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Schwimmenlernen ist so wichtig für Kinder – aber wie klappt das am besten?

Kinder sollten möglichst früh schwimmen lernen – oder sollte ich besser sagen: Überhaupt schwimmen lernen? Leider können nämlich sehr viele Kinder in Deutschland gar nicht schwimmen. Warum ist das so? Vielleicht weil Schwimmunterricht in den Schulen erst ab der dritten Klasse angeboten wird? Weil es zu wenig Vereinsangebote gibt? Oder weil Schwimmen immer weniger selbstverständlich wird? Obgleich es doch so wichtig ist. Ertrinken ist, nach Verkehrsunfällen, immer noch die zweithäufigste Todesursache bei Kindern.

Ich glaube, die meisten von uns haben das Schwimmen von ihren Eltern beigebracht bekommen. Heute übernehmen das Schwimmkurse und es ist ja auch eine Vielzahl von Schwimmabzeichen dazugekommen. Piraten, Pinguine und viele mehr gesellen sich mittlerweile zum Seepferdchen. Manchmal werde ich das Gefühl nicht los, dass die Schwimmindustrie all diese verschiedenen Abzeichen erfunden hat, um die Kinder möglichst lange in einem vertriebsoptimiert ausgeklügelten Kurssystem zu halten.

Überhaupt an einen Platz in einem Schwimmkurs zu kommen, grenzt in manchen Städten schon an einen Sechser im Lotto – denn Schwimmanfängerkurse sind extrem überlaufen. Leider auch dazu oft noch überteuert, wenn ich mir die Preise, die private Anbieter so aufrufen, einmal anschaue. Da scheint Schwimmen schon eher was für Besserverdiener zu sein und wenn man gleich mehrere Kinder hat, da kann man sich wahrscheinlich die Frage stellen: Schwimmschule oder Sommerurlaub? Aber ist Schwimmen nicht Breitensport? Etwas, was jeder können sollte?

Unsere 5-jährige Tochter kann jetzt schon ganz gut schwimmen und ich bin zuversichtlich, dass es unser Sohn in diesem Lebensjahr auch lernen wird. Er ist gerade 3 Jahre alt geworden und bewegt sich schon sicher in und unter Wasser mit ersten Schwimmbewegungen. Beide haben bislang keinen Schwimmkurs besucht. Wir haben rein auf die Freunde an der Bewegung im Wasser vertraut.

Das Schwimmenlernen stand bei uns nicht an erster Stelle. Vielmehr die Freude am Element Wasser. So sind unsere Kinder auf unserer langen Reise immer, wenn es möglich war, in Pool und Meer gewesen. Sind getaucht. Sind vom Beckenrand gesprungen. Haben Rollen im Wasser gemacht. Haben Gegenstände ertaucht. Und sie waren mit uns Schnorcheln im Meer. Geholfen haben dabei die Schwimmwesten von Aqua Sphere, bestellt über JAKO-O.

Sie sind recht dünn, behindern also nicht und schulen die Bewegung der Kinder im Wasser. Mitentwickelt wurden sie von Michel Phelps. Die Schwimmweste ist eine Auftriebshilfe, mit der Kinder lernen können, auf dem Bauch und auf dem Rücken im Wasser zu liegen.
Unsere Schwimmbrillen, hier ein absolutes Must-Have, sind auch von Aqua Sphere, ebenfalls bestellt über JAKO-O.

Zudem nutzen wir Tauchringe und Tauchtiere. Es geht dabei initial gar nicht darum, die aus tiefem Wasser zu ertauchen. Nein, am besten ist es sogar ohne Schwimmhilfe im flacheren Wasser zu üben. Aus einem einfachen Grund: Um im Wasser Spaß und Sicherheit zur entwickeln und vor allem ein Gefühl für das Element Wasser. Dafür kann man auch gut an der Treppe in Schwimmbädern üben, damit Kinder merken, was passiert, wenn das Wasser tiefer wird.

Da unsere Tochter irgendwann ganz sicher tauchen konnte, haben wir komplett auf die Schwimmweste verzichtet. Denn sie hat sich sicher im Wasser bewegt. Mit Beinschlag, den man vom Kraulen her kennt, mit Schwimmzügen unter Wasser. Einer natürlichen Schwimmbewegung also.

Hier in Schwimmkursen wird zumeist das Brustschwimmen beigebracht. Die schwerste Schwimmart von allen. Zudem wird beim Seepferdchen verlangt, dass sich der Kopf des Kindes die ganze Zeit über Wasser befindet. Was man dann sieht, sind Kinder, die verzweifelt versuchen gegen das Wasser mit aller Anstrengung auf die andere Beckenseite zu „schwimmen“. Was das jetzt genau mit Spaß und Freude am Element Wasser zu turn hat, verstehe ich nicht.

Es gibt mittlerweile tolle Konzepte wie die Rochenkinder. Im Beitrag Die 5 größten Fehler beim Schwimmenlernen wird sehr anschaulich erzählt, wie es auch gehen kann. Mir hat er sehr dabei geholfen, mit meiner Tochter darüber zu sprechen, was ihr eigentlich Spaß macht am „Schwimmen“.

Unsere Kinder bewegen sich spielerisch im Wasser. Sie denken sich selbst aus, was sie machen möchten. Tauchen, springen ins Wasser. Lassen Ringe und Tiere sinken und beobachten das. Ertauchen die Dinge. Machen Wettstreite. Dabei lernen sie selbst spielerisch das Schwimmen. Dieser Prozess wurde bislang komplett von uns Eltern begleitetet. Das gibt unseren Kindern Sicherheit, weil sie uns voll und ganz vertrauen.

Kinder sollen im Alter zwischen 4-6 Jahren am besten schwimmen lernen können. Ich würde sagen, dass dieses ohne den strikten Fokus des „Schwimmen-lernens“ schon früher spielerisch erlernt werden kann. Mit Hilfe der Eltern, Spaß und Freude. Wir nutzen die Schwimmwesten, Tauchringe und -tiere und da gerade Kinder ja teilweise schnell auskühlen auch im Sommer mal dünne Neoprenanzüge.


Diese wurden auf Fuerteventura auch von der Schwimmschule genutzt. Hier hat unsere Tochter Seepferdchen und Bronze in einem gemacht. In ihrer ersten offiziellen Schwimmstunde und das Beste: Sie wusste gar nichts davon. Eine tolle Schwimmlehrerin, die ihr ganz viel Vertrauen vermittelt hat war mit ihr im Wasser und unsere Tochter hat einfach eins gemacht: sie ist geschwommen. Nein, keiner hat gesagt noch so viele Bahnen oder ähnliches. Sie ist geschwommen, sie ist getaucht, sie hat super viel Spass gehabt und wir haben beide nicht schlecht geschaut, als sie am Ende zwei Abzeichen hatte. Was ich damit sagen möchte: Freies Schwimmenlernen schließt nicht aus, dass eure Kinder irgendwann eins dieser Abzeichen machen können. Diese könnt ihr übrigens in den meisten Schwimmbädern einfach abnehmen lassen und müsst dafür keinen Kurs machen.

Entscheidet ihr euch für einen „Schwimmkurs“, würde ich auf jeden Fall raten, den vorher einmal zu testen. Wie ist der/die SchwimmlehrerIn. Kann euer Kind zu ihm/ihr Vertrauen aufbauen? Stimmt die Chemie? Wie ist die Didaktik? Stimmt alles, kann ja auch ein Schwimmkurs ganz toll sein und das schließt ja auch nicht gemeinsame Wassererlebnisse mit den Kindern aus. Denn ich finde, gerade die sind es, die die Beziehung zu meinen Kindern vertiefen und gemeinsame Erlebnisse schaffen. Vielleicht habt ihr ja Lust, bei diesem tollen Wetter einfach mal öfter gemeinsam mit eurem Kind schwimmen zu gehen.

Woher ist was?

Der Badeanzug mit UV 50 Lichtschutzfaktor
Die Badeshorts, ebenfalls mit Lichtschutzfaktor 50
Die großen Badetücher mit Mütze
Das Regenbogen Schwimmbrett


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10 Gedanken zu “Schwimmenlernen ist so wichtig für Kinder – aber wie klappt das am besten?”

  1. Danke für diesen tollen Beitrag Mein Sohn ist drei und schwimmen lernen ist auch schon Thema bei uns. Deine Infos werden uns weiterhelfen Danke

  2. Hallo, super wichtiges Thema! Und ja du hast so recht! Trotzdem habe ich einen schwimmkursplatz ergattert fast erkämpft. Meine Tochter wird 3.5 Jahre alt sein wenn der Froschkurs beginnt. Das Konzept dahinter, spielerisch das Wasser entdecken (keine wassergewöhnung!).
    Ich werde 30 min pro Strecke zurück legen müssen. Warum mache ich Das? Weil wir ein furchtloses hoch energievolles Kind haben, das sich wohl im Wasser fühlt! Und weil wir Sorge haben, dass sie schneller im Schwimmbecken ist als wir gucken können.
    Sind 3.5 Jahre zu früh für so einen Kurs? Ich werde es sehen und bekomme das Geld natürlich nicht zurück….

    LG nora

    • Liebe Nora, dass hört sich aber so an als wäre sie da total richtig :-) Und ich glaube eben, dass ich das total richtig macht, auch wenn damit echt Aufwand verbunden ist. Und die Angst, dass sie schneller im Schwimmbecken ist als man gucken kann, die kenne ich. Lütti ist jetzt 5 – heute ist sie vom Dreier gesprungen… :-) Ich glaube ich habe also ein ähnliches Kaliber zu Hause. Herzliche Grüße, Sarah

  3. Liebe Sarah,
    Wirklich ein wichtiges Thema. Ich habe auch von meinen Eltern schwimmen gelernt, im Urlaub und oft sonntags morgens mit meinem Vater. Ich konnte mit fünf tauchen und sicher schwimmen, hatte aber kein Seepferdchen und musste deshalb beim Schwimmunterricht in der dritten Klasse zu den Nichtschwimmern. Großes Drama! Meine Mutter ist nachmittags mit meiner Freundin und mir ins Schwimmbad und wir haben das Abzeichen gemacht.

    Mit unserer Tochter gehe ich seit einem Jahr (sie ist jetzt 18 Monate) zum Babyschwimmen. Sie bewegt sich auch ganz natürlich mit ihren Schwimmflügeln im Wasser und freut sich riesig sobald sie im Wasser ist. Ich möchte das auch weitermachen, da ich das Gefühl habe, es tut ihr gut und gibt Ihr Sicherheit. Allerdings habe ich gegen diese klassischen Schwimmkurse eine Abneigung. Besonders wenn ich sehe, wie mein Bonussohn schwimmt. Das ist weder natürlich noch wirkliches schwimmen, eher ich halt mich mal notdürftig über Wasser.

    Mal schauen, wie wir das hinbekommen…

    LG Stephanie

    • Hi Stephanie, ja, irgendwie war das früher noch anders :-) Ich habe damals sogar die Abzeichen gemacht – wir waren Sommer lang ohne Eltern im Freibad und haben einfach die Bademeisterin gefragt ob sie es abnehmen kann, als wir es drauf hatten. Ich glaub wenn Kinder nicht mehr so aufwachsen wie wir früher (und das sind wohl die meisten) muss man sich entweder selbst die Zeit freischaufeln oder eben wirklich genau gucken was ein guter Schwimmkurs ist. Beides nicht umbedingt einfach. Wir hatten gerade echt Glück und hatten einen ganz tollen Ferienschwimmkurs. Ganz herzliche Grüße – auch an die kleine Wasserratte. Das finde ich ganz toll, dass sie soviel Spass hat

  4. Hallo, super von dir, dass du einen Beitrag zum Thema Schwimmen Lernen verfasst hast. Wie du ja selber schreibst ist das Thema sehr wichtig, da tatsächlich immer weniger Kinder Schwimmen lernen.
    Leider muss ich sagen, dass mir bei dem Artikel ein wenig die differenzierte Sichtweise fehlt.
    In deinem Beitrag wird leider sehr stark der Eindruck erweckt, dass der Schwimmkurs eine negative Erfahrung für das Kind darstellt. Dein eingefügter Link zu den Rochenkindern, „Die 5 größten Fehler beim Schwimmen lernen“ erweckt ja geradezu noch den Eindruck, dass Kinder im Schwimmkurs unter Druck gesetzt werden.
    Ich finde das sehr bedenklich. Hier wird sehr stark der Eindruck vermittelt, dass Schwimmschulen und Vereine eine schlechte Arbeit leisten.
    Natürlich ist es sehr schön, wenn man seinem Kind als Mutter oder Vater das Schwimmen selber beibringen kann. Genauso schön kann allerdings auch der Besuch einen Schwimmkurses sein. In deinem Beitrag beschreibst du nur die negativen Seiten, die ein Schwimmkurs haben kann (wohlgemerkt „kann“ nicht „muss“). In allen diesen Punkten gebe ich dir Recht, ein Schwimmkurs kann so sein, wie du ihn beschreibst. Muss er aber nicht. Ich selber mache seit nun fast 15 Jahren Schwimmkurse für Kinder und bin DSV-Trainerin. Aktuell habe ich selbst zwei Schwimmkurse und ich persönlich habe den Eindruck, dass aller Kinder sehr gerne zu mir kommen. Als Schwimmlehrer versucht man immer den Interessen von Eltern, Kindern und Schwimmschule (oder Verein) gerecht zu werden. Schwimmschule oder Verein möchten gerne etwas Geld verdienen (Hierzu würde mich wirklich interessieren, welchen Preis du für einen Schwimmkurs für angemessen hältst?), was ja auch legitim ist. Viele Eltern wünschen sich, dass ihr Kind möglichst schnell oder „bis zum Urlaub“ schwimmen kann. Und die Kinder wollen vor allem Spaß haben :) Sicherlich gibt es Kurse wie du sie beschreibst. Genauso sicher gibt es allerdings auch Eltern, die ihrem Kind das Schwimmen selber beibringen wollen und alles falsch machen. Aktuell habe ich einen solchen Fall bei mir im Kurs. Im Zweifelsfall würde ich sagen, dass ein Schwimmkurs die bessere Wahl ist. Eins ist auf jeden Fall klar: Der Spaß muss im Vordergrund stehen? Aber was spricht gegen Übungen, die spielerisch und mit Spaß ausgeführt werden und nebenher noch Grundfähigkeiten, wie Abstoßen und Gleiten, Tauchen, Springen und ja auch die Grundzüge einer Schwimmtechnik schulen? Ein ausgebildeter Schwimmlehrer kennt hierfür die passenden Übungen, kann auf die richtige Ausführung achten und Hilfestellung geben, wo es notwendig ist. Vielen Eltern spreche ich hier einfach mal die Kompetenz ab. Die Qualität der richtigen Schwimmtechnik lässt bei sehr vielen Erwachsenen stark zu wünschen übrig.
    Wie auch immer: Das Thema hier sprengt den Rahmen eines „Kommentars“ unter deinem Bericht. Falls du mehr zum Thema Schwimmen lernen wissen möchtest kannst du dich sehr gerne bei mir melden.
    Liebe Grüße
    Tabea

    • Liebe Tabea, definitiv kann ein Schwimmkurs auch toll sein und viel Spass machen. Ich bin der Meinung, man sollte sich es vorher einmal anschauen. So schreibe ich es ja auch in meinem letzten Absatz. „Entscheidet ihr euch für einen „Schwimmkurs“, würde ich auf jeden Fall raten, den vorher einmal zu testen. Wie ist der/die SchwimmlehrerIn. Kann euer Kind zu ihm/ihr Vertrauen aufbauen? Stimmt die Chemie? Wie ist die Didaktik? Stimmt alles, kann ja auch ein Schwimmkurs ganz toll sein und das schließt ja auch nicht gemeinsame Wassererlebnisse mit den Kindern aus.“ Wir hatten übrigens gerade einen ganz tollen Schwimmkurs, der meiner Tochter sehr viel Spass gemacht hat. Zum Thema Preis: es war ein Ferienschwimmkurs mit 6 x 1 Std. und hat 60 Euro gekostet. Das finde ich sehr angemessen. Liebe Grüße

  5. Schwimmen ist bei uns so ein Thema. Ich habe zwei sehr wasserscheue Kinder. Der Große ist lange nur in knietiefes Wasser gegangen. Hat die Badehose auch nur einen Spritzer abbekommen war das Geschrei groß. Ich weiß nicht, woran das lag. Und die Mistmatz hat sich da den großen Bruder wohl zum Vorbild genommen. Ich habe versucht es ihm beizubringen. Aber er lässt sich von mir nichts sagen. Da habe ich dann ein Problem. Also habe ich ihm im örtlichen Freibad (ja, wir haben sowas noch) einen Kurs gebucht. 2 Wochen jeden Tag. Hart aber effektiv. Unser Bademeister ist zusätzlich einfach noch toll mit den Kindern. Der hat wahrscheinlich jedem im Ort unter 40 Jahren das Schwimmen beigebracht und kennt auch noch alle mit Namen. Er durfte die Kinder untertauchen und reinwerfen … hätte ich das gemacht, hätte mein Sohn 3 Wochen nicht mehr mit mir geredet.
    Er konnte nach den 2 Wochen nicht schwimmen. Aber er konnte die Bewegungen ganz toll und ich hatte mir ein paar Kniffe abschauen können, wie ich mit ihm üben kann. Im Urlaub hat es dann geklappt. Das Seepferdchen hat er noch nicht, weil er nicht tauchen mag. Aber mir war es wichtig, dass er sich gut über Wasser halten kann und wenn er reinfällt auch wieder an den Rand kommt. Die Kleine sieht jetzt, dass der große Bruder schwimmen kann. Die wird jetzt ehrgeizig. Da werde ich es jetzt erst mal selbst versuchen. Mal sehen.
    Wir fanden unseren Kurs toll. Ich bin froh, dass wir die Möglichkeit hatten. Wir hatten aber halt auch Glück mit dem Bademeister. Ich hab‘ da auch schon andere Geschichten gehört.
    LG, Tina

    • Hi Tina, und ich glaube damit steht und fällt es: mit der Person, dem Konzept und der Didaktik. Ich durfte hier kürzlich einen ganz tollen Seepferdchenkurs sehen. Total vertrauensvoll. Es freut mich sehr, dass es sich bei euch in die richtige Richtung entwickelt und ich sage dir eins: bei unserem Sohn gab es eine Zeit, da wollte er noch nicht einmal duschen ;-)) Herzliche Grüße,
      Sarah

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