Wenn man ein kleines Baby hat, ist eine Babytrage ja meiner Meinung nach unabdinglich. Klar, das Kind kann ja noch nicht laufen und das Tragen genießen die meisten Babys und Eltern. Es wirkt beruhigend durch die Körpernähe und oft hilft das Tragen auch bei Einschlafproblemen oder Bauchschmerzen des Kindes. Wird das Baby älter, fängt selbst an zu laufen, verschwindet die Trage häufig. Ich finde das schade, für die Eltern und fürs Kind.

Meine Kinder lieben das Tragen. Ich weiß, dass wir unsere Tochter teilweise bei langen Wanderungen noch im Alter von knapp vier Jahren getragen haben. Dann natürlich auf dem Rücken. Uns hat das lange tolle Wanderungen ermöglicht, denn so eine Trage ist schnell ein- und ausgepackt. Und den Satz „Kannst du mich bitte tragen?“ kennt wohl jeder von seinem Kind.

Unser Sohn ist noch keine drei Jahre alt und wir tragen ihn auch im Alltag häufig. Da war es keine Frage, dass wir auch eine Trage auf unsere zweimonatige Reise mitnehmen. Wenn die Kinder älter und schwerer werden, ist es aber umso wichtiger, dass die Trage extrem gut sitzt und das Gewicht des Kindes verteilt. Sonst geht das nämlich nicht nur ganz schnell auf den Rücken, sondern in den Rücken. Da wir mit der Babytrage One von BabyBjörn bereits sehr gute Erfahrungen gemacht haben, haben wir die neue 2018er-Version der Babytrage One Air aus Mesh mitgenommen. Dadurch dass die Größe der Babytrage, die Stegbreite und die Kopfstütze stufenlos eingestellt werden können, passt sie sich sehr gut unserem Sohn an. Der feste Bauchgurt und gepolsterte Schulterriemen entlasten den Rücken und machen es bequem auch größere Kinder zu tragen. Übrigens ist sie auch super einfach umzustellen, wenn man wie wir mit zwei Personen die Babytrage nutzt.

Das Besondere an der Mesh-Variante ist, dass sie nahezu komplett aus luftigem Netzgewebe hergestellt ist. Gerade an Stellen wie Schulterriemen und im Schritt, wo es oft sehr warm wird, sorgt das für Kühlung. Wir konnten unseren Sohn also auch gut bei den teilweise echt hohen Temperaturen tragen.

Woran man sich, finde ich, ein bisschen gewöhnen muss, ist, dass man von unten in die Babytrage reinschlüpft. Man kann das Kind dann auch vorne reinsetzen und anschnallen und sicher auf den Rücken drehen. Wir waren allerdings immer zu zweit und hatten die Luxus-Variante, dass der andere unseren Sohn einfach reinsetzen konnte.

Das International Hip Dysplasia Institute hat die Babytrage One Air geprüft und als „hüftfreundlich“ eingestuft. Das bedeutet, dass die Babytrage den Hüften deines Kindes die richtige Stütze bietet und auf diese Weise den Reifungsprozess der Hüftgelenke fördert. Das ist besonders in den ersten Monaten sehr wichtig. Für unseren bald dreijährigen Sohn jetzt zwar nicht mehr unbedingt soooo wichtig, aber es sollte hier dennoch erwähnt sein.

Uns hat die Trage wieder unheimlich viel ermöglicht. Von einer Bergsteigertour über die Klippen, Wanderung durch die Reisfelder, Tour über die Insel – bis hin zum ganz normalen Tragen, wenn der Kleine zum Beispiel am Flughafen müde wurde. Ich finde das Allerbeste an der BabyBjörn Babytrage One bzw. One Air einfach den breiten Steg (da sitzt das Kind drauf), die fett gepolsterten Schultergurte und den breiten Bauchgurt. Denn für uns ist das Wichtigste, dass wir unseren Sohn noch bequem tragen können und das geht mit der Babytrage One Air definitiv! Und wir tragen ihn gerne. Ich wünsche mir also für alle Eltern, dass aus ihren Tragebabys irgendwann mal Tragekinder werden. Eine Investition in eine gute Trage lohnt also definitiv. Und so ganz nebenbei, könnt ihr mit einer Trage Abenteuer erleben, von denen ihr sonst vielleicht gesagt hättet: Das geht mit kleinem Kind leider nicht.