In freudiger Erwartung. Ach, was sage ich, ich konnte es eigentlich gar nicht aushalten endlich mein Kind zu bekommen. Auf diesem Bild sollte es eigentlich schon fast soweit sein. Allerdings hat unser Sohn sich schön Zeit gelassen und ist eine ganze Woche nach dem ET auf die Welt gekommen. Ich bin fast wahnsinnig geworden, so ungeduldig war ich.

Aber eigentlich war ich gerne schwanger. Beide Male. Unsere Tochter war, wie sagt man so schön, das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten. Unser erstes Kind. Ich habe in der Schwangerschaft alle möglichen Kurse besucht. Ich war beim Yoga, was mir total gut gefallen hat. So gut, dass ich es beim zweiten Kind auch direkt wieder gemacht habe. Und ich habe einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht. Hand aufs Herz: Das Thema Beckenboden habe ich da zum ersten Mal gehört und mich ehrlich gesagt auch ziemlich schwer getan mit diesem Anspannen. Irgendwie habe ihn nicht so richtig gespürt, meinen Beckenboden. Ach, und irgendwie habe ich auch gedacht, sooo wichtig kann das jetzt ja auch nicht sein.

Dann kam die Geburt. Ich will jetzt mal nicht ins Detail gehen, aber nur soviel: Es lief nicht alles glatt. Zum Ende hin so gar nicht. Aber Arzt und Hebamme haben superschnell gehandelt, so dass es dann doch noch alles gut geklappt hat. Mit einem Dammschnitt, der dann natürlich weiter gerissen ist. So sagte man mir, heilt er später wohl besser. Ich bin also nach der Geburt genäht worden. Leider ist es aber nicht so gut geheilt. Ca. ein Jahr lang hatte ich immer wieder Schmerzen. Habe gefühlt Ewigkeiten in der Badewanne verbracht, damit es besser wird. Die Frauenärztin hat mich schließlich ans Krankenhaus überwiesen, die den Damm wieder öffnen wollten. Ich habe mich Gott sein Dank dagegen entschieden.

Bei der zweiten Geburt lief alles gut – zumindest der Damm hat gehalten. Aber jetzt weiß ich so wirklich, was es mit diesem Beckenbodenthema auf sich hat. Ich hatte anfangs das Gefühl alles fällt nur so durch mich durch. Ob ich dann mit dem Training begonnen habe? Leider nein. Im Sommer dann haben wir für die Kinder ein Trampolin angeschafft und beim Hüpfen darauf habe ich so richtig gemerkt: Das geht so nicht weiter. Mein Beckenboden hat nämlich das Hüpfen nicht geschafft. Die Muskeln sind nicht trainiert genug.

Das Thema Beckenboden ist in der Gesellschaft kein großes. Dabei sind Störungen in der Funktion des Beckenbodens ein weitverbreitetes Phänomen. Bis zu fünfzig Prozent aller Frauen sind im Laufe ihres Lebens von einem nicht intakten Beckenboden betroffen. Wenn diese Muskulatur geschwächt ist, können Rückenschmerzen die Folge sein, aber auch Einschränkungen der Sexualität, Senkungen innerer Organe oder Inkontinenz. (…) Der Beckenboden ist eine jener Körperregionen, um die man sich erst sorgt, wenn sie nicht mehr so funktioniert, wie sie sollte – und das, obwohl er sehr vielfältige Aufgaben übernimmt. Im unteren Becken aufgespannt wie ein Trampolin, stützt er die inneren Organe und schließt den Bauchraum nach unten ab. Er wirkt stabilisierend auf die untere Wirbelsäule und übernimmt die Schließfunktionen um Blase und After. Beim Sex führt ein trainierter Beckenboden bei der Frau zu mehr Lustempfinden, während er beim Mann für eine bessere Durchblutung des Penis sorgt und somit die Potenz steigert.(faz 2016,Trainieren unter der Gürtellinie)

Es lohnt sich also was zu tun und zwar jetzt. Als ich vor ein paar Wochen die Anfrage von ACTICORE1 erhalten habe, habe ich mich gefreut. Das ist doch Schicksal, dachte ich. Jetzt ist das Gerät vor ein paar Tagen bei mir angekommen.

ACTICORE1 ist erst seit Oktober auf dem Markt und eine Weltneuheit im Bereich der Beckenboden-Gesundheit. Das Besondere an ACTICORE1 ist, dass man das Trainingsgerät nicht einführen muss. Das fand ich ehrlich gesagt eine angenehmere Vorstellung. Somit kann man also zu fast jederzeit trainieren. Gut ist allerdings, wenn man eine dünnere Hose trägt. Strumpfhose und Rock geht zum Beispiel gut. Ich trainiere einfach am Schreibtisch. Ich lege den SensorSeat auf meinen Schreibtischstuhl.

Aber von vorne: Die Inbetriebnahme ist super einfach. Ihr musst eigentlich nur die zwei mitgelieferten Batterien einlegen, den On/Off-Button drücken und die App auf eurem Handy installieren. Jetzt setzt ihr euch auf den Sitz und die App führt euch einfach durch das Menü.

Die Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur werden von außen gemessen und via Bluetooth auf die App übertragen. Wichtig ist, dass man gerade sitzt für die Übungen und sich nicht vor- und zurück lehnt.

Hier seht ihr nochmal die richtige Sitzposition. Alles wird wie gesagt in der App gezeigt und man wird ganz einfach durchgeführt. Die Usability ist wirklich klasse!

Man kann ganz spielerisch den Beckenboden trainieren und damit meine ich wirklich spielerisch. Zum Beispiel mit diesem „Computerspiel“. Ja, ich sammle hier gerade Punkte mit meinem Beckenboden.

Es gibt auch einen digitalen Personal Coach :-) ANI motiviert dich jederzeit. Was ich ganz angenehm finde ist, dass man es nicht gleich übertreiben muss. Zwei tägliche Übungseinheiten pro Trainingstyp sind ideal. Am Anfang waren das 2×1 Minute für Ausdauer und 2×1 Minute für Schnellkraft. Also das passt für mich ganz gut, denn es hapert wohl vor allen Dingen an der täglichen Motivation. Aber gerade ist genau die richtige Zeit, um sich etwas vorzunehmen.

Gewinnt den Beckenbodentrainer ACTICORE1

Hand auf Herz: geht es euch genauso wie mir? Ihr wisst, dass ihr eigentlich etwas tuen müsstet, aber irgendwie kam immer etwas dazwischen? Dann habe ich jetzt eine ganz tolle Chance für euch. Ich darf einen Beckenbodentrainer ACTICORE1 im Wert von 330 Euro an euch verlosen. Ich denke so kurz vor dem neuen Jahr mal ein guter Zeitpunkt für einen Start in Sachen Beclenbodentraining, oder?

Kommentiert  bis zum 14.12.2018 unter diesem Blogpost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Teilnehmer müssen über 18 sein und der Gewinner wird per Email benachrichtigt.