Unsere Kinder wurden in diesem Sommer bislang jeden Tag eingecremt. Daheim herrschte nämlich schon im Mai traumhaftes Wetter und unsere Kinder sind wirklich jeden Tag fast komplett draußen unterwegs. Sonnencreme ist also nicht nur so ein Urlaubsding.

Es ist aber auch kein reines Sonnenthema, wie ich es gerade hier im Urlaub merke. Die Vormittage auf Fuerteventura sind bewölkt und ziemlich windig. Rein vom Feeling her also nicht umbedingt Sonnenbrandgefahr, aber die Sonne hat es auch durch die Wolkendecke in sich.

Kinder sind anders als Erwachsene, ihre Haut ist zehnmal dünner als unsere und besonders anfällig für gefährliche Sonneneinstrahlung. Wie also die empfindliche Kinderhaut schützen? Was ist die richtige Sonnencreme? Was ist für mich als Mama wichtig?

  • ein hoher Lichtschutzfaktor
  • extra wasserfest
  • unbedenkliche Zusammensetzung
  • hochwertige Inhaltsstoffe
  • praktische Anwendbarkeit

Praktisch heißt das für mich, dass ich für meine Kids meist Lichtschutzfaktor 50, manchmal Lichtschutzfaktor 30 verwende. Das ist im Bereich der Kindersonnencremes auch eigentlich typisch. Extra wasserfest sind schon sehr viel weniger Cremes. Das finde ich aber gerade im Urlaub ein absolutes Muss. Meine Kinder sind an Urlaubstagen nämlich oft mehr im Wasser als an Land unterwegs. :-) Das heißt aber natürlich trotzdem nicht, dass nicht nachgecremt werden muss.

Beim Thema unbedenklicher Zusammensetzung und hochwertiger Inhaltsstoffe muss man sich dann fast schon ein bisschen einlesen. Sonnencreme sollte 100% silikonfrei, paraffinfrei und mineralölfrei sein.

Der größte Unterschied bei Kindersonnencremes liegt in mineralischen oder chemischen Filtern. Cremes mit chemischen Filter ziehen in die obersten Hautschichten ein und wandeln UV-Strahlen in Wärme um. Bei Babys und Kleinkindern können chemische Filter potenziell Allergien auslösen. Mineralische Filter dringen nicht in die Haut ein, sondern bilden eine Schutzschicht und reflektieren die UV-Strahlen wie eine Barriere, so dass sie nicht erst in die Haut gelangen. Cremes mit mineralischen UV-Filtern hinterlassen einen weißen Film auf der Haut und lassen sich schwerer verteilen. Auch wenn ich es als Pluspunkt empfinde, dass Cremes mit chemischen Filter sich leichter verstreichen lassen und keinen weißen Film hinterlassen, nutzen wir für unsere Kinder die Weleda Sonnencreme mit mineralischem Filter. Mineralische Filter werden für Babys und Kleinkinder auch empfohlen.

Die neue Weleda Sonnencreme deckt alle für mich wichtigen Punkte an Kindersonnencreme ab. Wenn ihr sie auftragt, merkt ihr gleich, dass sie einen leicht weißen Film hinterlässt. Das finde ich aber gar nicht schlecht, denn so sehe ich auch wirklich, wo ich die Kinder eingecremt habe (bzw. vor allem, wo noch nicht). Die kleinen Partikel dringen nicht in die Haut ein, sondern reflektieren das Licht und schützen so die Haut vor Sonnenbrand. Wer sich jetzt kleine Gespenster am Strand vorstellt, für den habe ich mal dieses Bild gemacht.

Hier ist die Sonnencreme schon ein paar Minuten eingezogen. Am oberen Rand der Bikinihose habe ich nicht eingecremt um den Unterschied darzustellen. Ihr seht also, es ist wirklich ein leichter Weißfilm. Falls euch trotzdem Flecken auf der Kleidung entstehen (ist uns in diesem Fall nicht passiert, hier haben aber auch auf weiße Kleidung verzichtet) lassen sich diese laut Weleda leicht mit Gallseife auswaschen.

Ich bin der Meinung, dass ihr mit der Weleda Sonnenpflege wirklich ein gute Produkte für eure Kinder auswählt. Nichts desto trotz empfinde ich eine Sonnencreme als Schutz vor UV-Strahlung für Kinder allein übrigens nicht als ausreichend. Zu allererst sollten es natürlich tunlichst nicht die pralle Mittagssonne und generell lieber Plätze im Schatten sein. Darüber hinaus tragen unsere Kinder am Wasser und im Wasser sowieso fast immer UV-Hemden. Im Alltag wie auch im Urlaub zudem auch immer einen Sonnenhut.

Ich sage es mal so: Nach einer Kindheit mit Lichtschutzfaktor 6 und den ganzen Tag im Freibad, sollten wir Eltern es ja besser wissen. ;-)