Anzeige

Manche Situationen können uns auch dabei helfen, mehr Verständnis für andere aufzubringen – eine Initiative für inklusive Spielplätze

Keine Schule, kein Kindergarten, kein Spielplatz. Eine absolute Ausnahmesituation. Die Kinder gehen teilweise über Tische und Bänke und wir versuchen in dem Durcheinander irgendwie noch zu arbeiten. Ich glaube Nachsicht ist dieser Tage wichtig: mit den Kindern und mit uns. Die Kinderzimmer sollen bespielt, nicht aufgeräumt sein und wir, wir müssen uns eingestehen, dass eben nicht alles geht. Nicht alles zu schaffen ist. Ja, Ausnahmesituation, von der wir jeden Tag hoffen, dass sie vorbei geht. Das es wieder „normal“ wird. Aber das ist unsere Normalität.

Vielen wird dieser Tage schmerzlich bewusst, dass Dinge, die wir immer für selbstverständlich gehalten haben, nicht selbstverständlich sind. Ein einfacher Spielplatzbesuch, keine große Sache, und jetzt auf einmal ein Stück Normalität, von dem man gerade träumt.

Wie viele von euch wissen, arbeite ich schon lange mit der Initiative Stück zum Glück zusammen. Eine Spendenaktion von Procter & Gamble und REWE, gemeinsam mit der Aktion Mensch, die sich für den Auf- und Umbau von inklusiven Spielplätzen in ganz Deutschland einsetzt. Heute am 20. März ist Weltglückstag und wir wollten gemeinsam den Tag nutzen um auf die Initiative aufmerksam zu machen. Anfang der Woche sprachen wir darüber, ob es in der aktuellen Situation überhaupt Sinn macht darüber zu schreiben.

Ich glaube ganz klar: ja. Ja, weil auf einmal alle Menschen wissen, wie es sich anfühlt, wenn man nicht überall hingehen kann. Wenn man isoliert ist. Ausgeschlossen von bestimmten Dingen. Wenn man eigentlich ganz „selbstverständliche Dinge“ auf einmal nicht mehr machen kann. Dinge, die für die meisten einfach zum Alltag gehören. Die für fast alle Normalität sind. Wie eben ein Spielplatzbesuch.

Für viele Kinder und ihre Eltern ist das, was wir gerade erleben, teilweise ihr Alltag. Bei ihnen geht es nicht darum, dass die gerade nicht auf Spielplätze DÜRFEN, nein, sie KÖNNEN es auch sonst einfach nicht. Auch im Alltag nicht. Auch in Corona-freien Zeiten. Eben weil es kaum inklusive Spielplätze gibt. Wie sieht das in eurer Stadt aus? Gibt es dort inklusive Spielplätze?

Einer aktuellen Studie der INNOFACT im Auftrag von „Stück zum Glück“ zufolge kennen nur 36 % der Befragten einen Spielplatz, auf dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen können. Die meisten Familien gehen nach dieser Studie mindestens einmal pro Woche mit ihren Kindern auf den Spielplatz (75%), mehr als die Hälfte der Befragten sogar mehrmals pro Woche (54%). Das zeigt mir wieder die Normalität, mit der wir sonst Spielplätze wahrnehmen und ich hoffe, dass diese Situtation gerade vielleicht auch Bewusstsein schafft dafür, dass ein Spielplatzbesuch leider auch „in normalen Zeiten“ nicht für jeden selbstverständlich ist.

Deutschlandweit konnte die Initiative bereits 18 inklusive Spielplatzprojekte umsetzen. Dank der inklusiven Spielgeräte haben Kinder dort die Möglichkeit, sich an Geräten wie dem Drehwirbler und der Galaxy- Kletteranlage spielerisch weiterzuentwickeln und ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern. Und wer kann genau das eigentlich besser gebrauchen als Kinder mit einer Behinderung?

Seit April 2018 setzen sich Procter & Gamble (P&G) und REWE gemeinsam mit der Aktion Mensch mit der Spendeninitiative „Stück zum Glück“ für mehr inklusiven Spielraum in Deutschland ein. Ziel der Initiative ist es, mit einer Gesamt-Spendensumme von einer Million Euro in drei Jahren mehr als 30 Spielplatzprojekte umzusetzen. Der aktuelle Spendenstand liegt bei 831.391 Euro.

Wie ihr auch dabei sein könnt? Spenden kann jeder REWE-Kunde, indem er ein Produkt von P&G (z.B. Pampers, Ariel, Pantene Pro-V) einkauft. Mit jedem Produktkauf landet automatisch ein Cent im Spendentopf. REWE liefert übrigens in manchen Teilen Deutschlands auch nach Hause…


* Mit Sternchen gekennzeichnete Links sind Affiliate/Provisions-Links (zB für Amazon): Falls ihr über diesen Link etwas kauft, bekomme ich eine Provision. Für euch ist der Preis natürlich gleich!

Ein Gedanke zu „Manche Situationen können uns auch dabei helfen, mehr Verständnis für andere aufzubringen – eine Initiative für inklusive Spielplätze“

Schreibe einen Kommentar