Ich denke, wir Eltern haben ein unheimlich großes Privileg: Wir dürfen unseren Kindern ein Stück dieser Welt mit all ihren Facetten zeigen. Die Welt ist groß, sie ist unterschiedlich, sie ist bunt. Ich liebe es mit meinen Kindern zu reisen. Sehr sogar. Irgendwie scheinen sie es mit der Muttermilch aufgesogen zu haben, so gute Reisekinder sind sie. Immer überall dabei, Mit Freude. Mit einem Blick für Kleinigkeiten oder das Besondere.

Als wir in diesem Jahr nach 24 Stunden Reise aus dem Flugzeug ausgestiegen sind, sagte meine Tochter: „Hier riecht es so gut. So nach Bali, Mama.“ Ja, und das tut es. Bali duftet nach Blumen. Für mich Frangipani. Und nach Räucherstäbchen. Es ist eine andere Welt. Auf der anderen Seite der Erde. Hier stehen Sonne und Mond anders. Hier spielen die Kinder nicht auf dem Spielplatz, sondern plantschen gegen Abend im Meer und machen Picknick mit Maiskolben im seichten Wasser. Meine Kids mittendrin.

Wir haben schon viele Länder bereist. Auch vor den Kindern. Wir waren viel in Asien, Mexiko und Afrika. Dort haben ich auch einen Zeitlang gelebt. Was in all diesen Ländern ganz normal ist: Kinder werden getragen. Lange. Sind ganz normal den ganzen Tag am Körper dabei. Können die Welt in sich aufsaugen, sicher vom Rücken ihrer Mütter aus. Ja, ich glaube, ihr wisst das ja auch. Ich bin einfach ein riesengroßer Trage-Fan. Einfach weil ich dieses Gefühl von Körperkontakt mit dem Kind auch so liebe. Meine Lieblingstrage ist die Ergobaby 360 Kollektion mit ihren vier Tragepositionen. Wir haben sie in der Cool Air Variante, das geht mit dem Mesh Material auch bei so tropischen Temperaturen wie auf Bali sehr gut. Auch mit Baby CJs bald zwei Jahren macht das Tragen noch richtig Spaß. Die gepolsterten Schultergurte bieten zusammen mit dem breiten Taillengurt extra Komfort und verteilen das Gewicht des Babys gleichmäßig auf den Körper des Tragenden. Neu ist übrigens die blaue Variante.

Auf unseren Reisen ist die Trage einfach nicht wegzudenken. Das beginnt am Flughafen. Ein Kind auf dem Rücken, eins an der Hand und in der anderen einen Koffer. Das geht weiter beim Umsteigen, wo es nicht anders möglich ist, wenn man von einem Gate zum anderen kommen möchte. Das gilt für die Maschine, wenn das Kind im Flugzeug unruhig wird. Die Trage hilft. Sie ist praktisch, sie ist immer im Handgepäck dabei.

Und vor Ort? Viele große und kleine Wunder dieser Welt sind einfach nicht dazu ausgelegt, dass man sie auf vier Rädern erreicht. Das ist gut so, denn sonst gäbe es wahrscheinlich bald diese Wunder nicht mehr. Auch wenn wir vielleicht zu etwas hinfahren können, kann man man es in diesem Moment nur betrachten. In etwas eintauchen, das tut man auf seinen zwei Beinen.

Mein Kind ist noch klein. Die kleinen Speckbeinchen entdecken gerade diese Welt. Für große, weite Strecken sind sie einfach noch ein bisschen zu klein. Und dafür trage ich ihn. So lang das irgendwie möglich ist und wenn nötig auch bis ans Ende dieser Welt!