Anzeige

Reisen mit Kindern – Ideen für Proviant und Unterhaltung auf Autofahrten

Dieser Beitrag wird von FruchtZwerge unterstützt. Es fragen mich ja immer wieder Leute, wie wir es denn mit den Kindern und den Langstreckenflügen schaffen. Ich würde dann immer gerne zurückfragen, wie sie es mit den Kindern im Auto schaffen. Denn ehrlich: Ich empfinde lange Autofahrten oft sehr viel anstrengender als Langstreckenflüge. Hier steuert ein anderer, die Kinder können rumlaufen, es gibt verschiedenste Mahlzeiten, Getränke und ein eigens Entertainmentsystem. Ausserdem habe ich kaum von Kindern gehört, denen im Flieger schlecht wird, im Auto dafür umso häufiger.

Unser Kinder gehören Gott sein Dank nicht zu letzterer Version, sondern kommen beim Thema Reiseproviant eher nach mir. Heißt: Wir sind nicht mal aus unserer Straße raus und es wird schon gefragt, was wir zu essen dabei haben. Auf dem Rückweg aus Holland haben sie sich aber selbst übertroffen und die Frage nach dem Essen kam gleich nach Besetzung der Autositze. Meine Mutter, die den dankbaren Platz zwischen den beiden Kindern in der Mitte hatte, hat nicht schlecht geguckt. Umso begeisterter war sie, als sie nach gut fünf Stunden Autofahrt sauber und gut gelaunt aus dem Auto stieg. Ja, unser Kinder können auch lange Strecken Autofahren. Aber das geht nicht ohne Tricks. Deshalb habe ich euch hier mal ein paar aufgeschrieben.

Wann geht’s los? Die beste Fahrtzeit.

Ist natürlich völlig individuell. Wir fahren im wahrsten Sinne des Wortes mit folgenden Zeiten gut.

Langstrecke, das heißt 8 bis 12 Stunden – das kann schon mal in Richtung Süden vorkommen. Entweder zum Skifahren oder in die Sommerferien. Wir fahren dann am Abend los. Wenn wir Glück haben und das Zimmer schon für die Nacht bekommen am frühen Abend, so dass wir nachts da sind, die Kinder einfach umbetten und selbst noch ein paar Stunden Schlaf kriegen. Oder eben spät am Abend, nach dem Abendessen zu Hause. Dann wechseln wir Fahrer und ab und sind morgens da. Die Kinder verschlafen den Großteil der Reise.

Mittlere Strecken – bis sechs Stunden. Am besten nach ausreichend Bewegung. Heißt, wir fahren am Vormittag oder Mittag los. Die Kinder waren vorher schon ordentlich draußen unterwegs und haben sich ausgetobt. Im Idealfall ist dann sogar noch ein Mittagsschläfchen im Auto drin. Pausen machen wir wenn möglich nicht direkt auf den Autobahnparkplätzen – ich sage mal die Atmosphäre ist nicht so meins ;-))

Macht’s euch gemütlich. Über Kuscheldecken und Unterhaltung.

Unser Kinder haben Kuscheldecke und Schmusis mit im Auto. Bei langen Strecken auch Kopfkissen. Fahren soll angenehm sein. Man darf es sich ruhig gemütlich machen. Es wandern auch einige CDs oder die Tonie Box mit ins Auto. Hörspielhören kann man nämlich auch wunderbar mit geschlossenen Augen. An Büchern nehmen wir gerne „Wieso, weshalb, warum“- und TipToi-Bücher mit.

Neuestes Teil, das meine 5-jährige interessiert, ist der Zauberwürfel. Darüber hinaus darf es auch mediale Unterhaltung in Form von Filmen auf dem Tablet geben. Da Fernsehen Zuhause wenig erlaubt ist, ist es auf Fahrten das Highlight. Wenn nichts mehr geht, helfen auch diese drei Apps: Kätzchen, Tierarzt und Pony. Alle von Fox & Sheep. Ich sage euch, damit könnt ihr mit den Kinder bis auf den Mond fliegen.

In Mamas Tasche geschaut

Hier könnte jetzt auch Papas Tasche stehen, aber der hat zumeist keine. Allen voran: Google Maps. Wie wichtig das ist, habe ich wieder gemerkt, als meine Eltern sich ohne mehrfach verfahren haben… Fast genauso wichtig: Feuchttücher. Auch Küchenrolle ist ganz weit vorne. Mülltüte ist auch nicht verkehrt. Dann je eine Garnitur Wechselsachen für die Kinder. Da kann nämlich bei so einer Fahrt so einiges drauf landen. Von drinnen spreche ich jetzt mal nicht, da hatten wir bisher Glück, toitoitoi. Dazu kommen kleine „Notfallüberraschungen“ wie Rätsel-Sticker-Hefte, Bonbon-Figuren.

Reiseproviant

In unserer Familie das A und O für eine gelungene Reise. Ich packe verschiedene kleine Dosen ein mit Brezeln, Sesamtieren, Keksen, Studentenfutter usw. So hat man den Überraschungeffekt immer auf seiner Seite – und nicht zu viel Zeug im Fußraum. Was es immer gibt, sind Schnitten #esgibtSchnittchenSchneewitchen und davon gerne ein ganze Menge. Denn nie wird bei uns mehr gegessen als auf Autofahrten. Ich glaube, ich erwähnte das schon mal, oder? :-) Toll sind auch Wraps, Möhren- und Gurken-Sticks, Kirschtomaten, Trauben und ja, auch Süßes darf es auf der Autofahrt sein. Auch in einer kleinen Dose. Das kann man dann rausholen, wenn sonst nichts mehr geht. Am wichtigsten ist natürlich Wasser.

Hier mal ein paar Ideen wie so eine Proviantbox aussehen kann. Wie ich euch ja bereits berichtet habe, dürfen bei der Zwischenmahlzeit auch Milchprodukte nicht fehlen Auf Autofahrten dürfen dann auch die FruchtZwerge Quetschis mit rein. Mit rein dürfen auch FruchtZwerge Quetschies. Die sind lecker, halten sich, sind was besonderes und sauen nicht rum. Sie halten sich auf dem Kühlschrank genommen 8 Stunden ungekühlt und haben einen wiederverschließbaren Deckel.

Meine Mutter hatte nämlich ernsthaft die Idee, für jeden Fruchtjoghurts mit ins Auto zu nehmen – ich habe kurzfristig daran gezweifelt, ob sie wirklich 5 Kinder groß gezogen hat….

Schreibe einen Kommentar