Mein Leben sieht ja seit den Kindern etwa so aus: Es beginnt mit Zahnpasta auf dem Badezimmerboden, geht weiter über verschütteten Saft in der Küche und endet mit Matschabdrücken im Flur. Ansonsten bin ich natürlich eine extrem emanzipierte Frau. „Das bisschen Haushalt macht sich von allein, sagt mein Mann“ gibt es hier nicht. Ist ja auch gar nicht „das bisschen Haushalt.“ Ist ehrlicherweise viel Haushalt! Und seitdem aus der Wohnung wirklich ein Haus geworden ist sogar sehr, sehr viel Haushalt.

Ich muss also sagen, dass ich auch als total emanzipierte Frau jetzt eher freudig überrascht war, als mich Vorwerk ansprach. Nicht zuletzt, weil sie ihre Haushaltsgeräte in für mich sehr ansprechender Umgebung präsentieren: In Boutiquen in der Innenstadt.

Aber wie ist nun ein Unternehmen, das vorwiegend Küchenmaschinen und Staubsauger herstellt? Bei der Präsentation war ich mehr als überrascht: Das Team ist jung und vor allem so begeistert. Mit Liebe zum Design, mit Liebe zum Produkt, mit Enthusiasmus. Das steckte an und so freute ich mich ehrlich gesagt wie bolle, als vergangene Woche mit dem Kobold SP600 Saugwischer das neueste Produkt aus dem Hause Vorwerk hier einzog. Ja, ich wiederhole das nochmal: Ich freute mich wie bolle auf einen Staubsauger, nein, einen Saugwischer. Ich war selbst von mir überrascht.

Ein Saugwischer – was ist das jetzt genau?

Ich denke, ich fange mal von vorne an, denn ich glaube, viele sind wie ich nicht soooo firm mit solchen Themen. Der Kobold SP600 Saugwischer vereinfacht das Putzen, indem er zwei Arbeitsschritte zu einem kombiniert: Auf Knopfdruck saugt und wischt der innovative Haushaltshelfer den Boden – und macht das Putzen dadurch angenehmer und zeitsparender. Mit der Saugfunktion wird zunächst grober Schmutz entfernt und der Boden anschließend durch das rotierende Reinigungstuch feucht gereinigt. Hört sich erstmal gut an, oder?

Und wofür braucht man ihn?

Ich würde es ja fast als Schicksal bezeichnen: Der Kobold SP600 kam hier an dem Tag an, als unsere Putzhilfe die Segel strich. Letztere war vorher zwar schon eine Erleichterung unseres Lebens gewesen, aber dann doch auch keine extreme: Dank der Kinder musste der Flur eh nahezu täglich gewischt werden und der wöchentliche Besuch der Putzhilfe reichte zeitlich dann auch maximal für das Wischen auf einer Etage. Die anderen Böden machten wir. Beziehungsweise: Wir wischten den Saft, der quasi täglich so auf den Esszimmerboden kippte, die Essenreste unter dem Tisch, alles was von den Kindern auf dem Küchenboden landete, die Fußabdrücke, wenn die Kinder hinten durch den Garten rein kamen oder vorne nach der Kita mit Matschstiefeln und ja, zudem wird unser 2,5-Jähriger gerade trocken. Ich führe an dieser Stelle nicht genauer aus.

Ob ich mich also gefreut habe, als der Saugwischer kam? Ja, ja und nochmals jaaaa! Selbst der Mann ist hin und weg. Wie erwähnt, hier herrscht Arbeitsteilung. Bei Inbetriebnahme des Geräts durch die Herren des Hauses habe ich Begeisterungsrufe aus dem Esszimmer hören dürfen. Der Grund: Der Wischstaubsauger machte auch vor schon länger eingetrockneten Speiseresten nicht halt. Der schafft alles!

Also kurzum: Für uns als Familie ist das Ding wirklich Gold wert. Es spart enorm Zeit oder sagen wir es anders – es ist hier sauberer. Denn vorher habe ich echt manchmal gewartet, bis ich nach dem Saugen noch Eimer und Wischer aus dem Keller geholt habe. Das geht das jetzt ruckzuck. Mit einer Fußbodenheizung ist der Boden übrigens auch sofort wieder trocken.

Und wie funktioniert das genau? Und für alle Bodenbeläge?

Ihr müsst einfach den Tank des Saugwischers aus dem Vorsatzgerät herausnehmen und 3ml des Koboclear Reinigungsmittels hineingeben – eine Flasche hält also ewig – und dann mit Wasser (ca. 260ml) auffüllen. Eine Tankfüllung für den Saugwischer befreit bis zu 60 Quadratmeter Boden von Schmutz.

Die automatische Tuchbefeuchtung wird dabei per Knopfdruck (der kleine graue) über den Handgriff des Kobold Staubsaugers gesteuert, ohne den Kobold umrüsten zu müssen. Es gibt Tücher für Laminat, Parkett, Stein- oder Fliesenboden, die ihr einfach per Klett befestigt. Es gibt drei unterschiedliche Befeuchtungsstufen. Die LED-Wellen auf dem Gerät zeigen dabei an, in welcher sich der Kobold SP600 Saugwischer jeweils befindet.

Fazit

Ja, was soll ich sagen? 1A! Wir haben uns jetzt sogar darauf geeinigt, dass wir es jetzt erstmal ohne Putzhilfe versuchen. Ich fand das Wischen immer das Ätzendste und das fällt ja jetzt gefühlt weg. Jetzt müsste Vorwerk eigentlich nur noch was erfinden, was unser Bad in einem Handgriff putzt. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass die das auch hinkriegen. Wenn ihr up to date bleiben wollt, schaut auch mal bei Facebook und Pinterest vorbei.

PS: Ich musste ja echt lachen, als der Produktmanager erzählte, „wenn du mit dem aufrecht staubsaugst, dann kannst gleich lostanzen.“ Ist aber so, wirklich!