Wir fahren in den Winterurlaub. Da kommt dann meist direkt die Frage „Skiurlaub?“ Meine Antwort ist da: Ja, wahrscheinlich fahren wir auch Ski. Frei nach dem Motto: Alles kann, nichts muss. Denn wenn mich eins meine Kinder gelehrt haben: Es ist kaum etwas planbar. Und ich glaube, wenn beide Eltern unbedingt Skifahren MÜSSEN – dann sollte man mit kleinen Kindern besser zu Hause bleiben. Das artet dann nämlich für alle nur in Stress aus.

Es ist das erste Mal, dass wir mit Kindern in einen Winterurlaub fahren. Warum? Weil ich ja immer finde, Urlaub muss für alle Familienmitglieder Urlaub sein. Das heißt für Kinder und Eltern. Unsere Tochter ist gerade 4 Jahre alt geworden und wird wohl an manchen Tagen den Skikindergarten besuchen. Einfach weil sie das körperlich jetzt drauf hat und sich vor allem darauf freut. Im letzten Jahr wäre ich mir da noch nicht so sicher gewesen. Vor allem, was die Lust angeht, das zu machen, was der Skilehrer so sagt. Jetzt mit 4 Jahren ist sie selbstbewusst, traut sich das zu und kann auch einfach mal testen, wie das so ist. Nebendran ist nämlich gleich die normale Kinderbetreuung. Das heißt, ohne Ski und im Warmen. Falls es dann mal doch nichts ist auf Skiern. Dort ist übrigens auch der 1,5-Jährige herzlich willkommen. Das Ganze ist auf der Piste, das heißt, wir können direkt hin, wenn die Kinder es doch nicht so wollen.

Ich bin jetzt ohnehin eher die Winterurlauberin. Mit Wanderungen durch den Schnee, Schlittenfahren, Einkehrschwung und gerne auch mal in die Sauna oder ins Dampfbad. Ich glaube, das passt auch ganz gut für meine Kinder. Da Winterurlaub oder im besonderen Skiurlaub ohnehin ein nicht ganz günstiges Vergnügen ist, habe ich versucht, zwar die richtigen Sachen für unsere Kinder auszusuchen, ihnen allerdings nicht eine ganz neue Montur zu kaufen. Fündig geworden bin ich bei tausendkind. Da die im Prinzip alles haben, fällt langes Shopdurchstöbern weg.

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Die Schneeanzüge von Finkid kommen also auch mit in den Skiurlaub. Ja, vielleicht wäre zum mal pischern gehen jetzt Jacke und Skihose besser geeignet, die paar Male denke ich geht es aber auch so. Wenn unsere Kinder dann mit sieben Jahren Skiprofis sind und nicht mehr so schnell wachsen, gibt es auch bestimmt eine eigene Montur. 😉 Bis dahin tun es die Schneeanzüge, die wir auch hier benutzen. Neu sind aber doch die Handschuhe. By the way: Ich finde sie auch sehr gut geeignet, von Oma und Opa zu Weihnachten geschenkt zu werden. Ebenfalls von Finkid und die kann man über die Ärmel ziehen, was ich als enormen Vorteil empfinde. Außerdem fallen sie recht groß aus. Also können die Kinder sie auch zwei Jahre anziehen. Hier zuhause haben die Kinder Wollhandschuhe, die finde ich für Schnee jetzt nicht so geeignet. Ebenfalls die Wollbommelmützen, die sind nichts unter Helmen. Hier habe ich Schlupfmützen bestellt, die die Kinder unter ihren Helmen tragen können. Extra Skihelme müssen übrigens am Anfang nicht sein. Kann man sich vor Ort leihen. In unsere dicken Schuhe kommen extra Lammfellsohlen rein. Wichtig ist, dass die Schuhe auf jeden Fall wasserdicht sind. Ganz wichtig sind auch gute Strümpfe: für warme Füße und gegen Druckstellen. Da sind die Selbstgestrickten dann nicht so geeignet.

Den Schlitten nehmen wir mit, passt auch bei uns noch rein. Es gibt aber auch Klappschlittenvarianten. Ich freue mich schon durch die verschneite Landschaft zu ziehen.  Das Hotel hat Spielbereiche, ein Hallenbad usw. Denn für ganz Kleine ist Winterurlaub in Maßen, glaube ich, genau das Richtige. Denn wie ich anfangs sagte: Urlaub soll für alle Urlaub sein.