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Mädchenmama – was ich dir mitgeben möchte, ist Selbstvertrauen, meine Kleine

Heute ist Weltfrauentag. Ein Tag nur für uns. Für Frauenwahlrecht, für Gleichberechtigung. Ja, wir Frauen können heute alles schaffen, zumindest in diesem Teil der Welt. So steht es auf dem Papier und das noch gar nicht so lange. Das Frauenwahlrecht wurde

  • 1918 wurde das Frauenwahlrecht eingeführt
  • Eine formale Gleichstellung 1949
  • Erst 1958 tritt das Gleichberechtigungsgesetz in Kraft. Frauen dürfen nun auch erwerbstätig sein, allerdings nur wenn dadurch ihre Hausfrauen-Pflichten (Hausfrauen-Ehe) nicht zu kurz kommen.  „Die Frau führt den Haushalt in eigener Verantwortung. Sie ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist.“ 
  • Erst 1977 dürfen Frauen auch ohne die Erlaubnis ihrer Männer arbeiten.
  • 1961 eine Revolution – mit der Einführung der Antibabypille waren Frauen nicht mehr darauf angewiesen, dass die Männer ein Kondom benutzten. Das galt allerdings nur für verheiratete Frauen mit vielen Kindern, für alle anderen blieb die Antibabypille in weiter Ferne.
  • Die Vergewaltigung innerhalb der Ehe ist sogar erst seit 1997 strafbar.

Viele Themen schleppen wir aber schon lange mit uns herum. 1971 gingen die Frauen gegen den §218 und das Abtreibungsverbot auf die Straße. Ein Thema, das heute leider noch die gleiche Aktualität in sich hat. Das Selbstbestimmungsrecht der Frau ist auch 2019 noch ein großes Thema und hat bezogen auf die Abschaffung des §219a keinen Durchbruch erlangt. Seit 1980 heißt es: Gleicher Lohn für alle. Dies ist bis heute nicht erreicht. Und auch wenn es seit 2015 eine Frauenquote für Aufsichtsräte großer Unternehmen gibt, funktioniert die freiwillige, praktische Umsetzung nicht. Ja, auch heute müssen wir Frauen kämpfen für unsere Rechte. Und wir Mütter für unsere Töchter.

Was ich meiner Tochter also mitgeben möchte: SELBSTBEWUSSTSEIN.

  • Dass sie stolz ist darauf ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden.
  • Dass sie sich nicht über ihren Körper definiert, sondern über ihren Charakter.
  • Dass sie nicht einem Bild entsprechen muss.
  • Dass sie selbst das sein kann, was sie möchte.
  • Dass das, was sie ist, ausreicht, toll ist, das Beste.

Genau das ist sie für mich als Mama sowieso: Das beste und tollste Kind. Genau diese Begeisterung will ich ihr immer und immer wieder zeigen, so dass sie dieses Gefühl wie einen Schatz in sich hüten kann, den sie irgendwann einmal rausholen kann, wenn sie es braucht. Und dieser Tag wird kommen. Immer mehr wird sie Teile ihres Lebens ohne mich bestreiten und irgendwann wird aus meinem kleinen Mädchen eine Frau werden.

Die Herausforderungen der Pubertät habe ich selbst am eigenen Leib gespürt. Hatte zu wenig Selbstbewusstsein. Kein Vertrauen in mich und meinen Körper. Auch wenn ich nach außen immer stark wirkte, hatte ich innerlich zu kämpfen. Mit Essstörungen, mit zu wenig Selbstbewusstsein.

Ich will meiner Tochter heute ein gesundes Frauenbild vorleben. Eines, bei dem frau stolz auf sich ist, gnädig mit sich. In dem frau nicht immer selbst ihr größter Kritiker sein muss. Ok, von größter Fan bin ich auch weit entfernt, aber für mich ist die Mitte auch das Gesündeste.

Viele Mädchen und junge Frauen verlieren ihr Selbstbewusstsein während der Pubertät. Denn die „Confidence & Puberty“-Studie von Always hat Folgendes ergeben:

  • Über die Hälfte aller Mädchen verliert ihr Selbstvertrauen in der Pubertät
  • 62% aller Mädchen fühlen sich während ihrer Pubertät von der Angst begleitet, Fehler zu machen
  • 73% der pubertierenden Mädchen probieren nichts Neues aus und verfolgen ihre Interessen nicht weiter auf Grund von Versagensängsten
  • Die Hälfte aller Mädchen denkt, dass die Gesellschaft Mädchen ablehnt, die Fehler machen
  • 8 von 10 Mädchen empfinden den gesellschaftlichen Druck, perfekt sein zu müssen
  • 60% der Mädchen sind sich einig, dass diese Befürchtung von sozialen Medien geschürt wird
  • Die wichtigsten Eigenschaften, an denen die Mädchen wachsen, wenn sie etwas Neues probieren, sind Selbstvertrauen, Wissen und Mut
  • Über 80% würden viel mehr ausprobieren, wenn das Scheitern in ihrer Pubertät „erlaubt“ wäre und nicht als Versagen wahrgenommen wird

Ich finde es toll, dass Unternehmen wie Always solche Studien in Auftrag geben. Dass sie mehr wollen, als ihr Markenbild nur durch ein Produkt zu prägen. Dass sie sich für die Menschen interessieren, die ihre Produkte nutzen. Schaut euch mal dieses Video an, dann wisst ihr, glaube ich, was ich meine. Es geht um Ängste von Mädchen in der Pubertät.

Dazu gehört dann vielleicht irgendwann auch mal mein Mädchen. Kann ich mir jetzt irgendwie noch gar nicht vorstellen. Was aber wohl jetzt schon beginnt, ist es, ihr Selbstvertrauen zu geben für die Zeit, in der sie es brauchen wird. Dass sie Dinge ausprobiert, ohne Angst davor haben zu müssen Fehler zu machen.

Und für diejenigen, die heute schon zur Always Zielgruppe gehören, da hätte ich noch einen Tipp für euch, denn bei dem Always Ultra Binden-Sortiment sollte für jede von euch etwas dabei sein. Denn die passende Binde findet man abhängig von der Stärke der Periode und der Figur, was mit dem MyFit Größensystem ganz einfach ermittelt werden kann. So ist der 100%ige Auslaufschutz gewährleistet und man fühlt sich den ganzen Tag über frisch und sicher. Es gibt sie in 4 verschiedenen Größen, mit oder ohne Flügel. Einzigartig sind die doppelt geschwungenen Flügel, damit an den Seiten nichts ausläuft und die Binde an Ort und Stelle bleibt (100% Auslaufschutz). So geben sie bis zu 8 Stunden ein sauberes und frisches Gefühl. Für mehr Infos schaut doch gerne einmal bei always vorbei.

#PubertyEducationMatters #IWD2019


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1 Gedanke zu “Mädchenmama – was ich dir mitgeben möchte, ist Selbstvertrauen, meine Kleine”

  1. Wow, ein sehr schöner Text und ein sehr wichtiges Thema, das du hier ansprichst. Bei mir war es genau andersrum. Ich bin durch meine Pubertät total selbstbewusst geworden. Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich musste so viel durchstehen, dass ich einfach stark geworden bin.
    Liebe Grüße
    Luisa von https://www.allaboutluisa.com/

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