Als die Einladung zum Die ersten 1000 Tage milupa Event kam, fragte ich mich ja erstmal, welchen Zeitraum das umfasst. Und NATÜRLICH habe ich an meine Kinder gedacht, weniger an mich. Geht mir im Alltag mit zwei Kindern aber eh häufig so, aber wem erzähle ich das. Aber nein, die 1000 Tage beginnen mit der Schwangerschaft und gehen über die Stillzeit bis zum zweiten Lebensjahr und in jeder der vier Phasen gibt es wichtige Nährstoffe, die der Körper braucht und mit denen er versorgt werden muss. Also auch was für mich dabei und kochen, dass tue ich ja eh gerne. Ok, noch lieber essen, aber das gab’s auch…

Wir wurden in die Gutsküche Wutsfelde eingeladen. Nette Location und netter Koch Matthias Gförer. Buffet stand schon und die Saftbar. Und diese nahm mir erstmal das erste schlechte Gewissen bezüglich meiner Ernährung in der Schwangerschaft. Ehrlicherweise muss ich nämlich zugeben, dass ich eine gewisse Abneigung gegen jede Art von Vitaminen hatte (aber dafür ganz überraschenderweise eine neue Zuneigung zu Microwellen Popcorn) und mir Vitamine nur in Form von frischem Saft zuführen konnte. Das habe ich dafür aber jeden Morgen gemacht.

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Nun zum Thema Ernährung der stillende Mama und dies ist für mich irgendwie immer mit Ekel-Stilltee verbunden. Hasse ich wie die Pest. Das Ganze Fenchel-Anis-Kümmelzeug aber einfach auf den Tisch anstatt in die Tasse zu bringen, darauf bin ich erst durch Matthias Gförer gekommen. Fenchel geht nämlich auch sau lecker, zum Beispiel als Salat. Anis und Kümmel kann man auch mal schön in der orientalisch angehauchten Küche verarbeiten, zum Beispiel in einem Couscous Gericht. Das angehaucht mit nen Vitamin Booster wie Granatapfel und ab dafür. Und auch hier nochmal zum Fischthema: für Stillende gilt 4! mal die Woche. Warum? Im Fisch ist DHA (eine mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure) enthalten, die wichtig ist für die Entwicklung von Gehirn und Sehvermögen des Kindes ist. Wer sich trotzdem nicht an den Fisch rantraut, für den gibt es die Profutura Mama Stillprodukte von Milupa, die versorgen einen mit den wichtigen Nährstoffen während der Stillzeit.

Und was ist mit blähenden Gemüse wie Grünkohl? Das war ja eine meiner Fragen, da ich da gerade einen extremen Jieper drauf habe. Geht auch. Am besten frisch kochen und wer das nicht mag kann auch ein TK-Produkt nehmen, allerdings ohne Zusätze. Hier die richtigen, oben genannten Gewürze rein und los. Alles natürlich mit Vorsicht. Denn was bei der Mama bläht, kann auch beim Baby Bauchweh verursachen.

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Vom Stillkind zur Beikost? Unser Sohn war ja heiß wie Frittenfett aufs Essen und wir haben vorsichtig mit Milchbrei angefangen. Allerdings mit Wasser. Ich dachte nämlich immer Babys sollen wenn möglich im ersten Jahr keine Kuhmilch. Auf Nachfrage habe ich aber hier auch eine neue Kenntnis gewonnen: Babys können nur nachts wichtiges Calcium aufnehmen. Also soll der Brei sogar mit Milch angerührt werden. Allerdings am besten die Vollfettvariante und diese dann verdünnt. Wir machen es jetzt einfach Hälfte/Hälfte.
Die letzte Erkenntnis des Tages, traf mich jetzt nicht soooo hart, da ich und auch Nr.4 der Thronfolge ganz gerne mal ein gutes Stückchen Fleisch essen. Also tut das unser Kind auch (die ältere bisher, nicht dass hier Missverständnisse aufkommen). Ich kann aber natürlich Vegetarier oder gar Veganer verstehen, wenn sie dieses ekelt. Allerdings ist es so, dass Kinder im Bezug aufs Essen eben keine kleinen Erwachsenen sind. Sie haben einen besonderen Nährstoffbedarf, z.B. an Vitamin D, Jod und Eisen. Im Verhältnis zur Körpergröße einen 5x höheren Nährstoffbedarf als Erwachsene! Und auch nach dem 1. Geburtstag brauchen Kleinkinder täglich etwa 300 – 330 Milliliter Milch und Milchprodukte. Sie liefern Kalzium für die Knochen.

So, ich habe ne Menge dazugelernt und heute gibts gleich mal Fenchelsalat mit Granatapfel, da darf es dann auch Hummus dazu geben. Freu mich drauf!

Übrigens hier noch ein kleiner Tipp von Marry Kotter: Granatapfelkerne unter Wasser austrennen, dann saut man sich nicht alles zu.

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Dieser Beitrag ist in Kooperation mit milupa entstanden. Hier könnt ihr auch mehr zu den ersten 1000 Tagen lesen. Ich finde dies übrigens eine tolle Initiative von milupa. Auf der milupa Seite findet ihr noch weitere schönen Sachen wie die Pocket Mum App. Hier können ihr euch rund um die Uhr mit erfahrenen Mamas austauschen, die über zusätzliches Expertenwissen als Hebammen oder Ernährungsberaterinnen verfügen. Also schaut einfach mal drauf, wenn ihr Lust habt.