mädchen, alles was sich die deutsche Durchschnittsfamilie doch nicht besser wünsche könnte. Und ehrlich: Ich konnte es mir auch nicht besser wünschen. Sooo glücklich war ich mit Baby und Kleinkind. Ja, es war auch sauanstrengend, noch viel mehr als bei Nr. 1. Den Spruch „Ein Kind ist kein Kind“ hassen Erstlingseltern. Verständlicherweise. Aber trotzdem stimmt ihm jeder zu, hat er erstmal das zweite Kind. Aber diese Zeit jetzt, die Zeit mit meinen kleinen Kindern, die ist die bisher glücklichste in meinen Leben. Die Kinder sind das größte Glück, das wir haben. Ich möchte nicht sagen der Sinn, denn mein Leben hatte auch vorher einen Sinn und ich möchte meinen kleinen Kindern nicht die Bürde aufbürden, dass sie der Sinn meines Lebens sind. Aber mein Leben, das hat mit ihnen noch einmal einen ganz anderen Sinn bekommen. Einen zusätzlichen. Einen schönen. Einen wertvollen.

Die Kinder werden größer und ich wieder freier

Nun sind unsere Kinder 3 und 6. Im Sommer wird der Kleine 4. Seit ein paar Monaten schlafen sie endlich ganz ok ein. Nachts kommen sie in unser Familienbett, oder besser: der Kleine lässt sich noch jede Nacht holen, obwohl er mittlerweile auch selbst hochgehen könnte. Auch wenn das allnächtliche Aufstehen manchmal anstrengend ist, es ist NICHTS zu vorher. Ich glaube, zum Thema Kinderschlaf finden sich hier auf dem Blog tausendundein Artikel. Auch die Abende gehören teilweise wieder uns. Oft ist um 20 Uhr Schicht, wenn es länger dauert manchmal um 21 Uhr. Trotzdem bleibt noch Zeit. Zeit für uns, Zeit um z.B. Bücher zu lesen.

Am Wochenende, wenn die Kinder früher aufwachen, gehen sie mittlerweile einfach runter und spielen miteinander. Teilweise sogar stundenlang. Heißt: Die Kinder stehen um 7.30 Uhr auf und wir um 9.30 Uhr. Herrlich ist das. Aber was am schönsten ist: Wir können Zuhause wie im Urlaub einfach mal sitzen bleiben und uns unterhalten. Keiner muss ständig hinter den Kindern her rennen und schauen, ob alles in Ordnung ist oder ob sich ein Kleinkind jetzt gerade doch einen Haufen Steine in den Mund steckt oder sich todesmutig irgendwo runterstürzt. Die Kinder toben im Garten, auf der Straße, im Schrebergarten, auf dem Feld, auf Bäumen und auf Klettergerüsten.

Wir könnten jetzt auch mal ein paar Tage wegfahren. Alleine meine ich. Nur wir Eltern. Haben wir noch nicht gemacht, aber ich glaube, jetzt könnten wir es. Wir können wieder abends feiern gehen. Wir können Besuch einladen und haben trotzdem einen gemeinsamen langen Abend, einfach weil die Kinder so rumspringen, mit dabei sind. Wir vier sind ein super Team, auch jeder für sich. Wir sind mittlerweile alle ziemlich entspannt, würde ich sagen :-) Jetzt noch einmal alles zurück auf Start?

Und war es das jetzt? Kein Kind Nr. 3?

Manchmal dienen mir ja meine Texte zur Selbstreflexion. Um mir Dinge klarer zu machen. Und der eine oder andere von euch mag jetzt hier angekommen sein und mir sagen: Na, Sarah, dann lasst es doch so. Ist doch gut so. Zwei Kinder, mittlerweile so fast aus dem Windelalter raus. Konzentriert euch wieder mehr auf euch, eure Beziehung.

Wäre da nicht dieser Gedanke. Dieser Gedanke, dass noch Platz wäre. In unseren Herzen, in unserer Familie. Ja, wir funktionieren gut miteinander. Aber ich glaube auch, wir funktionieren auch mit einem mehr. Wäre es nur mein Herz, dann hätte es wahrscheinlich schon lange ja gesagt. Aber da ist ja auch noch der Kopf. Und so ein drittes Kind, das ist häufig erstmal eine Kopfentscheidung.

Aber dazu schreibe ich noch einen Artikel. Das wird hier ja sonst langsam echt zu lang.

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Super lecker und einfach: Spargelquiche https://sarahplusdrei.de/super-lecker-und-einfach-spargelquiche/ https://sarahplusdrei.de/super-lecker-und-einfach-spargelquiche/#respond Thu, 02 May 2019 10:42:21 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9667 Meine Schwester hat zum Osterbrunch eine Spargelquiche mitgebracht. Saulecker war die. Und sah auch noch gut aus – ich hätte ein Foto machen sollen. Meine sieht jetzt nämlich nicht ganz so gut aus, schmeckt aber ...

WeiterlesenSuper lecker und einfach: Spargelquiche

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Meine Schwester hat zum Osterbrunch eine Spargelquiche mitgebracht. Saulecker war die. Und sah auch noch gut aus – ich hätte ein Foto machen sollen. Meine sieht jetzt nämlich nicht ganz so gut aus, schmeckt aber :-)

Für das Rezept braucht ihr

  • 500 g weißer Spargel
  • 500 g grüner Spargel
  • Zucker
  • 5 Eier
  • 250 g Schmand
  • Salz & Pfeffer
  • 100 g Parmesan
  • 1 Packung Quiche Teig

Wenn ihr den Teig frisch machen wollte:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • Salz
  • 1 Ei

Das hat meine Schwester gemacht. Auch hat sie das Rezept, sagen wir mal: etwas ausgefeilter gemacht. Bei mir wurde es dann eher die einfache Variante. Den weißen Spargel habe ich geschält, längs halbiert und vier Minuten mit Zucker und Salz (je halber Teelöffel) gekocht. Den grünen Spargel nur unten am Strunk geschält, halbiert und 2 Minuten gekocht. Spargel gut abschrecken, damit er die grüne Farbe behält. 5 Eier, 250 g Schmand und 100 g Parmesan habe ich verquirlt und mit Pfeffer & Salz abgeschmeckt. Danach über den Spargel gegeben und das Ganze bei 35 Minuten gebacken (200 Grad, Umluft 180 Grad auf der mittleren Schiene).

Fertig! Aber Moment noch, sollte noch ca 10 Minuten stehen.

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Ausflug zu den Tulpen nach Holland – wo sind die schönsten Tulpenfelder? https://sarahplusdrei.de/ausflug-zu-den-tulpen-nach-holland-wo-sind-die-schoensten-tulpenfelder/ https://sarahplusdrei.de/ausflug-zu-den-tulpen-nach-holland-wo-sind-die-schoensten-tulpenfelder/#comments Mon, 29 Apr 2019 16:50:03 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9577 Es gibt ja so Dinge, die will man immer mal machen. Bei mir war das ein Ausflug zu den Tulpenfeldern nach Holland. Von Hamburg aus war das aber immer irgendwie zu weit und so ganz ...

WeiterlesenAusflug zu den Tulpen nach Holland – wo sind die schönsten Tulpenfelder?

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Es gibt ja so Dinge, die will man immer mal machen. Bei mir war das ein Ausflug zu den Tulpenfeldern nach Holland. Von Hamburg aus war das aber immer irgendwie zu weit und so ganz Urlaub machen im April, dass wollte ich in Holland um diese Jahreszeit von Hamburg eher auch nicht. Da fährt man dann nach Dänemark ins Ferienhäuschen. Jetzt wohnen wir ja aber quasi fast ums Eck von Holland und so waren wir im letzten Jahr auch schon auf Texel. Also, ein Blick auf die Karte – und zu den Blumenfeldern sollte es eigentlich nur 2,5 Stunden mit dem Auto dauern.

Aus 6 Uhr Aufbruchzeit ist dann 7.30 Uhr geworden und aus 2,5 Stunden Fahrt am Ende 4,5. Die Stimmung war, nun ja, angespannt. Wir waren in der Nähe des Keukenhofs, in Noordwjik und Lisse. Die meisten der Blumenfelder waren abgesperrt. Das war natürlich unheimlich schade, auch wenn ich die Blumenbauern verstehen kann. Aus der ganzen Welt kommen mittlerweile die Touristen zur Tulpensaison. Da wir auch noch die gute Idee hatten, in den Osterferien zu kommen, haben wir den vollen Schlag mitbekommen. Den Keukenhof haben wir nach Blick auf den Parkplatz und Autos bis zum Horizont ausfallen lassen. Erst nach dieser Entscheidung merkten wir, das danach sogar noch zwei weitere Parkplätze kamen. Einer voll mit Reisebussen. So etwas ist so gar nicht unsere Veranstaltung.

Aber es war ja nicht alles schlecht. Von Noordwijk Richtung Keukenhof haben wir diese schönen Blumenfelder gefunden und dort, wo wir das Picknick gemacht haben, waren wir sogar ganz alleine.

Insgesamt würde ich in diese Richtung aber beim nächsten Mal außerhalb der Ferien fahren. Doch es gibt unter den Reisebloggern ja auch richtige Experten – nämlich die Holländer „Salt in our Hair“. Sie bereisen die Welt und kommen ursprünglich aus den Niederlanden. Das nächste Mal fahre ich auf jeden Fall nach ihrem Guide für die Tulpenfelder :-)

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Unser Südafrika Geheimtipp: Klein Karoo, Swartbergpass und De Kombuys https://sarahplusdrei.de/unser-suedafrika-geheimtipp-klein-karoo-swartbergpass-und-de-kombuys/ https://sarahplusdrei.de/unser-suedafrika-geheimtipp-klein-karoo-swartbergpass-und-de-kombuys/#comments Sun, 28 Apr 2019 18:07:50 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9375 Ob der jetzt sooo geheim ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Wir sind auf die Strecke jedenfalls erst gekommen, als wir eine Reportage gesehen haben. Eigentlich wollten wir über die klassische Garden Route hin- und ...

WeiterlesenUnser Südafrika Geheimtipp: Klein Karoo, Swartbergpass und De Kombuys

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Ob der jetzt sooo geheim ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Wir sind auf die Strecke jedenfalls erst gekommen, als wir eine Reportage gesehen haben. Eigentlich wollten wir über die klassische Garden Route hin- und zurückfahren, sind aber dann über die Klein Karoo gefahren, was landschaftlich total toll war!

Übernachtet haben wir dann bei unserem echten Geheimtipp. Ich finde, bald die beste Unterkunft auf unserer Reise, weil soooo familienfreundlich und schön. Ich sage extra familienfreundlich, da es auch elternfreundlich ist. Ich bin ja immer der Meinung, es sollten alle etwas vom Aufenthalt haben und so wie auf dem Beitragsbild, so sieht Südafrika doch ganz gut aus, oder?

De Kombuys ist ein kleines Weingut inmitten der Berge.
(buchbar zB bei agoda* oder booking*)

Manina und Martin haben sich mit ihren zwei Kindern hier einen echten Traum erfühlt. Einen Traum, der auch eine ganze Menge Arbeit und Nerven gekostet hat. Auf einem wunderschönen Anwesen züchten sie Wagyu-Rinder und bauen Wein an.

Also, das Essen: Heaven!!! Sooo gut. Aber vielleicht erstmal zu den Unterkünften: Unten gibt es Cottages, total liebevoll eingerichtet und oben jetzt ganz neue Villas. Manina und Martin setzten bewusst auf das Konzept „klein und besonders wertvoll“. So gibt es nur wenige Unterkünfte und diese sind besonders geschmackvoll mit einem liebevollen Blick für jedes Detail eingerichtet.

Ein Traum ist im besonderen das Freiluftbad. Wohl das geschmackvollste, was ich bislang gesehen habe.

Im kleinen Pool auf der Terrasse zu planschen, den köstlichen Wein zu trinken und abends runterzugehen, um an diesem schönen Platz das leckerste Essen zu genießen: Ich habe selten sooo eine Erholung erlebt. Die Kinder können überall rumtollen, es gibt einen Unmenge an Spielzeug und so war es gar kein Problem, dass wir Eltern mal ein mehrgängiges Essen mit bester Weinbegleitung in ALLER RUHE essen konnten. Ohhh, es war sooo schön.

Übrigens, so dann die Aussicht am Morgen – bei bestem Frühstück und weiterhin dieser chilligen Stimmung, die sich so angenehm ruhig im Bauch anfühlt:

Gleich um die Ecke gibt es einiges zu erleben. Die Cango Caves, auch Buffelsdrift ist nah dran. Wir haben den Tag auf dem Swartberg Pass verbracht, ein Gebirgspass aus Schotterpiste. Einfach sehr, sehr beeindruckend.

Also, dies auf jeden Fall DER Tipp von uns: „Oben rumfahren“ lohnt sich also total, und wenn ihr bei Manina und Martin seid: Bringt für mich bitte ein Flasche Wein mit. Einfach der Beste!

Ok, und für die Kinder den Hund…
De Kombuys ist buchbar zB bei agoda* oder booking*.

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Südafrika mit Kindern: Garden Route, Plettenberg Bay & Tsitsikamma NP https://sarahplusdrei.de/suedafrika-mit-kindern-garden-route-plettenberg-bay-tsitsikamma-np/ https://sarahplusdrei.de/suedafrika-mit-kindern-garden-route-plettenberg-bay-tsitsikamma-np/#respond Sun, 28 Apr 2019 13:20:18 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=9414 Unsere Südafrika-Reise war einfach wundervoll. Andere machen ein Fotobuch im Nachgang, ich schreibe einen Blog. Manchmal, so wie jetzt gerade, denke ich: MANN!! WAS IST DAS FÜR EINE SCH…ARBEIT. Ich habe bereits so viele Posts ...

WeiterlesenSüdafrika mit Kindern: Garden Route, Plettenberg Bay & Tsitsikamma NP

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Unsere Südafrika-Reise war einfach wundervoll. Andere machen ein Fotobuch im Nachgang, ich schreibe einen Blog. Manchmal, so wie jetzt gerade, denke ich: MANN!! WAS IST DAS FÜR EINE SCH…ARBEIT. Ich habe bereits so viele Posts zu Südafrika geschrieben. Warum? Weil wir SO viel erlebt haben. Und ja, das hier aufzuschreiben hilft mir zu begreifen. Wir reisen viel, wir erleben einen Menge auf unseren Reisen. Manchmal so viel hintereinander, dass es schwer fällt, das alles zu begreifen. Da hilft der Blog. Ich bearbeite Fotos, ich schreibe. Für euch, für uns.

Was wir unsere Kinder jeden Tag auf der Reise fragen: Was fandest du heute nicht so gut? Und was fandest du am besten? Nach einer Reise fragen wir das auch. Es geht um Erlebnisse, Unterkünfte. Für unsere Kinder war die schönste Unterkunft unser Airbnb Haus in Plettenberg Bay (Airbnb-Rabattlink unten…). Warum? Ja, ein eigenes Haus haben ist einfach schon etwas besonders für Kinder. Besonders wenn es einen sooo großen Garten hat wie das in Plett. Einen Garten, in dem man stundenlang unbeobachtet rumspielen kann. Sich Geheimverstecke ausdenken.

Ja, ein Haus in Südafrika mieten, das würde ich definitiv als Must-Do bezeichnen. Airbnb bietet natürlich wie überall eine Vielzahl von Unterkünften, auch in der Kapstadt Region. Wir haben uns für ein Haus in Plettenberg Bay an der Garden Route entschieden. (Kleiner Tipp: Richtet euch doch mal über diesen Freundschaftslink einen neuen Airbnb-Account ein, dann bekommt ihr für die erste Buchung einen Rabatt und wir ein kleines Guthaben für unseren nächsten Trip!)

Es war definitiv das am besten ausgestattete Haus, das wir über Airbnb je hatten. Aber seht selbst:

Es gab sogar 3 Schlafzimmer, es hätten also locker noch mehr Leute dabei sein können. Alles war so liebevoll und schön, mit Malzeug für die Kinder, ausreichend und schönen Handtüchern – die ich mir nachher dort in einem Laden noch selber gekauft habe – als Erinnerung :-)

Plettenberg selbst ist ein süßes Städtchen mit schönen Stränden. Absolut empfehlenswert ist der Strand beim Arch Rock und noch mehr das Essen dort bei Enrico.

Food Heaven – ok, bei uns auch Vino Heaven ;-)

Außerdem, und da sind wir bei dem nächsten Highlight: der Robberg Nationalpark. Das fand Stefan nämlich mit am besten. Wir sind mit den Kindern sogar die mittlere Runde (von 3 Optionen) über die Halbinsel gewandert. Das sind 6 km wortwörtlich über Stock und Stein. Also eher etwas für größere Kinder oder noch in der Trage. Unsere 6-Jährige hat das 1a gemacht. Der 3-Jährige auch, nur musste er ab ca. der Hälfte auch immer mal getragen werden.

Das Beitragsbild oben ist auch im Robberg entstanden. Es empfiehlt sich wirklich früh da zu sein, denn bei Sonne wird das Ganze schon heftig. Wenn ihr die mittlere oder ganz große Runde geht, könnt ihr mit ziemlicher Sicherheit auch Seelöwen sehen. Ach, es ist wirklich toll.

Der noch bekanntere National Park ist aber der Tsitsikamma. Auf jeden Fall ein Must see auf euer Reise und gut von Plettenberg erreichbar.

Ja, es gibt auch Murmeltiere oder ähnlich zu sehen. Sooo scheu sind die nicht :-)

Auf dem Weg nach Plettenberg Bay auf der Garden Route gibt es noch Knysna. Da wir dort bei unserer letzten Südafrika Reise schon waren, haben wir diesmal nur einen Lunch Stop mit Spielplatzbesuch gemacht. Auf jeden Fall Austern essen – dafür ist Knysna bekannt :-) Spielplätze gibt in in Südafrika sowieso bei SEHR VIELEN Restaurants.

Auch auf dem Weg liegt Wilderness. Das wurde mir von sehr vielen Leuten empfohlen und wäre definitiv auch etwas zum Wohnen für das nächste Mal. Der Strand ist auf jeden Fall schon mal toll!

Egal wo ihr an der Garden Route wohnt, wo ihr euch ein Haus mietet, ein Barbecue wird es wahrscheinlich überall geben. Denn „Braai“ ist so ein National“gericht“ der Südafrikaner. Also haben wir es uns in unserem Ferienhaus jeden Abend ungefähr so gutgehen lassen. Südafrika Urlaub halt :-)

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