Unser Jüngster geht nun in die Krippe und nach ein paar Wochen kann ich sagen: Wir fühlen uns alle absolut wohl damit. Aber was macht einen guten Kindergartenstart eigentlich aus? Ich glaube, da gibt es ein paar Hardskills: Dinge, die die Kinder vor Ort einfach brauchen und ein paar Softskills: Dinge, die wir den Kinder mitgeben sollten.

Die Eingewöhnung war für mich nicht einfach. Ich wollte einen Weg erzwingen, der uns allen nicht gut tat. Drei Stunden hin und dann direkt hier schlafen? Das fand mein Sohn gar nicht witzig. Nun haben wir für uns alle den richtigen Weg gefunden: Unser Sohn geht an drei Tagen die Woche in den Kindergarten und macht dort nun auch den Mittagsschlaf. Ich dachte ja nicht, dass das klappt, aber das ist so ein Kindergarten-Phänomen: dort klappen ganz, ganz viele Dinge, die zu Hause schwierig bis unmöglich sind. Mein Sohn isst dort sogar Brei UND lässt sich sogar füttern – zu Hause ist sowas undenkbar! Ich habe gemerkt, dass ich meinem Sohn mehr zutrauen kann und den Erziehern mehr vertrauen kann. Das war ganz wichtig und eben nun auch richtig.

Jetzt haben wir uns alle schon an die neue Situation gewöhnt und der Alltag ist schön. Die Kinder freuen sich auf den Kindergarten, ich mich auf die Arbeit und wir uns alle auf die Zeit, die wir dann wieder miteinander verbringen. Alles eitel Sonnenschein? Fast – wenn Mama nicht wieder was vergessen hat. Kindergartenausstattung ist nämlich so ein bisschen wie Erstlingsausstattung – irgendwas hat man dann doch immer vergessen. Und dann kann dem Sohn leider schon mal folgendes passieren.

kitastart

Mit der Matschhose aus Altbeständen der Kita und zwei Hundetüten um die Füße auf dem Spielplatz. Weil Mama irgendwie vergessen hatte alles zu besorgen, was man so braucht im Kindergarten. Aus diesem Grund habe ich euch mal eine Übersicht mit unseren Lieblingen erstellt.

was-brauche-ich-alles-fuer-die-kita

Was ich sehr wichtig finde, was leider aber auch das teuerste ist, sind gute Jacken. Regennass und durchgeschwitzt ist nämlich echt bescheiden. Bei der großen Schwester hat sich schon der Finkid Outdoorparka Tuulis bewährt und zum einzippen einfach die Fleece-Jacke Tontuu. Dann sind die Kinder gleich bei jedem Wetter richtig gerüstet und ihr braucht nicht X Garderoben dahaben. Ja, ich weiß, die Sachen sind wirklich nicht günstig. Aber da sie zum einen wirklich groß ausfallen, hat unsere Tochter sie fast 1,5 Jahre getragen (und das ist wirklich lang in dem Alter), zum anderen sind sie wirklich, wirklich Outdoor-geeignet und zum Dritten müsst ihr euch bei diesen Jacken keine Sorgen darum machen, dass sie auch noch Kind 2 (oder 3) nicht überleben würden. Und so ganz nebenbei bemerkt, sind sie bei tausendkind gerade im Sale. 🙂

Etwas sparen könnt ihr meiner Meinung nach bei der Regenhose. Hier sind wir mit Playshoes immer sehr gut gefahren. Von ganz günstigen Gummistiefeln würde ich absehen. Hier sind die Bergstein meine Favoriten. In der Kita brauchen eure Kinder ein paar Puschen. Auch hier habe ich feststellen dürfen, dass es beim Leder leider wirklich große Qualitätsunterschiede gibt. Schön und schlicht finde ich diese hier. Und was braucht man noch? Ein Tasche oder Rucksack ist bestimmt toll, auch wenn nicht unbedingt von Anfang an nötig. Sowas schenken vielleicht ja auch Oma und Opa gerne. Ich finde diesen hier Zucker! Und wenn ich Jause oder Schmausepause mitgebe, dann kommt diese Brotdose und Trinkflasche gut an.

All diese Dinge helfen für einen guten Kindergartenstart. Ohne diese Dinge geht es aber nicht:

  • Eltern, die ihren Kindern Zutrauen schenken und auch loslassen können
  • ok, eine große Schwester oder großer Bruder können helfen – sind aber kein Muss
  • liebende Erzieher, denen wir Eltern vertrauen

Kürzlich schickte mir nämlich eine der Erzieherinnen Bilder von unseren Kindern und die Worten „hier werden sie auch geliebt“. Und ganz ehrlich: Besser kann ich mir das für unsere Kinder nicht wünschen.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Firma tausendkind entstanden.