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Wer einmal wöchentlich unsere Ehe rettet und Tipps und Tricks zum Putzen

Wenn man zusammen zieht hat man ja noch hochtrabende Pläne. Er bringt den Müll raus, dafür staubsaugt sie. Sie macht die Küche, er das BAd. Und dann? Dann kehrt der Alltag ein. Bei uns hieß das de fakto: sorry, aber da habe ich gerade keine Zeit für. Das führt dazu, dass im Normalfall SIE die Wände hochgeht. Nicht die Duschwände, denn die sollte man besser nicht anfassen. Auch der Mülleimer entwickelt schon Geruch. Zeit für das Ehe-Wir „einer müsste mal den Müll raus bringen“ „Wir müssten mal wieder putzen“. Und was passiert? Nichts? Na bei uns knallte es dann ganz gerne. Es ging dann so in die Richtung das hab ich aber gemacht und was du???

Bei uns musste irgendwann eine Lösung her. Für die Bude und für uns. Einmal in der Woche kommt für zwei Stunden unsere Putzhilfe. Putzhilfe, da sie das halt so macht wie sie denkt: drum herum putzen. ABER sie macht die Grundreinigung. Die Bäder und sie saugt und wischt. Gerade erstes ist allerdings nicht gerade ihr Steckenpferd… Das Ganze zwingt uns alle, auch die Kinder, aber dazu einmal in der Woche alles aufzuräumen. Denn wie gesagt: sie putzt sonst drum herum. Kleines Beispiel: steht der Wäscheständer in der Wanne, putzt sie die einfach nicht. Nun ja.

Jetzt im Frühjahr hatte ich ja Großes vor: alles ausmisten und Fenster putzen. Antwort unserer Perle: Fenster putzen wäre Männerarbeit. Ich sage mal so: ich hab das einfach weiter gegeben ;-) Dafür hat sie mir geholfen alle Regale einmal auszuräumen und zu putzen. Dann habe ich aussortiert.

Ich habe Taschen gepackt von allem was noch gut zu gebrauchen ist. Auch aus Kleider- und Schuhschränken. Alles was in den Müll gewandert ist, hat dann der Mann in Säcken runtergetragen und Schleppen ist ja schließlich Männerarbeit. Und unseren kleinsten Mann habe ich auch gleich involviert. Die kleinen Hände kommen halt besser in die Ecken ;-)

Am meisten freue ich mich aber wirklich über unseren neuen Mitbewohner: Dyson Big Ball Parquet. Der Mann wollte schon lange einen neuen Staubsauger, ich war zu geizig. Ich sage mal völlige Fehleinschätzung von mir. Denn diese Ding ist wirklich der Hammer! Es saugt sogar alles, und damit meine ich wirklich alles, aus oder besser zwischen unseren Dielen hervor. Was da alles raus gekommen ist, hätte ich mir vorher auch nicht ausgemalt, OBWOHL hier einmal in der Woche geputzt wird! Nebenbei braucht er nicht einmal mehr einen Beutel. Daran bin ich und auch die Perle nämlich nicht nur einmal gescheitert…

Also die Bude ist jetzt so richtig frühjahrs-rein. Ich bin total froh das wird das alles vor dem Urlaub gemacht haben und ich so in eine richtig schönes Zuhause zurückkehre. Weil viele gerade auf Instagram fragen warum es bei uns immer so ordentlich aussieht (das tut es natürlich nicht immer;-)) hier ein paar Tipps wie wir uns organisieren:

  • einmal in der Woche muss alles auf geräumt werden, auch die Böden!
  • die Kinder müssen ihr Zimmer und das was von ihnen im Wohnbereich liegt selbst aufräumen
  • dafür haben wir große Kisten und Körbe, das macht es für die Kids einfacher
  • wer die Chance hat gönnt sich regelmässig Unterstützung beim Putzen. Wir sparen dafür gerne an anderer Stelle und freuen uns einmal in der Woche über frisch geputzte Bäder ohne das es Streit gibt wer von uns das diesmal gemacht hat
  • was ein paar Monate oder ein Jahr nicht mehr genutzt wurde kommt weg
  • ich gebe alles an Institution in der Nähe, Frauenhäuser, Erstaufnahmeeinrichtungen. Einfach mal googlen was bei euch in der Gegend so ist, die Leute freuen sich sehr. Gut ist übrigens vorher mal anzurufen was so gebraucht wird. Die Frauen haben sich zum Beispiel auch sehr über  Romane gefreut.

Aufräumen, ausmisten und putzen hinterlässt bei mir übrigens ein ziemlich gutes Gefühl. Kann ich nur empfehlen!

 


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3 Gedanken zu “Wer einmal wöchentlich unsere Ehe rettet und Tipps und Tricks zum Putzen”

  1. Oh ja, dass kenne ich nur zu gut. Bei uns kommt auch einmal in der Woche jemand zur Grundreinigung. Als meine Arbeitszeit über die 30 Wochenstunden kletterte, war das, nennen wir es „meine Bedingung“. Der Mann ist kann nämlich auch in Staub und Dreck leben. Ich nicht. Und weil ich gern ohne Scham spontanen Besuchern die Tür öffnen möchte, gibt es hier die Perle und ein paar knallharte Regeln (deren Einhaltung ich immer noch erkämpfe). Und hoffentlich ganz bald nen Saugroboter. HOFFENTLICH! Liebe Grüße, Vanessa

  2. Ich sag auch immer wieder gerne, dass die Putzhilfe die beste Investition in unsere Ehe ist. Und Zeit, das Geld für Essengehen etc. auszugehen haben wir seit den Kindern sowieso nicht mehr so wirklich… ist also quasi nur eine Umverteilung der Ressourcen :-)

  3. Ja, bei uns war es auch immer ordentlich, als wir eine Putzhilfe hatten. Das bringt einen schönen Rhythmus ins Aufräumen, denn wo Chaos herrschte, wurde nicht gesaugt oder gewischt. Und dann startet man in einer sauberen Bude ins Wochenende und fühlt sich gleich mehr „on top of things“… Dein Text hat mich dazu bewegt, meinen Mann mal wieder in die Spur zu schicken, eine neue Putzhilfe zu rekrutieren. Nicht so einfach hier…

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