Nicht zu teuer hätte ich vielleicht noch dazu schreiben sollen. Denn ich bin ehrlich: Buggys im Preisbereich eines zweiten Kinderwagens finde ich im Normalfall nicht nötig. Für uns, die wir echt viel auf Reisen sind, finde ich das „leicht“ ein ganz, ganz wichtiges Argument. Und das ist der Recaro Easylife.

Größe und Gewicht des Buggys und Tauglichkeit für Flugreisen

Mit seinen 5,7 Kilo und einem Faltmaß von 49 x 58 x 26 cm ist er auch auf Reisen super zu handeln und so ist für uns die Entscheidung gefallen auch nach Bali einen Buggy mitzunehmen. Ganz nebenbei konnte ich in der Buggy Tasche auch noch ein, zwei Windelpakete mitnehmen. 😉 Einen Buggy fürs Baby mitzunehmen ist ja bei fast jeder Fluggesellschaft kostenfrei erlaubt und mit der Tasche habt ihr noch ein wenig extra Platz. Oder ihr nehmt den Buggy eben mit ans Gate, das ist natürlich auch möglich.

Ein Buggy mit auf Reisen?

Klar will man natürlich gerade mit zwei Kindern so wenig Gepäck wie möglich mitnehmen. Unser Sohn wird bald zwei und läuft auch schon gerne viele Strecken. Nur, die kurzen Beine halten eben noch nicht jede Strecke aus. Ok, da könnte man jetzt auch eine Trage mitnehmen, haben wir auch. Nur zum drin Schlafen ist das dann bei 30 Grad nicht unbedingt angenehm. Für Träger und Kind. Deshalb haben wir gerade Mittags oft den Buggy genutzt.

Räder und Fahrkomfort

Der Wagen hat vier große feststellbare Doppelräder. Also kann man ihn auch gut über sandige Wege steuern. Wenn der Sand zu tief wird, einfach hinterher ziehen. Der Wagen ist bis 15 Kilo zugelassen, aber ehrlicherweise ist auch Lütti mit ihren 4,5 Jahren mal damit gefahren. Gerade als sie hinten am Fuß eine Blase hatte, war der Wagen Gold wert.

Verdeck, Ablage und Sitz

Wem das Verdeck bei Sonne nicht tief genug sein sollte, der legt einfach ein Tuch drüber. Fertig. Wir brauchten das jetzt nicht, CJ schläft einfach wie ein Stein, wenn er schläft 🙂 Apropos Schlafposition: Der Sitz lässt sich stufenlos verstellen, leider in der Schlafposition nicht ganz flach. Richtig gut gefällt mir das Mesh-Gewebe, gerade bei den heißen Temperaturen.

Handling

War supereasy. Und wir haben ihn bei 7 Hotels in 3 Wochen wirklich oft auf und zu geklappt… Das einzige, was ich mir wohl ein bisschen anders gewünscht hätte, wäre unten ein tieferes Ablagefach gewesen. Dafür haben wir mit einer extra Tasche nachgerüstet. Hier haben dann auch Wasserflaschen und Snacks Platz gefunden.

Design

Finde ich sehr gut!  Dass es ihn jetzt auch in schwarz gibt, finde ich persönlich natürlich den Oberknaller. Oder was sagt ihr, sieht doch richtig gut aus, oder? Es gibt natürlich noch x andere Farben. Wenn ich ein Mädchen hätte, hätte ich mich wohl für den pinken entschieden. So habe ich zumindest pink mit der Tasche von Johanna vom Pinkepank-Shop nachgerüstet.

 

Fazit

Der Recaro Easylife hat uns in den Bergen und jetzt auch am Strand überzeugt. Er ist jetzt Fernreise-erprobt und wir lagen genau richtig damit, dass wir eben diesen Wagen mitgenommen haben: Klein und leicht. Dazu hat er mit einem Preis von unter 200 Euro ein super Preis-Leistungs-Verhältnis!