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Endlich schwanger! – Über die Aufregung der ersten Monate und meine Pflege

Endlich, endlich, endlich schwanger! Ohh, was haben wir darauf gewartet. Solange, dass wir längst schon nicht mehr so richtig geglaubt haben, ein Kind zu bekommen. Ungefähr zwei Jahre hat es gedauert bis ich schwanger wurde. Als ich dann die Nachricht des positiven Schwangerschaftstest erfuhr, konnte ich mein Glück kaum fassen. Ach was, wir konnten unser Glück kaum fassen.

Aber fast gleichzeitig kam auch die Angst. Was ist, wenn es doch nicht klappt? Wenn es doch noch abgeht? Stefan sagte, wir sollen jetzt erstmal ganz positiv rangehen und so sind wir gleich in einen Bücherladen gefahren und haben tausendundein Buch zum Thema Schwangerschaft gekauft. Das erste Ultraschallbild, eigentlich war maximal ein Punkt zu erkennen, haben wir maximal abgefeiert und ich habe mir, glaube ich, in Woche 11 schon die erste Schwangerschaftshose gekauft. Ja, wir waren maximal aufgeregt.

Mein Körper auch, denn schon am Anfang hatte sich eine ganze Menge verändert. Ok, ich sah anfangs nicht umbedingt schwanger aus. Eher ein bisschen „aufgebläht“ würde ich sagen. Interessanterweise ist auch erst der Popo dicker geworden und dann der Bauch. Aber vielleicht brauchte eben dieser ja auch ein Gegengewicht. Außerdem könnte es am Eis gelegen habe. Das Kind „verlangte“ die ganze Schwangerschaft hindurch eine überdurchschnittliche Speiseeiszufuhr, so dass drei von vier Eisschrankschubladen immer mit Literpackungen gefüllt waren. Nur so just in case ;-)

Und was ist mit dem so bekannten Schwangerschaftsglow? Ich würde sagen, in meiner ersten Schwangerschaft war der definitiv da. Ich leuchtete pausbäckig und glückselig in der Welt herum und ja, selbst meine Haare waren ein Traum. Dass das nicht immer so sein muss, merkte ich dann in der zweiten Schwangerschaft. Ich glaube, die wurde initial vielleicht durch fettige Haare bemerkt – denn anders als beim ersten Mal trat an Stelle einer Walle-Mähne leider auf einmal schnell fettendes Haar. Es muss also nicht bei jedem gleich sein und auch jede Schwangerschaft ist anders.

Die meisten Frauen bekommen einen größeren Busen, der oft danach leider auch wieder kleiner wird. Bei mir sogar kleiner als vorher. Und die Sache mit den Zähnen? Stimmt es, dass jedes Kind einen Zahn kostet? Das kann ich jetzt nicht sagen, aber meine Frontzahnfüllung hatte sich am ET meines zweiten Kindes verabschiedet. Ich dachte schon, ich muss ihn mit halbem Schneidezahn auf die Welt bringen.

Ja, alles Dinge, über die man nicht unbedingt spricht. Schließlich sind Schwangere ja per se schön und wissen natürlich auch, wofür sie das alles tun. Nämlich um nach neun Monaten das größte Glück auf Erden in den Armen zu halten. Stimmt ja auch. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man auch ruhig über die nicht ganz so schönen Nebenwirkungen einer Schwangerschaft sprechen sollte. Thema Flüssigkeiten zum Beispiel. Die gesamte Flüssigkeit im Körper einer schwangeren Frau nimmt um rund 8 Liter zu. Leider kann es später auch zu vermehrten Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe kommen. Sprich: dicke Beine und Füße. Ich winke mal für das Team Stützstrümpfe. In der ersten Schwangerschaft war ich nämlich in eben diesen.

Ein weiteres, bestimmt nicht ganz so schönes Thema, ist der auch häufig vermehrte Ausfluss in der Schwangerschaft. Dies kommt durch Steigerung der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron sowie einer erhöhten Durchblutung in der Genitalgegend.

Hormone sorgen unter anderem für die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter. Sie beeinflussen das Immunsystem, damit der entstehende körperfremde Organismus des Embryos nicht abgestoßen wird, und sie steuern die weiteren Wachstumsvorgänge in der Schwangerschaft. Also alles gut und wichtig. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft ist der vermehrte Ausfluss aber da und kann auch stören. Oder, wie mich, auch beunruhigen. Hat man etwa doch eine Blutung? Slipeinlagen können einen da beruhigen und ein sicheres Gefühl geben. Super geeignet sind die Always Fresh & Protect Slipeinlagen. Damit könnt ihr euch den ganzen Tag über angenehm frisch und geschützt fühlen.

Es gibt die Always Fresh & Protect Slipeinlagen mit Duft und ohne Duft. Wie ihr mögt. Sie sind auf jeden Fall dermatologisch getestet und absolut hautverträglich. Atmungsaktiv und so flexibel, dass man sie kaum spürt.

Ja, Schwangerschaft ist ein Ausnahmezustand – aber mit der Schönste :-) Ich habe übrigens in beiden Schwangerschaften ein Tagebuch geführt. Bei der ersten ausführlicher, bei der zweiten weniger, aber es gibt sie: Meine zwei Schwangerschaftstagebücher. Mit Bauch- und Ultraschallbildern und Erinnerungen an diese besondere Zeit. Vielleicht ist das ja auch eine Idee für euch? Ich habe auf jeden Fall gerade heute Abend mit den Kinder reingeschuat und es war für sie und mich eine richtig schöne Erinnerung.

 


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5 Gedanken zu “Endlich schwanger! – Über die Aufregung der ersten Monate und meine Pflege”

  1. Sehr schön geschrieben ♥ so war das bei mir auch – die Schwangerschaften verliefen sehr unterschiedlich, als hätte ich jeweils einen anderen Körper.
    Genau die Slipeinlagen waren auch mein treuer Begleiter in der letzten Schwangerschaft :)

  2. Liebe Sarah,
    das Thema “Schwanger werden“ hat mich auch sehr beschäftigt. Anderthalb Jahre haben es mein damaliger Freund und ich probiert und es wollte einfach nicht funktionieren. Da kommen solch vorsintflutlichen Gedanken auf á la “die einzige Aufgabe der Frau bekomme ich nicht hin“, “ich bin kaputt“ usw. Egal, was man sonst noch leistet und bereits geleistet hat: es tritt zurück. Nun ja, der Mann und ich trennten uns dann aufgrund anderer Defizite und ups: ein knappes Jahr später wurde ich aus einer eher als Liaison angedachten Verbindung schwanger , welche zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 6 Wochen bestand. Ich muss immer wieder lachen, wenn ich an die ersten Zweifel und Gefühlskrisen gedacht habe, denn nun sind wir verheiratet und unsere inzwischen zwei Mädels machen uns jeden Tag herrlich wahnsinnig.
    So kann das Leben mit einem spielen! Toll, dass es bei Euch geklappt hat. Darf ich fragen, ob es beim Kleinen dann auch so lange dauerte oder ob es dann dank fehlendem Druck viel flotter klappte?

    Liebe Grüße
    Lisa

    • Liebe Lisa, und da sitze ich hier und heule. Eine unheimlich schöne Geschichte habt ihr. Und weißt du was verrückt ist? Unser zweiter kam trotz aller vorheriger Unkenrufen einfach so. Ungeplant, überhaupt nicht mit gerechnet, weil klappt ja eh nicht. Ich habe glaube ich die ersten 6 Monate der Schwangerschaft gebraucht, bis ich es überhaupt realisiert habe. Ob es mit Druck so tuen hatte? Ich weiß es nicht. Aber als es beim ersten nicht geklappt hat, habe ich mich gefühlt wie du beschreibst. Ich habe gedacht „ich bin einen Frau, ich krieg die einfachste Sache der Welt nicht hin“ und, und. und. Was da alles zusammenspielen muss, dass habe ich erst in den langen Monaten des Wartens alles realisiert.

  3. Ohja, ich kann es so gut nachvollziehen. Unser erster Sohn kam quasi von allein. Ich wurde schnell schwanger, fühlte mich während der ganzen Schwangerschaft großartig und hatte zudem auch noch eine völlig unkomplizierte Geburt. Nun möchten wir gern ein zweites Kind. Ich war tatsächlich wieder sehr schnell schwanger aber habe das Kind in der 9. Woche verloren. Und nun will es einfach nicht mehr klappen…
    Wir freuen uns jede Sekunde an dem kleinen Emil und hoffen sehr, dass das Glück es noch einmal gut mit uns meint. ❤️
    Schöner Text, sehr wichtiges Thema über das auf jeden Fall mehr gesprochen werden muss. Nicht allein zu sein hilft.

    • Liebe Tini, erst einmal tut mir euer Verlust sehr leid. So etwas kann man bestimmt nur richtig nachempfinden, wenn man es selbst durchlebt hat. So wie mit dem Kinderwunsch. Ratschläge wie „freu dich doch, du hast doch ein gesundes Kind“ mögen in einem Moment vom Kopf her richtig sein, im zweiten Moment fragt das Herz warum den kein zweites kommt. Ich drücke euch von Herzen die Daumen, dass sich euer Wunsch bald erfüllt, er aber vor allem euer Leben nicht zu sehr bestimmt. Liebe Grüße, Sarah

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