handmade in the alps – darüber bin ich erstmal gestolpert. Was soll das jetzt heißen? Auch der Slogan Kinderspielzeug made for China ließ mich erstmal etwas verwundert zurück. Dann habe ich mal nachgelesen auf der Seite von 4betterdays.com und ja, Gründer Elmar Frischmann hat eine klare Meinung:

Wenn Kinderspielzeug aus China nach Europa kommt, dann deswegen, weil es billig ist – angeblich. Aber billig ist dabei nur eins, nämlich die verdrehte, kapitalistische Logik, die dann als die unsichtbare Hand des Markts mit Profitgier schaltet und waltet. Diese Logik heißt: „Billig produzieren – teuer verkaufen – Gewinn machen“.

4betterdays arbeitet mit verschiedenen Qualitätssiegel wie handmade in the alps, manufactured in europe oder . Für mich hörte sich das alles sehr gut an, die meisten Produkte haben dafür aber auch ihren Preis. Gerechtfertigt? Wir durften eines der Produkte ausprobieren.

Entschieden habe ich mich für einen Kaufladen. Dieser ist nicht so riesig und das allertollste: er hat 4 Funktionen! Sprich er kann als Kaufladen, aber auch als Küche, Marktstand oder Imbiss genutzt werden. Da sage ich doch mal, da hat echt jemand mitgedacht.

Das Paket kam an, flach und übersichtlich und ich habe es aufgemacht. Dann hätte ich es fast wieder zugemacht. Die Aufbauanleitung schien mir doch etwas kompliziert.

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Außerdem waren da eindeutig zwei Leute für den Aufbau angegeben. Also besser auf den Mann warten? Nein, selbst ist die Frau. Und ehrlich, ich habe die Zeit gestoppt: 10 Minuten später stand das gesamte Teil OHNE das ich auch nur eine Schraube eindrehen musste. Und: es STAND, sprich es wackelte nichts!

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Das ist für mich der erste wirkliche Qualitätspunkt: Ich musste mich beim Aufbau nicht ein einziges Mal ärgern. Nichts fehlte, nichts war schlecht verarbeitet, alle Ecken rund. Wer jetzt denkt, das ist doch selbstverständlich bei Kindersachen, dem muss ich an dieser Stelle nach knapp 4 Jahren Elternerfahrung sagen: NEIN. Leider nicht. Und es roch gut. So richtig nach Holz. Angenehm. Das passiert leider auch nicht immer.

Die erste Funktion, die ich aufbaute war der Kaufmannsladen. Mit Laufband, das mit Klett zusammen gemacht wird und sich dann am Holzknauf schieben lässt. Es gibt 4 Schilder, eins für jede Funktion – nur damit es bei euch Eltern nicht zu Verwechslungen kommt 😉

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Übrigens mit Flaschenrückgabe – früher habe ich das ja schon als Geschäftsmodell gesehen, als ich Pfandflaschen bei Karle abgegeben habe (dem ortsansässigen Getränkehandel) und gegen Süßes eingetauscht habe.

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Die Flaschenrückgabe wird übrigens bei der Küche einfach zum Kühlschrank – bei uns natürlich nur mit Eis gefüllt. 🙂

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Unter dem Fließband befinden sich die Kochplatten  – bei uns gibt’s heute Mittag Fischstäbchen und ein kleines Steak – mag ja nicht jeder Fisch.

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Oder ihr nutzt die Marktfunktion. Das finde ich auch richtig schön. Ach, überhaupt die Option verschiedene Szenerien zu haben. Ich würde alle paar Monate mal umbauen und auch gar nicht alles auf einmal nennen. So hat das Kind immer wieder etwas zu entdecken. Genauso würde ich es auch mit dem Equipment halten. Auf keinen Fall alles auf einmal, sondern immer wieder mal was. Da ist auch schön, wenn Oma, Opa oder Tante mal was mitbringen wollen. Ich packe übrigens bewusst immer mal wieder Teile weg. So bleibt es übersichtlich und spannend. Das regt das Spiel der Kinder viel mehr an, als unübersichtlicher Überfluss. Nur für die Bilder habe ich fast all unsere Sachen geholt – die sind nämlich ohne die Kinder entstanden. Den Kaufladen wird bei uns der Weihnachtsmann im Gepäck haben und den brauche ich hier die kommenden Wochen noch als erzieherische Instanz.

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Positiver Nebeneffet – ich hatte das Ding auch ruckzuck wieder eingepackt – wie gesagt, ohne Schrauben! Es liegt jetzt im flachen Karton auf dem Schrank.

Mein Fazit: ich finde den Kaufladen wirklich GANZ toll! Das einfache Zusammenbauen, der Duft, der in der Wohnung liegt – nämlich nach frischer Birke, die verschiedensten Spieloptionen. Übrigens kann man die Theke auch in zwei Größen/Höhen verstellen. So hat man länger was davon. Überhaupt finde ich dies ein großes Kaufargument: die vielseitige, lange Nutzbarkeit. Kleiner Tipp von mir: wie gesagt, ich packe Spielzeug auch mal weg, um Dinge interessant zu halten. Bei dem Kaufladen ist das wie ausprobiert ganz leicht möglich: ihr steckt ihn wieder auseinander und verpackt in platzsparend flach.

Kinder sollten meiner Meinung nämlich nicht im Spielzeug untergehen, sonder phantasievoll spielen. Dass das Ganze auch wirklich nachhaltig geht, habe ich jetzt bei 4betterdays gesehen.

Zusammen mit 4betterdays darf ich einen 50 Euro Gutschein an euch verlosen. Wie ihr dabei seid?

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Mitmachen kannst du bis 25.09.2016. Der Gewinner wird über random.org gelost und hier veröffentlicht – mit der Veröffentlichung erklärst du dich durch Teilnahme einverstanden. Ihr müsst über 18 Jahre sein und aus Deutschland, Österreich oder Schweiz kommen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Euer Kommentar wird auch nach Beendigung des Gewinnspiels nicht gelöscht.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der 4betterdays entstanden.

GEWONNEN hat Simone Sowada – herzlichen Glückwunsch! Und allen anderen: vielen Dank für mitmachen! Schon ganz bald habe ich wieder eine tolle Verlosung für euch.