Und da muss ich sagen: Die ist so lecker, die löffle ich auch pur. Und es kommt die Frage auf, ob es eigentlich Marmelade, Chutney oder Confit ist. Was es ist: Lecker! Und in einer Zeit, in der die meisten von uns hier schon alles haben, finde ich es einfach schön selbstgemachte Dinge zu verschenken. Nebenbei hat Einkochen irgendwie was Meditatives. Ehrlich. Und Authentisches. Kurz: Es fühlt sich gut an. Aber ich schweife ab. Bevor einige von euch jetzt denken Was hat die denn? beginne ich mal lieber mit dem Rezept.

Ihr braucht:

  • 500g rote Zwiebeln
  • 500g Äpfel (ich habe noch ca. 16 Kilo von unserer Ernte im alten Land…)
  • 200 ml Rotwein
  • und entweder den 2 zu 1 Gelierzucker, also dann 500g
  • oder den 3 zu 1 Gelierzucker, also dann 333 g, den finde ich persönlich geeigneter, da dann mehr Geschmack durchkommt und weniger Süße
  • zum würzen Ras el-Hanout

Zwiebel und Äpfel schälen und klein schneiden, Zucker drauf und Rotwein drüber geben und ca 5 Minuten kochen. Dann pürier ich das Ganze durch, mache eine Gelierprobe und fülle die heiße Marmelade in Gläser, die ich dann für ein paar Minuten auf den Kopf stelle.

Die Rotwein-Zwiebel-Apfel-Marmelade eignet sich gut zu rotem Fleisch, alle möglichen Sorten von Käse (am besten finde ich Ziege) und natürlich pur oder auf Brot. Echt lecker!