Neulich fiel bei meiner Schwester das Wort „Medienzeit“ – ihr Sohn hatte diese nämlich am Computer schon fast aufgebraucht. Ich dachte kurz: Gott sei Dank habe ich damit noch nichts zu tun. Aber habe ich das wirklich nicht? Wann fängt das eigentlich an, die Sache mit den Medien?

Digitale Medien in der Kindheit – nein, kein Teufelszeug

Meine Kinder, und Hand auf Herz, ich glaube fast alle, kriegen von Geburt an die Nutzung digitaler Medien mit. Wir Eltern nutzen extrem viel das Smartphone. Täglich wäre hierbei ein doch recht geschönter Begriff. Meine Tochter weiß mit ihren 4 Jahren auch ganz genau, dass Mama und Papa am Computer arbeiten. Diese irgendwie als Teufelszeug, nach dem Motto: früher, als wir nur im Wald gespielt haben, war alles besser, darzustellen, finde ich also Quatsch. Da macht man sich selbst, als Nutzer digitaler Medien, doch auch unglaubwürdig.

Ab wann dürfen Kinder digitale Medien nutzen?

Möglichst spät würden wahrscheinlich die meisten sagen. Klar, Holzspielzeug und Wasserfarbe finde ich auch besser und am allerbesten bauen sie draußen Buden, bis sie in die Pubertät kommen – ja, das wäre mein Wunsch. Trotzdem habe auch ich unserem 1,5-jährigen mal das Handy mit dem kleinen Maulwurf drauf in die Hand gedrückt, als ich nach durchgemachten Nächten endlich mal einen kleinen Moment Ruhe genießen wollte. Wer hier ohne Schuld ist, wirf mal bitte den ersten Stein. Unsere Tochter hat mit 3,5 Jahren ein Tablet bekommen um auf dem Langstreckenflug kurze Filme schauen zu dürfen. Heute mit 4 Jahren nutzt sie es auf Autofahrten. Ich finde das unter Aufsicht in Ordnung. Aber es muss natürlich Regeln geben für die Nutzung digitaler Medien. Die Firma F-Secure, ein Unternehmen das sich seit 25 Jahren für sicheres Internet einsetzt, hat für jede Altersklasse, das heißt unter 6 Jahren, von 6-11 Jahren und von 12-16 Jahren jeweils 10 Hausregeln für die Nutzung digitaler Medien zusammengefasst.

Wer schützt meine Kinder im Netz?

Ich. Ja, gerade bin ich es noch, die meine Kinder nicht allein mit dem Handy, Tablet oder PC lässt. Das Internet als solches kennen sie noch gar nicht, nur kleine Filme. Aber auch die dürfen sie nicht alleine anschauen, bzw. auch nicht ungefragt die Geräte nehmen. Auch die Zeit des Filme schauen ist begrenzt. Meist auf ungefähr 20 Minuten.

Aber dass ich aufpasse, das wird natürlich nicht immer und ständig gehen. Das heißt, wir müssen unsere digitalen Medien kindersicher machen. Aber was heißt das eigentlich und wie macht man das? Dafür gibt es F-Secure SAFE. Dies passt sich den unterschiedlichen Schutzanforderungen für Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene an. Bei der Installation muss man einfach die Kindersicherung aktivieren und die Kinder sind automatisch geschützt. Drei Funktionen will ich euch einmal kurz vorstellen.

SICHERES BROWSEN FÜR KINDER

Mit F-Secure SAFE sind meine Kinder auf der sicheren Seite des Internets. Die Reputation von Websites wird geräuschlos im Hintergrund überprüft, während die Kinder im Internet surfen. Der Zugang zu bösartigen oder eingeschränkten Websites wird automatisch gesperrt. Die Standardeinstellungen blockieren den Zugang zu Websites mit schädlichen, nicht jugendfreien oder gewalttätigen Inhalten. Die Einstellungen können je nach Ihren Vorstellungen und Schutzanforderungen angepasst werden. Eindeutige Inhalte werden auch aus den Suchergebnissen herausgefiltert. Auch gibt es mit F-Secure Search Ampelsymbole in den Suchergebnissen, die auf die Sicherheit der jeweiligen Websites hinweisen.

FÜR EINE MODERATE GERÄTENUTZUNG SORGEN

Kinder sollten aktiv und draußen an der frischen Luft sein, sollten rennen, spielen und Spaß haben. Dies wird oft vergessen, wenn Kinder sich Videos auf Netflix oder Youtube ansehen oder Spiele auf Ihren Smartphones oder Konsolen spielen. Leider können wir als Eltern oft nicht überprüfen, wie viel Zeit unsere Kinder an mehreren Geräten verbringen. Mit F-Secure SAFE könnt ihr Zeitlimits für die Nutzung von Geräten und Apps festlegen. Mithilfe dieser Limits könnt ihr sicherstellen, dass die Kinder nicht ihre gesamte Zeit mit digitalen Medien verbringen. Es ist wichtig, Regeln zu vereinbaren und diese sichtbar zu machen.

ANWENDUNGSSTEUERUNG

Kinder verstehen Apps sehr schnell. Sie installieren und nutzen zahlreiche Apps zur Kommunikation, Unterhaltung und zum Lernen – viel häufiger, als wir Erwachsene das tun. SAFE überprüft Apps auf alle Arten von schädlichen Codes und stellt darüber hinaus sicher, dass die jeweilige Anwendung keine anderen unerwünschten Funktionen, wie etwa umfangreiche Werbung enthält. Auf Android-Geräten bietet die Safe Applications-Funktion die Möglichkeit, die von den installierten Apps verlangten Berechtigungen zu überprüfen. Dadurch wird sichergestellt, dass die privaten Daten der Kinder nicht von Apps an Dritte weitergeleitet werden. Die Android-Anwendung bietet zudem eine Anwendungskontrolle – hier muss jede App vor der Installation von den Eltern genehmigt werden.

Fazit

Es geht nicht ums „Ausspähen“ der Kinder. Das finde ich auch selbst etwas fragwürdig. Wichtig ist doch, wie wir unseren Kindern behilflich seinen können, sich in der digitalen Welt zurecht zu finden. Sie zu schützen bedeutet für mich nicht, sie davon per se fernzuhalten.

PS: Ich glaube mein Neffe findet das jetzt so geht so, dass ich diesen Artikel geschrieben habe. Und meiner Schwester hier jetzt gerade noch den Tipp gebe, dass sie dieses Sicherheitsprogramm auch einfach mal kostenlos testen kann. Aber es zeigt uns Eltern eben doch Wege auf für eine verantwortungsvolle Nutzung des Internets, und ich glaube dann ab einem gewissen Alter auch weniger Streitpunkte 🙂