Teilt ihr eigentlich? Und wenn ja, mit wem? Spenden oder nicht zu Weihnachten

Weihnachtszeit – schöne Zeit. Zeit der Adventskalender und Geschenke, Zeit der Superlative und des Konsums. Gerade heute wieder am Nikolaustag, wo es in den meisten Familien nicht mehr nur ein paar Nüsse, Mandarinen und Schokolade gibt. Gestern haben wir die Geschichte vom Nikolaus vorgelesen – übrigens vom Handy, da wir Eltern sie gar nicht mehr so richtig zusammengekriegt haben, und da ging es vor allem um eines: Ums Teilen.

Ja, schöne Geschichte. Zeitgemäß? Heute morgen hat mich auf den sozialen Netzwerken ein Schwall Bilder rund um prall gefüllte Stiefel und viele Geschenke erreicht. Ein Beitrag war anders, der von Saskia / alovelyjourney. Sie macht sich in einer durchwachten Nacht Gedanken:

…waren meine Gedanken schnell bei den Familien, die nicht mal das Nötigste für ihre Kinder haben. Bei Müttern, die selben keine Ressourcen mehr haben, um ihre Kinder zu ernähren und bei Familien, die weder medizinische Grundversorgung noch saubere Kleidung oder gar Sicherheit haben für die, die ihnen am wichtigsten sind. Nein, ich mag diese Spendenaktion zu Weihnachten auch nicht – aber einfach aus Trotz gar nichts tun?! Verratet ihr mir, wo ihr euch und/oder euer Geld {auch nach Weihnachten} investiert?

Und sie hat mir damit den Anstoss gegeben mir auch Gedanken zu machen. Mit wem kann ich teilen? Gerade jetzt und über das ganze Jahr? Habe ich nicht genug um auch abgeben zu können? Ist der Satz „Teilen, teilen, das macht Spaß. Wenn man teilt, hat jeder was.“ eigentlich doch nur was für Kinder? Oder könnten wir Erwachsenen nicht auch mehr teilen?

Ein bisschen was machen wir schon. Zu meiner Studienzeit habe ich einige Monate für eine Non-Profit Organisation in Südafrika gearbeitet. Die Hilfsorganisation über den Weltfriedensdienst sitzt im Nordosten von Südafrika und kümmert sich vor allem um missbrauchte Frauen und Straßenkinder. Diese Zeit hat mich geprägt und ja, auch heute spenden wir noch jeden Monat dorthin. Gern erzähle ich euch natürlich einmal über diese Zeit, wenn ihr mögt. Aber hier soll es nur ein Beispiel des Teilens sein.

Wo können wir teilen? Habt ihr gute Ideen? Adressen, wohin man spenden kann? Dann schreibt sie doch bitte hier unter diesen Post. Oft sind es kleine Organisationen, die viel besser das Geld verteilen und gezielter einsetzen können. Manchmal auch einfach Adressen, die in der Nachbarschaft Unterstützung benötigen können. Oft auch in Form von Sachspenden.

Wir spenden zum Beispiel bei:

Wo spendet ihr?

Ihr freue mich über Adressen, Links, kleine Anregungen. Manchmal hilft ja ein kleiner Anstoß. So wie bei mir heute. Ich habe mir heute Gedanken gemacht was ich teilen möchte – an Weihnachten und für das ganze Jahr. Denn Teilen, das sollte im Idealfall kein Ding der Weihnachtszeit bleiben.

29 Gedanken zu “Teilt ihr eigentlich? Und wenn ja, mit wem? Spenden oder nicht zu Weihnachten”

  1. Liebe Sarah, ich finde deine Gedanken super und das mit dem Teilen gar nicht altmodisch.Im Gegenteil, ich finde es sogar zeitgemäßer denn je, gerade in dieser so funkelnden und oft inszenierten Social Media Welt.

    Ich lebe mit meiner Familie seit 1.5 Jahren in Mexiko. Hier sehe ich jeden Tag auf der Straße Mütter, die ihre Kleinkinder den ganzen Tag auf dem Rücken durch die Stadt tragen, um Kleinigkeiten zu verkaufen und damit den Lebensunterhalt der Familie zu verdienen oder den Kinder einen Taco besorgen zu können. Da wird man sehr schnell sehr demütig und dankbar für das eigene Leben. Deshalb mache auch ich eine „abgedroschene“ Spendenaktion zu Weihnachten, weil es nach den Erdbeben im September noch viel mehr Familien gibt, die das Wenige, was sie hatten, verloren haben. Und man helfen kann!!! Denn wie du es auch beschreibst, es gibt tolle Organisationen, in denen sehr bemühte Menschen wirklich etwas zum Positiven verändern. Hier ist es eine Organisation, die Häuser aus Lehmblöcken für Erdbebenopfer besonders in den ländlichen Regionen Mexikos baut, wo es noch besonders schlimm ausschaut. Hier ist der Link zu meiner Spendenaktion: https://www.gofundme.com/echale
    Vielleicht gibt es ja hier jemanden, der, in dem er teilt, ein paar Steine für ein Haus für eine mexikanische Familie spendiert.
    Super, dass du so etwas an einem Tag wir heute anstößt und ich bin gespannt, welche anderen tollen Projekte ich hier finde.
    Liebe Grüße,
    Ann-Katrin

    • Liebe Ann-Katrin, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich glaube wenn man wie du einmal wirklich drin ist, in diesem anderen Leben, dann kann man viel mehr besser nachvollziehen. Das die Welt unterschiedlich ist, wissen wir alle. Nur die wirkliche Vorstellung reicht eben doch oft nicht aus. Danke fürs daran-teilhaben-lassen und ich würde mich freuen, wenn hier ein paar Steine für Mexiko zusammen kommen. Ganz liebe Grüße, Sarah

  2. Ich finde es sehr gut und richtig, über den Tellerrand zu schauen und auch den Kindern klar zu machen., dass viele Menschen wenn überhaupt nur das Nötigste haben und man nicht nur mit dem Finger schnipsen muss, damit einem alles zufliegt. Es ist so lächerlich, was für Luxusprobleme wir hier haben., gerade vor Weihnachten. Viele stöhnen., der Stress, was wo wAnn und für wen shoppen….in unserer Überflussgesellschaft fällt es oft schwer, das Wesentliche wahrzunehmen und wertzuschätzen. Wir haben ein Patenkind aus Honduras über Worldvision. Durch unsere Unterstützung kann er und seine Geschwister zb zur Schule, Essen, Kleidung etc kaufen. Ich gebe Kleidung an eine syrische Flüchtlingsfamilie vor Ort. Schenke den Nachbarn Sachen für die Kinder, die hier nicht mehr gebraucht werden. Auch eine Aufmerksamkeit für Briefträger, Postbote etc gibt es zu Weihnachten. Grade im direkten Umfeld gibt es auch viele Menschen, die Hile benötigen, zb DIE TAFEL, wo man Lebensmittel spenden kann.

    • Liebe Christine, du hast völlig recht, wir lassen uns vom Alltag leider viel zu schnell gefangen nehmen. So toll was du alles machst und ganz besonders auch das alltägliche: Wertschätzung anderen gegenüber. Paketboten, Briefträger und vielleicht auch einen Kleinigkeit für die Mitarbeiter der Tafel. Kleinen Dinge machen ja oft schon den Unterschied. Liebe Grüße, Sarah

  3. Liebe Sara, lieben Dank für den tollen Artikel! Also ich engagiere mich für Plan International. Unter http://www.plan.de könnt ihr die Patenschaft für ein Mädchen aus einem Entwicklungsland übernehmen und diesem Kind die Chance auf eine selbstbestimmte Kindheit und eine bessere Zukunft geben. Dazu gibt es bei Plan Sonderprojekte, für die man spenden kann. Und man hat die Möglichkeit, mit einer Ziege, einem Huhn oder einem Wasserbüffel etwas sinnvolles zu Weihnachten zu verschenken. Los geht’s würde ich sagen!

    • Liebe Verena, super! Das finde ich richtig toll und man hat was in den Händen. ZB kleine Schleichziege kaufen und mit Schleifchen symbolisch überreichen. Ganz liebe Grüße

  4. Wir spenden jedes Jahr im November an Weihnachten im Schuhkarton und im Prinzip wöchentlich an unsere örtliche Tafel. Man kann bei uns in fast allen Rewe Märkten seine Leergutbons in extra Briefkästen stecken (meist direkt neben den Leergutautomaten) und dieses Geld geht dann an regionale gemeinnützige Organisationen. So kann man auch im Alltag mit kleinen Beträgen helfen und unsere Kinder lernen auch das es nicht allen so gut geht wie uns, denn unsere Kinder werfen den Bon in den Briefkasten und somit reden wir auch regelmäßig darüber wie gut es uns geht. Und Vor allem reden wir auch darüber wie wichtig es ist anderen zu helfen, wenn man selbst genug hat

  5. Liebe Sarah, einfach schön, dieses Bild zu sehen!!!! Und ich finde die Idee hier großartig und sie trifft genau das, was mir aktuell so wichtig ist!
    Du weißt es ja, aber die anderen, die hier lesen und mir unbekannt sind, nicht. Ich war zehn Tage in Kambodscha in dem Kinderdorf „Light of Hope“. Von Kambodscha selbst hatte ich keine Vorstellung. Entsprechend geschockt war ich von der Kinderarmut dort. Es war eine bewegende Reise mit mehr Tiefs als Hochs. Aber: Ich habe die kleine Spendenorganisation CFI Kinderhilfe (www.cfi-kinderhilfe.de) kennen gelernt und mit eigenen Augen gesehen, was sie mit den Geldern dort bewegen. Ich habe verstanden, warum sie Spenden wirklich brauchen und gleichermaßen auch begriffen, wie wichtig es ist, dass wir hier im sicheren Deutschland über den Tellerrand blicken. Weil wir mit kleinen Geldhilfen am anderen Ende der Welt ein Kind retten können.
    Nach meiner Reise habe ich nun eine Patenschaft für einen Jungen übernommen, das sind 37 Euro monatlich. Und davon kann er die Schule besuchen, Bücher kaufen, gesund essen, medizinisch versorgt werden etc.
    Es war das erste Mal, dass ich mich mit einer Spendenorganisation auseinander gesetzt habe, obwohl ich schon seit Jahren spende. Darunter waren bisher die DKMS (dkms.de), deren Arbeit ich auch sehr wichtig finde, sowie im vergangenen Winter verschiedene Organisationen in oder für Syrien, weil mich diese Bilder der geflüchteten Kinder oder Kinder im Krieg einfach nicht losgelassen haben.
    Ich bin überzeugt:
    Egal was wir tun, das Wichtigste ist, dass wir etwas tun!

    • Liebe Leo, und ich finde es spitzen klasse, dass du es hier kommentiert hast. Der persönliche Bezug wird bestimmt auch andere Menschen mitreißen und selbst wenn am Ende nur ein klein wenig dabei rum kommen sollte, kommt etwas dabei rum und das finde ich genauso wichtig wie du. Ganz liebe Grüße, Sarah

  6. Ja die Liebe Weihnachtszeit … spenden, geben und helfen! Das ist toll, gut und Nächstenliebe. Aber was ist mit dem Tedt vom Jahr? Das soll kein anprangern sein … geben kann oft so einfach sein ❤️ Ich helfe seit gut 3 1/2 Jahren bei einer Privaten FB Initiative an meinem Wohnort! Wir treffen uns jeden Sonntag um Obdachlosen und Bedürftigen Essen, Köeidung, Kaffee,Punsch, Hygiene Artikel und natürlich auch nette Worte zu verteilen. die meisten Spenden kommen von privat Leuten und ehrlich? Es macht Spaß und ist easy. Nicht nur an Weihnachten gibt es Menschen die einsam und alleine sind … vor 2 Wochen habe ich einer Mutter von 4 Kindern Playmobil gegeben, zwar gebraucht … aber sie hat sich wahnsinnig gefreut nun Geschenke für Weihnachten zu haben. Ich finde es zauberhaft zu sehen dass soziale Medien nicht nur zum Profilieren da sind … nein man kann auch was bewirken und teilen! Wie ein Besucher am Platz neulich zu mir meinte „Sie sind hier mein Anker geworden!“ das hat mich sehr berührt und ich sehe die Hilfe kommt an ❤️
    Ups jetzt ist der Text doch länger geworden als ich dachte … Danke für deinen Anstoß meine Liebe!
    By the way … der Erste „Gabenzaun“ ähnlich wie in HH kommt aus „meiner Stadt“ ich wohne so gerne hier!

  7. Unsere Kinder engagieren sich seit dem Kindergarten schon für die Sternsinger Aktion. Zuerst als drei Könige verkleidet. Später dann als Begleiter. Die Aktion hat immer wechselnd ein anderes Schwerpunktland wohin die Spendengelder fließen. Vor der eigentlichen Sammelaktion wird in unserer Pfarreiengemeinschaft ein gemeinsamer Nachmittag veranstaltet, wo das Schwerpunktland jugendgerecht vorgestellt wird. Dorthin Spende ich gerne.

  8. Hallo Sarah,
    Ich habe mich gerade richtig über deinen Beitrag gefreut. Normalerweise bin ich auch eine der stillen lesern, aber jetzt möchte ich dir gerne feedback geben.
    Ich mag auch gerne hübsche dinge. Vorallem auf instagram. Während mein facebook-feed voll nachrichtenorientiert und eher so ‚oh nein, wie schlimm‘ ist, geht’s bei meinem insta mehr in Richtung ‚oooh hübschi hübschi hübschi‘.
    Und auch ich habe einen adventskalender gelettert und ein eukalyptus-kranz gebastelt. Was aber größtenteils schon beim türchen-content losging und heute beim nikolaus-post gipfelte, hat oft nur noch zu kopfschütteln geführt. Vor lauter Inszenierung für die Community geht es gar nicht mehr um den eigentlichen sinn – das Fest der Liebe. Es werden die aufwändigsten Geschenke gemacht und dabei am laufenden band rumgeheult wie zeitaufwändig das doch war und wie verzweifelt man artikel xy gesucht hat. Und wofür? Das kind merkt doch eh nicht, ob das papier vom designer is oder nicht.
    Ich freue mich deshalb, wenn du deine Energie stattdessen in das thema ‚was war nochmal der sinn?‘ steckst und zum Nachdenken über das teilen anregst.

  9. Liebe Sarah,
    so ein toller Gedankenanstoss von Dir. Eigentlich bin ich nur eine stille Leserin aber heute möchte ich auch mal kommentieren! Wir schauen immer bei uns in der Gemeinde, wo gerade Hilfe gebraucht wird. Es gibt in fast allen Orten Institutionen, die Hilfe in Form von Sach- oder Geldspenden benötigen, und da weiß ich, dass es im vollem Umfang dort ankommt, wofür es benötigt wird. Ich möchte natürlich die großen Organisationen nicht schlecht reden, nicht das es falsch verstanden wird. Aber meinen Mitbewohnern im gleichen Ort helfen zu können, finde ich persönlich sehr schön und für meine Kinder ist es auch so schön z.B. Päckchen zu Weihnachten zu packen für die Kinder, die nicht so reich beschenkt werden können!

  10. Hallo Sarah, Teilen ist wichtig und gar nicht aus der Mode. Eigentlich sollte man gerade heutzutage mehr teilen. Ich mache dieses Jahr schon das 2. Mal bei einer regionalen Aktion mit, wobei darum geht, Kindern aus sozialen Einrichtungen, die sonst keine Weihnachtsgeschenke bekommen, ein Geschenk zu machen. http://www.hier-und-jetzt-helfen.de/
    Ich finde es schön, dass man konkret hilft und am Ende weiß, dass irgendwo anders ein Kind lächelt.

  11. Hallo Sarah,
    Auch für uns gehört Teilen das ganze Jahr über zum Leben dazu, denn wir sehen es als grossen Glücksfall, dass es uns sooo gut geht und wir alles immer haben können. Das ist nicht selbstverständlich.
    Wir haben seit sehr vielen Jahren ein Patenkind über Plan International in Brasilien, mittlerweile das dritte, und haben eines davon 2005 auch persönlich besucht und kennengelernt. Außerdem spenden die Kinder jedes Weihnachten einige Spielsachen für Weihnachten im Schuhkarton, da freuen wir uns immer schon alle drauf und stellen uns die Freude der Kinder vor
    Alle vier Wochen bringe ich eine Ladung zu klein gewordener Kleidung oder aussortiertem Spielzeug zu der Kleiderkammer des DRK, dort wird immer alles benötigt…
    Deinen Post finde ich toll, jeder kann mit so wenig Aufwand so viel bewirken und es ist immer eine Win-Win-Situation, wie wir finden. Weiter so und vielen Dank für das Teilen deiner Gedanken…

  12. http://www.sharethemeal.org
    ist eine App der UN World Food Programs, über die ich schon lange und regelmäßig meine Mahlzeiten teile.

    „Mach mit!
    Teile Deine Mahlzeit per Klick mit einem hungernden Kind. Mit € 0.40 ernährst Du ein Kind für einen Tag.“

    Danke für die tolle Aktion, Sarah

  13. Liebe Sarah, wie bereits bei Instagram geschrieben: Wir haben seit über 5 Jahren ein Patenkind in Südafrika, die Organisation die dahinter steht nennt sich Siyabonga http://www.siyabonga.de. Sie kümmern sich um Waisenkinder deren Eltern -zumeist-an Aids verstorben sind. Den Kindern wird ermöglicht zur Schule zu gehen, warme Mahlzeit, Kleidung und Soziale Unterstützung. Es wird alles sehr transparent kommuniziert, auch der persönliche Kontakt zum Patenkind. Bei einem Besuch in Südafrika konnte sich mein Vater auch persönlich von der dort geleisteten Arbeit überzeugen, wir stehen voll hinter der Organisation und sie tragen auch das deutsche Spendensiegel. http://www.siyabonga.de
    Danke für Deinen Artikel
    Alles Liebe
    Kati

  14. Liebe Sarah, ein toller Artikel und ein wichtiges Thema. Leider vergisst man so etwas im Alltag wirklich schnell. Wenn man zur Weihnachtszeit mehr darauf aufmerksam gemacht wird und es seinen Zweck erfüllt, dass die Menschen mehr spenden, dann soll es so sein. Wichtig ist ja, das man über den Tellerrand hinaus schaut und das Teilen nicht vergißt! Ich spende seit diesem Jahr für die Johanniter, die hier vor Ort, dass Menschen z. B. bei Einkäufen geholfen wird, die niemanden mehr haben oder einfach Menschen besuchen, die niemanden mehr haben und natürlich noch viel mehr. Liebe Grüße Maike

  15. Hallo Sarah,

    Ich Spende an die „Faktum Kinderwelt“ in meiner Nachbarstadt.

    Dort kann ich alles abgeben, was mit Kindern jeden Alters zu tun hat, von Kleidung über Gebrauchsgegenstände wie Babyschalen /Kinderwagen etc, über Spielzeug und Bücher.

    Es wird dort eine eigene kleine Werkstatt und Wäscherei geführt, um evtl Mängel zu reparieren und Kleidung zu waschen.

    Angestellt sind dort Menschen, die Schwiegkeiten haben anderswo einen Job zu finden.
    Und einkaufen dürfen dort auch nur Bedürftige, mit einer Art Punktesystem, statt mit Bargeld.

    Das System gefällt mir, ich weiß wo meine Sachen hinkommen und dass sie definitiv an die richtigen geraten. Und es ist lokal.

    LG Sarah

  16. Sehr schöne Gedanken und Anregungen. Ich spende an keine Organisation (mal abgesehen von der Krebshilfe) und trotzdem teile ich ;-)

    Ich „unterstütze“ mein soziales Umfeld, in dem ich am Nikolaus mit den Kindern einer Freundin, die eben genau in der Situation ist kein Geld für Extras zu haben. Ich nehme ihr die Kinder ab und gehe zum Nikolaus, die Kinder bekommen morgens Nüsse, Äpfel und Mandarinen und ich gehe mit Ihnen zum Weihnachtsmarkt zum Nikolaushaus, dort können sie den Nikolaus treffen, Plätzchen backen, die sie ihrer Mutter mitnehmen können, dann Lichterstaunen, heißen Kakao trinken und etwas Essen. Heiligabend nehme ich die Kinder auch und gehe mit ihnen ins Kindertheater, Kino etc. dann kann die Mutter ganz relaxt alles vorbereiten. Ähnlich ist es zu anderen Zeiten. Sie ist eine Freundin und indem ich etwas mit den Kindern mache und nichts für sie kaufe, dass sie weiterreicht oder gar Geld gebe, so kommt bei ihr auch nicht das Gefühl auf, dass sie etwas nicht schafft bzw. dass sie „Almosen“ annehmen muss. Früher hat sie mir die Cola bezahlt ;-) heute zahle ich den Kakao für ihre Kinder.

    Meiner Nachbarin helfe ich bein den Einkäufen und anderen Kleinigkeiten. Wir sollten mit offenen Augen unser Umfeld wahrnehmen und die kleinen Hilfe sind oft für andere eine große Hilfe. Ich bin immer wieder traurig, wenn ich ältere Menschen sehe, die sich nichts leisten können und sich vom Leben zurückziehen.

    Eine Kollegin hat für ein Kinderhaus eingekauft (http://www.rapunzel-kinderhaus.de/startseite/) In dem Fall hatte sie im Fußballverein davon gehört, dass es da gerade an Feiertagen an vieles fehlt. Sie hat angerufen und es mit der Leiterin besprochen. Für jedes Kind gab es eine Kleinigkeit und ein SchokiNikolaus, dass Haus selber brauchte einiges im Bereich Reinigungsmittel. Für uns war es kaum nachvollziehbar, dass dafür nicht genügend Mittel zur Verfügung gestellt werden. Jetzt haben wir eine Sammelkasse für „Spenden“ im Büro stehen, damit wir die Häusern in unserer Nähe immer mal wieder helfen können. (Auch Sachspenden sind immer gerne gesehen, Bücher etc.)

    Mich persönlich trifft die Not von Kindern und älteren Menschen am meisten, weil beide so hilflos und abhängig sind. Kinder können nicht für ihre Situation und ältere Menschen sind in unserer Gesellschaft von der Altersarmut bedroht, obwohl sie immer gearbeitet haben.

  17. Liebe Sarah,

    ich finde es wichtig zu spenden. Es gibt so viele Menschen auf dieser Welt, die nicht das Glück haben warmes Essen auf dem Tisch stehen zu haben, oder wärmende Kleidung tragen zu können.
    Besonders wichtig sind mir persönlich aber die Kinder. Sie sind es, die ohne Vorwarnung und eigen verschulden in diese Situation geraten.

    Mein Mann und ich haben dieses Jahr groß gefeiert (30,32 Geburtstag und Richtfest). Uns war es sehr wichtig etwas von unserem Glück abgeben zu können. Daher haben wir einen spendenbox aufgestellt und uns eine Geldspende von allen Gästen gewünscht.

    Es ist eine unglaubliche Summe zusammen gekommen, die wir an die Organisation Herzenswünsche (www.herzenswuensche.de) gespendet haben. Sie erfüllen meinst unheilbar kranken Kindern Herzenswünsche, damit ihre Zeit im Krankenhaus und mit den Schmerzen durch schöne Erinnerungen gelindert werden.

    Eine absolute Herzensangelegenheit ❤️

    Die Familie meines Mannes hat einen Spendenverein ins Leben gerufen, der schon seit dem Urgroßvater existiert und weiter geführt wird. Es geht darum, das sozial benachteiligte Familien eine finanzielle Unterstützung bekommen um ein schönes Weihnachtsfest feiern zu können.
    Hier spenden wir auch regelmäßig, da ich es unglaublich wichtig finde lokale Menschen zu unterstützen.

    Wünsche euch einen besinnliche Adventszeit

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