Sommer, Sonne, Badespaß. So soll das ja sein. Vor allem mit Kindern. Ich habe meine Kindheit im Sommer fast ausschließlich im Freibad verbracht. Schön mit maximal Ombra Lichtschutzfaktor 6 auf der Haut. Maximal. Ich glaube meist sogar uneingecremt.

Jetzt bin ich selber Mama und der Sommer und mit ihm die ganzen Pools, Schwimmbäder, Badeseen kommen für mich immer so mit einem Misch an Gefühlen. Vor dem Spaß steht bei mir als Mama nämlich mittlerweile Sicherheit. Ja, ich mag da echt die Spaßbremse sein, aber jeder hat ja so seins. Und damit meine ich auch seine Ängste. Mit Kindern wachsen die ja teilweise ins Exorbitante. Ok, mag dann auch nicht mehr so realistisch sein. Mein Mann ist da gerne jemand, der Statistiken heranzieht und ja, meine Ängste sind anscheinend nicht immer ganz berechtigt. Sie sind aber da. Deshalb stelle ich euch neben Badesachen hier auch unsere Schwimmhilfen vor. ACHTUNG – die sind natürlich niemals allein ausreichend als Schutz vorm Ertrinken! Kinder dürfen nur in Aufsicht von Erwachsenen baden. So, jetzt mal genug mit der Schwarzmalerei und ein paar schöne Sommerbilder an den Start. Wir haben den Sommer auf unserer Reise in diesem Jahr nämlich schon etwas früher begonnen :-)

Alle Sachen, die ich hier vorstelle, sind von Jako-o. Wer mich schon länger liest, weiß schon: Ich finde, Jako-o hat wirklich qualitativ hochwertige Sachen, mit süßen und vor allem kindlichen Design. Letzteres vermisse ich bei manchen Labels ja echt. Erwachsen werden Kinder schon früh genug, da müssen sie nicht recht schon so rumlaufen. Zurück zu Jako-o: Die Preise finde ich zudem auch echt fair.

Ich habe für die Kinder je zwei Sets Badesachen bestellt, einfach weil sie hier im Urlaub quasi kontinuierlich im Wasser sind. CJ hat noch diese bunte Badeshorts bekommen – ok, die hätte Stefan auch gerne. Und Lütti mit fünf ihren allerersten Bikini. Der Papa findet sowas albern, Lütti findet sowas toll und ich als Mama muss sagen: Mit dem Schnitt und kindlichen Design finde ich das auch toll! Das ist eben genau das, was ich meine, bei Jako-o.

Da die Ombra mit Lichtschutzfaktor 6 ja mittlerweile ausgedient hat und meine Kinder eigentlich nur noch Lichtschutzfaktor 50 benutzen, finde ich es wichtig, dass die Badesachen auch genau diesen Lichtschutzfaktor haben. Dazu nutzen wir teilweise UV- Shirts. Hier haben wir uns für die kurzärmeligen entschieden. Wenn ihr Glück habt, sind die sogar immer noch reduziert.

Schwimmweste oder Schwimmflügel – was für wen?

Wir haben für die kleinen Kinder Schwimmflügel genutzt. Die finde ich einfach am sichersten, da sie auch den Kopf von Kindern hochhalten (da nah am Kopf). Das ist für mich für kleine Kinder immer die sicherste Variante. Für Kinder ab ca. 3 Jahren kann ich sehr die Schwimmwesten empfehlen. Seitdem unsere Tochter vier Jahre alt ist, ist sie sehr, sehr sicher mit so einer Schwimmhilfe unterwegs. Die Weste nennt sich Schwimmlernweste. Unsere Tochter taucht und tobt damit durchs Wasser, kann sich selber antreiben und ich habe 0,0 Sorge, dass ihr etwas passiert, wenn sie die Weste trägt. Zum Thema Bequemlichkeit: als Lütti die Weste neu hatte, hat sie sie hier zuhause schon gar nicht mehr ausgezogen. Einmal sogar abends heimlich im Bett und da lag sie dann morgens: mit ihrer Schwimmweste an.

Es gibt die Weste in zwei Größen. In 3-6 Jahren und in 2-3 Jahren. Unser Sohn, mit im Sommer dann 3 Jahren, hat in diesem Jahr zum ersten Mal die Weste. Ganz wichtig: Sie funktioniert anders als Schwimmflügel, da der Schwerpunkt am Körper ist und nicht an den Armen. Die Kinder müssen sich schon im Wasser bewegen können, sprich Arme und Beine nutzen. Das ist am Anfang nicht ganz einfach und braucht in jedem Fall Hilfe der Eltern. Wie gesagt, es ist eine Schwimmlernhilfe. Wir nutzen für unseren Sohn also noch beides: Wenn wir mit ihm im Wasser sind die Weste, damit er lernt sich im Wasser zu bewegen, und wenn er alleine (aber natürlich immer unter Aufsicht) im Kinderbecken ist, nutzen wir die Schwimmflügel.

Jetzt, nach ein paar Tagen, ist er mittlerweile sehr, sehr sicher mit der Schwimmweste und kann sich sehr gut damit im Wasser bewegen. Er treibt sich selbst an, paddelt quasi so ein bisschen, und kommt damit wohin er will. Auch springt er mutig im vollen Karacho ins Wasser. Auch versucht er mittlerweile wie seine Schwester zu tauchen.

Die Schwimmlernwesten bekommen von mir wirklich ein 1a mit Sternchen. Hinten haben sie einen Griff, so dass wir unsere 5-jährige Tochter damit sogar mit auf einen Schnorcheltrip mit dem Boot genommen haben. Beim Schnorcheln haben wir hinten an die Weste ein Band befestigt (wie haben einfach den Zügelmatz umfunktioniert) und dieses Band an uns befestigt. So konnte nichts passieren.

So, das ist nur doch ein langer Artikel geworden. Am Ende steht, und das zeigen die Bilder euch hoffentlich auch: Wir haben superviel Spaß im Wasser. Vor allem die Kids genießen das hier total! Also: Ich wünsche euch einen schönen Sommer mit ordentlich Plantsch und Wasserspaß! Und vielleicht lernt der ein oder andere ja auch diesen Sommer schwimmen. Denn ich glaube, das ist mindestens so wichtig wie Fahrradfahren. Unsere Kinder proben zumindest schon fleißig.