urlaubsvorbereitung Archive - SarahPlusDrei https://sarahplusdrei.de/tag/urlaubsvorbereitung/ Blog über Familie, Reisen, Wohnen, Style, Interior Mon, 29 Apr 2019 10:35:44 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 https://sarahplusdrei.de/wp-content/uploads/2017/07/apple-icon-152x152-45x45.png urlaubsvorbereitung Archive - SarahPlusDrei https://sarahplusdrei.de/tag/urlaubsvorbereitung/ 32 32 89524047 Wir wandern aus – Familienurlaub im Selbstversorger Ferienhaus https://sarahplusdrei.de/wir-wandern-aus-familienurlaub-im-selbstversorgerferienhaus/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=wir-wandern-aus-familienurlaub-im-selbstversorgerferienhaus Thu, 31 Mar 2016 16:34:47 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=1510 Sorry, aber ich weiß gar nicht, wie häufig ich mich schon gefragt habe wer auf diese wahnsinnig bescheuerte Idee gekommen ist: Urlaub im Ferienhaus, Selbstversorger, über Ostern, in Dänemark – U R L A U ...

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Sorry, aber ich weiß gar nicht, wie häufig ich mich schon gefragt habe wer auf diese wahnsinnig bescheuerte Idee gekommen ist: Urlaub im Ferienhaus, Selbstversorger, über Ostern, in Dänemark – U R L A U B !!! Wer jetzt noch nicht vor Lachen auf dem Boden liegt, dem will ich die Situation hier kurz umreißen: Wir ziehen nämlich um. So sieht das hier zumindest aus. Eine Freundin fragte mich schon ob wir mit zwei Autos fahren und der Mann sagte mit Blick auf das Gepäck gerade er fährt nochmal schnell zum Autoverleiher – den Touran holen.

Wir waren ja letztes Jahr schon zu viert in Dänemark und hatten einen großen Anteil daran, dass Teile der dänischen Bevölkerung durch den Winter gekommen sind. Ganz blauäugig sind wir nämlich OHNE Dachbox und OHNE Anhänger nach Dänemark gefahren. Beim Spaziergang durch die Ferienhaussiedlung ist uns aufgefallen, dass wir da wohl eine der wenigen sind und so sind wir unversehens der Ferienort Mafia in die Hände gefallen. Ich vertrete nämlich die Meinung, das die Ferienhausvermittlungagentur und der Supermarkt unter einer Decke stecken – ganz zufällig haben die auch den gleichen Namen. Kennt man ja von Mafia-Dynastien.
Das Geschäftsmodell sieht meiner Meinung nach wie folgt aus: der Häusertrupp räumt bei Reinigungscheck alles aus, und damit meine ich alles. Geschirrhandtücher, Klopapier, Küchenrolle, Salz, Pfeffer, Teelichter, Alufolie, Frischhaltefolie, Kaffeefilter, Spülschwämme usw.. Nun meint ja der Schnäppchen-gewöhnte Deutsche es würde sich hierbei lediglich um Pfennig Beträge handeln: weit gefehlt. Im dänischen Supermarkt im Ferienort klebt im besonderen an schnöden Gegenständen des täglichen Gebrauchs Goldstaub. Gut, an allem anderen auch. Für ein paar Basics ist das schnell der erste Huni über die Theke gewandert. Wir haben diesmal also all diese Dinge dabei. Und noch weit mehr.
Was es nämlich in diesen Häusern auch nicht gibt sind Handtücher, Duschtücher, Saunatücher (Saunen gibt es aber meist) und Spannbetten und Bettbezüge. Das haben wir beim letzten mal alles geliehen. Dafür und den nötigen Bollerwagen für die Kinder ist mal schnell man den nächsten Huni quitt. Haben wir also diesmal auch alles dabei und das heißt. 2 Kinder Duschtücher, 2 Handtücher, 2 Duschtücher, 2 Saunatücher, 3 Bettbezüge, 3 mal Bettzeug und zwei Schlafsäcke für den Kleinen. Warum all diese Dinge nicht einfach in den Ferienhäusern sind? Dann müssten die wohl 200 Euro die Woche teuer sein und wer weiß wer dann da wirklich noch hinfahren würde.

Pro Argument Dänemark ist ja immer die Kinderfreundlichkeit. Die hört allerdings bei der Ferienort Mafia auf. Hier kann mal alles! für Kinder mieten. Kostenpflichtig versteht sich. Lediglich zu einem Preis, zu welchem man die Dinge auch fast beim namhaftesten schwedischen Nachbarn kaufen könnte  – wäre der in der Nachbarschaft. Wir haben also ein Reisebett, zugehörige Matratze und einen Aufsatz-Klapp-Babystuhl dabei.

Kommen wir zum Thema Verpflegung: das Ganze nennt sich ja Selbstversorgerhaus. Ich gebe zu ich fand die letzten Monate jetzt nicht umbedingt ein Spaziergang mit zwei Kindern. Dementsprechend war ich abends oft ziemlich platt und es wurde hier nicht immer gekocht. Oft tat es der Bringdienst. Ist ja auch ne Art von Selbstversorgung. Jetzt heißt es ne Woche Kochen. Finde ich so semi. Dem steht ein Großeinkauf in der Heimat vor, denn alles in der dänischen Apotheke – auch genannt der hiesige Supermarkt – kaufen, dass gibt einem zum Selbstkochen das sichere Gefühl, dass man dafür in der Heimat (und in vielen anderen Ländern) hätte sehr schön essen gehen können. Also nächste Ikea Tasche die in den Kofferraum wandert.

Aber gutes Essen (und ok ein bisschen Alkohol) ist ja wichtig. Soll nämlich die ganze Woche regen. Apros Regen: es wandert eine weitere Ikeatasche mit drei Paar Gummistiefel, Wasserfarbe, sonstige Mal und Bastelsachen, Spielzeug, Badesachen fürs Schwimmbad für den Schlechtwetterfall ins Auto. Und wenn die Sonne dann doch scheinen sollte natürlich Sandspielzeug und Drachen.

Dann haben wir da ja noch das Baby und das Baby fährt mit ganz schmalem Gepäck: Windeln, Feuchttücher, Babybett, Babymatratze, Spannbett, zwei Schlafsäcke, Fläschchen, Milchpulver, Fläschchenwärmer, Mittagsgläschen, Obstgläschen, Quetschies für unterwegs, Babypuffreis in all möglichen Dareichungsformen, Hirsebrei, Lätzchen, Spucktücher.

Und dann war da ja noch was: Ostern. Ostereier, Strauch, Ostersuchsachen, Farbe für die Eier und die Osterkorb sind natürlich auch im Gepäck. Denke noch über Eierbecher nach, vielleicht haben die die nicht im Haus….

Die Lücken haben wir mit Kleidung für vier Personen aufgefüllt….

 

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Pre-Urlaubszeit – Super Mum mit Inspector Gadget-o Armen im Einsatz https://sarahplusdrei.de/pre-urlaubszeit-super-mum-mit-inspector-gadget-o-armen-im-einsatz/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=pre-urlaubszeit-super-mum-mit-inspector-gadget-o-armen-im-einsatz Mon, 03 Aug 2015 16:57:11 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=624 Urlaubszeit. Ja, schönste Zeit des Jahres. Schön mal abspannen, nix tun, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. ‘Schuldigung, haben Sie Kinder????!!!!! Urlaub mit Kindern sollte GUT überlegt sein. Denn die lieben Kleinen brauchen ...

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Urlaubszeit. Ja, schönste Zeit des Jahres. Schön mal abspannen, nix tun, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. ‘Schuldigung, haben Sie Kinder????!!!!!

Urlaub mit Kindern sollte GUT überlegt sein. Denn die lieben Kleinen brauchen im Normalfall schon ab zwei popeligen Nächten den kompletten Hausstand. Fährt man nicht gerade in wettersichere Gefilde darf es auch gerne die Ganzjahres-Garderobe sein. Kürzlich sind wir ja für ein paar Tage an die Ostsee gefahren. Nix wildes. Allerdings mit 2 Kindern. Bei zwei nicht windelfreien Kindern geht die halbe Tasche an Wickelzeug drauf. Für Klamotten, Wechselklamotten, Babyphone für den Notfall, Spucktücher, Schlafsack, dünne Decke, Schnuller, und was weiß ich noch 40 Prozent des Taschenvolumens. Was bleibt? Vier im Sinn, fünf hin? Richtig 10 Prozent Taschenvolumen für das Gepäck der Eltern. Schränken wir uns halt ein. Nee, ist klar… Notiz am Rande: für Spielzeug fährt ein eigener Rucksack mit.

Der Morgen der Abreise. Ich stille Kind Nr. 1 während ich mit Nr.2 drüber diskutiere, dass NICHT alle Pixis in den Rucksack passen und verhindere, das durch rohe Gewalteinwirkung einer 2,5 Jährigen der Reisverschluss platzt. Nächster Schritt: ich packe Proviant für alle Mann ein. Darüber vergesse ich, dass ich EIGENTLICH meine Kultursachen packen wollte. Ach, Wimperntusche wird auch überbewertet.

Mit einer Stunde Verspätung stehe ich unten mit den zwei Kindern, Sack und Pack fertig vor der Tür und warte auf den Mann, der das Auto holt. Irgendwas habe ich vergessen, Moment. Kinder sind da, Windeln eingepackt, Schnuller dabei, Sonnencreme Lichtschutzfaktor 50 auch, habe ich ihren Schmusehasen dabei? Ja. Mhmm. Quetschies? Auch an Board. Nicht dabei sind meine Handtasche, meine Sonnenbrille, mein Bikinioberteil, mein Handy. Habe ich überhaupt was für mich eingepackt???

Im Auto nehme ich den Beifahrersitz ein. Dieser Platz beinhaltet folgendes: Hier kann Super Mum zeitgleich Anfragen der Familie bearbeiten und dazu organisatorische Anrufe tätigen oder Mails versenden.

Wir haben unsere Straße noch nicht verlassen, tönt es von hinten „Haben wir was zu essen dabei?“. Ich versuche zeitgleich eine Mail auf dem Handy zu schreiben und ein Brötchen rauszusuchen. „Nein, keinen Käse!“ Argghhh!!! Neben mir „Kaffee holen wir dann erst vor der Autobahn, so kann ich den nicht trinken.“ Öh, ja. Ich versuche bei der Osteopathin anzurufen. „Wo sind meine Quetschies?“ Handy ans Ohr klemmen. Quetschie aufmachen, nach hinten reichen „Was ist das für ne Sorte?“„Maaaama, der Rucksack ist runtergefallen!“. Ich hinterlasse eine Nachricht auf dem AB, während ich in einer Totalverrenkung versuche den hinteren Fußraum nach dem Kinderrucksack abzusuchen. Dabei bemerke ich, dass die Butter vom Brötchen fein ordentlich in den Sitz geschmiert wurde, während die Tochter nur noch den Käse in der Hand hat. Auflegen. Taschentücher suchen, besser noch Feuchttücher. Nun versuche ich – Go-Go-Gadget-o-Arme! – den Kindersitz vom Fett zu befreien. Ich brauche Kaffee, ganz dringend Kaffee!!!

Tankstelle, du bist meine Rettung. Auch das Kind ist wieder gut drauf. Manche Tankstellenketten denken nämlich schon an ihre kleinsten Gäste. Von hinten tönt es nämlich ganz entzückt „Ooooh, den Tiger finde ich süsssss!!!“ Danke, Esso.

Raus hier, zwei Kaffee holen. Nachdem ich 15 Minuten später den Kaffeeautomaten ausgetrickst habe, keine Zeitschrift für mich gefunden habe, aber Gott sei Dank noch Butterkekse fürs Kind (Nein, wir haben natürlich nicht genügend Proviant dabei) sitze ich wieder im Auto, halte zwei Kaffee. Mann kann noch nicht. Tochter „Sind das Kekse?“ Ja. „Darf ich die mal probieren?“ Argghhh, schon mal was von keine Arme, keine Kekse gehört? Kind findet Gott sei Dank stattdessen Rosinen im Rucksack. „Kannst du mir die mal aufmachen?“ Rosinen sind doch auf, fallen runter. Geheule. Mann also einen Kaffee in die Hand drücken, den anderen in die Beifahrertür. Beim Versuch wenigstens ein paar Rosinen mit Unterleib auf dem Beifahrersitz und Oberkörper auf der Rückbank zu retten, renke ich mir die letzten Reste meiner Schulter aus. Jetzt Kaffee, den habe ich mir verdient. Beim Versuch den aus der Autotür zu ziehen, kippt er um. Und wir fahren gerade erst auf die Autobahn auf…

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