Öko hatte ja lange Zeit den Charme von Birkenstock und so indischen Hemden aus kratzendem Leinen. Lange Haare, Brille. Und heute? Bio ist fast zur Normalität geworden – zumindest haben auch schon meine Eltern etwas davon gehört. Und Öko ist fast schon hip. Oder doch nicht? Jetzt mal Hand auf Herz: geht es bei euch über die Biowurst im Discounter hinaus? Habt ihr schon mal etwas von Ökostrom gehört? Zum Beispiel von LichtBlick? Nö? Dann fangen wir doch mal vorne an.

Morgens geht es hier schon los. Im Haus laufen mittlerweile vier elektrische Zahnbüsten und der Föhn ist in Betrieb. Runter geht’s in die Küche. Aus dem Kühlschrank wird Milch und Käse genommen, Milchaufschäumer und die Kaffeemaschine angemacht. Auf dem Herd mache ich für den Kleinsten noch eine Milch warm. Oder es gibt die Lieblingsspeise der Kinder: Rührei. Vom Ladekabel ziehe ich mein Handy ab.

Klar, das alles braucht Energie – also Strom. Dinge, die für uns selbstverständlich zum Alltag gehören. Strom sparen? Das ist eher so ein Ding meiner Eltern. Mein Vater dreht sogar gerne mal sicherheitshalber ein paar Glühbirnen im großen Wohnzimmer raus und macht abends ordentlich Rundgang, ob auch wirklich alles aus ist. Er ist auch so der Typ, der sich aufregen kann, wenn meine Mutter die Kaffeemaschine an lässt. Ja, Kriegsgeneration. Obgleich ich mich doch frage, ob es nicht hier in erster Linie ums Kosten- als ums Energiesparen geht.

Ja, große Energiesparer sind wir jetzt bestimmt auch nicht unbedingt – auch wenn unsere Kaffeemaschine sich immerhin in den Standby schaltet. Aber eines ist uns sehr wichtig: Woher unser Strom kommt, bzw. wen wir für welche Art von Strom bezahlen. Ich könnte jetzt mit der großen Elternkeule kommen. So von wegen für unsere Kinder an die Welt von Morgen denken und so weiter. Aber wir haben unseren ersten Ökostromvertrag 2006 gemacht – bei LichtBlick. Vor den Kindern. Weil jeder ohne Mehrkosten dadurch schon einen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Wichtig war uns ein reiner Ökostromanbieter, der unabhängig von Kohle- und Atom­wirt­schaft agiert.

Gern gehört sind ja so Stammtisch-Phrasen wie „An allen Steckdosen kommt der gleiche Strom raus.“ Ja, was soll ich da sagen. Ich hoffe es handelt sich um reine Unwissenheit, denn da kann man gegenwirken. Also:

Warum nutzen wir Ökostrom?

Ökostrom nutzt klimafreundliche Energien und wird umweltschonend hergestellt. Hier bei uns in Deutschland stammt er vor allem aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft. Aber auch Biomasse und ein wenig aus Photovoltaikanlagen.

Ja, klar, dass der Strom an sich an der Steckdose gleich ist. ABER: Er wird unterschiedlich produziert! Je mehr Ökostrom also ins Netz gehen muss, weil die Kunden „ihren“ Teil als 100% Ökostrom kaufen, umso sauberer ist der Strom insgesamt. Es ist also jeder wichtig, der auf Ökostrom wechselt und so seinen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Bei erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind oder Wasserkraft stehen die Energie-Ressourcen schließlich nahezu unendlich zur Verfügung.

Alles gut und schön, aber wie denn nun genau?

Du kannst deinen Stromanbieter ganz einfach und schnell online wechseln. Einfach bei LichtBlick anmelden: Kontaktdaten eingeben, Stromzählernummer und bisherigen Anbieter angeben, Bankverbindung hinterlegen – das war’s. LichtBlick kümmert sich dann um die Kündigung beim alten Anbieter zum nächstmöglichen Termin und alles weitere. Das sind vielleicht 5 Minuten Investment für einen kleinen, aber relevanten Beitrag für die Umwelt. Euren Tarif könnt ihr gleich hier berechnen.

PS: und wenn ihr noch mehr tun wollt, dann lasst ihr die Biowurst auch gleich im Discounter. Denn der Verzicht auf Fleisch ist aktiver Klimaschutz.