Ich glaube ja, es gibt kaum ein Thema, über das sich Eltern mehr austauschen: S-C-H-L-A-F!!!!! Und wer diesen Blog verfolgt, dem sollte hinreichend bekannt sein, dass meine Kinder definitiv keine von diesen hier sind: „Also, unsere gehen echt gut ins Bett“. Gehen sie nicht. Und das ist noch geprahlt. Aber nun gut, wenigstens kommt es in Schwüngen, obgleich die Erholungsschwünge meist kurz sind. Eigentlich müsste ich also zu den Eltern gehören, die fast Schnappatmung bekommen, wenn es um das Übernachten anderswo geht. Ja, es gibt sie, die Eltern, die glauben, ihr Kind kann nur in der gewohnten Umgebung einschlafen. Und wenn ich eines Eltern nicht absprechen möchte, dann ist das Respekt vor neuen Situationen. Aber ich glaube eins kann ich nach ein paar Jahren Mama-sein auch sagen: Kinder sind auch immer wieder für Überraschungen gut und oft kann man ihnen sehr, sehr viel mehr zutrauen, als wir Eltern (oder sein wir doch ehrlich: wir Mamas) es tun.

Unsere Kinder hatten Zeiten in ihrem Leben, da haben sie, glaube ich, fast häufiger im Reisebett geschlafen als in ihren eigenen Betten (soviel zum Thema Gewöhnung ;-)) Ja, wir reisen wirklich viel und gerne mit unseren Kindern.  Egal ob weit weg oder die letzten Jahre immer wieder zur Verwandtschaft und Freunden übers Wochenende.
Aber es gab auch andere Zeiten. Ich erinnere mich noch genau an die erste Hochzeit als Eltern, auf der wir eingeladen waren. Unsere Tochter war 6 Monate alt. Eine liebe Freundin hatte sich angeboten abends auf sie aufzupassen und sie auch ins Bett zu bringen. Das letzteres nicht gut klappt, wusste ich. Also selbst noch ins Bett bringen? Dann verpasst einer definitiv das Essen. Und wenn das jetzt nicht klappt mit dem Babysitter? Was wäre, wenn? ist das Lieblingsspiel von Eltern, glaube ich.

Letztlich haben wir uns ganz kurzfristig entschieden unsere Tochter mitsamt Reisebett einfach mitzunehmen. Sie war beim Essen noch dabei und hat sich im Anschluss nebst x anderen Kindern im Raum neben der Musik ablegen lassen. Nach Einschlafbegleitung hat sie hier, sage und schreibe bis tief in die Nacht geschlafen. Bis wir sie um ca. 4 Uhr morgens geweckt haben. Der Hammer oder? Ja, man kann den Lütten echt was zutrauen und ja, man kann auch überrascht werden.

Was dann in dieser Nacht folgte, war eigentlich die negativ Überraschung. Der schei… Klumpen von Reisebett hat sich erst nicht zusammenklappen lassen und dann ist um vier Uhr Morgens mit Baby auf dem Arm an den Hamburger Landungsbrücken noch beim Verlassen der Rickmer Rickmers (dort war die Feier) die schei… Tasche gerissen. Ich sage es euch. Ich war kurz davor das Ding in die Tonne zu kloppen. Den Todesstoß gab es aber erst, als unsere Tochter bei einer Freundin übernachtete. Das hat sie schon im zarten Alter von 1,5 Jahren gemacht. Vielmehr die beiden Mädels abwechselnd beieinander. Auch so ein Ding, wozu ich Eltern raten würde. Wir, wie auch unsere Freunde, hatten keine Verwandtschaft in der Stadt. Oma und Opa fielen also aus. Aber auch mal Zeit als Paar zu verbringen – oder einfach mal eine Nacht durchzuschlafen ist soooo wichtig. Und wer versteht das besser, als befreundete Eltern von gleichaltrigen Kindern. Denen kann man auch ohne Probleme mal zumuten eine kürzere Nacht zu haben – die kennen das meist ja auch nicht anders. Die Mädels haben also ab und an gegenseitig übernachtet und wir hatten mal einen Nacht frei. Zutrauen – das sagte ich schon, oder? In jedem Fall haben wir da wieder diese blöde Bett nicht abgebaut bekommen – zu dritt!!!

In den Hochgenuss eines BabyBjörn Reisebetts kam ich erst, als wir das zweite Kind bekamen und das würde mir NIE, NIE wieder passieren. Also, das Bett nicht direkt beim ersten Kind anzuschaffen.

Schöner Zufall heute morgen, als ich alles für diesen Post vorbereitete: In unserem Freundinnen Chat schrieb eine Mama (erstes Kind), welches Reisebett wir empfehlen könnten. Wir drei anderen Mamas haben alle ungestützt sofort BabyBjörn gesagt. Und alle drei hatten es beim ersten Kind nicht und ärgeren sich darüber.

Also: das Reisebett ist ein MUST HAVE für Eltern. An dem Ding geht wirklich nichts vorbei. Ich kann es nicht anders sagen! Ok, Preis gegoogelt und mit 250 Euro definitiv kein Schnapper. ABER:

  • Es wiegt 6 Kilo! Selbst unser fünfjährige kann das mittlerweile tragen!

  • Es hat eine gescheite Tasche.
  • Durch das Netzgewebe kannst du dein Kind sehen

  • mit dabei ist direkt eine ordentliche Matratze
  • deren Bezug man abnehmen und waschen kann
  • der Rand ist schön gepolstert

  • es lässt sich von Geburt an bis zum Alter von drei Jahren nutzen
  • es sieht gut aus (und jeder weiß wovon ich spreche der mal Baby-Reisebett in die Google Bildersuche eingibt)
    Und das Wichtigste:
  • es lässt sich mit zwei Handgriffen auf- und genauso einfach wieder abbauen.

Wie sagte ich es heute zu meiner Freundin: Genauso wie ich ja keinem die Pest an den Hals wünsche, wünsche ich niemanden diese anderen Reisebetten an den Hals. 100% BabyBjörn, nie wieder ein anderes.

Sie hat übrigens jetzt eins :-) Mittlerweile das neue. Es heißt BabyBjörn Reisebett Easy Go und ist noch ein bisschen stylischer als der Vorgänger.