Unsere gerade 3-jährige Tochter startete Ihre Rennfahrerkarriere auf der Straße vor ca. einem Jahr – auf einem Laufrad. Mit eben diesem erreicht sie nämlich Geschwindigkeiten, die mein Mutterherz regelmässig stehen bleiben lassen. Nun war ich also gespannt, wie es sich mit einem Roller so anfühlt.

Wir haben einen Mini Mirco für unsere Tochter bestellt. Hätte ich früher um den Mircro 3 in 1 gewusst, hätten wir Lütti eben diesen schon viel früher geschenkt und nicht jetzt schon drei Fahrräder zu Hause… Aber das ist eine andere Geschichte. Man lernt ja dazu und so können wir ja bei Baby CJ alles besser machen. Der pinke ist der Mini Micro und der blaue der 3 in 1. Diesen kann man ab ca. einem Jahr nutzen.

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Alles besser machen auch das Stichwort. Die Roller kamen an, handlich verpackt und nicht gerade schwierig aufzubauen.

IMG_1632Ich würde sogar sagen, wer mal den typischen Ikea Schrauber in der Hand hatte, kann auch beim Micro nix falsch machen.

IMG_1630Beim praktischen Zusammenbauen habe ich allerdings erstmal den U-Bügel rausgehauen. Sofortige Beschwerde meinerseits bei Micro (Anwenderfehler sind bei mir erstmal ausgeschlossen – kennt man ja wahrscheinlich von sich selbst). Der sehr ruhige Umgang mit meiner Beschwerde hat mir aber den Wind aus den Segeln genommen. Ebenso die genaue Beschreibung, wie ich das einfach wieder einsetzte und siehe da – hat geklappt. Auch ohne extremes technisches Verständnis und mit noch weniger Geduld…

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So, der Mini Mirco war bereit für die Straße. Also der Praxistest:

Fahrspaß
Lütti macht ihr Roller in jedem Fall mächtig Spaß. Allerdings darf man mal nicht glauben, dass es hier gleich von null auf hundert geht. Besonders trainiert der Roller ja das Gleichgewicht. Heißt: stützt sich das Kind stärker auf die linke Seite der Lenkstangen, fährt der Roller nach links und andersherum. Das ist erstmal gewöhnungsbedürfig. Auch die richtige Gewichtsverteilung auf dem Brett will gelernt sein. Wie vom Hersteller geraten, haben wir hier auf leeren Parkplätzen geübt. Nach zwei Malen hatte unsere Tochter den Drive raus und fährt jetzt sicher. Trotz dessen habe ich den Eindruck, dass sie mit dem Roller nicht so schnell wie mit dem Laufrad fährt und auch kontrollierter. Da habe ich als Mutter ehrlich gesagt ein bisschen mehr Fahrspaß, wenn ich das so sagen darf.

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Design
Wir haben unseren Mini Micro selbst designt. Das heißt, die einzelnen Komponenten farblich selbst zusammengestellt. Wie ich finde ein ziemlich tolles Angebot. Aber auch wenn man aus dem Standartsortiment wählt, finde ich die Dinger ziemlich stylish. Lütti anscheint auch, denn sie gibt in der Kita schon ein bisschen mit ihrer neuen Karre an.

Handling
Um ehrlich zu sein finde ich das als Mutter sogar am besten. Habe ich mich erst geärgert, dass ich den in meinen Augen so einfachen Mechanismus des Schnell-mal-auf-und-ab-bauens am Anfang nicht hingekriegt habe, merke ich, dass ich dieses im Alltag gar nicht brauche. Entweder ich bin ohne Kinderwagen unterwegs, dann trage ich den Mini Micro schnell. Ist zum Beispiel für vom Kindergarten ideal, wenn ich das Baby in der Trage habe. Der Roller wiegt gerade mal 1,5 kg. Das ist also gar kein Problem. Sogar unsere Tochter kann ihn tragen. Und bin ich mit Kinderwagen unterwegs, passt der Roller ganz einfach unten rein, mit der Stange zwischen Babywanne und Kinderwagengriff. Also wirklich ideal.

Fazit
Ich kann den Mini Micro wirklich empfehlen, würde mit kleinerem Kind aber den 3 in 1 nehmen um noch länger etwas davon zu haben.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Micro Mobility Systems entstanden.