SarahPlusDrei https://sarahplusdrei.de Blog über Familie, Reisen, Wohnen, Style, Interior Fri, 15 Mar 2019 11:26:38 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.0.4 https://sarahplusdrei.de/wp-content/uploads/2017/07/apple-icon-152x152-45x45.png SarahPlusDrei https://sarahplusdrei.de 32 32 89524047 FamilienMomente und welcher Moment uns zur Familie machte https://sarahplusdrei.de/familienmomente-und-welcher-moment-uns-zur-familie-machte/ https://sarahplusdrei.de/familienmomente-und-welcher-moment-uns-zur-familie-machte/#respond Fri, 15 Mar 2019 06:25:04 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8896 Familie ist Ausnahmezustand und das immer und von Anfang an. Verstehen können das nur: Familien. Die wissen, was tägliches Familienleben bedeutet. An Freude und an Anstrengung. :-) Den Startschuss legte bei uns im Frühjahr 2012 ...

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Familie ist Ausnahmezustand und das immer und von Anfang an. Verstehen können das nur: Familien. Die wissen, was tägliches Familienleben bedeutet. An Freude und an Anstrengung. :-)

Den Startschuss legte bei uns im Frühjahr 2012 ein Ultraschallbild und ich bin ehrlich, schon beim Gedanken daran schießen mir wieder die Tränen in die Augen. Denn ja, irgendwie denken wohl die meisten ja immer, man hat irgendwann halt Kinder. Gehört vielleicht irgendwie dazu. Denkt man. Bei mir war es so. Erst als es nicht klappen wollte, wusste ich eigentlich, wie gerne ich eine Familie hätte. Das muss einem natürlich nicht so gehen, aber bei uns war es so. Der Wunsch wurde immer größer, je länger wir es probierten, eine Familie zu werden. Probierten ist wohl auch das Stichwort – ja wir probierten viel durch. Als nach etlichen Enttäuschungen endlich die Nachricht des positiven Schwangerschaftstests kam, konnte ich es anfangs gar nicht richtig glauben. Habe mich kaum getraut, mich zu freuen. Das kam erst einige Tage später, als auf einem verschneiten Schwarz-Weiß-Bild ein dunkler Punkt pulsierte: unser Kind!!!

Ganz ehrlich: wir sind schier ausgeflippt. Hätten es am liebsten in die ganze Welt geschrien: WIR BEKOMMEN EIN KIND! Im Nachhinein muss ich ja sagen, wir wussten ja gar nicht, ob alles klappt, wir wirklich ein bekommen, aber für mich gab’s da irgendwie gar keinen Zweifel. Als wir aus der Praxis kamen und in Richtung nach Hause fuhren, haben wir auf dem Schulterblatt einen Freund von uns getroffen. Einen, der selbst bald Vater wurde. Als wären wir gerade Fussballweltmeister und Olympiasieger gleichzeitig geworden, haben wir ihm jubelnd das Ultraschallbild gezeigt. Bis heute frage ich mich ja, ob er da überhaupt etwas drauf erkennen konnte – aber egal. Er hat sich überschwänglich mit uns gefreut.

Wir zwei Bald-Eltern sind dann noch frühstücken gegangen und haben die ganze Zeit völlig seelig diesen kleinen schwarzen Punkt angestarrt. Ja, ich erinnere mich gerne an diesen Morgen. Er hat für mich den Startschuss in unser Familienleben gegeben. Seitdem kümmere ich mich irgendwie um jemanden, denke immer über meine Person hinaus. Ich bin irgendwie nicht mehr nur ich. Haben meine Kinder Schmerzen, tut es mir weh. Sind sie traurig, würde ich am liebsten alles in der Welt mögliche machen, sie wieder glücklich zu sehen. Lachen sie, ist es meine größte Freude. Haben sie Angst, will ich sie beschützen. Ja, ich bin nicht mehr nur ich. Wir sind eine Familie. Mittlerweile habe ich zwei Kinder und der Punkt dort auf dem Ultraschallbild, der hat mittlerweile eine große Zahnlücke und kommt in diesem Jahr in die Schule.

Ich freue mich sehr darüber, dass immer mehr für Familien getan wird. Klar, es kann alles immer besser sein. Aber ich bin durchaus ein Mensch, der viel Positives sehen kann. So auch Unternehmen, die sich für Familien engagieren. Ich freue mich also, dass ich euch ein wenig über das neue Familienportal von Kaufland erzählen darf. Es heißt FamilienMomente und bietet viele Ideen für den turbulenten Alltag, Tipps von Experten oder kinderleichte Rezepte.

Was ich besonders toll finde: die Kaufland FamilienMomente sind für unterschiedlichste Phasen als Familie. Beginnend mit der Schwangerschaft, Neugeborenes, Kleinkind und Schulkind. Weil in jeder Phase ganz neue Herausforderungen, Möglichkeiten und Besonderheiten warten. Für jede dieser Phasen finden sich dort besondere FamilienMomente!

Willkommensbox

Kaufland hat sich zum Start seines Portals etwas besonders ausgedacht: die Willkommensbox – und die ist sogar gratis! Mit ziemlich durchdachten Inhalten möchte Kaufland neuen Mamis und Papis in ihrer ersten Zeit als Eltern unterstützen. Besonders toll finde ich, dass mit Schokolade und Nüssen auch an die Nerven und den Gemütszustand der Eltern gedacht wurde. Wie sagte ich eingangs: Familie heißt Ausnahmesituation ;-)

Aber auch alles andere in der Box ist toll. Pflege fürs Baby, eine Milchflasche und Stilleinlagen für die Mama. Ein Fotobuch und sogar ein individuell besticktes Kapuzenhandtuch. Bei uns eins mit CJ :-). Unter www.kaufland.de/familienmomente könnt ihr die Box kostenlos bestellen.

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Draußen spielen – Kinder Abenteuer erleben lassen wie früher https://sarahplusdrei.de/draussen-spielen-kinder-abenteuer-erleben-lassen-wie-frueher/ https://sarahplusdrei.de/draussen-spielen-kinder-abenteuer-erleben-lassen-wie-frueher/#comments Wed, 13 Mar 2019 10:16:09 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8968 Vor kurzem schrieb ich hier einen Artikel, der davon handelte, dass Kinder spielen, spielen, spielen sollen. Über Entschleunigung im Familienalltag. Nicht zu viele Verpflichtungen, sondern freies Spielen. Am besten auch nicht immer unter den Augen ...

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Vor kurzem schrieb ich hier einen Artikel, der davon handelte, dass Kinder spielen, spielen, spielen sollen. Über Entschleunigung im Familienalltag. Nicht zu viele Verpflichtungen, sondern freies Spielen. Am besten auch nicht immer unter den Augen der Eltern. Die besten Spiele, das wissen wir ja selber von früher, haben Kinder, wenn Mama und Papa nicht dabei sind. Bei vielen von euch habe ich damit genau den richtigen Nerv getroffen.

Aber die Kinder raus lassen, auf die Straße, in den Wald? Sie wirklich mal Abenteuer erleben lassen und vielleicht sogar, wenn wir nicht dabei sind? Dass sie durch Wiesen und Felder streifen, ohne dass wir daneben stehen?

Wir mussten früher nach Hause kommen, wenn die Straßenlaternen angingen, und meine jüngeren Geschwister waren natürlich auch dabei. Auf die habe ich ja aufgepasst. Ja, ich war 2,5 bzw. 3,5 Jahre älter. Heute kaum noch vorstellbar? Erinnere ich mich selbst an meine Kindheit, sind meine schönsten Erinnerungen die Expeditionen durch den Wald, am Fluss entlang und auf dem Feld. Ok, ist jetzt nicht immer alles glatt gegangen. Das Fernglas von Papa (ich glaube, ein Geschenk seines Vaters) ist mir seinerzeit in den Bach gefallen. War, soweit ich mich erinnere, nicht mehr zu reparieren. Ob ich vorher gefragt hatte? Nein.

Ebenfalls in schillernder Erinnerung ist mir unsere Expedition durchs Maisfeld. Die hat ihrem Namen wirklich alle Ehre gemacht und wir waren wirklich gut ausgestattet, zumindest mit Proviant – nur rausgefunden haben wir erstmal nicht :-) Aber: Ich schreibe hier heute diese Zeilen, ist also alles nochmal gut gegangen.

Ob ich mir solche Erlebnisse auch meinen Kindern wünsche? Jaaa, unbedingt. Klar, das heißt auch, eigene Ängste zu überwinden und ja, das fällt mir nicht unbedingt immer leicht. Mittlerweile darf auch der Kleine mit seinen 3,5 Jahren mal alleine draußen spielen. Außerhalb des Gartens meine ich. Unter Aufsicht seiner 2,5-jährigen Schwester – da halte ich es wie meine Eltern. ;-) Ja, da kann es auch mal passieren, dass du eins der Kinder aus dem Schlamm des Baches ziehen musst, weil sie Stichlinge fangen wollte.

Also: Raus in die Natur! Zusammen mit Jako-o habe ich euch mal mitgenommen auf einen Ausflug bei uns in die Natur – ja, da war ich natürlich dabei. Natur tut nämlich auch nicht nur Kindern gut. Ich genieße das besonders. Auf „spazieren gehen“ haben die Kinder allerdings auf deutsch gesagt keinen Bock. Mit diesem Natur-Spaß-Buch wird dann ein langweiliger Spaziergang auf einmal spannend.

Richtige Keidung ist für draußen natürlich das A und O. Kleidung, die warm hält, Bewegungsfreiheit gibt, sich gut waschen lässt und ja, nebenbei darf sie auch noch gut aussehen. Ich habe mal diesen beide Outfits für die Kinder zusammengestellt.

Für drüber tragen die Kinder warme gemütliche Fleece Jacken, drunter beide einen praktischen Hoodie, innen kuschelweich. Für CJ, der am liebsten den ganzen Tag in Jogginghose oder Leggings rumlaufen würde (wer kann es ihm verdenken), haben wir eine Sweathose mit Taschen gefunden. Für Lütti meine Lieblingsstrumpfhose (übrigens gerade im Sale) von Jako-o und den gepunkteten Rock.

Den hatten wir auch schon mal kleiner, über den freut CJ sich jetzt. Er trägt nämlich auch gerne mal Rock. Darf er auch. Ihr wisst ja, wie ich zu solchen Gender-Themen stehe… Beide Kids tragen Stiefelchen der Marke Froddo, die es nun auch seit einiger Zeit bei Jako-o gibt und die ich qualitativ wirklich super finde!

Richtig spanned werden solche Expeditionen natürlich mit dem richtigen Equipment. Ihr erinnert euch an das Fernglas meins Vaters… Richtig cool sind natürlich Walkie Talkies. Schon länger, gerne auch mit auf Reisen, haben die Kinder die normalen Lupen, Taschenlampen und die Becherlupen.

Ist die große Lupe gerade für den Kleinen toll, wandert in die Becherlupe so einiges. Gerne auch Tausendfüßler…

Also, ich muss sagen: Ich finde es richtig, richtig toll, dass unsere Kids so viel draußen spielen – auch wenn ich manchmal alle Türen und Fenster aufhabe oder doch etwas länger im Garten zu tun habe, weil ich sie einfach hören möchte, wenn ich sie schon nicht sehe. Ja, die Kinder ein bisschen laufen zu lassen, ist bestimmt eine Überwindung. Ich nehme mich da nicht aus. Ich weiß aber vom Kopf her, wie wichtig solche Abenteuer da draußen sind und wie sehr sie die Kindheit prägen. Meine haben sie geprägt.

Ihr lest das jetzt, wohnt aber mitten in der Stadt? Haben wir bis vor 1,5 Jahren auch. Mitten in Hamburg. Wir sind immer raus gefahren in den Wald im Niendorfer Gehege. Je nachdem, wie alt eure Kids so sind, entdeckt ihr mit ihnen den Wald oder ihr nehmt euch ein Buch mit, setzt euch auf eine Bank und lasst die Kleinen einfach mal machen. Ja, ich versuche auch immer ein Ohr dran zu haben. ;-) Ist ja auch in Ordnung. Das mit dem „ein bisschen loslassen“, das müssen wir vielleicht erst noch üben.

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Unsere erste Reise nach Südafrika https://sarahplusdrei.de/unsere-erste-reise-nach-suedafrika/ https://sarahplusdrei.de/unsere-erste-reise-nach-suedafrika/#comments Mon, 11 Mar 2019 07:07:06 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8922 Bevor es in ein paar Tagen für uns als vierköpfige Familie nach Südafrika geht, haben wir uns gestern alle gemeinsam die Bilder unserer ersten Reise nach Südafrika angeschaut. Vor 15 Jahren. Einen kleinen Auszug davon ...

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Bevor es in ein paar Tagen für uns als vierköpfige Familie nach Südafrika geht, haben wir uns gestern alle gemeinsam die Bilder unserer ersten Reise nach Südafrika angeschaut. Vor 15 Jahren. Einen kleinen Auszug davon will ich euch nicht vorenthalten :-)

Den Start machten auch damals ein paar Tage in Kapstadt. Da wir die meisten Bilder analog gemacht haben, haben wir von allem wirklich nur wenige Bilder. Aber ich glaube für einen Eindruck reicht es.

Wir haben in einem Hostel gewohnt und die ersten Straußen-Frikadellen gegrillt,

und haben natürlich auch sonst eine Menge gemacht. Von den Pinguinen und so weiter gibt es leider nur analoge Bilder.

Weiter ging es über Stellenbosch nach Knysna. Das Kulinarische sollte schließlich auch nicht zu kurz kommen, Wein und Austern :-)

Wir waren auch im Tsitsikamma National Park. Da werden wir diesmal auf jeden Fall auch hin.

Für uns ging es weiter Richtung Addo National Park, wo wir mitten im Niemandsland an einem Fluss schliefen.

Und dann kam das Beste: Unser erstes Mal auf Safari!!! Es war sooo toll.

Übrigens haben wir alle Safaris in unserem blaugrauen Ford Fiesta Mietwagen gemacht. Anfangs fand ich das mit dem großen Elefanten auch noch ganz witzig. Als der aber auf uns zukam und Stefan den Rückwärtsgang nicht reingekriegt hat, hab ich doch ganz schön gezittert…

Wir sind weiter nach Port St. Johns in der Transkei, wo ich meinen allerersten Hummer im Backpacker gegessen haben und damals im Supermarkt als Weiße nicht bedient wurde. Ja, es war 10 Jahre nach der Apartheid und die Wunden, die diese hinterlassen hatte, waren in diesem Landstrich noch sehr zu spüren.

Ja, damals trug man das so :-)))

Mit am Beindruckendsten war unser Trip nach Lesotho in die Drakensberge.

Gewohnt haben wir übrigens in einer riesig großen Scheune mit Feldbetten drin – ich hatte Angst ohne Ende….

Über Durban sind wir dann weiter zum nächsten Safari Stop in den Hluhluwe National Park. Für mich der schönste Nationalpark Südafrikas. Wir haben auch in Swaziland in einem kleinen Nationalpark gewohnt, wo man sogar zu Fuß unterwegs sein konnte. Straußen und Warzenschweine haben uns da zum Frühstück besucht. Und die Polizei hat uns gecasht – angeblich zu schnell gefahren. Danach haben wir verschiedene Stationen im und am Krüger Nationalpark genommen und neben Safari auch den Blyde River Canyon gesehen.

Von dort aus hat Stefan mich dann in Lulekani abgesetzt, wo ich für ein paar Monate in einer NGO gearbeitet habe. Wenn ich davon noch digitale Bilder finde, schreibe ich dazu noch ein bisschen was. Unser Trip hier beinhaltete tausende von Kilometern, viel Zeit auf der Straße, aber auch soooo viele beeindruckende Orte.

Diesmal werden wir nur einen Teil der Strecke machen, nämlich Kapstadt und die Garden Route. Diesen dafür viel intensiver. Wir haben uns dafür entschieden, da es für die Kinder das erste Mal in Afrika ist, es dort Malaria-frei ist und wir so einen entspannten Start haben in einen Kontinent, auf dem wir den Kindern noch viel zeigen wollen. Bestimmt auch mal alles andere, was wir von Südafrika gesehen haben, aber auch unsere Spuren in Tansania und Kenia. Ihr seht, es bleibt spannend :-)

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Mädchenmama – was ich dir mitgeben möchte, ist Selbstvertrauen, meine Kleine https://sarahplusdrei.de/maedchenmama-was-ich-dir-mitgeben-moechte-ist-selbstvertrauen-meine-kleine/ https://sarahplusdrei.de/maedchenmama-was-ich-dir-mitgeben-moechte-ist-selbstvertrauen-meine-kleine/#comments Fri, 08 Mar 2019 09:38:05 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8816 Heute ist Weltfrauentag. Ein Tag nur für uns. Für Frauenwahlrecht, für Gleichberechtigung. Ja, wir Frauen können heute alles schaffen, zumindest in diesem Teil der Welt. So steht es auf dem Papier und das noch gar ...

WeiterlesenMädchenmama – was ich dir mitgeben möchte, ist Selbstvertrauen, meine Kleine

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Heute ist Weltfrauentag. Ein Tag nur für uns. Für Frauenwahlrecht, für Gleichberechtigung. Ja, wir Frauen können heute alles schaffen, zumindest in diesem Teil der Welt. So steht es auf dem Papier und das noch gar nicht so lange. Das Frauenwahlrecht wurde

  • 1918 wurde das Frauenwahlrecht eingeführt
  • Eine formale Gleichstellung 1949
  • Erst 1958 tritt das Gleichberechtigungsgesetz in Kraft. Frauen dürfen nun auch erwerbstätig sein, allerdings nur wenn dadurch ihre Hausfrauen-Pflichten (Hausfrauen-Ehe) nicht zu kurz kommen.  „Die Frau führt den Haushalt in eigener Verantwortung. Sie ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist.“ 
  • Erst 1977 dürfen Frauen auch ohne die Erlaubnis ihrer Männer arbeiten.
  • 1961 eine Revolution – mit der Einführung der Antibabypille waren Frauen nicht mehr darauf angewiesen, dass die Männer ein Kondom benutzten. Das galt allerdings nur für verheiratete Frauen mit vielen Kindern, für alle anderen blieb die Antibabypille in weiter Ferne.
  • Die Vergewaltigung innerhalb der Ehe ist sogar erst seit 1997 strafbar.

Viele Themen schleppen wir aber schon lange mit uns herum. 1971 gingen die Frauen gegen den §218 und das Abtreibungsverbot auf die Straße. Ein Thema, das heute leider noch die gleiche Aktualität in sich hat. Das Selbstbestimmungsrecht der Frau ist auch 2019 noch ein großes Thema und hat bezogen auf die Abschaffung des §219a keinen Durchbruch erlangt. Seit 1980 heißt es: Gleicher Lohn für alle. Dies ist bis heute nicht erreicht. Und auch wenn es seit 2015 eine Frauenquote für Aufsichtsräte großer Unternehmen gibt, funktioniert die freiwillige, praktische Umsetzung nicht. Ja, auch heute müssen wir Frauen kämpfen für unsere Rechte. Und wir Mütter für unsere Töchter.

Was ich meiner Tochter also mitgeben möchte: SELBSTBEWUSSTSEIN.

  • Dass sie stolz ist darauf ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden.
  • Dass sie sich nicht über ihren Körper definiert, sondern über ihren Charakter.
  • Dass sie nicht einem Bild entsprechen muss.
  • Dass sie selbst das sein kann, was sie möchte.
  • Dass das, was sie ist, ausreicht, toll ist, das Beste.

Genau das ist sie für mich als Mama sowieso: Das beste und tollste Kind. Genau diese Begeisterung will ich ihr immer und immer wieder zeigen, so dass sie dieses Gefühl wie einen Schatz in sich hüten kann, den sie irgendwann einmal rausholen kann, wenn sie es braucht. Und dieser Tag wird kommen. Immer mehr wird sie Teile ihres Lebens ohne mich bestreiten und irgendwann wird aus meinem kleinen Mädchen eine Frau werden.

Die Herausforderungen der Pubertät habe ich selbst am eigenen Leib gespürt. Hatte zu wenig Selbstbewusstsein. Kein Vertrauen in mich und meinen Körper. Auch wenn ich nach außen immer stark wirkte, hatte ich innerlich zu kämpfen. Mit Essstörungen, mit zu wenig Selbstbewusstsein.

Ich will meiner Tochter heute ein gesundes Frauenbild vorleben. Eines, bei dem frau stolz auf sich ist, gnädig mit sich. In dem frau nicht immer selbst ihr größter Kritiker sein muss. Ok, von größter Fan bin ich auch weit entfernt, aber für mich ist die Mitte auch das Gesündeste.

Viele Mädchen und junge Frauen verlieren ihr Selbstbewusstsein während der Pubertät. Denn die „Confidence & Puberty“-Studie von Always hat Folgendes ergeben:

  • Über die Hälfte aller Mädchen verliert ihr Selbstvertrauen in der Pubertät
  • 62% aller Mädchen fühlen sich während ihrer Pubertät von der Angst begleitet, Fehler zu machen
  • 73% der pubertierenden Mädchen probieren nichts Neues aus und verfolgen ihre Interessen nicht weiter auf Grund von Versagensängsten
  • Die Hälfte aller Mädchen denkt, dass die Gesellschaft Mädchen ablehnt, die Fehler machen
  • 8 von 10 Mädchen empfinden den gesellschaftlichen Druck, perfekt sein zu müssen
  • 60% der Mädchen sind sich einig, dass diese Befürchtung von sozialen Medien geschürt wird
  • Die wichtigsten Eigenschaften, an denen die Mädchen wachsen, wenn sie etwas Neues probieren, sind Selbstvertrauen, Wissen und Mut
  • Über 80% würden viel mehr ausprobieren, wenn das Scheitern in ihrer Pubertät „erlaubt“ wäre und nicht als Versagen wahrgenommen wird

Ich finde es toll, dass Unternehmen wie Always solche Studien in Auftrag geben. Dass sie mehr wollen, als ihr Markenbild nur durch ein Produkt zu prägen. Dass sie sich für die Menschen interessieren, die ihre Produkte nutzen. Schaut euch mal dieses Video an, dann wisst ihr, glaube ich, was ich meine. Es geht um Ängste von Mädchen in der Pubertät.

Dazu gehört dann vielleicht irgendwann auch mal mein Mädchen. Kann ich mir jetzt irgendwie noch gar nicht vorstellen. Was aber wohl jetzt schon beginnt, ist es, ihr Selbstvertrauen zu geben für die Zeit, in der sie es brauchen wird. Dass sie Dinge ausprobiert, ohne Angst davor haben zu müssen Fehler zu machen.

Und für diejenigen, die heute schon zur Always Zielgruppe gehören, da hätte ich noch einen Tipp für euch, denn bei dem Always Ultra Binden-Sortiment sollte für jede von euch etwas dabei sein. Denn die passende Binde findet man abhängig von der Stärke der Periode und der Figur, was mit dem MyFit Größensystem ganz einfach ermittelt werden kann. So ist der 100%ige Auslaufschutz gewährleistet und man fühlt sich den ganzen Tag über frisch und sicher. Es gibt sie in 4 verschiedenen Größen, mit oder ohne Flügel. Einzigartig sind die doppelt geschwungenen Flügel, damit an den Seiten nichts ausläuft und die Binde an Ort und Stelle bleibt (100% Auslaufschutz). So geben sie bis zu 8 Stunden ein sauberes und frisches Gefühl. Für mehr Infos schaut doch gerne einmal bei always vorbei.

#PubertyEducationMatters #IWD2019

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Eine tolle Spielzeugempfehlung – für die ganze Familie https://sarahplusdrei.de/eine-tolle-spielzeugempfehlung-fuer-die-ganze-familie/ https://sarahplusdrei.de/eine-tolle-spielzeugempfehlung-fuer-die-ganze-familie/#comments Thu, 28 Feb 2019 15:33:16 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8830 Wir haben es bereits seit ein paar Monaten: unser Wobbel Board. Um ehrlich zu sein, warte ich im Normalfall immer etwas ab, bevor ich euch etwas empfehle. Denn Hand auf Herz: Wieviel Spielzeug, was nicht ...

WeiterlesenEine tolle Spielzeugempfehlung – für die ganze Familie

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Wir haben es bereits seit ein paar Monaten: unser Wobbel Board. Um ehrlich zu sein, warte ich im Normalfall immer etwas ab, bevor ich euch etwas empfehle. Denn Hand auf Herz: Wieviel Spielzeug, was nicht wirklich genutzt wird, liegt bei euch rum? Bei uns einiges…

Das Wobbel Board gehört definitiv nicht dazu, auch wenn es hier jedes Familienmitglied anders nutzt. Unsere Tochter hat mit 5 Jahren auf dem Board angefangen. Jetzt ist sie 6 und kann sogar richtige Kunststücke damit. Als wir nun ein großes Board auspackten, um auch mal gemeinsam zu wobbeln (heißt das so?), war sie total aus dem Häuschen. Es sollte natürlich gleich ihres sein. Das große Wobbel Board oder auch XL genannt ist ab 7 Jahren empfohlen. Da unsere Tochter groß ist, kann sie auch heute schon drauf. Aber erstmal nutzt es Mama. Jaaa, ich kann noch ein bisschen üben. Bestellt haben wir es bei der lieben Marina vom kyddo Shop.

Das Wobbel Board ist toll für den Gleichgewichtsinn und das Körpergefühl von Kindern. Ok, und anscheinend auch von Erwachsenen…

Es strengt die Muskeln an, ist richtig Sport. Es dient vor allem der Großen zum Austoben und Bewegen.

Wie gesagt, bei Lütti. CJ probiert das Draufstehen mit seinen 3 Jahren mal aus, aber er hat für das Wobbel seine eigene Verwendung gefunden: für seine Autobahnen. Er baut mit Vorliebe Straßen darauf, Tunnel darunter. Da wird der Regenbogen eingesetzt und alles, was wir so haben. Und weil gerade schon so viele über Insta fragen, hier ein Link zu der Strasse. Kann man auch draußen und in der Badewanne und so benutzen.

Manchmal sind die Wobbel Boards auch Pferdeställe für Schleich, oder direkt Raubtierhöhlen. Dann wird die eine Seite mit einem Tuch zugemacht. Ein Gastjunge hatte das Board auch schon mal als Sprungschanze verwendet, dass musste ich dann allerdings unterbinden ;-) Ihr seht, es gibt sehr, sehr viele Einsatzmöglichkeiten.

Was vielleicht wichtig ist zu wissen: Das Board hat keine Kanten oder ähnliches. Sprich es birgt selbst keine Verletzungsgefahr. Wie bei allem, kommt es natürlich auf die Anwendung an. Hier ist noch nie einer vom Wobbel Board gefallen und unser Sohn kann es auch mit 3 Jahren schon gut wippen.

Alle Wobbel Boards werden ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Das Buchenholz ist nachhaltig in Europa produziert und der Lack ist schadstofffrei auf Wasserbasis. Wir haben uns für beide Modelle für die Variante mit Filz drunter entschieden. Ist einfach ein bisschen leiser und auf glattem Boden besser geeignet. Es gibt sie aber auch ohne Filz. Das „Original“ Wobbel hat eine Größe von 90x30cm und geht bis 200kg. Der Einstiegspreis für ein Starter Wobbel Board liegt bei 79 Euro.

Marina vom kydoo Shop hat jetzt vor Ostern eine tolle Aktion für euch: mit dem Code sarah15 könnt ihr bis zum 12.03.2019 15% auf gesamte Wobbel Sortiment bei kyddo sparen. Vielleicht können sich ja auch die Osterhasen von euch, Oma, Opa und Onkel Tante zusammentun. Hat man auf jeden Fall länger was von als von Schokohasen :-)

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Unser nächstes Reiseziel und Tipps für die Reiseplanung https://sarahplusdrei.de/unser-naechstes-reiseziel-und-tipps-fuer-die-reiseplanung/ https://sarahplusdrei.de/unser-naechstes-reiseziel-und-tipps-fuer-die-reiseplanung/#comments Thu, 28 Feb 2019 15:33:16 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8827 Wir haben diesmal lange hin und her überlegt. Darüber was man den Kindern schon zumuten kann und was besser nicht. Ein Kontinent fehlt unserer Tochter bisher noch. Wenn man eine Reise im Bauch mitzählt, auch ...

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Wir haben diesmal lange hin und her überlegt. Darüber was man den Kindern schon zumuten kann und was besser nicht. Ein Kontinent fehlt unserer Tochter bisher noch. Wenn man eine Reise im Bauch mitzählt, auch unserem Sohn. Und dieser Kontinent ist Afrika!

Wir Eltern waren schon diverse Male in Afrika. Rundreise in Marokko, Campingsafari in Kenia, Strandurlaub auf Sansibar,

mit dem Bus zur Safari in Tansania,

Ferienwohnung am Diani Beach und meinen Heiratsantrag, den habe ich auf Lamu bekommen. Eine Insel ohne Autos kurz vor der somalischen Grenze. Das hier übrigens unser offizielles Verlobungsbild.

Südafrika war unser erstes Reiseland auf dem afrikanischen Kontinent. Wir sind mit dem Auto, einem blaugrauen Ford Fiesta, von Kapstadt über die Garden Route, Transkei, Lesotho, Durban, Swasiland, hoch zum Krüger NP gefahren. 4 Wochen und tausende Kilometer. Beeindruckende Landschaften, eine unglaubliche Tierwelt und ein Spirit, der einen so schnell nicht mehr los lässt.

In einem ehemaligen Township bei Phalaborwa, direkt an der Grenze zum Krüger Nationalpark, hat Stefan mich dann abgesetzt. Hier habe ich knapp drei Monate in einer NGO, die sich für missbrauchte Frauen und Straßenkinder einsetzt, gearbeitet. Stefan ist weiter nach Jo’burg. Ich einige Zeit später auch, allerdings mit dem Überlandbus. Von Jo’burg ging es für mich weiter nach Sydney, aber das ist eine andere Geschichte.

Über meine Zeit als Volunteer bei der NGO erzähle ich euch bei Interesse auch gerne mal. Nur so viel: Es war eine ziemlich beeindruckende und prägende Zeit. Eine, die mich die Schönheit des Landes gelehrt hat, aber auch seine schlechten Seiten. Ein Jahr später habe ich mit meiner Diplomarbeit über Direktinvestitionen mittelständischer Unternehmen in Südafrika begonnen. In diesem Zuge habe ich einen Kongress vor Ort mitorganisiert und war aus diesem Grund auch noch einmal im Land. Auch hier waren Freude und Erschrecken nah beieinander. Die notwendigen Sicherheitvorkehrungen unserer Partner vor Ort, im Besonderen in ihren Privathaushalten, haben mich erschreckt. Auf Grund meiner Vita hätte ich nach dem Studium sehr gut in Südafrika anfangen können zu arbeiten. Ich habe mich aber auf Grund der Sicherheitslage und Einschränkungen auf das eigene Leben klar dagegen entscheiden. Das war 2005.

Mit den Kindern nach Südafrika zu reisen, darüber haben wir immer mal wieder nachgedacht. Seit dem letzten Sommer immer mal mehr. Ich habe mit Valeria von Nappy Nomad gesprochen, die mit ihrer Familie dort schon den zweiten Winter verbringt. Ich habe Blogs zum Reisen mit Kindern im Land gelesen. Für den Herbst haben wir Sri Lanka auch mit ausgesucht, um hier schon mal ganz vorsichtig zu probieren, ob Safari schon etwas für die Kinder ist.

Nach dieser Reise wollten die Kinder einmal mehr „endlich nach Afrika!“ Und wir Eltern? Konnten es uns immer mehr vorstellen. Schlussendlich haben uns jetzt für einen leichten Afrikaeinstieg entschieden. Wir werden mit den Kindern Mitte März nach Kapstadt fliegen und von dort aus gut mit einem Mietwagen die Garden Route erkunden. Unser Weg wird uns bis nach Plettenberg Bay führen. Wir werden die Weingebiete erkunden, viel Zeit in und um Kapstadt verbringen. Pinguine besuchen, auf den Tafelberg „steigen“. Und natürlich werden wir auch Safari machen. Lütti will Giraffen sehen, CJ Löwen.

Viele von euch interessiert, wie wir unser Reisen buchen. Vorab: wir organisieren alles selbst. Das beginnt bei den Flügen. Gute Suchmaschinen sind

Je nachdem welches Ziel ihr sucht, auch drauf achten, was für Billigflieger hinfliegen. ZB ist in Europa natürlich Ryanair günstig, gerade nach Portugal. Wenn ihr nach Asien wollt, auch mal bei scoot ab Berlin schauen. In Asien selbst fliegt ihr supergünstig mit AirAsia. Angebotspreise findet ihr manchmal auch bei

Für die Flugbuchung empfiehlt es sich viele Abflughäfen anzugeben. Manchmal lohnt sich zB auch einen Zubringerflug nach München zu nehmen, weil der nicht viel kostet. Wir fliegen in letzter Zeit oft ab Frankfurt. Auch wenn das Hingegurke mit der Bahn natürlich nervig ist. Wir zahlen jetzt gute 2000 Euro für unsere Flüge. Da sollte dann doch Geld übrigbleiben zum CO2-kompensieren.

Für die Hotelsuche nutzen wir am meisten agoda. Die haben auch, wenn man auf Vergleichsseiten schaut (hier finden wir hotelscombined am günstigsten), meist die besten Preise. Bei ganz vielen Zielen lohnt sich natürlich Airbnb. Gerade für Familien toll. Da haben wir jetzt unter anderem auch für Südafrika etwas schönes gebucht.

So, in ungefähr 2 Wochen gehts schon los. Es ist noch ne Menge zu organisieren. Tipps sind natürlich ganz herzliche willkommen. Ansonsten: ich freue mich, wenn ihr uns ein Stück auf der Reise begleitet, hier oder auf Instagram.

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Frühling im Winter – was kann ich eigentlich genau gegen den Klimawandel machen? https://sarahplusdrei.de/fruehling-im-winter-was-kann-ich-eigentlich-genau-gegen-den-klimawandel-machen/ https://sarahplusdrei.de/fruehling-im-winter-was-kann-ich-eigentlich-genau-gegen-den-klimawandel-machen/#comments Tue, 26 Feb 2019 18:06:57 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8818 Uih, was ist das gerade schön draußen. Gestern Mittag habe ich sogar das erste Mal im Tanktop draußen Mittag gegessen. Moment, im Tanktop? Haben wir nicht gerade mal Ende Februar? Ja, eigentlich ist gerade Winter. ...

WeiterlesenFrühling im Winter – was kann ich eigentlich genau gegen den Klimawandel machen?

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Uih, was ist das gerade schön draußen. Gestern Mittag habe ich sogar das erste Mal im Tanktop draußen Mittag gegessen. Moment, im Tanktop? Haben wir nicht gerade mal Ende Februar? Ja, eigentlich ist gerade Winter. Draußen fühlt sich das aber ganz anders an und sieht auch ganz anders aus. Blühten im letzten Jahr nicht mal zu Ostern meine Osterglocken, stehen sie schon in voller Blüte. Neben den Krokussen und ich glaube auch die Tulpen lassen nicht mehr lange auf sich warten. Die Bäume und Sträucher fangen auch schon an auszuschlagen. Ob ich mich darüber freuen kann? So richtig irgendwie nicht. Ehrlich gesagt macht es mir sogar Angst. Denn wie gesagt, es ist Februar. Übrigens haben wir Ende Oktober das letzte Mal draußen Kaffee getrunken. Im Jahr davor lagen meine Kinder im Oktober noch im Planschbecken. Den Vorschlag machte mein Sohn gestern übrigens auch.

Wenn wir so weitermachen, können unsere Kinder vielleicht bald das ganze Jahr über im Planschbecken liegen. Schuld sind wir selbst, denn der Klimawandel geht wohl auf unser Konto. Auf des einen mehr, des anderen weniger. Bei uns mit unseren Fernreisen definitiv mehr, das weiß ich. Ich weiß für mich aber auch, dass Fingerpointing und Hände in den Schoß legen auch nichts bringt. Deshalb erzähle ich hier mal so ein, zwei Sachen, die wir machen, und ein paar Dinge, die wir definitiv besser machen könnten.

Wir nutzen Ökostrom und fahren die Temperatur im Haus nachts nicht ganz runter, das ist Energie-freundlicher. Wir haben jüngst eine neue Waschmaschine mit besserer Energiebilanz geakuft. Was wir definitiv viel besser machen könnten, ist abends KONSEQUENT alle Lichter ausschalten und keine Geräte wie TV in Standby laufen zu lassen

Wir nutzen für Wasser und Säfte Glasflaschen. Übrigens ist es nach Studien nicht so, das Glasflaschen so viel besser sind als PET Flaschen. Eben weil das Wiederbefüllen und Transportieren von Glasflaschen auch Energie und Diesel kostet. Wir nutzen vorwiegend auch auf Grund von Weichmachern Glasflaschen. Bei Saft haben wir uns bewusst auf Grund des Verpackungsmülls von Tetra Packs für Glasflaschen entschieden. Nur Milch kaufen wir noch im Tetra Pack. Das könnten wir besser machen. Bestimmt auch, bei vielen Sachen bewusst auf Kuhmilch zu verzichten. Für die Umwelt und für die Kälber, die direkt nach der Geburt von ihren Müttern getrennt werden. Soya soll aber ja auch nicht toll sein. Was wäre da eine gute Alternative?

Müll vermeiden wir dadurch, dass ich bewusst einmal in der Woche auf dem Markt kaufe. Hier besorge ich Aufschnitt, Obst und Gemüse. Wir versuchen dadurch weniger Plastikmüll zu produzieren. Wo uns das noch nicht gelungen ist, ist bei Frischkäse, Oliven, Hummus, Nudeln. Hier ist die Verpackung leider fast immer Plastik. Bei letzterem wäre bestimmt der Unverpackt-Laden eine Alternative. Joghurt kaufen wir mittlerweile im großen Glas, Kochsahne jedoch in Plastik.

Unseren Fleischkonsum haben wir sehr herunter gefahren. Stefan ist mittlerweile nahezu ganz Vegetarier. Die Kinder, im besonderen unsere Große, geht in die gleiche Richtung. Ich kaufe einmal wöchentlich bis zu 200g Aufschnitt und den von hoffentlich wirklich glücklichen Tieren vom Naturlandhof.

Schlecht sind wir glaube ich beim Thema Mikroplastik. Zwar verbrauchen wir insgesamt sehr, sehr wenig Duschgel, jedoch bin ich mir nicht bei allen Produkten sicher, ob sie voll auf Kunststoffkügelchen verzichten. Insgesamt wäre Seife sowieso die bessere Wahl. Was aber am problematischsten ist, ist wohl der Abrieb von Autoreifen. Also weniger Auto fahren. Wir haben zwar „nur“ ein Auto, aber das könnte ich auch viel häufiger stehen lassen. Stefan fährt mittlerweile fast ausschließlich Bahn und Roller. Synthetiktextilien sind wohl genauso schlimm wie Autoreifen. Also bewusster Kleidung kaufen und viel, viel weniger neu.

Kleidung ist sowieso ein sehr großes Stichwort. Viele wechseln auf deutsch gesagt die Klamotten ja mittlerweile wie die Unterhosen. So extrem sind wir zwar nicht, aber ich merke gerade bei den zwei Kindern WIE VIELE Klamotten hier so durchgehen. Das ist glaube ich ein sehr, sehr großes Thema. Umso mehr ich darüber nachdenke, noch mehr. Klar, das mag teilweise mein Job bedingen, aber ich glaube mal wieder mehr Flohmärkte wären durchaus angebracht.

Das Thema Plastiktüten ist ja Gott sei Dank immer weniger eins, da die Tüten mittlerweile kosten. Wenn man seinen Beutel allerdings vergessen hat, ist die Papiertüte auch nicht umbedingt eine gute Alternative, denn die Herstellung verbraucht doppelt soviel Energie wie die einer Plastiktüte. Also müsstet ihr die Papiertüte dann auch häufiger einsetzen. Ich habe mittlerweile Stoffbeutel im Auto und auch immer welche auf dem Fahrradsitz. Also das mit dem Beutel klappt zumindest meist.

Wasser sparen können natürlich alle. Mir fällt hier übrigens als erstes unser neues Wasserschluckloch ein: der Garten. Ich glaube da ging im letzten Sommer so einiges rein. Beim Duschen oder Baden halten wir uns ohnehin zurück, ich glaube das ist ok. Für die Klospülung gibt es soweit ich weiß noch so Tricks. Und bringt es eigentlich was kein Papier in die Toilette zu werfen?

Dann versuchen wir Produkte mit besonders viel Palmöl zu vermeiden. Ich sage besonders viel, da ich mir wahrscheinlich gar nicht ansatzweise vorstellen kann, wo überall Palmöl drin ist. Für Nutella haben wir jetzt eine super Alternative gefunden. Jetzt fehlt mir noch noch eine für Duplo und Ferrero Küsschen…

Dann das Thema fliegen. Ich verlinke euch hier mal zwei Seiten myclimate und atmosfair. Ich bin ehrlich, bisher haben wir unsere Flüge noch nicht kompensiert. Auch aus Geiz. Für unsere kommenden Flüge wären das für alle vier 574 Euro. Vielleicht sollten wir mit Blick nach draußen und auf unsere Kinder langsam mal damit anfangen.

Und nochmal: dieser Beitrag soll kein Fingerpointing werden. Für mich selber weiß ich, dass viel und weit Reisen ziemlich beschissen für unser Klima ist. Nichts von der Welt sehen will ich für mich aber nicht. Ich versuche andere Dinge dafür besser zu machen. Ich bin keine Heilige. Ich habe auch schon Scheiß gemacht und hier Quetschiebeutel und kleine Joghurt Becher vorgestellt. Würde ich heute nicht mehr machen. Ja, es ist leicht auf andere zu zeigen, aber erstmal selbst anfangen. Bei mir selbst kann ich sagen: Da ist echt noch Spiel in Sachen Ökobilanz. Und bei euch?

Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn ihr hier mit Vorschlägen ergänzt. Konstruktiv ist hier das Stichwort.

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Jetzt mal ehrlich: Was werdende Eltern WIRKLICH vom Familienleben wissen sollten https://sarahplusdrei.de/jetzt-mal-ehrlich-was-werdende-eltern-wirklich-vom-familienleben-wissen-sollten/ https://sarahplusdrei.de/jetzt-mal-ehrlich-was-werdende-eltern-wirklich-vom-familienleben-wissen-sollten/#comments Mon, 25 Feb 2019 18:21:49 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8615 „Das sieht bei euch immer so harmonisch aus“, „Immer so schön aufgeräumt“ – ja, ja, vieles, was Eltern so ins Netz stellen – im Besonderen bei Instagram – gibt jetzt wirklich nur einen kleinen Teil ...

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„Das sieht bei euch immer so harmonisch aus“, „Immer so schön aufgeräumt“ – ja, ja, vieles, was Eltern so ins Netz stellen – im Besonderen bei Instagram – gibt jetzt wirklich nur einen kleinen Teil des Familienlebens preis. Den aufgeräumten, den harmonischen. Das liebevolle, romantische Familienbild. Irgendwie auch klar – sein tägliches Familienchaos muss man ja nicht noch mit der großen Runde online teilen.

Aber ich will auch ehrlich sein, das ein oder andere hätte ich vielleicht gerne vorher gewusst. Ich bin sehr dankbar dafür, dass es Unternehmen wie BabyOne gibt, die mit ihrer Kampagne „Don‘t worry, be family“ – Druck raus, Alltag rein Eltern inspirieren möchten, sich nicht von Erwartungshaltungen, Ratgebern & Co. verrückt machen zu lassen.“ Denn darauf kommt es doch an, Eltern auf das doch zumeist ziemlich chaotische, aber unheimlich schöne Familienleben vorzubereiten.

Also jetzt dann mal ehrlich. Wie war das bei uns als wir Eltern wurden? Es nicht unbedingt die Ausnahme, dass man sich als Eltern mit kleinem Baby gerne auch mal an die Gurgel geht (im übertragenden Sinne natürlich ;-)). Aber ehrlich: Wem denn auch sonst? Das Baby kann ja nichts dafür. Es ist eben ein Baby. Aber wenn dieses Baby gerne die Nächte zum Tag macht und über Tag entweder gerne getragen, gestillt oder am Besten beides gleichzeitig gemacht haben möchte, ja, dann kann man den Partner, der gegen Abend fröhlich mit einem „Wie war dein Tag, Schatz?“ auf den Lippen ins Haus kommt, an die Wand nageln. Hätte man noch die Kraft dazu, denn viel Schlafmangel macht in Folge kraftlos. Ich erinnere mich noch daran, wie ich quasi den gesamten Tag versucht habe unsere Tochter und erstes Kind zum Schlafen zu bringen. Denn so ein Kind muss ja schlafen. Am besten auch mit einem verlässlichen Rhythmus. Ich habe sie also getragen, bin mit dem Kinderwagen los (ja scheiße, es hat so richtig geregnet, aber an der frischen Luft schlafen die ja angeblich besser…), habe sie in der Nonomo gewippt und als das alles nicht half, habe ich mich als Dauerlutscher mit blanker Brustwarze auf dem Bett neben sie gelegt, bis sie endlich, endlich geschlafen hat. Und dann? Dann kam der Mann mit lautem Gepolter von der Arbeit nach Hause und das Baby war wieder wach.

Bei Kind zwei ist mir das übrigens nicht mehr passiert. Nicht das mit meinem Mann, sondern dieses absolute Stressen mit dem Schlaf oder besser: der Schlaftaktung. CJ hat geschlafen, wann es ihm passte und das war für uns alle gut so. Besser noch: Wir hatten einen viel entspannteren Familienalltag. Schlief er abends nicht, wippte er fröhlich mit dem Rücken zum Fernseher und wir saßen davor.

Das nächste, womit ich mich habe völlig verrückt machen lassen habe, war das Stillen. Im Krankenhaus wurden wir sogar des nachts alle zwei Stunden geweckt zum Stillen. Für den Trinkrhythmus und so. Zuhause habe ich mir ernsthaft in der Anfangszeit auch einen Wecker gestellt. Boah, das hatte wenig mit so einer harmonischen Stillbeziehung zu tun. Nach Monaten mit wenig Schlaf und viel Stillen haben wir unserer Tochter übrigens mal eine Flasche Pre-Nahrung gegeben. Einfach um sie zu richtig „abzufüttern“ und zu schlafen. Herrlich war das. Am nächsten Tag im Rückbildungskurs hätte die Hebamme mir wohl am liebsten ein Kruzifix auf die Stirn gemalt: „Eine Flasche ist der erste Schritt zum Abstillen!!!“

Ich habe meine Tochter übrigens ein gutes Jahr gestillt. Am Ende zu meinen Bedingungen und nicht denen von manchen Hebammen und übermotivierten Ratgebern. Bei meinem Sohn war ich von Anfang an locker. Ich bin mit der Einstellung rangegangen, entweder es klappt mit dem Stillen oder eben nicht. Übrigens ganz ohne Rhythmus. Er hat getrunken, wann er wollte. Eine Freundin, die gerade ihr erstes Kind bekommen hat, hat mich kürzlich gefragt, wie ich das denn dann gemacht habe. Die Babys sollten doch eigentlich einen festen Trinkrhythmus entwicklen. Am Ende so alle vier Stunden. So wäre ja nichts planbar.

Ich bin ehrlich: ich fand es so für uns beide viel entspannter. Und entweder ich habe ihn einfach mitgenommen, oder er hat von Stefan die Flasche bekommen, wenn ich mal unterwegs war (ja, ich habe mich nämlich durchaus auch mal mit Freundinnen getroffen). Anders als bei unserem ersten Kind nicht mit über Wochen immer wieder abgepumpter Milch und Micro-Vorräten im Eis, sondern schlicht und einfach Pre-Milch. Er ist jetzt 3 Jahre alt – es ist kein Schaden erkennbar ;-)

Was ich damit sagen will: Durch das Umfeld, Ratgeber und so weiter, strömen so viele Meinungen auf die junge Mama oder besser die frischen Eltern ein, dass sie meist eine Erwartungshaltung an die Elternschaft haben, die wenig mit der Praxis zu tun hat. Sie selbst machen sich den allergrößten Druck. Natürlich will man als Eltern alles richtig machen. Das Baby ist das höchste Gut, ein rohes Ei, was ständig gehegt, gepflegt und beschützt werden will. Aber wir Eltern, wir wissen leider auch nicht alles und ich sage euch: Das ist auch gut so. Es ein bisschen auf sich zukommen lassen, nicht alles so verkrampft sehen und wichtig: Auch in das eigene Kind vertrauen. Die wissen nämlich eigentlich schon ganz gut, was sie brauchen.

Ich war in Vorbereitung zu dieser Kampagne übrigens mal auf der Seite von BabyOne, einem Familienunternehmen hier aus Münster, das schon seit 30 Jahren besteht. Und ich muss ehrlich sagen, beim Spot und bei dem Satz „Wir machen nicht nur Sachen für Familien, wir sind auch eine Familie“ – und das von einer Mama – musste ich ja ein Tränchen verdrücken.

Also, vielen Dank von einer Mama für die tolle Kampagne und ich bin ganz gespannt darauf, noch mehr Geschichten aus dem wahren Familienleben zu lesen. Die ehrlichen, die lustigen und auch mal die chaotischen. Die, die sich uns gut fühlen lassen, dass es bei andern Familien einfach genauso ist: Dieser wahnsinnig (und) tolle Familienalltag.

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Freies Spielen – wie wichtig für Kinder das Versinken im Spiel ist und über Entschleunigung im Familienalltag https://sarahplusdrei.de/freies-spielen-wie-wichtig-fuer-kinder-das-versinken-im-spiel-ist-und-ueber-entschleunigung-im-familienalltag/ https://sarahplusdrei.de/freies-spielen-wie-wichtig-fuer-kinder-das-versinken-im-spiel-ist-und-ueber-entschleunigung-im-familienalltag/#comments Thu, 21 Feb 2019 15:24:41 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8669 Vor kurzem schrieb ich euch davon, dass wir uns nach dem Kindergarten haben einfach mal treiben lassen. Wir sind durch die Gegend gestrolcht, ohne Plan. Überhaupt, Pläne versuche ich möglichst übersichtlich zu halten. Wir versuchen ...

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Vor kurzem schrieb ich euch davon, dass wir uns nach dem Kindergarten haben einfach mal treiben lassen. Wir sind durch die Gegend gestrolcht, ohne Plan. Überhaupt, Pläne versuche ich möglichst übersichtlich zu halten. Wir versuchen unseren Familienalltag zu entschleunigen. Nicht zu viele Spielverabredungen, nicht zu viele Hobbys. Durch euer Feedback, vor allem auch bei Instagram, habe ich gesehen, was für ein Thema das bei vielen von euch ist.

Es gibt mittlerweile Begrifflichkeiten wie Helikopter-Eltern, zu denen von uns zwar keiner gehören möchte, wir aber doch ein bisschen betreten nicken, wenn wir wirklich in uns hineinfühlen. Ja, unsere Kinder sind unser höchstes Gut. Sollen beschützt, aber auch gefördert werden. Nach der Kita oder Schule wird der Nachwuchs zum Fussball, zum Musikunterricht, zu Freunden und zum Schwimmen gefahren. Im besten Fall immer mit einem Elternteil an seiner Seite. Manche Mütter meinen ja sogar, nur sie selbst könnten diese Rolle übernehmen. Die Soziologie hat dafür einen Begriff: Verinselte Kindheit. Die Forschung zeigt, wie dringend Kinder das freie Spiel brauchen.

Das freie Spiel ist besonders wichtig für die Entwicklung der Kinder. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat zu diesem Thema unter folgendem Link Spielen – die beste Förderung für Ihr Kind geschrieben: Es gibt für Kinder eigentlich keine bessere Förderung, als ihnen von klein an genügend Zeit und Raum zum Spielen zu geben. Das zeigt sich auch später in der Schule: Kinder, die vom Kleinkindalter an ausgiebig spielen durften, sind meist stabiler und oft auch erfolgreicher.

Anders als es uns als Eltern von der Gesellschaft (ich sage jetzt mal bewusst nicht anderen Müttern) und von Ratgebern oft suggeriert wird, ist es also völlig in Ordnung, das Kind einfach mal machen zu lassen. Frei spielen zu lassen ohne Anleitung. Ohne Beobachtung. Nicht unter den Augen der Eltern. Sich seinen Dingen zu widmen, wie etwa dem Haushalt oder sich selbst mit einer Tasse Kaffee einfach mal hinzusetzen und Zeit für sich zu genießen. Und das ganz ohne das schlechte Gewissen, in der „Quality Time“ ja das Kind „bespielen zu müssen.“ Es ist nicht richtig, dass eine gute Mutter nur die ist, die dem Kind besonders viele Freizeitangebote schafft, es von A nach B nach C fährt. Eine gute Mutter ist die, die dem Kind auch Raum gibt sich zu entfalten. Es tut gut, wenn dieser Raum auch mal unbestimmt ist. Frei. Wenn Eltern nicht gleich eingreifen, sondern dem Kind Raum geben Lösungen zu finden. Sowohl für Spielsituationen, als auch für die Kommunikation untereinander.

Unsere beiden Kinder, 3 und 6 Jahre alt, spielen mit 2,5 Jahren Altersunterschied am besten miteinander, wenn keiner von uns Eltern eingreift. Diese Phantasie und Kreativität, die sie dabei entfalten, lässt mich oft sehr fasziniert zurück. Überhaupt kann ich andere Eltern nur dazu ermutigen, ihren Kindern einfach mal nur zu lauschen. Was sie sich alles ausdenken im Spiel. Welche verschiedenen Rollen sie einnehmen. Was sie alles aufbauen können.

Gemeinsam mit Jako-o, mit denen wir schon lange begeistert zusammenarbeiten, weil wir einfach total überzeugt von ihren Produkten sind, möchte ich euch ein paar Spielzeuge vorstellen, die hier ins kreative Spiel eingebunden werden. Da sind Dinge dabei, die wir schon lange haben und ein bisschen was Neues, einfach weil ich gesehen habe, wie kreativ damit sowohl in der Kita als auch hier gespielt wird.

Den Anfang machen unsere Verkleidungskisten. Zu dieser Jahreszeit bestimmt brandaktuell, sind unsere Verkleidungskisten aber auch das ganze Jahr über im Kinderzimmer im Einsatz. Also die Kisten, die Verkleidungen sind nämlich im ganzen Haus im Einsatz. Anders als jetzt zur Karnevalszeit, wenn sich die Kinder für eine bestimmte Figur entscheiden, die sie sein wollen, verkleiden sie sich das ganze Jahr über als Phantasie-Gestalten, bei denen sich meist verschiedene Kostümteile einfach mixen.

Unsere Verkleidungskiste ist ziemlich voll, einfach weil ich selbst sehr, sehr großer Karnevals- und Verkleidungsfan bin und so über Jahre gesammelt habe. Dies hier ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt :-)))

Bei Jako-o gibt es viele verschiedene Kostüme die sich toll auch für Rollenspiele das ganze Jahr über eignen. Viele davon sind übrigens gerade schon reduziert :-) Toll finde ich auch das Set aus 10 Tiermasken, das eignet sich auf jeden Fall auch zum Aufstocken der Kiste. Oder auch zu Kindergeburtstagen, wenn Kinder in dem ganzen Trubel auch mal gerne in eine andere Rolle schlüpfen.

Eins der „Spielzeuge“, die wir schon lange haben und die sich absolut obermäßig gelohnt haben, sind die Polster oder richtiger: Spielwürfelset Cord. Diese sind hier völlig unterschiedlich im Einsatz. Egal ob als Bude, Tisch, Stuhl, Balancierstange oder Tunnel. Momentan am meisten als Bude. Mag auch daran liegen, das die Kinder mittlerweile besser bauen können ;-)

Nahezu tagesfüllendes Spiel, zuletzt gerade am Sonntag, als wir aus dem Urlaub wieder da waren, sind hier die Schleichtiere. Es werden alle möglichen Szenen nachgespielt. Gerade sehr, sehr hoch im Kurs sind Pferdegeburten. Ihr müsst den Kindern einfach mal zuhören, es ist einfach zum Schmunzeln. Diese Dialoge, gepaart mit dem Erzählerstimmen. Jedes Kind nimmt hier nämlich gleich mehrere Sprechrollen ein :-) Einfach herrlich.

Dann werden hier gerade mit Vorliebe ganze Tierparks aufgebaut. Mit den vorhandenen Bauklötzen, mit dem Wobbelboard, mit Büchern usw. In der Kita wurde der ganze Bauraum beim Freispielen von den Kindern in einen riesigen Tierpark mit unzähligen Käfigen aufgebaut. Alles mit Hilfe von Kapla Steinen.

Aber sollen wir die Kinder denn jetzt am besten nur noch frei spielen lassen? Ein bisschen so wie früher, als Kinder noch oder manchmal auch „nur“ sich selbst überlassen wurden? Die BZgA hat dazu ein ziemlich schönes Schlusswort in ihrem Artikel, was ich gerne übernehmen würde:

Natürlich spricht nichts dagegen, Ihrem Kind auch in speziellen Kinder-Kursen die Möglichkeit zu geben, eigene Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken und zu entwickeln: Musikkurse, Malstunden oder Turnvereine bieten hier unterschiedlichste Möglichkeiten, die Ihrem Kind – je nach Neigungen und Interessen – sicherlich viel Freude machen können. Aber übertreiben Sie es nicht. Das freie Spielen sollte auf jeden Fall den größten Anteil im Tagesablauf Ihres Kindes haben. Ein, höchstens zwei Kurse pro Woche sind bei weitem ausreichend. Und drängen Sie Ihr Kind nicht zu solchen Angeboten, denn das Allerwichtigste ist, dass Ihr Kind daran Freude hat.

Ich glaube, wenn ein Kind genug Zeit zum Freispielen hat, dann ist es auch besser all den Herausforderungen des Alltags wie Schule und Kita, verschiedenen Hobbys und Verabredungen gewachsen. Einfach weil phantasievolles Freispielen Kinder wachsen lässt.

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Wann und wie können Kinder Skifahren lernen? https://sarahplusdrei.de/wann-und-wie-koennen-kinder-skifahren-lernen/ https://sarahplusdrei.de/wann-und-wie-koennen-kinder-skifahren-lernen/#respond Thu, 21 Feb 2019 14:30:57 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8765 Vorab: Ein ganz genaues Alter kann man natürlich nicht angeben, denn Kinder sind einfach ganz unterschiedlich in ihrer Entwicklung. Und auch ist Skifahren ein Sport, der bestimmt nicht jedem Spaß macht. Ich selbst bin erst ...

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Vorab: Ein ganz genaues Alter kann man natürlich nicht angeben, denn Kinder sind einfach ganz unterschiedlich in ihrer Entwicklung. Und auch ist Skifahren ein Sport, der bestimmt nicht jedem Spaß macht. Ich selbst bin erst mit 18 Jahren zum Skifahren gekommen. Überredet von meinem damaligen Freund und heutigem Mann: Stefan. Er selbst steht seit dem Kindesalter auf den Brettern. Ich konnte diese Begeisterung anfangs ehrlich nicht nachvollziehen. Viel Geld bezahlen um in aller Frühe Sport zu machen? Das soll dann Urlaub sein? Ok, nach meinem ersten Skiurlaub konnte ich es verstehen.

Das aber vielleicht als wichtiges Learning für Eltern vorab: Gerade bei kleinen Kindern ist ein Skiurlaub eher ein Winterurlaub. Kinder wollen viel mehr machen, als „nur“ auf der Piste stehen. Spielen im Schnee, Schlittenfahren, vielleicht noch Tiere streicheln, ins Schwimmbad gehen. Unser 3-Jähriger schaute mich am dritten Tag im Allgäu morgens mit großen Augen an, als es hieß, es gehe wieder zum Skifahren. „Aber warum Mama? Skifahren macht ja Spaß, aber müssen wir das jetzt jeden Tag machen?“ Nachvollziehbar, zuhause macht er ja auch nicht jeden Tag das Gleiche und wenn es drinnen viel zu spielen gibt, wo es nicht kalt ist und klar: auch nicht so anstrengend, dann ist das auch schön.

„Alles kann, nichts muss“, das sollte also wohl das Motto von Eltern sein, die einen Winterurlaub buchen. Schon bei unserem ersten Mal in den Bergen war das auch unser Motto, als unsere damals gerade Vierjährige das erste Mal auf den Brettern stand, in der Skischule Wilder Kaiser. Den einen Tag war sie hochmotiviert, den anderen wollte sie gar nicht. Wir haben sie gelassen. Der kleine Bruder war mit seinen 1,5 Jahren ja noch in der Kinderbetreuung, da war Lütti dann halt auch mal dabei. Ein Misch aus gutem Skikurs, spielen und dann auch mal mit Papa fahren war genau das Richtige.

Insgesamt würde ich auch sagen, dass das Alter zwischen 4 und 5 ein insgesamt recht gutes ist, um mit dem Skifahren zu beginnen. Ab 5 Jahren kommt bei Kinder die Feinmotorik und Koordination dazu, das war dann auch das Alter, als unsere Tochter vom Kinderland auf die Skipiste gewechselt ist. Mit 5 Jahren fuhr sie in Südtirol und im Allgäu am Ende recht sicher auch mit uns die Piste. Die wirkliche große Freude am Skifahren, dieses jeden Tag voll motiviert auf die Bretter steigen und am liebsten den ganzen Tag fahren, das kam jetzt aber erst diese Saison, mit 6 Jahren. Ich glaube, vorher sollten Eltern das auch nicht erwarten. Kleineren Kindern fehlt es auch schlichtweg an der Kraft. Denn auch oder gerade das Schneepflug fahren ist verdammt anstrengend. Jetzt mit 6 Jahren fährt sie schon recht gut parallel und hat Kraft für einen ganzen Skitag.

So haben wir es also mit unserer Nr. 1 gehandhabt. Ich glaube, insgesamt recht ideal. Heute fährt sie sicher alle Pisten runter und wir als Eltern haben auch das Zutrauen in sie, sie überall im Skigebiet mitnehmen zu können.

Und die Nr. 2? Ja, Kinder sind unterschiedlich, das darf man nie vergessen. Wussten wir bei unserer Tochter, dass sie es einfach können will, so wussten wir bei unserem Sohn auch: Entweder er hat Lust. Oder eben nicht. Ich glaube, das ist auch der Schlüssel: Kinder schon auch fordern, aber nicht überfordern. Dann geht das Ganze nach hinten los. Beim Einen ausgeprägter, beim Anderen langfristiger.

Da unser Sohn früh gesehen hat, wie wir alle fahren, wollte er mit 2,5 Jahren das erste Mal auf die Ski. Für uns klar ein Alter, in dem man Kinder mal auf die Bretter stellen kann, aber ihnen bitte nicht versucht das Skifahren beizubringen. Das Gleichgewicht ist noch nicht ausgeprägt und auch der Entwicklungsstand des Körpers ist noch nicht soweit. Der ist also in seiner ersten Saison ein paar Übungshänge gefahren, aber allein um positive Erfahrungen am Element Schnee zu sammeln.

Diese Saison mit 3,5 Jahren ging es dann los in den ersten Skikurs. Für so Kleine reicht es völlig aus, nur vormittags zu fahren. Für alles andere reicht im Normalfall die Kraft eh nicht. Zur Kraft kommt aber auch der Kopf und dieser ist ja teilweise recht willensstark. Wollte er am ersten Tag gar nicht runter von den Ski und ist nachmittags gleich weiter gefahren, wollte er am zweiten Tag dann schon vormittags abgeholt werden. Ihr seht: „Alles kann, nichts muss.“ Bitte nicht versuchen, etwas zu erzwingen, das macht nur viel kaputt. Er ist in seinem ersten Kurs insgesamt ungefähr 4 Vormittage gefahren. Das reichte, hat noch Spaß gemacht, war aber auch nicht so, als hätte er sich danach nichts schöneres als Skifahren vorstellen können :-)

Nun waren wir mit den Kindern noch eine Woche im Brandnertal zum Skifahren. Wir haben beide Kinder bei der Skischule Brandnertal angemeldet. Für unsere Tochter war es der fünfte Skikurs, für unseren Sohn der zweite. An dieser Stelle der Hinweis: Bitte, liebe Eltern, meldet euer Kind in einer professionellen Skischule an. Eltern sind Eltern und keine Skilehrer und dem Verhältnis zwischen Eltern und Kind ist es auch nicht gerade zuträglich, wenn es Zank auf der Piste gibt. Ich weiß, wovon ich spreche, mir hat mein Mann das Skifahren beigebracht…

Ja, mein Mann fährt mittlerweile seit gut 30 Jahren Ski und hat im Studium auf Skifreizeiten als Skilehrer gearbeitet. Ich selbst habe im Studium einige Wochen in den Bergen gearbeitet und fahre trotz spätem Start auch recht gut. Trotzdem bin ich der Meinung, dass Kinder definitiv in eine Skischule gehören. Wenn sie außerhalb der Kurszeiten mit Mama und Papa fahren, ist es natürlich toll, wenn diese so sicher fahren, dass sie den Nachwuchs sicher überall runter bringen. Notfalls zwischen den Beinen oder auf dem Rücken. An dieser Stelle auch der Hinweis, dass uns von Skischulen ganz klar von den Brustgeschirren für Kinder abgeraten wurde, wie man sie teilweise auf der Piste sieht.

Wir haben bisher ausschließlich positive Erfahrungen mit Skischulen gesammelt. Mit am besten für das erste Lernen finde ich die Skischule im Allgäuer Berghof. Einfach weil sie direkt am Hotel ist und für ganz Kleine viel gemacht wird, z.B. Singen mit dem Schneemaskottchen Zimi, Tanzen, Vorlesen usw. Auch ist der Betreuungsschlüssel extrem gut.

Sehr begeistert, im Besonderen vom hohen Lernerfolg und der Herangehensweise waren wir jetzt bei unserem Urlaub in der Ferienwohnung von Landal Brandnertal von der Skischule Brandnertal. Die Kleinen lernen auf dem Kinderhang an Stationen nach individuellem Können und Fortschritt und die Größeren werden am ersten Tag durch Vorfahren eingestuft. Sprich: Es wird eine kleine Strecke aufgebaut, die die Kinder runterfahren und direkt danach werden sie passend in homogene Gruppen aufgeteilt. Das war für unser Tochter ideal und sie hat eine tolle Gruppe erwischt und mit ihrem Skilehrer David eine ganze Menge gelernt. Auch an Selbstvertrauen, denn schwarze Pisten und durch den Wald fahren ist jetzt kein Problem mehr.

Bei unserem Kleinen waren wir nicht so optimistisch, dass er wirklich sechs Tage lang zwei Stunden morgens in den Kurs geht. Aber er wollte unbedingt und so haben wir ihn angemeldet. Tag eins war die Motivation auch noch da, aber an Tag zwei nicht mehr. Er wolle nur mit uns auf der Piste fahren. Da auch das Prinzip der Skischule ist, alles kann, nichts muss, haben sie ihn zwar motiviert, aber zu nichts gezwungen. Richtig so.

Aber was mich sehr beeindruckt hat: Es wird das individuelle Kind gesehen. Jeden Tag nach Ende wird geschaut, wer am nächsten Tag mit auf die Piste kann. Ab vier pistenbereiten Kindern geht es raus. Unseren Sohn haben wir da noch nicht gesehen, er sich aber schon. Ski-Kindergarten wollte er nicht mehr, so gar nicht, und das hat er auch deutlich gezeigt. Und als wir schon dachten, wir nehmen ihn jetzt raus und gehen mit ihm in den Kinderspielraum vom Landal, hat der Skilehrer gesagt, er meine, der Kleine könne das bestimmt schon. Er würde ihn jetzt mit auf die Piste nehmen. Wichtig ist eben, dass er dort dann auch hört. Und zack, CJ auf der Piste, und es lief. Drei Tag ist er auf der Piste gefahren und war stolz wie Bolle. Am meisten, wenn er nach dem Mittagessen nochmal mit uns drei anderen zusammen gefahren ist. Und ich muss auch sagen, wir Eltern natürlich auch. Als Familie zu viert den Berg runter, das ist schon toll.

Das Skigebiet Brandnertal ist überschaubar und für Kinder sehr geeignet. Kinder Jahrgang 2013 und jünger sind noch frei. Ältere kosten die Hälfte. Seit diesem Jahr ist das Gebiet an den Verbund Montafon angeschlossen. Für den Viel-Skifahrer bestimmt toll, für Eltern aber eigentlich nicht so notwendig. Schade, dass man nicht nur Skipässe für das Brandnertal lösen kann oder es so tolle Lösungen wie die Stundenabrechnung wie im Allgäu gibt. Das würde nochmal mehr den Familienskigebietscharakter unterstreichen.

Ob ich jetzt übrigens meine, im nächsten Jahr fangen wir da an, wo wir jetzt aufgehört haben, alle vier zusammen auf der Piste? Ich sage es mal so: Alles kann, nichts muss. Die Kinder werden auf jeden Fall wieder in der Skischule angemeldet und mal schauen, wieviel wir dann am Ende wirklich fahren – oder eben im Schwimmbad oder auf der Hütte sind. Die Hauptsache ist, es macht Freude.

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Neue Dekoschätzchen zum Jahresanfang – unser skandinavischer Wohnbereich https://sarahplusdrei.de/neue-dekoschaetzchen-zum-jahresanfang-unser-skandinavischer-wohnbereich/ https://sarahplusdrei.de/neue-dekoschaetzchen-zum-jahresanfang-unser-skandinavischer-wohnbereich/#comments Wed, 20 Feb 2019 17:10:20 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8783 Ich weiß nicht wie es euch so geht, aber kaum ist der Baum raus, habe ich im Zuhause immer Lust auf Veränderung. Da man ja nun nicht immer gleich alle Möbel rausschmeißen kann, geht es ...

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Ich weiß nicht wie es euch so geht, aber kaum ist der Baum raus, habe ich im Zuhause immer Lust auf Veränderung. Da man ja nun nicht immer gleich alle Möbel rausschmeißen kann, geht es an die Deko. Hier kann man schon mit ein paar Stellschrauben neuen Wind einziehen lassen und das muss nicht gleich teuer werden.

Ich habe vor allem erstmal Glas ins Haus geholt. In Form von großen Vasen von H&M und kleinen Teelichtern von Sostrene Grene.

Das Windlicht hinten rechts unter dem Bild ist auch von Sostrene Grene und die Vase habe ich mir in grau und braun bestellt.

Auf dem Bild zu sehen auch gleich mein nächstes High Light zu Jahresanfang: den einer bestimmten Marke sehr ähnlichen Blumenkasten. Ich bin drüber gestolpert als ich für die Kinder Bastelmaterial kaufen wollte und ihr glaubt nicht wo: bei Tedi. Jetzt weiß ich auch, dass die sogar einen Online Shop haben.

Die kleinen Vasen auf dem Sekretär sind von House Doctor und bei Wohngeschwister in Hamburg gekauft. Aber hier noch einmal das gute Stück. Ich bin echt begeistert:

Dann habe mich mir ein einfaches Kerzentablett gemacht. Ich finde mit dem rosa geht das auch für Vor-Frühling durch und ich finde Kerzen zu dieser Jahreszeit immer noch sehr schön.

Und endlich, endlich haben wir eine Stehlampe gefunden. Das gute Stück ist von Urbanara und war vor Weihnachten um 50 Euro auf 150 reduziert. Gewartet habe ich dann auch 6 Wochen auf die Lampe. Aber nun gut, jetzt ist sie da.

Was ich mir jetzt noch wünsche, ist ordentlich Sonne. Aber das läuft ja bisher :-)

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Winterurlaub in der Ferienwohnung direkt an der Skipiste im Landal Brandnertal https://sarahplusdrei.de/winterurlaub-in-der-ferienwohnung-direkt-an-der-skipiste-im-landal-brandnertal/ https://sarahplusdrei.de/winterurlaub-in-der-ferienwohnung-direkt-an-der-skipiste-im-landal-brandnertal/#respond Wed, 20 Feb 2019 08:51:47 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=8684 Die spontanen Entscheidungen sind ja manchmal die besten und so haben wir vergangene Woche Donnerstag entschieden, uns am Samstag nochmal spontan auf den Weg in den Skiurlaub zu machen. Noch sind die Kinder nicht in ...

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Die spontanen Entscheidungen sind ja manchmal die besten und so haben wir vergangene Woche Donnerstag entschieden, uns am Samstag nochmal spontan auf den Weg in den Skiurlaub zu machen. Noch sind die Kinder nicht in der Schule, das sollte man definitiv ausnutzen.

Mit Landal sind wir schon häufig im Urlaub gewesen. Im Harz im Herbst, im Sommer auf Texel und im Winter auch schon mal ein paar Tage im Sauerland. Zum Skifahren waren wir bislang immer in Hotels. Im Besonderen, weil ich dachte, das sei mit kleinen Kindern bequemer. Die Kinder sind nun 3 und 6 Jahre alt und die Rahmenbedingungen vom Landal Brandnertal hörten sich schon auf der Homepage so an, als könnte das ein toller Urlaub werden:

  • Ferienwohnungen direkt an der Piste
  • Kinderbetreuung/-programm
  • Schwimmbad, Sauna, Restaurant, alles da

Also irgendwie gibt es alle Vorzüge eines Hotels plus eigener Wohnung. So ungefähr haben wir uns das im Vorfeld vorgestellt. Wir haben das Auto bis obenhin vollgepackt, ja, wir hatten auch ganz viele Lebensmittel dabei und sind am frühen Samstagmorgen los. Schon mittags nach knapp 8 Stunden Fahrt waren wir da und bevor ich euch im Detail von allem erzähle: Es war ein absoluter Top-Urlaub! Wir hatten so viel Spaß, haben so viel gemeinsam als Familie gemacht und sogar wir Eltern sind absolut entspannt wiedergekommen. Auch sind wir bisher wohl in kaum einem Winterurlaub so viel Ski gefahren, noch haben wir so viel neben neben der Piste unternommen. Aber wie gesagt, von vorne:

Ankommen in der Ferienwohung

Der Ferienpark Landal Brandnertal liegt ganz oben auf dem Berg. Direkt an der Mittelstation sozusagen. Neben dem Haupthaus, wo sich auch Schwimmbad, Sauna, Kinderclub, Rezeption und Shop befinden, gibt es Chalets, in denen verschieden große Ferienwohnungen sind. Wir haben eine 4-6-Personen Ferienwohnung mit zwei Schlafzimmern, zwei Badezimmern und der Möglichkeit im Wohnzimmer noch zwei Leute schlafen zu lassen. Wir bleiben zu viert und so haben wir und die Kinder jeweils ein Doppelzimmer. Mit dem Auto können wir bis direkt unter unser Haus vorfahren. Der gesamte Ferienparkberg ist quasi unterkellert mit der Tiefgarage. Oben angekommen aus dem Berg und in der Ferienwohnung kommen wir erstmal aus der Freude nicht mehr raus: Sooooo traumhaft hätten wir uns das nicht vorgestellt und ganz nebenbei ist das Wetter auch noch spitze!

Da wir wie gesagt schon öfter mit Landal unterwegs waren, wussten wir bereits, dass die Ferienwohnungen und Häuser wirklich tiptop sind. Hier hatten wir bislang immer Glück. Alles ist modern und hochwertig eingerichtet und es gibt genug Platz. Auch hier im Brandnertal sind wir wieder total angetan gewesen. Viel Platz, zwei Bäder, eins davon sogar mit Infrarot-Sauna und eine tiptop ausgestattete Küche. Damit meine ich, es ist wirklich alles da und Geschirr und Gläser im Überfluss. Nicht zu vergessen ein Geschirrspüler – ich bin der Meinung, ohne ist es auch kein Urlaub ;-)

Das Schönste? Natürlich der Ausblick direkt auf die Skipiste – und der Ofen! Wir haben leider keinen zuhause und so waren die Stunden vor dem Kamin etwas ganz Besonderes für uns.

Kulinarik

Klar kocht man in einer eigenen Ferienwohnung natürlich viel selbst. Übrigens etwas, was ich ganz toll fand. Die ersten Tage bin ich nach dem Skikurs des Kleinen um 11:30 mit ihm hoch in die Wohnung und habe für uns Mittagessen gekocht und mit ihm eine Runde Memory gespielt. Diese Zeit mal alleine fanden wir beide richtig schön. Abends habe ich eigentlich immer gekocht und fand das richtig entspannend. An der Rezeption gibt es auch einen kleinen Laden, sprich: Ihr müsst nicht extra ins Tal um etwas einzukaufen. Morgens kann man sich die Brötchen ins Haus liefern lassen. Oder ihr geht eben frühstücken ins angeschlossene Restaurant Unicorn. Hier kann man zu einem wirklich günstigen Kurs toll frühstücken.

Oder natürlich auch mittags und abends essen gehen. Ab Mittwoch war das Wetter bei uns so gut und der Kleine ist nach dem Skikurs weiter mit uns auf der Piste gefahren, so dass wir immer auf der nahen Rufana Alp gegessen haben.

Kinder- und Animationsprogramm

Wie eingangs erwähnt waren wir sehr positiv überrascht, was der Park alles an Einrichtungen und Programm seinen Gästen bietet. Los ging es schon am Sonntag mit einer geplanten Fackelwanderung und dem Lagerfeuer. Für die Kleinen gibt es den Bollo Club. In dieser Saison noch mit der Kinderbetreuung von 9 bis 12 Uhr. In dieser Zeit werden verschiedene Aktivitäten angeboten. Zum Spielen mit den Eltern ist der Bollo Club auch noch später geöffnet.

Besonders klasse fanden unser Kids die riesengroße Legowand vor dem Club. Ich glaube, ich muss nicht viel sagen, wenn ihr das so seht. Für die Erwachsenen wird auch eine Menge angeboten. Geführte Wanderungen zu den Skihütten mit Fondue im Anschluss, Schneeschuhwanderungen oder Nachtrodeln, um nur von ein paar Aktivitäten zu erzählen.

Um den Park herum

Wir sind direkt am ersten Nachmittag hoch auf die Rufana Alp gewandert. Mit Kindern wirklich gut machbar und man hat direkt dieses Hüttenfeeling. Auch könnt ihr vom Park aus direkt auf die Rodelstrecke. Helme nicht vergessen, die Schlitten kriegen hier so richtig Speed, eine Fotoaufnahme war da nicht möglich :-))

Auch organisiert der Park für euch gerne Ausflüge in die Umgebung. Wir haben etwa eine Kutschfahrt mit anschließender Stallbesichtigung gemacht oder aber den für uns unvergessenen Nachmittag beim Husky Toni. Hierzu schreibe ich euch nochmal einen separaten Blogpost, so toll war es.

Schwimmbad und Sauna

Sogar ein Schwimmbad und einen Saunabereich hat der Park. Direkt an der Piste heißt hier auch wirklich direkt an der Piste. Vom Schwimmbad schaut ihr direkt in den Schnee und auf den Lifteinstieg. Richtig toll.

Einen Saunabereich mit zwei Saunen und einem Ruhebereich gibt es auch.

Skifahren

Ski in / Ski out heißt hier auch wirklich genau an der Piste. Der Lifteinstieg ist genau vor dem Hauptgebäude, wie auch die Skischule Brandnertal.

Gerade für Kinder ist das Gebiet Brandnertal unheimlich gut geeignet, da es übersichtlich und nicht überlaufen ist. Die Wege sind kurz, ein anstrengendes mit Mann und Maus im Skibus fahren entfällt. Beide unsere Kinder haben hier die Skischule besucht und wirklich eine Menge gelernt. Zum Thema Kinder und Skifahren schreibe ich euch noch einen separaten Post, denn an oberster Stelle sollte stehen, dass die Kinder Freude daran haben. Unsere hatten sie. Unser Sohn ist sogar 6 Tage zum Skikurs gegangen, damit hätten wir vorher ehrlich gesagt nicht gerechnet.

Die kurzen Wege haben es uns als Eltern auch möglich gemacht, in der Woche soviel Ski wie wohl noch nie zu fahren. Die Kinder sind 2 oder 3 Stunden zum Kurs gegangen und danach war es leicht möglich, allein, zu zweit oder sogar jetzt neu: zu viert die Pisten zu erkunden.

Und natürlich auch den Hüttenzauber im Skigebiet:

Fazit:

Wir alle sind total begeistert und glücklich von unserer Woche im Brandnertal zurückgekommen. Die Kinder wollten sogar gar nicht nach Hause und das ist schon sehr ungewöhnlich. Ja, sie fahren sehr gerne in den Urlaub, sie kommen sonst aber auch sehr gerne zurück. Mit das Beste war natürlich, dass wir nun alle 4 gemeinsam die Piste runterfahren können. Aber auch alles andere, wie Schlittenfahren, Mittag auf der Hütte, Kutschfahrt, Wanderungen im Schnee, unzählige Uno-Matches vor dem Kamin und natürlich der Husky-Nachmittag waren ganz besonders.

Und zum Thema Ferienwohnung? Uns hat es mit Landal im Skiurlaub so gut gefallen, dass wir sehr gerne auch in der nächsten Saison fahren möchten. Dann vielleicht auch mit Weihnachtsbaum und unseren Freunden im Gepäck ;-)

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