Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung einer Wespe entstanden und für das Beitragsbild habe ich mich in Lebensgefahr begeben.

Wespen lauern überall

Eigentlich sitze ich jetzt nämlich gerade draußen. Schön in der Sonne auf dem Balkon. Käffchen in der Hand und schön Zeitschriften durchlesen, bzw blättern. Gehirn hat momentan leider meist Aufnahmestop, aber wem sage ich das der ein bis x Kinder betreut. Lütti besucht heute ihre ehemalige Erzieherin und Baby CJ pennt. Also ein Nachmittag für mich. Schön in der Sonne – das ist ja mit Kindern sowieso nicht möglich.

Aber ich sitze drin. In Sicherheit. Denn sie sind wieder unterwegs: die Monster Wespen. Offenbar mittlerweile so mutiert, dass sie schon ihre Artgenossen fressen. Oder weites gehende Artgenossen. Habe nun an einem Nachmittag bereits die dritte! Wespe gesehen, die eine Biene frisst. Ist das normal? Kenne mich jetzt nicht so aus in der Fauna, aber das kannte ich bisher noch nicht. Und ich habe extreme Angst vor Wespenstichen.

Aber fangen wir vorne an. Anfang der Woche hatten wir schon einmal mega Schwein oder anders gesagt: wieder mal einen Schutzengel. Waren mit Freunden im Park, für die Kids hatte die Freundin einen leckeren Smothie mitgenommen (übrigens Anmerkung der Redaktion: in der kindergartenfreien Zeit kann ein solcher Smothie mit Beigabe auch eine Mahlzeit ersetzen. Gabs bei denen so schon zum Mittag. Ich bin Gott sei Dank von solchen pragmatischen Müttern umgeben) Lütti mochte das irgendwie nicht und ich habe den Becher neben der Decke stehen gelassen, weil ich dachte vielleicht möchte ihr Kumpel das ja noch trinken. Gott sei Dank ist der Becher dann irgendwann auf der Decke umgekippt, denn untergetaucht im Saft war eine Wespe! Ich sage euch: drei Kreuze das da nix passiert ist. Will mir gar nicht ausmalen wenn es das getrunken hätte.

Dann habe ich heute Nachmittag Lütti mit dem Auto rumgefahren. Auf dem Rückweg höre ich hinten ein Geräusch, kann es aber nicht ganz zuordnen. An der Ampel schaue ich nach hinten und sehe eine Wespe um den Maxi Cosi schwirren. Ahhhh. Ranfahren und Wespe raus. Will auch nicht wissen was da hätte passieren können….

Was mache ich eigentlich bei Wespenstichen?

In dem Moment *pling: was macht man eigentlich bei Wespenstichen, schnell mal googeln. Oben angekommen dachte ich mir aber Sommer, Sonne, Kaffee und Zeitschriften wären eigentlich netter. Die dritte Wespe hat mich dann aber doch in die Flucht gezwungen und nun schreibe ich diesen Artikel.

Vorweg vielleicht wichtig: es gibt wenige Notfälle durch Bienen- oder Wespenstiche in Mund und Rachenraum. So eine Info holt ja meist schon ein bisschen auf den Boden. Wespen- und Bienenstiche unterscheidet man darin, ob der Stachel drin bleibt. Dies ist nur bei Bienenstichen der Fall. Hier bitte nicht den Stachel mit den Fingern raus ziehen, denn dadurch wir das Gift aus der Giftblase gedrückt. Am besten weg schnippen.

Was kann ich tuen wenn eine Wespe mein Kind gestochen hat?

  • Kühlen – die wenigsten werden ein Kühlpack dabei haben. Die, die eins dabei haben, wohl nicht in der richtigen Temperatur. Und dann gibt es andere, die haben sogar ne Eisbox dabei UND somit die Chance eines To GO Kühlpack in richtiger Temperatur. Ich gehöre zu der ersten Gruppe. Also Kühlpack eher was für zu Hause
  • Zwiebel – eine aufgeschnittene Zwiebel drauf legen. Hat Lüttis Erzieherin jetzt gerade nach eigner Auskunft dabei, für mich aber auch nicht wirklich praktikabel. Auch geruchstechnisch wohl nicht unbedingt das, was man in seiner Hand- oder Wickeltasche haben muss
  • Globulis – das homöopathische Mittel Apis mellifica. Kann man in jeder gut sortierten Apotheke kaufen und das kleinen Röhrchen kann in jedem Fall überall mit hingenommen. Für mich die praktikable Lösung