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Zum Weltkindertag wünsche ich mir inklusive Spielplätze

Heute ist Weltkindertag – ein Tag, der auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern und speziell auf die Kinderrechte aufmerksam macht. Weltweit herrscht hier ein großes Ungleichgewicht, aber auch bei uns in Deutschland haben leider nicht alle Kinder die gleichen Chancen. Ein Fünftel aller Kinder ist von Armut betroffen, dass sind 2,55 Millionen Kinder (laut Kinderarmutsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI)). 2% aller Kinder in Deutschland haben eine amtlich anerkannte Behinderung. Spricht man von einem dauerhaften Unterstützungsbedarf durch die Eltern, sind es sogar 10%. (Gesundheitsberichterstattung des Bundes). Ja, mache Kinder können überall hin, sogar an das andere Ende der Welt fliegen – andere können noch nicht mal auf den nächsten Spielplatz.

Leider kann man auch bei uns in Deutschland immer noch nicht von einer wirklich gelebten Inklusion sprechen. Ich glaube, erst seitdem ich mich durch die Initiative „Stück zum Glück“ mehr mit dem Thema beschäftigt habe und ich auch bereits zwei Beiträge dazu geschrieben haben (siehe unten), wird mir mehr und mehr klar, wieviel sich noch drehen muss. In den Einrichtungen und in den Köpfen. Lese ich auf Social Media Aussagen zum Leben wie „und habe mit meinen 28 Jahren 4 gesunde Kinder“. Was für mich vielleicht früher ganz normal klang, wirkt auf mich mittlerweile anmaßend. Denn „gesund“ sollte doch kein Adjektiv sein, dass Erfolg oder Misserfolg der Mutter beschreibt. Kinder sind Kinder. Punkt. Ohne Adjektiv. Ohne Bewertung.

Und Kinder sollten frei sein. Für sie sollte die Welt offen stehen. Aber für manche steht nicht einmal der nächste Spielplatz offen. Im Rahmen der Initiative „Stück zum Glück“, einer Spendenaktion von Procter & Gamble und REWE, gemeinsam mit der Aktion Mensch, die sich für den Auf- und Umbau von inklusiven Spielplätzen in ganz Deutschland einsetzt, haben wir bei uns in der Stadt einmal nach inklusiven Spielplätzen gegooglet. Ergebnis: Wir haben keinen gefunden. Immerhin einer ist scheinbar im Aufbau. Was meine Kinder dazu sagen? Findet ihr hier: Wie wäre es, wenn für alle Kinder der Spielplatzbesuch selbstverständlich wäre – mit und ohne Behinderung.

Es besteht also ein riesiger Bedarf an inklusiven Spielplätzen. Mehr dazu, was die Besonderheit von solchen Spielplätzen ist, findet ihr auch in meinem Beitrag Inklusion beginnt auf dem Spielplatz – ich wünsche meinen Kindern eine Gesellschaft, in der es normal ist verschieden zu sein. Die Spendeninitiative „Stück zum Glück“ hat das Ziel insgesamt eine Million Euro Spenden zu sammeln, für den Auf- und Umbau inklusiver Spielplätze. Bisher konnten bereits 17 Spielplatzprojekte erfolgreich umgesetzt werden.

Warum das so wichtig ist. Ich glaube, wenn ihr den kurzen Film, Ziemlich unzertrennlich – Freundschaft kennt keine Grenzen einmal anschaut (und das solltet ihr!!!), habt ihr keine Fragen mehr:

Der aktuelle Spendenstand beträgt gut 600.000 Euro. Ihr könnt ihn auch gerne selber nachschauen, auf der Website wird er einmal wöchentlich der Spendenstand aktualisiert. Wie ihr selbst spenden könnt? Spenden kann jeder REWE-Kunde, indem er ein Produkt von P&G (z.B. Pampers, Ariel, Patene Pro-V) einkauft. Mit jedem Kauf landet automatisch ein Cent im Spendentopf. 

Ab dem 16.09.2019 startet im Rahmen von „Stück zum Glück“ eine Aktionswoche bei „Echte Mamas“. Sie erzählen hier von sieben verschiedene Inklusions-Geschichten. Von Mamas, die täglich Inklusion mit ihren Kindern leben. Also eine wirkliche Empfehlung, um uns klar zu machen, wie das wirklich ist – mit einem besonderen Kind.


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