Durch unseren Umzug sind unsere Kinder in eine neue Kita gekommen. Eine Kita, bei der ich schon beim ersten Mal dachte, dass sie von der Lage einfach nur perfekt ist. Am Stadtrand, am Feld, am Wald. So etwas hatte ich mir für meine Kinder gewünscht. Nicht, dass wir in Hamburg nicht die liebevollste Kinderbetreuung gehabt haben, die ich mir nur hätte wünschen können. Aber eine Kita inmitten der Stadt hat einfach andere Voraussetzungen.

Die Kinder sind nun, Dank jederzeit für alle nutzbarem Garten, ganz, ganz viel draußen. Meist schon direkt, wenn sie gebracht werden. Dann geht es jede Woche in den Wald und zum Bauernhof um die Ecke. Es hat also schon so ein Bullerbü Feeling und ich glaube, das wünschen sich fast alle Eltern für ihre Kinder. Das viele draußen sein tut den Kindern unheimlich gut und macht sie selbstbewusster. Wie stolz der Kleine war, als ich ihn zum ersten Mal am Nachmittag direkt im Wald abgeholt habe. Und Lüttis Fahrt auf dem Trecker wurde auch mit geschwellter Brust erzählt.

Auch wird draußen einfach mal gemalt, gelesen oder gegessen. Dann wieder gespielt, dass Feuer gemacht wird oder Suppe gekocht – ich frage mich ja, wann dann die ganze Fauna drumherum in den Suppentopf der Kinder geraten sein wird… 😉 – es wird gepflanzt und gegärtnert.

Viel mehr Zeit draußen zu verbringen heißt auch, die Kinder brauchen die richtige Kleidung. Kleidung, die dreckig werden darf, und damit meine ich richtig dreckig. Kleidung, die robust ist und damit meine ich, die Klettern auf Bäume ab kann, genauso wie Ninja-Rollen vom Steinhaufen. Kleidung, die kuschelig warm hält ohne das drunter geschwitzt wird. Und am besten noch Kleidung, die mehrere Funktionen erfüllt, damit wir Eltern nicht Massen an Kleidung kaufen müssen.

Für die Jacken haben wir uns für die Kinder für Funktionsjacken von Jako-o und Vaude entschieden. Funktionsjacken deshalb, weil wir dann im besten Fall nur eine Jacke für das Jahr kaufen müssen. Jetzt, im manchmal noch sonnigen Herbst, reicht oft der Fleece. Im Winter und nassen Herbst kommt da dann die feste Jacke drüber. Im Frühjahr kann der Fleece dann ganz raus und die Jacke wird zu einem Anorak.


Dazu gibt es eine warme Funktionshose. Die sitzt schön hoch, so dass sie, wenn es wieder wärmer wird, auch obenrum nur mit Pullover getragen werden kann.

Da wir ja bereits von der Gummistiefel von Jako-o total begeistert waren, habe ich diesmal die Thermostiefel bestellt. Die wirken robust und warm und sind sehr viel leichter als die doch ziemlich schweren, die wir bisher hatten. Nebenbei auch noch um einiges günstiger. An dieser Stelle auch der Tipp: ja, schön gefütterte Lederschuhe für den Winter sind toll und haben wir auch. Für den Kindergarten braucht es aber eher ordentlich gefütterte Gummi- oder Thermostiefel, die robust sind, ordentlich was ab können und die auch aussehen dürfen wie sau. Das werden sie nämlich nach einem matschigen Wintertag….

Und unten drunter? Für mich gilt besonders im Winter: bequem, bequem, bequem. Da die Kinder draußen ohnehin Thermo oder Matschhosen anhaben, braucht es keine robusten Jeans mehr. Also dürfen es bei uns bequeme Sweatstoffe oder Strumpfhosen sein. Für Jungs finde ich ja immer Latzhosen toll, dazu ein süßes Shirt. Für Mädchen bin ich der absolute Kleiderfan und freu mich immer, wenn ich auch schöne Strumpfhosen dazu finde.

Ich hoffe, ihr habt ein paar Anregungen für die Kita-Garderobe bekommen. Seit heute zieht hier nämlich definitiv das nass-kalte Wetter auf.