„Es hat bestimmt Bauchweh!“ Ein Satz, den jungen Eltern wohl mit am meisten hören. Ja, wir auch, und so haben wir so einiges gemacht, damit es des Babys Bäuchlein besser geht:

  • Fliegergriff (dabei liegt das Baby auf dem Unterarm)
  • Windsalbe (gibts auch im Drogeriemarkt)
  • Pupsgloboli (ja, die gibt es wirklich)
  • Kümmelzäpfchen (aus der Apotheke)
  • und nicht zu vergessen: stundenlanges auf dem Pezzi-Ball Hüpfen.

Wir waren der Meinung, dass letzteres unserer Tochter fast am besten half. Mein Mann hat da wirklich alles gegeben. Lütti im Fliegergriff, hüpfend, nächtelang auf dem Pezzi-Ball. Bei unserem Sohn ging das Problem in Richtung Verstopfung. Da traute man sich nach ein paar Tagen quasi gar nicht mehr vor die Tür, weil man ja gar nicht wissen konnte, wann das Übel zuschlägt. Ich hatte da auch mal einen Artikel geschrieben.

Ablenkung hilft ja wie bei vielen Dingen am meisten. Das Blubbern, Pusten oder ähnliches auf den Bauch des Babys kennen deshalb, glaube ich, fast alle Eltern.

Unter diesem passenden Namen hat Milupa die Bäuchlein Blubbern Kampagne ins Leben gerufen. Eine Kampagne, die jungen Eltern dabei hilft zu verstehen. Denn alle wollen doch wissen, was dem Baby von außen und innen guttut und es glücklich macht. Und ein paar dieser Infos habe ich euch einfach mal zusammengestellt.

  • im Bäuchlein entsteht gerade die Zentrale von Babys Immunsystem
  • bei der Geburt war Babys Magen noch kleiner als einen Kirsche, nach einer Woche war der Magen schon so groß wie eine Aprikose, nach einem Monat wie ein Hühnerei
  • ein Baby verdaut doppelt so schnell wie die Mama

Warum hat mein Baby Bauchschmerzen?

Vorab: Da seid ihr nicht allein. Fast jedes Baby hat Bauchweh, da sich sein Verdauungssytem natürlich erst einmal entwicklen muss. Pupsen, Drücken, Verstopfung oder auch mal ganz dünner Stuhlgang gehören dazu und sind erstmal ganz normal und unbedenklich. Der Darm muss einfach erst reifen. Gründe für die Bauchschmerzen können also sein:

  • die noch unreife Darmflora
  • die Einführung von Beikost
  • zu wenig Flüssigkeit
  • beim Trinken zu viel Luft mitgeschluckt
  • es kann zuviel Laktose (Milchzucker) unverdaut im Dickdarm sein (ganz normal, für die Aufsplittung fehlen noch ausreichend Enzyme)

Was tun, wenn das Baby Bauchweh hat?

Ja, was hilft, wenn das Baby Bauchweh hat? Da ist natürlich jedes Kind individuell. Was meiner Meinung nach fast immer hilft, ist ja Ablenkung. Deshalb finde ich das Blubbern auch so schön. Denn dann drückt es dort am Bauch nicht nur, nein, es kitzelt auch und Moment, das ist ja auch irgendwie schön und lustig.

Ihr habt oben ja schon gelesen, dass wir einiges gemacht haben. Aber es gibt noch mehr, was helfen könnte. Weiter Tipps wären:

  • Lass dein Baby nach dem Trinken ruhig aufstoßen. Früher nannte man das Bäuerchen. So kann verschluckte Luft wieder rauskommen.
  • Bei ganz hastigen Trinkern ruhig auch mal während der Mahlzeit aufstoßen lassen.
  • Trinkt dein Kind aus dem Fläschen und kann es ihm hier nicht schnell genug gehen, gibt es auch bestimmte Koliksauger.
  • Wenn du dein Baby stillst, beobachte mal, was dein Kind bei deiner Ernährung vielleicht nicht so gut verträgt. Ich habe bei meiner Tochter mal an einem Grünkohlessen teilgenommen. Ich sage mal, die Nacht danach war bescheiden. Aber die Sache mit blähenden Lebensmitteln ist vorbei, bzw. individuell. So kann ein Baby es vielleicht gut vertragen, wenn die Mutter Kohlsuppe isst, aber überhaupt nicht, wenn sie ein Curry zu sich nimmt. Beobachte dein Kind einfach.
  • Fencheltee kann übrigens auch helfen. Nur haben meinen Kinder den nie getrunken. Dafür ich und das hat beim Stillen gut geholfen.
  • Oder ein Körnerkissen auf den Bauch gelegt – Achtung, nicht zu warm machen!
  • Radfahren – das Kind meine ich. Heißt soviel wie: das Kind liegt auf dem Rücken und ihr nehmt die Beine und drückt diese abwechselnd nach oben zum Bauch und nach unten so als würde das Baby Radfahren.
  • Was bei mir als Kind schon geholfen hat und wofür ich diesmal sogar einen Kurs gemacht habe: Massage. Bei Bauchschmerzen mit dem Zeige- und Mittelfinger im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel kreisen.

Ja, es gibt einen ganze Menge Frage rund um Babys Bäuchlein. Deshalb finde ich die Blubbern Initiative von milupa super.

Die häufigsten Fragen rund um Babys Bäuchlein

  • Wie oft füllt ein gesundes Baby seine Windel?
  • Goldgelb oder Spinatgrün in der Windel – alles normal?
  • Ist Babys Stuhlgang zu weich?
  • Was ist Durchfall und was hilft dagegen?
  • Was hilft gegen Verstopfung?
  • Hat mein Kind Drei-Monats-Koliken?
  • Wie merke ich, ob mein Baby genug trinkt?
  • Warum muss mein Baby so oft pupsen?
  • Verträgt mein Kind keine Kuhmilch?
  • Wann ist Babys Bäuchlein reif für feste Nahrung?
  • Immer dieselbe Milch und derselbe Brei – wird das nicht langweilig?
  • Warum sollte ich Babys Bäuchlein massieren?
  • Wozu braucht Babys Bäuchlein so viele „gute“ Bakterien?
  • Darf mein schon älteres Baby auch einfach Kuhmilch trinken?

Die Antworten und viele News und Fakten zum Thema Babys Bauch findet ihr beim Baby Blubbern von milupa.

https://www.youtube.com/user/MilupaDE