ferienprogramm Archive - SarahPlusDrei https://sarahplusdrei.de/tag/ferienprogramm/ Blog über Familie, Reisen, Wohnen, Style, Interior Sat, 12 Jan 2019 09:19:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://sarahplusdrei.de/wp-content/uploads/2017/07/apple-icon-152x152-45x45.png ferienprogramm Archive - SarahPlusDrei https://sarahplusdrei.de/tag/ferienprogramm/ 32 32 89524047 Mütter Pissnelkenalarm im Schwimmbad – Freibadbesuch mit Kindern https://sarahplusdrei.de/pissnelkenalarm-im-schwimmbad/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=pissnelkenalarm-im-schwimmbad Sun, 06 Sep 2015 11:08:27 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=726 Kürzlich haben wir einen Ausflug gemacht. Lütti, Baby CJ und meine Wenigkeit ins Schwimmbad. Verabredet waren wir mit einer zweiten Mutter und ihren zwei Kids im ähnlichen Alter. Ich weiß nicht ganz warum, aber das ...

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Kürzlich haben wir einen Ausflug gemacht. Lütti, Baby CJ und meine Wenigkeit ins Schwimmbad. Verabredet waren wir mit einer zweiten Mutter und ihren zwei Kids im ähnlichen Alter. Ich weiß nicht ganz warum, aber das Babybecken erreicht man nur wenn man in der Lage ist, die aufgestellten Hindernisse in Form von Treppe und Duschbecken zu überwinden. Vielleicht frei nach dem Motto der natürlichen Selektion oder so was. Scheint mir zumindest eine einleuchtende Erklärung, da das Becken wirklich überlaufen ist.

Hier erster Fail: wir beiden Muttis versuchen geschickt den zweiten Kinderwagen mit je einem Baby auf dem Arm die Treppen herunter zu balancieren – kurz: gelingt uns nicht. Kinderwagen stürzt, gesamter Drogerieeinkauf für eine vierköpfige Familien plus Putzfrauen Grundausstattung ergießt sich bis zum Rand des Babybeckens. Wir machen also gleich einen ganz Profi-Mutti mäßigen Eindruck und werden genau mit diesen Blicken von den umliegenden Hyänen bedacht. Das mal eine ihren Popo hochhebt um zu helfen: Fehlanzeige.

Wir behalten unsere Performance bei und ersetzen Profi-Muttis durch Chaos-Mums. Ich denke ungefähr so ein Eindruck ist entstanden, als wir versucht haben unsere beiden -„Ich will JETZT Melone“ „NEIN, ich will das jetzt GAR nicht“ „nein, keine Pampas Mama, UNTERHOSE“ „Wieder in Wasser, JETZT wieder in Wasser“ „Wo ist das Rosinenbrötchen“ gefolgt vom Ausschütten der ganzen Tasche – Kleinkinder trocken zu legen und dabei je einen auf Grund von Hunger schreienden Säugling auf dem Arm zu bändigen. Wäre dies nicht bereits genug Herausforderung, stand die von uns gesicherte Bank mittlerweile in der prallen Mittagssonne. Selbst ist die Frau, haben wir uns dieses Schwergewicht geschnappt, Babys unter gellendem Protestgeschrei in den Kinderwagen zwischen geparkt. Auch hier keine Anstalten von allen umliegenden Personen hier vielleicht mal kurz mit anzupacken. Nö. Ganz im Gegenteil. Ich hatte mich erdreistest eine Bank im Schatten zum Stillen vom wenige Wochen alten Säugling zu nutzen, da auch unsere umgeparkte schnell wieder in der prahlen Sonne stand. Nicht mit den Godzilla Muttis. Sofortiger Bankverweis, nicht ohne die Grundsatzkeule rauszuholen.

Das wäre eigentlich der richtige Zeitpunkt zum Gehen gewesen – im Nachhinein betrachtet. Dummerweise bin ich aber noch geblieben. Schutzlos der Meute ausgeliefert, nachdem meine Freundin mit den Kids das Schwimmbad schon verlassen hatte. Und jetzt stell ich hier mal die Frage: schon mal probiert bei gut 30 Grad mit schreiendem Baby vorne in der Trage eine 2,5 Jährige aus dem Becken rauszukriegen? Nicht? Kann ich auch nicht zur Nachahmung empfehlen.

Ich habe drei Anläufe gebraucht. Zwischen dem Zweiten und Dritten stand noch ein Sprint zur Pommesbude an um ne Zwiebel zu organisieren (jetzt habe ich ja immer Globuli dabei). Mann mit drei Kids hatte ohne hin schon von den ganzen Hyänen mitleidige Blicke bekommen. Alle so in die Richtung „oh Gott, wo ist den die Mutter?“ „wie kann die den nur mit den Kindern allein losziehen lassen?“ oder „DER , GANZ ALLEIN mit den Kindern“ „wenn das mal gutgeht“ und keine erhobt mal den Popo als der mittlere Bub von einer Wespe gestochen wurde. Da musste dann schon Chaos Mum allein mit Baby und Kleinkind ran. Was sich jetzt anhört wie ne Lohpudelei auf meine Wenigkeit, habe ich ehrlich gesagt nur getan, weil sich auch auf den zweiten und dritten Blick keine der drum herum sitzenden Pissnelken auch nur bewegte. Obgleich im Normalfall im Rudel unterwegs, also ein leichtes die Aufsicht auf die eigenen Brut mal abzugeben, hat keine ihren Popo hochgekriegt. Nebenbei bemerkt, war der Vater von drei Kinder ein durchaus ansehnliches Exemplar und im Schwimmbad sieht man ja meist mehr als nur das Gesicht – das war aber auch hübsch. Ich schweife ab.

Mission Kinder nach Hause bringen. Ich also die letzte Waffe gezogen „Wir gehen jetzt nach Hause und wenn du nicht mitkommst, dann geh ich ohne dich“ Lütti steigt wütend aus dem Becken und schmeißt sich heulend auf den Boden. Auf dem Land sind meine Streitkräfte ja schon besser als im Wasser und in der Luft. Allerdings mit Baby in der Trage der sich auf dem Boden windenden Lütten Badehose aus und Unterhose an zu ziehen, steht bei mir am Rande des unmöglichen. Was ich erntete von den umliegenden Müttern, welche sicherlich aus eigener Erfahrung wissen WIE beschießen die Situation gerade ist, sind Blicke wie „na die ist mit zwei Kindern aber auch sichtlich überfordert“ „Na das hätte sie sich aber auch ein bisschen früher überlegen sollen“ „Die kriegts ja aber auch gar nicht hin“ . Getoppt wurde das Ganze noch, als sich Lütti zum zweiten Mal heulend auf den Boden warf, als ich mich erdreistete für den Rückweg das Wasser aus ihrer Gießkanne zu schütten. Kein Verständnis für meine durchaus einleuchtende Handlung, sondern mitleidige Blicke mit Lütti. Frei nach dem Motto „die arme Kleine“ „diese schreckliche Mutter“ „muss dass denn sein“ „die ist aber auch ne Schräppe“

So, und jetzt mal an alle Profi-Muttis am Babybecken: ihr seid alle selbstverliebte Pissnelken!

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Sozialstudie Zoo https://sarahplusdrei.de/sozialstudie-zoo/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=sozialstudie-zoo Sun, 16 Aug 2015 15:54:26 +0000 https://sarahplusdrei.de/?p=657 Es ist Sommerferienzeit. Schöön. Und schönes Wetter. Doppelt schön. Uns als Ganzjahreskartenbesitzer zieht es also mal wieder in den Zoo. Frei nach dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“ sind wir schon um 10 ...

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Es ist Sommerferienzeit. Schöön. Und schönes Wetter. Doppelt schön. Uns als Ganzjahreskartenbesitzer zieht es also mal wieder in den Zoo. Frei nach dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“ sind wir schon um 10 Uhr vor Ort. Wie ich finde eine Höchstleistung mit zwei Kids an Board. Wir stellen fest, dass der Zoo im Sommer schon um 9 Uhr auf macht und wohl der ein oder andere noch früher als wir auf den Beinen ist. Wir müssen also im Parkverbot halten. Ging nicht anders, ehrlich.
Den Schlangen an der Kasse können wir auf Grund der Jahreskarte entkommen. Ich weiß im Nachhinein nicht ob das gut war. Ist die Kassenschlange vielleicht doch ein langsames Eintauchen in den Schmelztiegel der deutschen Bevölkerung oder vielmehr ihrer Bevölkerungsschichten?

Gut gelaunt machen wir uns auf den Weg zwischen den Tylers und ihren Erziehungsberechtigen. Oh, böse Falle. Einen Namen genannt. Sollte man ja nicht. Ist schließlich jeder Manns Geschmackssache. Ich muss aber ehrlich gesagt sagen, dass ich schon ein wenig überrascht war, das ganze Bullerbü Dorf im Zoo anzutreffen. Einzeln genommen sind die Namen ja schön. Aber wie kann man seine drei Kinder bitte Bosse, Ole und Lina nennen? Nun ja, zumindest einen vom Nord-, einen vom Mittel- und einen vom Südhof. Da kann man ja nicht von Inzucht sprechen. Auch wenn die Kinder… oh ha, jetzt wird’s böse. Also lieber weiter im Text.

Das Rauchen bitte jetzt einstellen sollte auch für Zoos gelten. Vorab: ich bin in keinem Fall einer dieser militanten Rauchgegner. Zu nem schönen Gläschen Wein und an der frischen Luft kann man das machen. Selbstverständlich nicht in der Nähe von Kindern. Damit scheine ich nicht dem bundesdeutschen Durchschnitt zu entsprechen. Der Vater der unsere Lütte und zwei andere Kids auf dem Karussell angeschoben hat, paffte sich dazu in aller Ruhe erst mal eine. Ich fand das ziemlich irritierend, seine Frau anscheint nicht. Irritierend für Lütti auch der übermäßige Gebrauch von Schnuckis, oder auch Schnullern genannt. So scheinen diese auch für Vierjährige noch salonfähig und weit verbreitet zu sein. Ich habe mich allerdings dabei erwischt zu denken, ob die Eltern wohl damit sämtliche Äußerungen ihrer Kinder verhindern wollen. Ein Schelm der hier böses denkt…

Ich sage nur Leben und leben lassen. Jeder macht so sein Ding. Wir also erst mal sehr früh Mittag oder zu Kindergartenzeiten, was heißt 11 Uhr, schön an der Frittenbude. Für Lütti und mich hatte ich diesmal ein Picknick dabei. Gern darf es bei solchen Ausflügen aber auch mal ne Pommes sein. Zum einen gibt es bei solchen Ausflugszielen nichts anderes, zum andern ist es sau lecker (ok, außer im Hamburger Zoo) und zu guter letzt sind gerade Kindergartenferien und wer hat bitte die Muße jeden Mittag in drei Wochen was Ausgewogenes zu kochen. Wo man aber nun doch selber dabei ist, ist bei der Auswahl der Getränke, die man seinem Kind zu einem solchen Ausflug mitgibt. Schließlich kauft man die im Normalfall im Supermarkt und zumindest in unserem gibt es eine gewisse Auswahl. Oder man verwendet einfach eine wiederbefüllbare Flasche. Aber auch da scheine ich nicht dem deutschen Durchschnitt zu entsprechen. Vor uns sitzt eine Kindergartentruppe (ich denke, thank god, es scheint doch noch Kitas ohne Ferien zu geben) die hier wohl auch zur Mittagspause einkehren. Allen Kids wird ein ausgewogenes Mittagsmenüe aus mitgebrachten Gemüsestikes und Pommes serviert. Finde ich gut. Dann kommen die wohl von den Eltern mitgegebenen Getränke an die Sonne. Neben Sigg Flaschen, Hohes C Päckchen macht sich Frucht Tiger breit. Nee ist klar. Da steckt Frucht ja schon im Namen und sonst ist noch ein Tropfen Farbstoff und nen bissel Zucker drinnen. Ganz bisschen. Bei heute 30 Grad genau der richtige Durstlöscher. Aber was rege ich mich auf. Getränke sind das Stichwort. Kein Bier vor Vier heißt im Zoo wohl kein Bier vor elf und so gehen die ersten Becks Lemon um 11:05 Uhr über dem Tresen. Konsumiert von fröhlichen Eltern. Wir kaufen übrigens noch eine Falsche Vitel für 3,60 Euro – vielleicht also doch nächstes mal lieber FruchtTiger.

Neben den wohl eher unbesorgten, gibt es auch die extrem besorgten Eltern. Und die über extrem besorgten Eltern plus Großeltern. Eine solche Viererkonstellation begleitete ein ca. einjähriges Zwillingspärchen im Doppelkinderwagen. Mit von der Partie ein riesiger, faltbarer Bollerwagen mit allerlei Zubehör für die Zwillinge. Ich meine was hätte alles passieren können an diesem Sommertag? Regen oder Frosteinbruch, Achtung die Russen kommen oder sonst was. Zur Not hatten die sicher auch ein Allergiezelt dabei.

Also Schluss mit lustig, wir machten uns auf den Weg Richtung Ausgang. Lütti war schließlich müde und da sollte ein Mittagspäusken daheim Abhilfe schaffen. Ich hätte mir aber auch ein Beispiel an der Mutter nehmen können, die uns mit ihrer 1,5 bis 2 jährigen im Buggy entgegen kam. Am Hals schön ne Cola die sie genüsslich aus dem Strohhalm schlürfte. So kann man der Müdigkeit natürlich auch Abhilfe verschaffen…

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