spielplatz Archive - SarahPlusDrei https://sarahplusdrei.de/tag/spielplatz/ Blog über Familie, Reisen, Wohnen, Style, Interior Sat, 12 Jan 2019 09:51:44 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://sarahplusdrei.de/wp-content/uploads/2017/07/apple-icon-152x152-45x45.png spielplatz Archive - SarahPlusDrei https://sarahplusdrei.de/tag/spielplatz/ 32 32 89524047 Vater-Nachmittag oder Lütti in Lebensgefahr https://sarahplusdrei.de/vater-nachmittag-oder-luetti-in-lebensgefahr/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=vater-nachmittag-oder-luetti-in-lebensgefahr Wed, 07 Oct 2015 13:56:15 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=825 Kürzlich war es wieder soweit: der Mann hat unsere Tochter in Lebensgefahr gebracht. Zumindest in meinen Augen. Ich sehe die Beiden in einem affenzahn und unzähligen scharfen Kurven förmlich auf mich zu fliegen. Das Ganze ...

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Kürzlich war es wieder soweit: der Mann hat unsere Tochter in Lebensgefahr gebracht. Zumindest in meinen Augen.

Ich sehe die Beiden in einem affenzahn und unzähligen scharfen Kurven förmlich auf mich zu fliegen. Das Ganze über einen Kopfsteinplasterplatz, auf den in diesem Moment auch noch ein Auto fährt. Ich will ihnen schon was entgegen brüllen wie „LAANGSAM!!!“ reiße mich aber am Riemen. Gezwungenermaßen.
Die Tochter sitzt nicht etwa, genau wie ich, mit angsterfüllten Augen in ihrem Buggy, sondern lacht über beide Ohren und schiebt sich dabei noch ein paar Knabbereulen rein. Ganz so wie im Kino oder bei einem guten Freizeitparkbesuch. Vor meinen Füßen kommt das Gespann gerade noch zum stehen. Meiner Meinung nach mit einer Vollbremsung und da entdecke ich: Nein, sie ist noch nicht mal angeschnallt!!! Ich will mir gar nicht ausmalen, was hätte passieren können wenn sie bei diesem Tempo vorn über aus dem Wagen gestürzt wäre. Gesicht bis zur Unkenntlichkeit zerstört, Gehirnerschütterung, Loch im Kopf, Krankenwagen mit Blaulicht.

Ich versuche meine schlimmsten Befürchtungen runter zu schlucken und sage nur „es wäre wirklich wichtig wenn du sie anschnallen würdest“. Es ist ja schließlich Väter Nachmittag und da hat der Papa die Zügel in der Hand. Vater und Tochter quitieren meinen Einwand auch mit völligem Unverständnis. Warum anschallen, passiert doch nichts. Das einzige was aus Augen meiner Tochter passiert ist: die Knabbereulen sind nun leer. Als ich nichtsahnend frage, was sie am Nachmittag so getrieben haben, wird mir auch schnell bewusst, das so eine KamikatzeFahrt bestimmt lange nicht das gefährlichste war, was an diesem Tage so passiert ist. Man oder besser Tochter rutschte wohl den gesamten Nachmittag die höchste und steilste Tunnelrutsche im gesamten Umkreis runter. Ich war bisher noch nicht mal in die Nähe dieses Dings auf dem Spieli gegangen und haben ihr immer glaubhaft vermittelt, dass dieser Teil des Spielplatzes nur für die Großen sein.
Nachfrage bei Lütti wie sie da bitte rauf gekommen ist. Über einen Baumstamm! Kurze Beschreibung des Aufbaus meinerseits: Lediglich ein SCHMALER Baumstamm. Mit Kerben drin. Ungesichert! Dieser führt zu einem ungesicherten SEHR hohen Turm von dem die Rutsche abgeht. Ebenfalls natürlich ungesichert. (Erwähnte ich das Wort “Ungesichert” eigentlich schon???)
Ich kann das Ganze nicht ganz glauben und frage den Mann “und du bist da die ganze Zeit mit rauf geklettert?” Der Mann schaut mich völlig verständnislos an und sagt “Eh, ne! Da ist doch gar nicht genug Platz für mich.”

Ah ha. Vater Tochter Nachmittag. Eigentlich sollte ich mich schon längst an solche Aktionen gewöhnt haben. Bereits im zarten Alter von 11 Monaten stürzte sich unsere Tochter Kopfüber von einer extrem steilen Rutsche runter, während ich im Büro saß und sie Sandkuchen-Backend in der Sandkiste vermutete.

2013-10-29 11.31.51

Es war die Elternzeit meines Mannes. Das ich mit meiner Sicht der Dinge nicht allein war, merke ich beim Besuch meiner Mutter, welche die Rutsche als ‚Todes-Rutsche’ bezeichnete. Zu dieser Zeit wurde bei uns daheim dem Kind, welches bisher Kartoffelbrei und pürierte Möhrchen gewöhnt war, auch zum ersten Mal Spagetti Bolognese vorgesetzt. Mit langer Pasta!!! Könnte sie daran nicht ersticken? Mein erster Gedanke.
Über all diese Ereignisse wurde ich per Whats app Bild in Kenntnis gesetzt und auf den Bilder sah ich:ein über beide Augen strahlendes und sehr stolzes Kind!

Genau dafür ist der Papa nämlich genaue DER und EINZIG RICHTIGE. Er traut unserer Tochter unheimlich viel zu, lässt sie Dinge ausprobieren, an sich wachsen und denkt überhaupt nicht daran was alles irgendwie möglicherweise passieren kann. Er nimmt sie sehr ernst, unterstützt und ermutigt sie – ohne wie ein Helikopter immer um sie rum zu schwirren. Das Ganze wird von ihr mit dem größten und herrlichsten Lachen quittiert. Als Mama weiß ich, ich bin anders. Dieses andere braucht unsere Tochter auch. Aber das AUCH ist entscheidend. Mein Mann macht es genau so richtig wie er es macht. Ich bin sehr froh darüber, dass er von Anfang an viel Zeit mit unserer Tochter verbracht hat. Sich auch allein um sie kümmert und Zeit mit ihr verbringt, ohne immer unter den Argusaugen der Mutter zu stehen. Er hat seine Sicht der Dinge und diese hilft unserem kleinen Menschen sehr dabei, sich eine Menge zuzutrauen, selbstsicher zu werden und ohne große Ängste durch die Welt zu gehen. Und wenn ich mal wieder Angst krieg, sollte ich entweder die Augen zu machen oder darauf vertrauen, dass die beiden das schon richtig machen!

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Tatort Spielplatz oder was aus Menschen so werden kann https://sarahplusdrei.de/tatort-spielplatz-oder-was-aus-menschen-so-werden-kann/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=tatort-spielplatz-oder-was-aus-menschen-so-werden-kann Mon, 27 Jul 2015 11:36:31 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=608 Die meisten Verbrechen und Mutationen auf dem Spielplatz gehen mit einem sehr sensiblen Thema einher: dem Sandspielzeug! Die meisten haben es dabei. Die Schlauen lassen es mittlerweile wohl ganz zu Hause. Da macht man eine ...

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Die meisten Verbrechen und Mutationen auf dem Spielplatz gehen mit einem sehr sensiblen Thema einher: dem Sandspielzeug!
Die meisten haben es dabei. Die Schlauen lassen es mittlerweile wohl ganz zu Hause. Da macht man eine gewisse Entwicklung durch. Ist man zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes noch voll motiviert das Kind in eine öffentliche Sandkiste zu setzen, weiß man spätestens ein halbes Jahr später, dass dies Nahkampf bedeutet.

Bei der Sandkastenerstaustattung verhält es sich meist wie bei der Babyerstausstattung: es wird sehr hochwertig eingekauft. Zumeist von der Marke Spielgut. Man will sich ja auch nicht lumpen lassen, nur das Beste für sein Kind und die anderen sollen Bitteschön auch sehen, dass der Nachwuchs es einem wert ist.
Es folgt eine Entwicklung, ähnlich der, der Erstausstattung. Was Kleidung angeht kann man nämlich zumeist beobachten, dass Kinder im Kindergartenaltern nicht mehr nur im feinsten Zwirn unterwegs sind. Das hat auch seinen Grund: Kita heißt meist, die Sachen sind mega dreckig, kaputt oder ganz weg. Das wäre ärgerlich um die teuersten Sachen. Und ganz weg, da sind wir wieder beim Thema Sandspielzeug.

Dieses verschwindet nämlich auf Spielplätzen auf unerklärliche Weise. Sandmonster sind unstillbare Wesen, welche am liebsten Schippen, gefolgt von Förmchen, dann Lastern und zu guter letzt Eimern, fressen. Ich weiß nicht wie viele dieser Dinge von uns schon den Sandmonstern zum Opfer fielen, aber es sind einige. Oder sind es etwa doch die andern Kinder oder Mütter, die sich diese versehentlich aneignen. Letzteres kann EIGENTLICH nicht sein. So sind zumindest innerstädttisch alle Sandspielzeuge mit dem Namen des Besitzers gekennzeichnet. Ja, kein Witz. Auch so etwas was man sich aneignet. Ähnlich wie das Codieren des Fahrrads von der Polizei, codiert man nach einigen Verlusten sein Sandspielzeug. Aber auch das hält die Kriminellen nicht ab. Da muss man dann schon selbst aktiv werden. Und was dieser tägliche Kampf aus Menschen macht, durfte ich kürzlich wieder beobachten:
Eine Mutter versuchte doch ernsthaft unseren beiden 2,5 jährigen Mädchen zu erklären, dass dies IHR Sandspielzeug sei und wenn sie überhaupt damit spielen dürfen, dann nur neben ihr. Das Sandspielzeug verschwindet NICHT außerhalb ihrer Reitweite. Aha. Versuche meine Tochter aus dieser hochexplosiven Umgebung fernzuhalten scheiterten natürlich. Verbote machen das Ganze ja immer noch spannender. Und so taten die Mädels was auch sonst ihre Art ist: wie die Elstern alles Spielzeug um sie herum zusammen horten. Ja, da hatten sie aber nicht mit der Mutter gerechnet „Ist das Ihrs? Nein?“ und zack, war alles wieder sicher bei ihr. Zu ihrer Verteidigung dachte ich noch sie will ihr Eigentum sicher wieder nach Hause bringen, aber nein, es musste nur wieder in ihren Zugriffsbereich. Den Spielplatz hat sie erst viel später verlassen.

Wir vertrauen mittlerweile auf die LSD Schippe – in ihrem Design ein recht unbeliebtes Diebesobjekt (zumindest für Mütter) und den Buket. An diesem hängen für mich zwar unheimlich viel Erinnerungen – so ist er doch original von der Fullmoonparty in Thailand und hat neben Sand schon ganz anderen harten Stuff transportiert – allerdings ist auch dieser eher unbeliebt. Ansonsten haben wir billiges Spielzeug, welches ich gerne der Allgemeinheit zur Verfügung stelle und sich auch gern mal ein anders Herz dran erfreuen darf.

 

 

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Unsere Spielplätze brauchen mehr Väter oder die Frage: Sind wir Mütter wirklich so schlimm? https://sarahplusdrei.de/unsere-spielplaetze-brauchen-mehr-vaeter-oder-die-frage-sind-wir-muetter-wirklich-so-schlimm/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=unsere-spielplaetze-brauchen-mehr-vaeter-oder-die-frage-sind-wir-muetter-wirklich-so-schlimm Thu, 23 Apr 2015 05:30:51 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=206 Der Mann hat sich heute mal wieder aufgeregt. Warum? Vater/Tochter Nachmittag. Nein, mit der Kleinen war alles in Ordnung. Vielmehr ist er mal wieder ins Mütter-Revier eingedrungen: den Spielplatz innerhalb der Woche. Er hat ja ...

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Der Mann hat sich heute mal wieder aufgeregt. Warum? Vater/Tochter Nachmittag. Nein, mit der Kleinen war alles in Ordnung. Vielmehr ist er mal wieder ins Mütter-Revier eingedrungen: den Spielplatz innerhalb der Woche.

Er hat ja schon einige traumatische Erlebnisse hinter sich. Am schlimmsten war wohl der einmalige Besuch der Elternschule vor 1,5 Jahren. Hier war er zu einem ‚Musik und Gesang für die Kleinen’ Kurs. Es muss so schlimm gewesen sein, das er heute noch sagt, dass wird ihn bis ins Grab verfolgen. Grund dafür waren die Mütter, denen er ohne einen einzigen Geschlechtsgenossen ausgeliefert war. Einige hatten nach seiner Aussage noch nicht mal ein Kind dabei, sprich sie konnten sich mit der 100 prozentigen Aufmerksamkeit auf ihn stürzen.
Überhaupt ist ihm in seiner Elternzeit ziemlich negativ aufgefallen, dass er auf dem Spielplatz kaum mal einen Mann getroffen hat. Ziemlich überraschend, wo wir doch in einem der geburtenreichsten Stadtteile Deutschlands wohnen… Er hat sich also an den Väter e.V. (http://vaeter.de) gewandt und hat hier schnell Gleichgesinnte getroffen. Ich weiß nicht, ob es das auch in anderen Städten gibt. Aber es scheint eine tolle Sache. Hier tanzt auch nicht alles ums Kind, sondern die Angebote sind eher Väter UND Kind fokussiert und nicht anders rum. Das heißt soviel wie hier trifft man sich zum Brunch und die Kinder spielen drum rum. Anders als bei Mütter-dominierten Spielgruppen, bei der Mama höchstens einen kalten Tee trinkt, weil sie den Nachwuchs stets im Auge behält.

Zurück zum heutigen Tag. Nach Aussage meines Mannes war er von ca. 45 – wie er sie bezeichnet ‚Alnatura-Müttern’ – umzingelt. ‚Angegriffen’ ja, genau dieses Wort fiel, haben sie ihn zwar nicht, aber wohlgefühlt hat er sich auch nicht wirklich. Kein Mann weit und breit zu sehen.

Es handelt sich übrigens um den Spielplatz, auf dem meine Freundin beim Verzehr einer Cola einige strafende Blicke geerntet hat. Auf Nachfrage ob was nicht in Ordnung sei, wurde ihr die Bitte entgegen gebracht die Cola doch bitte nicht vor den Augen der Kinder zu trinken!

Also ich kann da die Männer irgendwie verstehen, dass sie nicht zwingend auf diesen irren Haufen treffen müssen…. Aber schön wäre es doch, wenn sich die Väter auf ein Feierabend-Bierchen auf dem Spielplatz träfen und die Kinder drum herum spielen. Das finde ich jedenfalls.

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