Lütti wird bald drei und ihre Größe verlangt nach einem neuen Kindersitz der Gruppe 2/3. Wir haben also den Britax Römer Kidfix XP Sict getestet.

Sicherheit
Sowas heißt für meinen Mann: endlich mal wieder Testberichte lesen. Das scheint so ein Männerding zu sein. Zumindest ist das bei uns so und fing schon mit dem ersten Kinderwagen an. Ich lasse mir da gerne die Susi-mässige Zusammenfassung geben (bei wem es jetzt nicht klingelt: Herzblatt. Wir hatten ja nur die ersten drei Programme…)
Der Britax Römer Kidfix XP Sict hat beim ADAC und der Stiftung Warentest jeweils ein „gut“ (1,7) erhalten. Das reicht zumindest mir als Information. Klare Anforderung an den Sitz ist bei uns ISOFIX. Ich würde heute keinen Kindersitz mehr ohne kaufen (vorausgesetzt man hat ein Auto dafür). Wer ISOFIX nicht kennt, vielleicht ganz kurz: Sitz und Karosserie werden miteinander verankert (Siehe Bild). So ist eine stabile Verbindung gewährleistet und der Sitz sitzt sicher, korrekt und dauerhaft.

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Der Kidfix XP Sict hat zusätzlich einen Seitenaufprallschutz und diese Sicherheitsfunktionen haben uns überzeugt. Zum Thema Sicherheit schaut doch einfach mal in die neuste Sicherheitsstudie von Britax. Diese gesamteuropäische Studie beschäftigt sich mit dem Thema, was Eltern über Kindersicherheit im Straßenverkehr wissen.

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Einbau
Das Einbauen ging ruckizucki, da war ein Durchlesen der Gebrauchsanweisung nicht von Nöten (falls das trotzdem gewünscht ist, findet man diese an der Rückseite des Sitzes). Alles ist aus meinen Augen selbsterklärend. Die Kopfstütze kann einfach verstellt werden und nach Selbsttest unserer Tochter kann man wohl auch bequem drin schlafen.

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Wer regelmäßig den Sitz von einem ins nächste Auto bauen will, dem sei an dieser Stelle gesagt, das er relativ schwer ist. Bei uns sitzt er allerdings, wie bei den meisten anderen wahrscheinlich, immer in einem Auto.

Design
Was mich an unserer vergangenen Version Kindersitz oft extrem genervt hat, war, dass unsere Tochter immer erst mit den Schuhen auf den Sitz gestiegen ist, sich dann umdrehte und reinplomste. Leider im Normalfall mit extrem vermatschtem Schuhwerk und der Sitz (und natürlich ihre Klamotten) waren dann immer total dreckig. Auf diesen kommt sie so rauf. Aus der Erfahrung haben wir uns aber für das Design Black Thunder entschieden. Denn auch wenn sie jetzt so drauf kommt, gegessen wird ja weiterhin in dem Sitz. Und das viel und ausdauernd. Ich weiß auch nicht, aber Kindersitze scheinen so etwas an sich zu haben, dass sobald sie auch nur mit dem Popo benetzt werden eine direkte Unterzuckerung einsetzt… Falls es dann doch mal ein bissel viel wird mit dem Dreck, kann man den Bezug auch abnehmen und waschen.

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Zusätzliche Funktion
Zusätzliches Goody, welches hier noch erwähnt werden sollte, ist das XP-Pad. Dies ist ein zusätzliches Gurtpolster. Kann bei Aufprall die Nackenbelastung um bis zu 30% reduzierten. Ich als Mutter finde das in puncto Sicherheitsaspekt super, unsere Tochter findet das spannend. Dies führt also zu vielen Ermahnungen in Richtung „Nein, nicht da dran!“…

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Fazit
Für uns ein Sitz mit nicht mehr wegzudenkendem ISOFIX und zusätzlichen Sicherheitsfunktionen. In einem ansprechendem, funktionalem Design und defintiv eine gute Wahl, die wir klar empfehlen können.

Für weitere Informationen schaut unter Britax Kidfix XP Sict.

(Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Britax entstanden)